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Allberto

Buchungen für BER-Flüge im Juni

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Ich bin mir allerdings nicht wirklich sicher, ob hier 4U nicht als Sieger bei einem Rechtsstreit die Arena verlassen würde.

 

Denn wer einen Flug nach BER gebucht hat, und dort auf der Nord-Piste landet, der landet auf der selben Bahn, wie wenn er jetzt nach SXF fliegt.

 

Wenn 4U ab dem 03.06. einen kostenlosen Shutle zum BER-Terminal anbietet (den aber wohl niemand nutzen wird), haben sie ihren Beförderungsvertrag vollständig erfüllt.

Ich lasse mich dann mal überraschen, ob eine gerichtliche Klärung, oder die Eröffnung von BER ehr zu erreichen ist.

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Hat schon jemand Erfahrungen wie sich die Lufthansa verhält, wenn der Flug anstatt nach BER nun nach TXL gehen soll? Mir bringt TXL nichts und ich würde nun gerne - bzw. ungerne - stornieren.

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Ich bin mir allerdings nicht wirklich sicher, ob hier 4U nicht als Sieger bei einem Rechtsstreit die Arena verlassen würde.

 

Denn wer einen Flug nach BER gebucht hat, und dort auf der Nord-Piste landet, der landet auf der selben Bahn, wie wenn er jetzt nach SXF fliegt.

 

Wenn 4U ab dem 03.06. einen kostenlosen Shutle zum BER-Terminal anbietet (den aber wohl niemand nutzen wird), haben sie ihren Beförderungsvertrag vollständig erfüllt.

Ich lasse mich dann mal überraschen, ob eine gerichtliche Klärung, oder die Eröffnung von BER ehr zu erreichen ist.

 

Nun, die Beiträge in diesem Thread lassen ja eindeutig darauf schließen, dass es da unterschiedliche Interpretationen gibt. Und wahrscheinlich ist das bei den einzelnen Fluggesellschaft auch noch nicht abschließend geklärt. Grundsätzlich wäre es egal, wenn man Berlin City besuchen möchte oder dort etwas geschäftlich zu tun hat, ob man nach/von SXF oder BER fliegt. Da hast du vollkommen Recht. Aber es soll ja in diesem Forum Leute geben, die extra wegen des BER dorthin fliegen, aus reiner Neugierde und reinem Interesse, und da wäre eine rechtlich eindeutige Lage schon von Vorteil.

In meinem Fall wird es sicher keine gerichtliche Auseinandersetzung geben, dafür lohnt es sich einfach bei zwei 29,99€-Tickets nicht. Notfalls No-Show, dann gibt's noch den ein oder anderen Euro zurück (vielleicht). Trotzdem werde ich da nochmals nachhaken, ob nicht doch Storno oder Umbuchung auf die Zeit nach dem 17.3.2013 möglich ist.

Ich bin mir sicher, dass das hier grundsätzlich mehrere Leute interessieren könnte.

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Hat schon jemand Erfahrungen wie sich die Lufthansa verhält, wenn der Flug anstatt nach BER nun nach TXL gehen soll? Mir bringt TXL nichts und ich würde nun gerne - bzw. ungerne - stornieren.

 

Ich war gestern beim LH-Ticket-Schalter in München.

Nachdem ich mein Anliegen erklärt hatte und einen Storno wollte, begann die Mitarbeiterin erstmal ein wenig herumzuzicken, dass die LH dafür ja nichts könne und mich doch nach Berlin bringen würde.

Dann kam eine zweite, kompetentere Mitarbeiterin, die sich mit Aussagen diesbezüglich eher zurückhhielt und sagte, dass LH dazu noch keine offizielle Richtlinie herausgegeben hat. Momentan ist weder ein kostenloser Storno noch eine Umbuchung auf 4U nach SXF drin. Sie verwies mich auf die LH Customer Relations.

Dahin werde ich jetzt wohl oder übel ein Briefchen schicken - Ich hoffe, das wird dann auch noch vor Juli beantwortet...

 

 

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Erfahrungen mit BER-Ticketstornos

 

Habe gerade eine interessante halbe Stunde am Telefon verbracht.

 

Hatte diverse Buchungen auf LH-Fluegen von UK nach BER und return. Davon einige ueber LX gebucht. Alle automatisch umgebucht, von LX allerdings nie drueber informiert worden. LH schon. Da mein Reiseziel nicht dirket Berlin ist, sondern ich da auf den Zug umgestiegen waere, war TXL fuer mich keine gute Loesung. Daher Stornierungen angestrebt.

 

LX UK Callcentre Nummer:

Dem Akzent nach wohl in US gelandet. Freundlich, aber keinen Erfolg mit den Stornierungen, trotz meines mehrmaligen Verweises auf die EU-Richtlinie in Bezug auf stornierte Fluege. Agent hat 2 mal mit Support Team Ruecksprache gehalten. Deren an mich weitergegebene letzte Info war dann, dass ich erstmal abwarten solle, ob mein Flug wirklich nach TXL ginge (??!). Von der Agentin wurde mir empfohlen eine Email an den Swiss Support zu schicken.

 

LX Schweiz Callcentre Nummer:

Da mir die Infos nicht so recht geheuer vorkamen, habe ich direkt in der Schweiz angerufen, in der Hoffnung, dass die da nicht auf einen anonymen 2nd Support Desk angewiesen sind. Nach kurzer Ruecksprache mit ihrer Supervisorin wurde alle meine 8 (!)-Buchungen fuer einen Full-Refund storniert.

 

LH UK Callcentre Nummer:

In Irland gelandet. Ohne jegliche Ruecksprache hat die Agentin sofort alle mein 3 Buchungen ohne Nachfragen oder Zoegern fuer einen Full-Refund storniert.

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Ich hab gestern Abend gegen 23 Uhr angerufen und bin zum Glück bei ner deutschen Mitarbeiterin gelandet, bisher hatte da immer welche dran die nur schwer zu verstehen waren.

 

Bei mir ging es um zwei Flüge am 03.06.

 

1) Berlin-Köln, gebuchte Zeit war irgendwann vormittags, neue Zeit Nachmittags um 15 Uhr - die Zeitenänderung kam wohl aufgrund vom BER zustande, wurde aber bei anschließender Rückänderung auf TXL so gelassen

--> Den Flug konnte ich beliebig umbuchen, hab dann einfach ein Datum im August genommen.

 

2) Frankfurt-Berlin 03.06. / Berlin-Frankfurt 14.07.

das war eigentlich mein Rückflug für den A380 Flug, da sich die Zeiten nicht geändert hatten konnte sie den nach Rücksprache mit ihrer Vorgesetzten jedoch nicht stornieren oder weit in die Zukunft umbuchen. Was jedoch ginge wäre eine Änderung innerhalb von 7 Tagen ab ursprünglichem Flugdatum, aber hier auch nur die damals gebuchte Strecke CGN-TXL-CGN (die Flüge ab FRA waren schon ne Umbuchung aufgrund einer Zeitenänderung). Naja, somit wurde dann aus den Flügen ein Berlin Daytrip ab Köln am Samstag den 09.06.

 

Da das beides fluege.de Buchungen waren, wollte ich eine Stornierung lieber nicht riskieren... denn die AGBs wimmeln nur so von diversen Kosten, nicht erstattbaren Servicegebühren und Stornogebühren nach Ticketausstellung.

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Was ich aber noch nicht so ganz verstehe, ist die Sache, dass z.B. AB und 4U immer noch BER in den Buchungsmasken ab dem 3.06. stehen haben. Warum haben die das denn noch nicht umgestellt, der Termin 17.03.13 wird doch schon eine Zeit lang in der Öffentlichkeit kommuniziert!? Oder gibt es da noch keine offiziellen Bestätigungen für die Airlines, so dass die noch zögern? Eine zeitnahe Überarbeitung der Buchungssysteme würde vielleicht das ein oder andere Problem mit den Umbuchungen vermeiden helfen.

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Was ich aber noch nicht so ganz verstehe, ist die Sache, dass z.B. AB und 4U immer noch BER in den Buchungsmasken ab dem 3.06. stehen haben. Warum haben die das denn noch nicht umgestellt, der Termin 17.03.13 wird doch schon eine Zeit lang in der Öffentlichkeit kommuniziert!? Oder gibt es da noch keine offiziellen Bestätigungen für die Airlines, so dass die noch zögern? Eine zeitnahe Überarbeitung der Buchungssysteme würde vielleicht das ein oder andere Problem mit den Umbuchungen vermeiden helfen.

Ich glaube, das liegt daran, dass ja noch nicht alle Slots genemigt sind, und wenn man jetzt einfach TXL reinschreibt, gibt es für den Fluggast ja keinen Grund, warum die Airline das nochmal umbuchen sollte, immerhin geht der Pax davon aus, wenn TXL da steht haben die Airlines das schon angepasst und erwartet dementsprechend auch, dass es ab TXL funktioniert!

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Da das beides fluege.de Buchungen waren, wollte ich eine Stornierung lieber nicht riskieren... denn die AGBs wimmeln nur so von diversen Kosten, nicht erstattbaren Servicegebühren und Stornogebühren nach Ticketausstellung.

 

Da es sich um eine vertragliche Aenderung handelt, muesste auch fluege.de dir alles erstatten. Gebuehren haetten die dafuer kaum nehmen duerfen - wobei es dabei sicherer gewesen waere, Stornos direkt ueber fluege.de zu regeln.

 

Was wirklich bemerkenswert ist, sind die von Ansprechpartner zu Ansprechpartner innerhalb der LH-Gruppe variierenden Regeln... allerdings ist alles ausser einem bedingungslosen Full Refund (wenn verlangt) nicht rechtens.

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Was ich aber noch nicht so ganz verstehe, ist die Sache, dass z.B. AB und 4U immer noch BER in den Buchungsmasken ab dem 3.06. stehen haben. Warum haben die das denn noch nicht umgestellt, der Termin 17.03.13 wird doch schon eine Zeit lang in der Öffentlichkeit kommuniziert!? Oder gibt es da noch keine offiziellen Bestätigungen für die Airlines, so dass die noch zögern? Eine zeitnahe Überarbeitung der Buchungssysteme würde vielleicht das ein oder andere Problem mit den Umbuchungen vermeiden helfen.

 

 

...es sind noch nicht alle Umbuchungen abgeschlossen. Aeroflot zum Beispiel hat noch nichts geändert....

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Da es sich um eine vertragliche Aenderung handelt, muesste auch fluege.de dir alles erstatten. Gebuehren haetten die dafuer kaum nehmen duerfen - wobei es dabei sicherer gewesen waere, Stornos direkt ueber fluege.de zu regeln.

 

Was wirklich bemerkenswert ist, sind die von Ansprechpartner zu Ansprechpartner innerhalb der LH-Gruppe variierenden Regeln... allerdings ist alles ausser einem bedingungslosen Full Refund (wenn verlangt) nicht rechtens.

 

Also zumindest die Servicegebühr ist wohl weg...

 

Die Höhe der Servicegebühr ist dabei variabel und hängt unter anderem von der Fluggesellschaft, dem Flugtarif, der Zahl der Reisenden, der gebuchten Flugstrecke, der Mietwagenwahl, der gewählten Reiseversicherungsleistung und der Inanspruchnahme weiterer Serviceleistungen ab. Sie wird bei Stornierung der Flüge (einschließlich Stornierungen wegen Flugzeitenänderungen und/oder Flugstreichungen) nicht erstattet, es sei denn die Stornierung beruht auf einem Verschulden von Unister.

 

Und vielleicht kommen auch noch 50 Euro dazu, zumindest räumen sie sich erstmal das Recht dazu ein.

 

Unister ist berechtigt, für jeden Fall der nachträglichen Änderung einer Buchung (z.B. Umbuchung, Stornierung, Rückerstattung, Namensänderung etc.) eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von bis zu 50,00 EUR pro Ticket zu erheben.

 

 

 

 

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(...)

 

Da das beides fluege.de Buchungen waren, wollte ich eine Stornierung lieber nicht riskieren... denn die AGBs wimmeln nur so von diversen Kosten, nicht erstattbaren Servicegebühren und Stornogebühren nach Ticketausstellung.

 

Das was du hier und später geschrieben hast, bestätigt meinen (persönlichen, rein subjektiven) Eindruck, dass fluege.de kein empfehlenswerter bzw. seriöser Anbieter ist.

 

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Erfahrungen mit BER-Ticketstornos

 

LX UK Callcentre Nummer:

Dem Akzent nach wohl in US gelandet. Freundlich, aber keinen Erfolg mit den Stornierungen, trotz meines mehrmaligen Verweises auf die EU-Richtlinie in Bezug auf stornierte Fluege. Agent hat 2 mal mit Support Team Ruecksprache gehalten. Deren an mich weitergegebene letzte Info war dann, dass ich erstmal abwarten solle, ob mein Flug wirklich nach TXL ginge (??!). Von der Agentin wurde mir empfohlen eine Email an den Swiss Support zu schicken.

 

LX Schweiz Callcentre Nummer:

Da mir die Infos nicht so recht geheuer vorkamen, habe ich direkt in der Schweiz angerufen, in der Hoffnung, dass die da nicht auf einen anonymen 2nd Support Desk angewiesen sind. Nach kurzer Ruecksprache mit ihrer Supervisorin wurde alle meine 8 (!)-Buchungen fuer einen Full-Refund storniert.

 

Hatte bzgl. des Gespraeches mit LX UK eine kurze Email an die Swiss geschickt (mit Verweis auf EU-Richtlinie). Soeben Antwort erhalten, dass die Swiss sich fuer diese Informationen entschuldige und selbstverstaendlich kostenfreie Full Refunds moeglich sein. "We have sent your booking to the refunds department as a matter of urgency." na dann.

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dazu noch keine offizielle Richtlinie herausgegeben hat. Momentan ist weder ein kostenloser Storno noch eine Umbuchung auf 4U nach SXF drin. Sie verwies mich auf die LH Customer Relations.

Dahin werde ich jetzt wohl oder übel ein Briefchen schicken - Ich hoffe, das wird dann auch noch vor Juli beantwortet...

 

Ob es denn inzwischen eine Richtlinie bei de LH gibt? Ich konnte meine Flüge über die Hotline jedenfall problemlos und ohne Nachfrage stornieren.

 

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1) Berlin-Köln, gebuchte Zeit war irgendwann vormittags, neue Zeit Nachmittags um 15 Uhr - die Zeitenänderung kam wohl aufgrund vom BER zustande, wurde aber bei anschließender Rückänderung auf TXL so gelassen

--> Den Flug konnte ich beliebig umbuchen, hab dann einfach ein Datum im August genommen.

 

Tja, zu früh gefreut... habe heute ne Mail von der Lufthansa bekommen das ich dringend wegen der Buchung anrufen soll.

 

O-Ton: "Da hat der Kollege es zu gut gemeint und Sie auf den 11. August umgebucht - es geht aber nur 7 Tage vorher oder 7 Tage nachher."

 

Mit anderen Worten... ich MUSS jetzt kurzfristig auf _irgendeinen_ Termin in den nächsten 9 Tagen umbuchen oder kann kostenlos stornieren. Welchen Sinn macht das denn? Das Ticket hat irgendwas um die 35 Euro gekostet und dafür machen die jetzt so einen Aufstand und erlauben mir auf die teuersten Flüge überhaupt (also z.B. Abflug morgen) umzubuchen. Wäre es da nicht einfacher gewesen die Sache auf sich beruhen zu lassen, schließlich war es der ihren Mitarbeiterin die den Fehler gemacht hat. Und in meinem Account ist die Umbuchung auch ganz normal als bestätigt drin, ich hätte also auch schon Bahntickets oder Hotels dafür gebucht haben können.

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Tja, zu früh gefreut... habe heute ne Mail von der Lufthansa bekommen das ich dringend wegen der Buchung anrufen soll.

[...]

 

Und in meinem Account ist die Umbuchung auch ganz normal als bestätigt drin, ich hätte also auch schon Bahntickets oder Hotels dafür gebucht haben können.

 

Hatte eine aehnliche Freude mit der LX neulich, wo mir im Callcentre ein Umsteigeverbindung zu einem alternativen Ankunftsflughafen (andere Stadt) bestaetigt wurde (gebucht war BER), die auch so online erschien, nur um wenige Tage spaeter einen Anruf zu bekommen, dass "Swiss Revenue Team" die Umbuchung nicht zulaesst. Rechtlich etwas fragwuerdig.

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Ob es denn inzwischen eine Richtlinie bei de LH gibt? Ich konnte meine Flüge über die Hotline jedenfall problemlos und ohne Nachfrage stornieren.

 

Ich habe gerade auch dort angerufen - Antwort: Keine kosenlose Stornierung möglich, sie habe auch mit ihrem Supervisor darüber gesprochen...

Mal hü, mal hott offenbar bei der LH!

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Hatte eine aehnliche Freude mit der LX neulich, wo mir im Callcentre ein Umsteigeverbindung zu einem alternativen Ankunftsflughafen (andere Stadt) bestaetigt wurde (gebucht war BER), die auch so online erschien, nur um wenige Tage spaeter einen Anruf zu bekommen, dass "Swiss Revenue Team" die Umbuchung nicht zulaesst. Rechtlich etwas fragwuerdig.

 

Die Frage ist was jetzt passieren würde, wenn ich mich nicht wieder bei denen melde... Zwangsstorno? Wenn die mir den Flug bestätigen (witzigerweise hing die Flugbestätigung mit dem 11.08. nochmal an der Email an, in der ich um Rückruf gebeten wurde) ist das doch nichts anderes als eine Auftragsbestätigung im Online-Handel - und die ist auch verbindlich.

 

Nicht das ich den Flug jetzt unbedingt bräuchte, aber ich verstehe halt diese Vorgehensweise nicht, die jetzt nur unnötige Kosten verursacht, einen Kunden evtl. verärgert und nicht wirklich was bringt.

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...na ja, das kann jede Airline für sich selbst entscheiden, ob sie einen kostenlosen Storno anbietet - generell ist es nicht möglich - die einzige Airline, die mir bekannt ist, die es offiziell erlaubt, ist BA. Alles andere wird wird von Fall zu Fall entschieden.

 

Und bei 4U kann ich die Ablehnung nachvollziehen.

 

So, die Sache ist nun geklärt. Nach Schilderung meiner persönlichen Buchungsgründe für einen Flug von/ab BER - übrigens alles per EMail, d.h. ohne zusätzlichen Telefonkosten - hat Germanwings mir "aus Kulanz" (= Zitat) angeboten den Flugpreis zu erstatten, wenn ich einen neuen Flug ab dem 17.03.13 buche. Eine Stornierung und Flugpreiserstattung wollten sie so nicht akzeptieren. Im Prinzip war das jetzt wie eine Umbuchung ohne Gebühr aber mit Zahlung des höheren Flugpreises und einer neuen Buchungsnummer. Nun ja, letztlich war der Mehrpreis unerheblich, so dass ich das Angebot gerne angenommen habe. Ob das nun alles so gesetzlich korrekt ist, sei dahingestellt, jedenfalls finde ich es so in Ordnung und bin zufrieden. EMail-Antworten kamen übrigens schnell, Rückerstattung aufs Girokonto ging zügig. Von daher kann ich sagen, dass 4U in meinem Fall einen guten Kundenservice geleistet hat. Aber wie heißt es immer so schön, aus einem Einzelfall kann man keine Ansprüche für die Allgemeinheit ableiten, trotzdem lässt sich doch feststellen, dass man durch mehrfaches Nachfragen Erfolg haben kann (vielleicht auch immer gepaart mit etwas Glück, einen ordentlichen Sachbearbeiter zu haben.)

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:angry:

Air Berlin versucht zu tricksen:

Heute, nach einem Monat des Wartens also endlich eine Antwort von AIR BERLIN.

Es ist unglaublich, mit diesem Verhalten werden die jetzt auch noch die letzten treuen Kunden verprellen- sie wenden jetzt echte Ryanair-Methoden an:

 

Ich teile Euch mal mit, was sie mir heute (schriftlich) haben zukommen lassen:

 

"...Wir bedauern,dass Sie Ihre Reservierung stornieren möchten.

Bitte beachten Sie, dass alle Berliner Flughäfen dem Verkehrsgroßraum Berlin zugeordnet werden und es sich um ein Flughafensystem handelt. Eine kostenlose Stornierung Ihrer Buchung ist vor diesem Hintergrund nicht möglich.

Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit den darin aufgeführten Stornierungs- und Umbuchungskonditionen können Sie im Flugplanheft sowie auf der Internetseite einsehen....

Ergänzend möchten wir darauf hinweisen, dass wir stets den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung empfehlen. Ab 9 EUR pro Person deckt eine solche Versicherung im Schadensfall bis zu 100% der Stronogebühren. Hinsichtlich einer Erstattung können wir Ihnen leider keinen posititiven Bescheid geben."

 

Das heißt: Sie weisen auf die Versicherung im Schadensfall hin, behaupten aber einen Absatz vorher, dass es gar keinen Schaden gibt?!

Ich habe denen jetzt also wieder geschrieben- und sei nicht bereit mit, mit "cleveren Tricks" abwimmeln zu lassen.

@linie32: ich habe Deinen Textvorschlag übernommen, vielen Dank dafür!

 

Was haltet Ihr davon?

P.S. Eine Reiserücktrittsversicherung habe ich sogar abgeschlossen, aber die werden wohl für ABs Unwillen kaum zahlen...

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Für die Reiseversicherung muss ja eigenes Verschulden gegeben sein, fällt also aus.

Die Antwort von airberlin ist aber interessant. Die Argumentation, dass du auf BER als Großraum und nicht BER als Flughafen gebucht wurdest, klingt im ersten Moment einleuchtend, aber da würde ich nochmal in die Buchung schauen. Da wird wahrscheinlich doch (BER) Berlin Brandenburg International stehen. Du kannst ja auch nicht nach LON oder PAR buchen, sondern hast immer ein konkretes Endziel, dass kann ja nicht im Nachhinein verdreht werden. Vielleicht kann unser Experte STN-EBJ noch was dazu sagen.

 

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Vielleicht kann unser Experte STN-EBJ noch was dazu sagen.

 

Ob der das überhaupt gelesen hat?

 

Bis heute leider keine weiteren Antworten....

 

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Ob der das überhaupt gelesen hat?

 

Ich hab's gelesen, aber mehr als wiederholen kann ich mich nicht: zumindest bei TXL-Flügen ist die Angelegenheit eindeutig, Flug ist annulliert. Dass AB da anderer Auffassung ist, kann ich gut verstehen, schließlich hat die Airline den Flug schon verkauft und möchte den Flugpreis gerne behalten.

 

Das mit dem Flughafenverbund ist ja eine hübsche Idee. Ändert aber nichts daran, dass TXL nun mal ein anderer Flughafen ist als BER. Wer stornieren will, soll das also tun. Die AGB der Airline kommen erst gar nicht zur Anwendung.

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ich hab in meinem 3. Anlauf bei LH nun auch Erfolg gehabt.

 

Ich war in HAJ am Flughafenschalter von LH. Dort habe ich meine Story erzählt und die Frau meinte sofort, dass LH natürlich eine Richtlinie hätte, wonach jeder Kunde sein Geld komplett erstattet bekommt und dass die Rechtslage schließlich auch eindeutig sei.

 

Nur könne sie online-Buchungen nicht stornieren, da müsste ich bei der Hotline anrufen. Als ich ihr dann gesagt habe, dass die Hotline einen Storno ausgeschlossen hat, hat sie die Augen verdreht und gemeint "dann ruf ich da selber jetzt an". Also hat sie angerufen, ist in UK beim Callcenter rausgekommen, hat mein Anliegen vorgebracht und nach 15 Minuten richtig sauer wieder aufgelegt. Die im Callcenter haben sich geweigert, irgendwas zu machen und haben meine Buchung einfach storniert - zu den gültigen Stornobedingungen, sprich ohne einen Cent zurück! Somit galt meine Buchung als storniert.

 

Um die Sache zu retten (und nachdem sie mit ihren Kolleginnen erst mal über das Callcenter geschimpft hat - das scheint echt der schlimmste Saustall zu sein), hat sie dann gleich in Berlin angerufen und dort erneut mein Problem geschildert. Schwupps - sie musste nur meinen Buchungscode mitteilen, ein paar Minuten später war das Gespräch beendet und sie teilte mir mit, dass Berlin jetzt das ganze noch versuche zu retten und dass ich irgendwie mein Geld wieder bekommen würde.

 

vier Wochen später, ich hatte die Hoffnung ehrlich gesagt schon aufgegeben, waren dann plötzlcih die 70€ wieder auf meinem Konto...

Also: Nicht lockerlassen. Auch AB muss sich an die Spielregeln halten, und oftmals hilft es nach einer Absage, einfach woanders bei einem anderne Mitarbeiter nochmal nachzufragen!

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