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airliners.de

Anspruch der Passagiere wenn Airline Green Airlines nicht fliegt


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vor 3 Stunden schrieb markusmint:

 

Solche Attitüden erklären wohl mit, warum so einige Fluggesellschaften weiterhin auch bei banalen Fällen verklagt werden müssen.

 

Sonderfälle, bei denen der Flug von einer anderen Gesellschaft "real bewirkt" wird sind Wet-Lease und Subcharter. Rechtlich ist in diesen Fällen aber die auftragserteilende weiter durchführende Gesellschaft, soweit sie ein AOC hat. Urteile googeln schaffste selbst, das kaue ich dir nicht auch noch vor.

 

Hier kann die potentielle Airline aber eben keinen Wet-Lease machen, weil - wie schon anderweitig geschrieben - Green Airlines kein AOC hat. Wenn ihr in so einer Konstellation mal Verträge gemacht haben solltet war es wohl kein Wet Lease. Gib doch mal Details an.

 

Ansonsten einfach mal in Erwägungsgrund 7 der VO (EG) Nr. 261/04 schauen, dazu noch Art. 2 b) und von was für einem Unternehmen z.B. in Art. 5 gesprochen wird. Vielleicht hilfs deiner Firma, wenn du entsprechende tatsächlichen Fakten mal nach dort weitergibst... ;-)

 

Wie auch schon anderweitig geschrieben, gibts hier aber derzeit noch gar keine vertragliche oder ausführende Fluggesellschaft im Sinne der Fluggastrechteverordnung, so dass die mutigen Buchenden sich ggf. schon mal mit Beförderungsvertragsrecht im BGB befassen können. Und wer den Abschnitt "Beförderungsvertragsrecht" nicht findet, hat schon einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, sollte dann aber doch kostenpflichtig den Experten befragen statt sich der kostenlosen Winkeladvokatur hinzugeben und am Ende schlauer aber ärmer zu sein.

 

Bestimmt bist du einer von FlightRight...diese Leute ekeln einen an

vor 4 Stunden schrieb Hightower:

 

Hast du Quellen für Urteile? Das wär dann ja eindeutig.

Hat er nicht und kann er nicht 💁🏼‍♂️

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vor 11 Stunden schrieb Hightower:

 

Ich kann das nicht beurteilen. Aber bei euren gegensätzlichen Positionen werde ich nicht schlau draus. Entweder du lieferst jetzt mal eine eindeutige Quelle oder Bärchen.

ok, ich .

 


EuGH zu "wet lease": Anspruch auf Ausgleichszahlung bei großen Flugverspätungen besteht gegen gebuchte Fluggesellschaft 

Führt eine Fluggesellschaft einen bei ihr gebuchten Flug durch, indem sie ein samt Besatzung angemietetes Flugzeug einsetzt ("wet lease"), ist sie und nicht die vermietende Fluggesellschaft verpflichtet, Fluggästen bei großen Flugverspätungen eine Ausgleichsleistung zu zahlen. Dies hat der Gerichtshof der Europäischen Union mit Urteil vom 04.07.2018 entschieden. Maßgeblich sei, wer über die Durchführung des Fluges entscheide (Az.: C-532/17).

 

 

Artikel 2 Begriffsbestimmungen

Im Sinne dieser Verordnung bezeichnet der Ausdruck

a) „Luftfahrtunternehmen“ ein Lufttransportunternehmen mit einer gültigen Betriebsgenehmigung;

b) „ausführendes Luftfahrtunternehmen“ ein Luftfahrtunternehmen, das im Rahmen eines Vertrags mit einem Fluggast
oder im Namen einer anderen - juristischen oder natürlichen- Person, die mit dem betreffenden Fluggast in einer Vertragsbeziehung steht, einen Flug durchführt oder durchzuführen beabsichtigt;

 

 

verständlich??

 

diese ganzen virtuellen Carrier, für die scheinbar auch die WDL fliegt, fliegen will oder flog, wie  der pöbelnde Kollege behauptet, stellen nach Artikel 2 Begriffsbestimmungen (s.o)  kein Luftfahrtunternehmen dar,  weil es ihnen an der Genehmigung als AOC  fehlt deshalb fällt die Entschädigungszahlung dann dem auf die Füsse der den Flug durchführt . 

 

 Wet Lease gibt es nur zwischen 2 AOCs . Das ist, wie o.g.  Ich kann auch nix dafür :-)

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  • 2 Wochen später...

Jetzt ist es wohl Tatsache, alle Flüge bis zum 01.12. sollen gestrichen worden sein, gem. eienr Meldung aus dem Hauptthread zu Green Airlines. Somit wird diese Diskussion hier aktuell. Wer zahlt die Kompensation? Chalair wird sich bestimmt weigern, wenn die Stornierung durch Green Airlines kommt. Zumal sie ja bei dem Großteil der verkauften Tickets noch nicht Operating Carrier waren. Wahrscheinlich geht der Kunde hier mal wieder leer aus.

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Das Recht der Umbuchung hat der Kunde auf alle Fälle - aber was ist, wenn er zu dem Termin im Dez. nicht fliegen muss? Oder wWenn er einen einmaligen Anlass hatte, nach B zu reisen? Dann muss Green Airline das Ticket voll zurückerstatten. Zusätzlich hat der Kunde noch Anspruch auf die EU-Komüpensation, wenn Green Airlines denn eine Airline wäre. Ist es aber nicht. Challair wird auch nicht zahlen, wenn die Stornierung von Green Airlines ausging und zudem das Ticket noch zu "AirAlsie-Zeiten" verkauft wurde.

 

Stellt Green Airlines sich sturr und verweigert die Kundenrechte, die der Kunde bei Airlines hatte, dürfte es das Image von Green Airlines beschädigen.

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vor 57 Minuten schrieb Hame:

Das Recht der Umbuchung hat der Kunde auf alle Fälle - aber was ist, wenn er zu dem Termin im Dez. nicht fliegen muss? Oder wWenn er einen einmaligen Anlass hatte, nach B zu reisen? Dann muss Green Airline das Ticket voll zurückerstatten. ...

Sicher? Was ist denn aus der Gutscheinlösung geworden?

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