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Kurzstrecken-A330 als A300-Nachfolger?

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Jetzt hat Airbus den "A330-300 Regional" angekündigt.

Liest sich für mich so, als wäre das wesentlich mehr als nur ein de-rated A333.

 

Man leiht sich Technologie von den neueren Schwestern, man kann also davon ausgehen das die auch ihren Weg in die normalen A330er finden werden. Problematisch für den Regionaleinsatz dürfte der dann doch recht große Flügel werden, man braucht trotzdem eine Langstrecken Flieger taugliche Park/Gate Position.

 

Gruß

Thomas

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Ich kann ilam nur zustimmen, das hört sich genau nach dem an, worüber schon seit den ersten Äußerungen über eine Regionalvariante spekuliert wurde.

Die tatsächlichen Änderungen am Flugzeug selbst dürften sich sehr in Grenzen halten. Es bleibt eine Gewichtsreduktion auf dem Papier, weniger Wartungsaufwand, Airport- und Streckengebühren, vielleicht auch weniger Spritverbrauch durch runterregulierte Triebwerke und vermutlich eine Auslegung/Zertifizierung für mehr Cycles. Wirklich sensationell ist das nicht, soll/muss es aber vermutlich auch nicht sein.

 

Es ist im Übrigen bemerkenswert, wie oft in der recht kurzen Airbus-Mitteilung "reliable" oder Wörter in die gleiche Richtung wie "proven" oder "mature" auftauchen. Kein Wunder, das dürfte im Moment noch ein gutes Verkaufsargument sein.

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Auf den ersten Blick ja, wenn man den Text aber zerlegt bleibt nicht mehr ganz so viel übrig.

 

15% Einsparung der Kosten pro Sitz wird versprochen. Ein Großteil dürfte schon durch die 400-Plätze-Standardbestuhlung kommen, dazu kommt noch weniger Wartungsaufwand. Das geringere operational weight kommt größtenteils durch die verringerte Tankkapazität.

Hmm, stimmt.

 

Was bleibt also definitiv übrig? Update von Cockpit und Kabine auf dem A380/A350-Stand.

Das dürfte dann ja - evtl optional, mir ist im moment nicht ganz klar, inwieweit die Cockpit-Änderungen Type-Ratings beeinflussen - auch den weg in die "normalen" A330 finden.

 

Viel mehr hätte mich zum jetzigen Zeitpunkt ehrlich gesagt auch gewundert.

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Na ja, es ist - was Cockpit und Kabine betrifft - halt letztlich ein Update der bestehenden A330, so wie es in der Baureihe schon seit anbeginn immer vollzogen worden ist.

 

ich könnte mir tatsächlich gute Erfolge in Asien vorstellen, denn LR-Jets werden dort ja verstärkt im Domestic- bzw. Regionalmarkt eingesetzt.

 

Und die Entwicklungs- und Zulassungskosten sollten doch recht niedrig sein.

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Noch ein paar mehr Details:

http://www.aviationweek.com/Article.aspx?id=/article-xml/awx_09_25_2013_p0-620292.xml

 

Wie erwartet, keine tatsächlichen Änderungen am Flugzeug oder an den Triebwerken. Das ermögliche auch, die Regionalversion später auf Wunsch wieder zur Langstreckenversion (242 t) zu machen.

Airlines können bei der leichteren Variante ein MTOW zwischen 199 t und ca. 206-207 t wählen, was verschiedene Reichweiten ermöglicht.

 

Eine solche Variante sei von den Chinesen verlangt worden und in den nächsten 6-12 Monaten sollen Bestellungen folgen. Airbus behauptet, dass diese A333 besser für kurze Routen geeignet sei als A350 oder 787.

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Problematisch für den Regionaleinsatz dürfte der dann doch recht große Flügel werden, man braucht trotzdem eine Langstrecken Flieger taugliche Park/Gate Position.

Stimmt, so gesehen dann doch kein wirklicher A300-Nachfolger.

 

(A32X: 35m Spannweite, A300: 45m Spannweite, A330 60m Spannweite)

 

Das dürfte auch (neben der Tatsache, dass die A330 light dafür zu spät dran ist) erklären, warum das keine Option für die Lufthansa sein dürfte.

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Nicht nur deswegen. Ein A330 regional ist für LH schlichweg zu groß um die Rennstrecken zu bedienen. Für einen großen Mittelstreckenjet mit rund 250 Plätzen dürfte die Nachfrage nicht ausreichen. Für Europa und den USA eventuell von der Kapazität vielleicht passend, aber für den Großmarkt Asien völlig uninteressant. Das lässt sich dann über eine höhere Frequenz besser abbilden als durch einen etwas größeren Flieger.

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Thai setzt die A330 auch im Inlandsverkehr ein.

Interessant finde ich, das Boeing ja auf die 787-3 verzichtet hat und Airbus jetzt mit einem solchen Flugzeug um die Ecke kommt.

 

Für die LH wäre ein solches Flugzeug denke ich schon ganz sinnvoll auf den Rennstrecken BER/HAM-FRA/MUC.

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Thai setzt die A330 auch im Inlandsverkehr ein.

Interessant finde ich, das Boeing ja auf die 787-3 verzichtet hat und Airbus jetzt mit einem solchen Flugzeug um die Ecke kommt.

 

Für die LH wäre ein solches Flugzeug denke ich schon ganz sinnvoll auf den Rennstrecken BER/HAM-FRA/MUC.

 

Mag durchaus sein, dass es sich für LH ausgeht auf diesen Strecken auch größeres Gerät einzustezen (nach London und Athen ist ja auch oft/immer der A300 geflogen).

Wenn die Paxe aus BER/HAM nach FRA/MUC allerdings mehrheitlich Umsteiger auf Langstrecke oder andere Destinationen sind, ist es für LH ggfls. opportuner häufiger und dann eben mit dem Standardgerät zu fliegen.

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ist es für LH ggfls. opportuner häufiger und dann eben mit dem Standardgerät zu fliegen.

Nur ist man (wie ich weiter vorne bereits ausführte) bereits am Anschlag. HAM-FRA ist derzeit bei 15 Flügen pro Tag, davon die Zehn in den "interessanten" Zeiten bereits mit A321.

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Sicher richtig, aber ob sich eine Kleinflotte mit unter 10 Exemplaren der A330regio für LH rentiert, da bin ich mir nicht sicher.

Die technischen Unterschiede zur normalen A333 sind ja schon überschaubar, da sollte es ein kleineres Problem sein.

Wäre für LH vielleicht eine schöne Gelegenheit sich eine Mittelstreckenbizz zuzulegen ... für high yield Ziele im Mittelstreckenverkehr und high yield Kunden im Zubringerdienst.

 

Gruß

Thomas

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Das müsste doch der perfekte Malle-Bomber für AB sein?

Denke nicht dass AB in der jetzigen finanziellen Situation eine Investition in neue Flugzeuge tätigt, gerade jetzt wo man eher Flugzeuge verkauft und zurück least um überhaupt irgendwie überleben zu können. Außerdem will man eh die Flotte vereinheitlichen und ein zweiter Widebody neben der 787, sollte sie denn kommen, wird es nicht geben.

 

Die technischen Unterschiede zur normalen A333 sind ja schon überschaubar, da sollte es ein kleineres Problem sein.

Wäre für LH vielleicht eine schöne Gelegenheit sich eine Mittelstreckenbizz zuzulegen ... für high yield Ziele im Mittelstreckenverkehr und high yield Kunden im Zubringerdienst.

 

Gruß

Thomas

 

Auch unwahrscheinlich, LH fliegt jetzt schon einige Jahre ohne den A300-600 und gelernt damit auszukommen. Man wird weiter auf die A321 setzen von denen LH noch einige bestellt hat und bei Bedarf gelegentlich auf A330/A340/A350 zurück greifen je nachdem was gerade nicht anderweitig verplant ist.

 

LH macht wohl überlegte Flottenentscheidungen und fliegt ihre Flugzeuge über Jahrzehnte hinweg. Denke nicht, dass LH die gerade ihre größte Bestellung in ihrer Geschichte abgegeben haben in nächster Zeit noch 10 Kurzstrecken A330 kauft. Auch würden die A330 aufgrund ihrer großen Spannweite nicht so universell einsetzbar sein wie der A300 damals. Das gelegentliche Rückgreifen auf Widebodies auf Kurzstrecken wird daher in Zukunft eine Ausnahme bleiben und Lufthansa vermehrt auf A321 einsetzen

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Auch unwahrscheinlich, LH fliegt jetzt schon einige Jahre ohne den A300-600 und gelernt damit auszukommen. Man wird weiter auf die A321 setzen von denen LH noch einige bestellt hat und bei Bedarf gelegentlich auf A330/A340/A350 zurück greifen je nachdem was gerade nicht anderweitig verplant ist.

Ich bin ernsthaft gespannt, wie lange das gut geht. Die A321 sind auf den HAM-MUC/HAM-FRA-Strecken (zumindest wenn ich an Bord war) sehr gut ausgelastet, mit dem Einbau der NEK hat man die Zahl der Plätze in den letzten Jahren nochmal erhöht, mehr dürfte sich aus der A321 kaum herausholen lassen (ohne komplett auf Y zu gehen) und viel mehr als die derzeit 10 bzw. 15 Flüge pro Tag sind auch kaum drin, zumal man die Kapazitäten ja genau in den High-Traffic-Zeiten benötigt.

Im Moment passt das noch gerade eben, aber wie sieht es in 10 Jahren aus?

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Auch unwahrscheinlich, LH fliegt jetzt schon einige Jahre ohne den A300-600 und gelernt damit auszukommen. Man wird weiter auf die A321 setzen von denen LH noch einige bestellt hat und bei Bedarf gelegentlich auf A330/A340/A350 zurück greifen je nachdem was gerade nicht anderweitig verplant ist.

 

Überraschen würde es mich auch sehr. Wenn allerdings stimmt was in der Aero über die Langfristpläne der LH schreibt, nämlich das man Wachstum auf der Langstrecke generieren will, wird man sein Zubringernetz ausweiten müssen. Und sich damit um Kunden schlagen die andere Airlines mit Widebodies und/oder richtiger Businessclass zu Ihren Hüben bringen. Und das betrifft ja längst nicht nur die Golfairlines, zu denen die Konkurrenzsituation sich durch die Geografie ja doch in Grenzen hält. Auch US Airlines holen Passagiere inzwischen von etlichen anderen Flughäfen als FRA/MUC/VIE/ZRH zu Ihren Hüben und von da weiter mit US TransCon First. Die hat den Namen zwar nicht verdient, aber weit besser als ein Y-Sessel ist sie auf jeden Fall.

Und eine Regional-A330 macht da Sinn, da es eben nicht wirklich ein neuer Flugzeugtyp ist, sondern primär eine neue MTOW Option für einen Flieger vom dem eh schon knapp 40 im Konzern fliegen. Und bei Bedarf eben zum Vollwert-Langstrecken A330 um"rüst"bar.

 

Gruß

Thomas

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Wir werden sehen. Ich glaube zwar nicht daran. Aber, lassen wir uns überraschen. Ich denke das LH diese Szenarien schon durchgespielt hat. Jedenfalls werden Flottenentscheidungen bei LH vor- und zurück analysiert und gegengerechnet.

Das habe ich so bisher jedenfalls bei keiner anderen Airline gesehen.

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