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  1. Letzte Stunde
  2. 9H-MLS geht heute auch raus.
  3. Die Hälfte der 319 ist knapp 30J alt. Was viele vergessen : bei der Capiptal Markets Day war Produktivität ein wichtiges Thema , mit Beispiel LH bei 6,3 und Austrian bei 8,3 Nettoflugstundem pro Tag. Undves kam auch ein klares Statement, das gleuche Programm mit weniger Flugzeuge fliegen.
  4. Ok, das Streikrecht in Deutschland kenne ich nicht im Detail. Es ist zu erhalten. Aber wenn das stimmt was du sagst, wie kann man dann bei LH Classic und CL streiken. Und die Lufthansa klagt dagegen nicht. Weder LH Classic noch CL sind ausreichend gesund. Die Gerwekschaften haben schon negative erlebnisse vor Gericht gemacht mit Discover und anaderen Sachen. Die haben gelernt. Jetzt machen sie einfach unerfüllbare Forderungen für "normale" Verhandlungen, dass die Streiks nocht vor Gericht wieder kassiert werden. Aber dann schliesst LH halt einfach CL 7 Monate früher als geplant. Kühne hat sich dazu ja schon positioniert.
  5. Heute
  6. Ich glaube wir mischen ziemlich vieles durcheinander. Grundsätzlich ist das Streikrecht ein erkämpfte Errungenschaft der Arbeitnehmer und kann und sollte zur Wahrung bereichtigter Interessen angewendet werden. Dieses Grundprinzip gilt aber nur bei einer mittleren Streikfähigkeit und bei Betriebe die ausreichend gesund sind um von Streiks keine wesentlichen Schäden zu tragen. Die Realität sieht aber natürlich anders aus : es gibt Arbeitnehmergruppen die kaum eine Streikmacht haben und solche die eine extrem hohe haben. Die Möglichkeit nur für eine Gruppe in Streik zu treten kann zu abgestimmten Streiks wie diee Tage führen , die den Rest der Betriebe mit ins Geiselhaft nehmen. Ein zweites Problem - es wurde mit einem erfundenen Grund gestreikt - hier gibt es gesetzliche Abgrenzungen, man darf die Strategie eines Unternehmens nicht bestreiken. Es gibt gültige Tarifvereinbarungen die noch langfristig gelten, also wurde die Altersversorgungen die nicht zur Disposition stand als plötzlicher Vorwand erfunden. Das ist auch eine gesetzliche Lücke die zu Missbräuche führen kann. Moralisch sollten wir diese Streiks nicht bewerten. Wir leben in einer kapitalistischen Gesellschaft in der Vergütung nicht nur "objektiv" ist , sondern auch ein Teil der eigenen Nachfrage am Markt und der eigenen oder kollektiven Durchsetzungskraft hat, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Es ist ok wenn man eigene gute Konditionen beibehalten möchte oder zumindest solange wie möglich verteidigt. Das gilt genauso für Vorstände,als auch für den Hilfsarbeiten und Ergebnisse müssen sich nicht widerspiegeln. Aus meiner Sicht sehen einen Unternehmenskulturkampf den andere längst hinter sich haben, bei der Lufthansa mit ihrer historischen Entiwcklung lange vor sich hingeschoben wurde. Und in diesen Prozess gibt es nun mal langfristige Veränderungen die den Markt neu formen: die Mehrheit der Paxe auf der Kurzstrecke fleigt mit P2P Airlines - diese haben die Standards in andere Richtungen gesetzt; keine lebenslangen "Karrieren" in der Kabine sondern Jobs für eine gewisse Zeit, mehr Selbstverantwortung für die Piloten, operative Effizienz statt persönlicher Komfort, Hire and Fire. Man kann das schlecht finden, aber ein Bundeswehroffizier hat heute auch nicht wie im Kaiserreich eine Ordonanz die Zuhause den Haushalt macht, ein üblicher Abteilungsleiter in der Industrie hat auch keine "Tippse" mehr die Diktiertes auf Papier bringt sondern muss alleine seine Emails verfassen usw. Natürlich kochen jetzt die Emotionen hoch, von beiden Seiten gab es Zeichen der eigenen Stärke. Wäre dieser Streik nötig gewesen? Wohl kaum. Hätte man den gestrigen Feiertag für das ganze Untrnehmen inkl 75% der Belegschaft die nichts mit dem Streik zu tun hat gönnen können? Ja, man wollte es unbedingt anders. Dann sollte man sich auch nicht wundern wenn die Gegenseite auch Härte zeigt und evtl. auch durch Massnahmen wie Kurzarbeit oder Gespräche erst nach neuen Fakten anbietet als Gegenreaktion. Den gestrigen Streiktag so zu terminieren und offensichtlich abgestimmt s durchzuführen wird leider auch in der Erinnerung der Unternehmensführung bleiben. Aus Aktionärsssicht vielleicht gar nicht mal so schlecht, denn Veränderungen werden so nicht länger geschleppt oder aus dem laufenden Geschäft gemacht sondern hart beschlossen und durchgesetzt.
  7. Es ist großer Mist, aber es muss jetzt ausgefochten werden. Ist seit vielen Jahren überfällig.
  8. Nigerias Fluggesellschaften haben angedroht, ab dem 20. April den gesamten Flugbetrieb einzustellen. Grund sind die massiv gestiegenen Kerosinpreise im Land, die nach Ansicht der Airlines von den Kraftstoffhändlern künstlich in die Höhe getrieben werden. Zum Artikel
  9. Und wie machen das OS, LX, BA, AF, SN, AZ, KL usw?
  10. Leider hat wohl Lufthansa mehr Sachen in der Schublade als die Gewerkschaften. Die Oposition gegen VL, 4Y und Verdi... Ist das zuträglich oder sollte man da eher hand bieten um auch die Classic Arbeitsplätze zu sichern? Ich bin da sicher nicht im Thema drin. Aber soslche Kriege auszufechten ist sicher nicht der richtige weg. Egal ob man da auf der Gewerkschaftsseite oder Firmenseite ist.
  11. kann man die Kapazität so kurzfristig ersetzen? Ich hätte gedacht, dass man die A319 noch etwas bei einer anderen Konzerntochter weiterfliegt, bis die A220 da sind
  12. ich rechne damit, dass bei der Mainline kein Personal mehr eingestellt wird und nur so viele neue Flieger kommen, wie Personal da ist. Alles andere geht zu City, Discover, ..
  13. Können wir diese Ammenmärchen bitte wenigstens hier einmal bleiben lassen? Es ist schlimm genug, dass die Gewerkschaften diesen Quatsch ihren Mitgliedern erzählen und diese sich davon aufputschen lassen. Niemand in einer börsennotierten Aktiengesellschaft gönnt sich selbst Lohnerhöhungen. Die Vergütungen des Vorstands werden ausschließlich vom Aufsichtsrat genehmigt. Das gilt für fixe wie für variable Vergütungsbestandteile. Aber so etwas wie Leistung und performancebezogene Vergütungen und damit Schwankungen in der jährlichen Vergütung von einem zum nächsten Jahr, die größer werden können, je höher man in der Hierarchie steht, kennen die Leute, die hier streiten, aus ihrem eigenen Vergütungsmodell schlicht und ergreifend nicht. Und um die Härte der Gewerkschaften geht es hier, da zwei Spartengewerkschaften mit ihrer Härte inzwischen seit vier Tagen Lufthansa Classic, Cityline, und Eurowings lahmlegen, zehntausende Reisende und tausende nicht fliegende Mitarbeiter in Geiselhaft genommen werden. Diese Ablenkungsversuche in Richtung Management sind nichts als billiger Whataboutism. Naja, der erste Preis wurde ja heute bezahlt. Mal schauen, ob es der letzte bleiben wird.
  14. Dann muss man aber auch fragen, wie man die Forderungen von Cockpit mit denen z.B. für das Bodenpersonal in Einklang bringt!! Ich kritisiere auch sicher nicht die Rechte der Gewerkschaften, ich kritisiere aber, dass nicht mehr die Arbeitnehmer in einem Konzern für die Ansprüche der Arbeitnehmer in dem Konzern kämpfen, sondern jedes Grüppchen für sich, wobei diejenigen die einen ganzen Flugbetrieb stoppen können natürlicherweise mehr Macht besitzen wie andere Arbeitnehmergruppen, die diese Möglichkeiten nicht haben und somit die Schere der Einkünfte der Arbeitnehmer in einem Betrieb immer weiter auseinander geht, statt gemeinsame Ziele zu verfolgen.
  15. Da würde ich hoffen, dass die Funktionäre der Gewerkschaften da ein gesunden mass finden. Weil die Gewerkschaften unerfüllbare Forderungen stellen, damit die eigentlichen Forderungen nicht vom Gericht kassiert werden. Es ist tatsächlich kompliziert. Und ich denke, dass weder die Lufthansa noch die Gewerkschaften alles korrekt machen. Das Problem dabei, Lufthansa hat halt am Ende die grösseren Hebel als die Gewerkschaften. Aber das ist halt schei**e. am besten wäre sich da zu finden
  16. Bis wo ist denn die Grenze, zu der eine Gewerkschaft gehen darf? Wie bringt man das in Einklang mit Lohnsteigerungen im Management-Bereich? Warum dreht sich hier die Debatte die ganze Zeit um die Härte der Gewerkschaften, aber nicht um die Lohnerhöhungen, die sich die feinen Herren im LAC selbst gegönnt haben? Sorry, aber das hat eindeutige Anzeichen einer Radler-Mentalität: Nach unten treten, nach oben buckeln. Und ich wäre sehr vorsichtig damit, irgendwelche Einschränkungen des Streikrechts seitens der Politik zu insinuieren oder sich vielleicht sogar herbeizuwünschen. Für unrealistisch halte ich das im Kontext der aktuellen Regierung und dem Siegeszug des neoliberalen Flügels in der CDU leider auf gar keinen Fall. Aber ich hoffe, hier ist allen klar, welchen Dammbruch das bedeuten würde. Dann kommen wir zwar wieder zuverlässig in den Urlaub oder zum Geschäftstermin, aber haben dann in zwanzig Jahren in vielen Berufsfeldern kein Gehaltsgefüge mehr, das überhaupt eine Flugreise im Urlaub ermöglichen würde.
  17. Das wird von den Gewerkschaften abhängen. Aber bis du morgen aufwachst wirst du es wissen. Wenn die Gewerkschaften so weitermachen... Wird es vielleicht auch in der Politik was ändern. Es wäre schade. Aber die Gewerkschaften gehen halt teilweise auch zu weit. Auch wenn das zu weit gehen teilweise, wie es OliverWendellHolmesJr formuliert asozial ist, auch dieser asozialen Personalpolitik geschuldet ist. Am Ende werden sich diese Spartengewerkschaften selber obsolet machen.
  18. Genau dieses ist das von der Politik geschaffene Problem. Diesen geht es ja nicht um DIE Mitarbeiter in einem Betrieb, sondern nur um ihre kleines Klientel. Cockpit ist es völlig egal was hinter der Tür geschieht und UFO was davor passiert, so kämpft jeder nur für seine Leute, wie es aber dem Rest im Betrieb geht ist denen dann völlig egal. Gut! Es sind keine Ferien und Geschäftsreiseverkehr gibt es am Samstag auch nur wenig, daher lohnt es sich nicht für die Gewerkschaften zu streiken, da kein großer "Erfolg" zu erwarten ist. Wenn die Frage sich auf den nächsten Montag beziehen würde, da würde ich mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen.
  19. Ich frage als Laie: Wie stehen die Chancen, dass am Samstag nicht mehr gestreikt wird bei Lufthansa?
  20. Natürlich ist es nicht trivial für uns schon gar nicht. Für die beiden Seiten in diesem Konflikt auch nicht. Es geht ja hier nicht um Tarifpolitik sondern um Konzernpolitik. Ja, die Lufthansa Personalpolitik mag Asozial sein, und dann braucht es Gewerkscahften die dagegen ankämpfen. Aber halt unerfüllbare Forderungen zu stellen um sich als VC und UFO die Macht nicht an Verdi verlieren.... Kann man machen, muss man nicht. Die Lufthansa möchte aber die Macht dieser Gewerkschaften mindern. In diesem Kampf steht es wohl jetzt so ca. 1-1. Hier wurde ja schon die vermutung aufgestellt, dass bis heute 18:00 ein unbefristeter Streik angekündigt wird. Ist bisher noch nicht geschehen. Vielleicht überlegen sich die Gewerkschaften auch was für Hebel sie noch haben, nachdem ihre Machtspielchen heute 2200 Jobs gekillt haben. Und die asoziale Politik von Lufthansa ist sicher auch der aggressiven Strategie dieser Spartengewerkscahften geschuldet. Ob es dann mit Verdi besser wird wird zu sehen sein, aber ein Tarifabshluss mit Verdi während die anderen Streiken ist auch nicht grad gut für VC und UFO. Da ist was im argen auf beiden Seiten. Für viele Privatreisende wird wohl einfach Lufthansa (egal ob es nun die Firma oder die Mitarbeiter sind) als unzuverlässig wahrgenommen. Für Geschäftskunden dürfte der offene Brief von Kühne durchaus für deren Wahrnehmung sprechen.
  21. Viel mehr ins Gewicht fällt momentan, dass LH als unzuverlässig wahrgenommen wird. Die letzten Streikwellen wurden noch hingenommen, aber mit der Neuen fragen sich natürlich die zahlungskräftigen Kunden, warum sie das in ihren Konzernen mit dem Personal hinbekommen und der LH-Konzern nicht und immer wieder aus diesem Grund Flüge gestrichen. Im Buisnessbereich wird das dann schnell zum no go und das trifft LH dann im tiefen Mark.
  22. Klar, den gibt es. Das Lufthansa-Management muss die Entscheidung treffen, dass diese Art von Personalpolitik nicht zielführend ist. Oder es geht schief und Lufthansa läuft in die Insolvenz. Das es nicht ganz so trivial ist, sollte klar sein. Oder? Man verschlechtert sich bei einigen Parametern, die unmittelbar Auswirkung auf die Zahlungsbereitschaft haben, wenn die Wettbewerber ihre Anzahl der Flüge beibehalten. Das Risiko ist dann dass die Zahlungsbereitschaft stärker sinkt als die KOsten, dann hat man nichts gewonnen. Längere Wartezeit auf den nächsten Flug > unattraktiver Option für Zeitsensitive Passagiere (Wird weniger, aber gibt es noch) Verdoppelte Umsteigezeit > schlechtere Positionierung in den Buchungssystemen. Größere Flugzeuge fliegt man mit höherer Auslastung um den Stückkosten-Vorteil zu realisieren. Bedeutet bei Störungen aber auch weniger Reservekapazitäten haben oder teuer die Ersatzleistungen einzukaufen. ... Das weiß Lufthansa alles, und vielleicht hat man jetzt mal ein paar Monate Ruhe vor den Wettbewerbern aus dem Mittleren Osten und wieder "normale" Treibstoffkosten. Und/Oder es gibt in Europa echte Marktaustritte (Insolvenzen, keine Übernahmen) um Kapazitätsverknappung zu realisieren. Aber wenn man die Zeit für die asoziale Personalpolitik verstreichen lässt. weiß ich nicht, ob es gut geht. Das Risiko kann man eingehen, wenn es ein Drehkreuz gibt, von dem jedes Ziel einmal angeflogen wird. Aber da man mit den Hubs ähnlich verfährt, wie mit den Flugbetrieben, bin ich mir nicht sicher ob es funktioniert. Vorausgesetzt es gibt keinen Geschäftsführung- und Beherrschungsvertrag.
  23. General Atomics Aerotec Systems und der spanische Hersteller SVP Aerospace kooperieren bei der Datenübertragungsausrüstung für das Spezialflugzeug Do228 NXT, wie der Flugzeugbauer mitteilte. Zum Artikel
  24. Ich weiß. Da kommt noch einiges auf uns zu. Mein Posting war eher ironisch auf den perfektionierten Lufthansa-Marketingsprech bezogen.
  25. Ziemlich viele streichen derzeit...
  26. Die Flieger sind ja Teil der 13 bestellten Flieger mit Auslieferung bis Anfang der 30er Jahre. Das kann sich durch die neue Bestellung mit neuen Lieferpositionen theoretisch nochmal verschieben, ist für die Disco aber natürlich einiges an neuem Metall. Die Streiks sind jetzt natürlich eine Steilvorlage um sowas bekanntzugeben. Bei LHA gelandet wären die Flieger jedenfalls so oder so nicht, da braucht man keinem was vorzumachen. Ist nur die Frage was dann die nächste Eskalationsstufe ist. Alle Neos zur City?
  27. Ja, in Summe 13 A350.
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