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Warum darf man nicht über Gesetzesänderungen disskutieren und machdenken? Schlussendlich der LH Streik doch das perfekte Beispiel wo Deutschland und grosse Teile Europas momentan so Probleme haben: Wir sind nicht mehr wettbewerbsfähig, da andre Länder (bez. Airlines) schlicht und einfach wirtschaftlich besser sin. Vergleiche mal die Arbeitspläne der LH / LX / OS mit den Einsatzplänen von EK / QR und W6. Ein Realitätscheck / benchmark würde da sicher nicht schaden. Nun können wir mehr arbeiten (verdieben immer noch viel mehr) oder langfristig werden wir zu drittweltländer.
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Prognosen sind halt recht schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen... Aber du hast ja bestimmt vor vier Jahren schon dokumentiert, wie der Ukraine-Krieg verlaufen wird, oder? Könntest uns ja damit mal erleuchten, wie lange das noch weitergeht. Dann stehe ich in der Stammtischdiskussion als der Checker da, wenn ich genau sagen kann, wann und wie der Krieg endet.
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Das monatliche airliners.de-[Luftfracht-Briefing](https://www.airliners.de/thema/briefing). Dieses Mal unter anderem mit den Forderungen der Landesverkehrsminister nach besseren Wettbewerbsbedingungen für den Luftfrachtstandort Deutschland, den möglichen Folgen geopolitischer Spannungen für Industrie, Lieferketten und Luftfrachtverkehr sowie der stärkeren Integration von Zusatzleistungen in den digitalen Buchungsprozess von Lufthansa Cargo. Zum Artikel
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Lufthansa Technik Canada hat den Angaben zufolge an ihrem neuen Standort in Calgary die erste Triebwerksinstandhaltung abgeschlossen. Der Interimstandort verfügt über acht Triebwerksdocks und dient als Übergangslösung, bis eine permanente Werkstatt am Calgary International Airport fertiggestellt ist. Zum Artikel
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Wann kann man denn mit den nötigen Umbuchungen rechnen? Ich habe Anfang Mai einen Rückflug nach Deutschland und der innerdeutsche Zubringer wird laut LH App immer noch mit Cityline durchgeführt. Es wäre ja schon interessant zu wissen, ob etwaige neue Flugzeiten in die persönlichen Abläufe passen.
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Kühne ist hierbei aber nicht als Geschäftskunde, sondern als größter Einzelaktionär zu sehen.
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9H-MLS geht heute auch raus.
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Die Hälfte der 319 ist knapp 30J alt. Was viele vergessen : bei der Capiptal Markets Day war Produktivität ein wichtiges Thema , mit Beispiel LH bei 6,3 und Austrian bei 8,3 Nettoflugstundem pro Tag. Undves kam auch ein klares Statement, das gleuche Programm mit weniger Flugzeuge fliegen.
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Ok, das Streikrecht in Deutschland kenne ich nicht im Detail. Es ist zu erhalten. Aber wenn das stimmt was du sagst, wie kann man dann bei LH Classic und CL streiken. Und die Lufthansa klagt dagegen nicht. Weder LH Classic noch CL sind ausreichend gesund. Die Gerwekschaften haben schon negative erlebnisse vor Gericht gemacht mit Discover und anaderen Sachen. Die haben gelernt. Jetzt machen sie einfach unerfüllbare Forderungen für "normale" Verhandlungen, dass die Streiks nocht vor Gericht wieder kassiert werden. Aber dann schliesst LH halt einfach CL 7 Monate früher als geplant. Kühne hat sich dazu ja schon positioniert.
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Ich glaube wir mischen ziemlich vieles durcheinander. Grundsätzlich ist das Streikrecht ein erkämpfte Errungenschaft der Arbeitnehmer und kann und sollte zur Wahrung bereichtigter Interessen angewendet werden. Dieses Grundprinzip gilt aber nur bei einer mittleren Streikfähigkeit und bei Betriebe die ausreichend gesund sind um von Streiks keine wesentlichen Schäden zu tragen. Die Realität sieht aber natürlich anders aus : es gibt Arbeitnehmergruppen die kaum eine Streikmacht haben und solche die eine extrem hohe haben. Die Möglichkeit nur für eine Gruppe in Streik zu treten kann zu abgestimmten Streiks wie diee Tage führen , die den Rest der Betriebe mit ins Geiselhaft nehmen. Ein zweites Problem - es wurde mit einem erfundenen Grund gestreikt - hier gibt es gesetzliche Abgrenzungen, man darf die Strategie eines Unternehmens nicht bestreiken. Es gibt gültige Tarifvereinbarungen die noch langfristig gelten, also wurde die Altersversorgungen die nicht zur Disposition stand als plötzlicher Vorwand erfunden. Das ist auch eine gesetzliche Lücke die zu Missbräuche führen kann. Moralisch sollten wir diese Streiks nicht bewerten. Wir leben in einer kapitalistischen Gesellschaft in der Vergütung nicht nur "objektiv" ist , sondern auch ein Teil der eigenen Nachfrage am Markt und der eigenen oder kollektiven Durchsetzungskraft hat, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Es ist ok wenn man eigene gute Konditionen beibehalten möchte oder zumindest solange wie möglich verteidigt. Das gilt genauso für Vorstände,als auch für den Hilfsarbeiten und Ergebnisse müssen sich nicht widerspiegeln. Aus meiner Sicht sehen einen Unternehmenskulturkampf den andere längst hinter sich haben, bei der Lufthansa mit ihrer historischen Entiwcklung lange vor sich hingeschoben wurde. Und in diesen Prozess gibt es nun mal langfristige Veränderungen die den Markt neu formen: die Mehrheit der Paxe auf der Kurzstrecke fleigt mit P2P Airlines - diese haben die Standards in andere Richtungen gesetzt; keine lebenslangen "Karrieren" in der Kabine sondern Jobs für eine gewisse Zeit, mehr Selbstverantwortung für die Piloten, operative Effizienz statt persönlicher Komfort, Hire and Fire. Man kann das schlecht finden, aber ein Bundeswehroffizier hat heute auch nicht wie im Kaiserreich eine Ordonanz die Zuhause den Haushalt macht, ein üblicher Abteilungsleiter in der Industrie hat auch keine "Tippse" mehr die Diktiertes auf Papier bringt sondern muss alleine seine Emails verfassen usw. Natürlich kochen jetzt die Emotionen hoch, von beiden Seiten gab es Zeichen der eigenen Stärke. Wäre dieser Streik nötig gewesen? Wohl kaum. Hätte man den gestrigen Feiertag für das ganze Untrnehmen inkl 75% der Belegschaft die nichts mit dem Streik zu tun hat gönnen können? Ja, man wollte es unbedingt anders. Dann sollte man sich auch nicht wundern wenn die Gegenseite auch Härte zeigt und evtl. auch durch Massnahmen wie Kurzarbeit oder Gespräche erst nach neuen Fakten anbietet als Gegenreaktion. Den gestrigen Streiktag so zu terminieren und offensichtlich abgestimmt s durchzuführen wird leider auch in der Erinnerung der Unternehmensführung bleiben. Aus Aktionärsssicht vielleicht gar nicht mal so schlecht, denn Veränderungen werden so nicht länger geschleppt oder aus dem laufenden Geschäft gemacht sondern hart beschlossen und durchgesetzt.
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Es ist großer Mist, aber es muss jetzt ausgefochten werden. Ist seit vielen Jahren überfällig.
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Und wie machen das OS, LX, BA, AF, SN, AZ, KL usw?
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Leider hat wohl Lufthansa mehr Sachen in der Schublade als die Gewerkschaften. Die Oposition gegen VL, 4Y und Verdi... Ist das zuträglich oder sollte man da eher hand bieten um auch die Classic Arbeitsplätze zu sichern? Ich bin da sicher nicht im Thema drin. Aber soslche Kriege auszufechten ist sicher nicht der richtige weg. Egal ob man da auf der Gewerkschaftsseite oder Firmenseite ist.
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kann man die Kapazität so kurzfristig ersetzen? Ich hätte gedacht, dass man die A319 noch etwas bei einer anderen Konzerntochter weiterfliegt, bis die A220 da sind
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ich rechne damit, dass bei der Mainline kein Personal mehr eingestellt wird und nur so viele neue Flieger kommen, wie Personal da ist. Alles andere geht zu City, Discover, ..
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Können wir diese Ammenmärchen bitte wenigstens hier einmal bleiben lassen? Es ist schlimm genug, dass die Gewerkschaften diesen Quatsch ihren Mitgliedern erzählen und diese sich davon aufputschen lassen. Niemand in einer börsennotierten Aktiengesellschaft gönnt sich selbst Lohnerhöhungen. Die Vergütungen des Vorstands werden ausschließlich vom Aufsichtsrat genehmigt. Das gilt für fixe wie für variable Vergütungsbestandteile. Aber so etwas wie Leistung und performancebezogene Vergütungen und damit Schwankungen in der jährlichen Vergütung von einem zum nächsten Jahr, die größer werden können, je höher man in der Hierarchie steht, kennen die Leute, die hier streiten, aus ihrem eigenen Vergütungsmodell schlicht und ergreifend nicht. Und um die Härte der Gewerkschaften geht es hier, da zwei Spartengewerkschaften mit ihrer Härte inzwischen seit vier Tagen Lufthansa Classic, Cityline, und Eurowings lahmlegen, zehntausende Reisende und tausende nicht fliegende Mitarbeiter in Geiselhaft genommen werden. Diese Ablenkungsversuche in Richtung Management sind nichts als billiger Whataboutism. Naja, der erste Preis wurde ja heute bezahlt. Mal schauen, ob es der letzte bleiben wird.
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Dann muss man aber auch fragen, wie man die Forderungen von Cockpit mit denen z.B. für das Bodenpersonal in Einklang bringt!! Ich kritisiere auch sicher nicht die Rechte der Gewerkschaften, ich kritisiere aber, dass nicht mehr die Arbeitnehmer in einem Konzern für die Ansprüche der Arbeitnehmer in dem Konzern kämpfen, sondern jedes Grüppchen für sich, wobei diejenigen die einen ganzen Flugbetrieb stoppen können natürlicherweise mehr Macht besitzen wie andere Arbeitnehmergruppen, die diese Möglichkeiten nicht haben und somit die Schere der Einkünfte der Arbeitnehmer in einem Betrieb immer weiter auseinander geht, statt gemeinsame Ziele zu verfolgen.
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Da würde ich hoffen, dass die Funktionäre der Gewerkschaften da ein gesunden mass finden. Weil die Gewerkschaften unerfüllbare Forderungen stellen, damit die eigentlichen Forderungen nicht vom Gericht kassiert werden. Es ist tatsächlich kompliziert. Und ich denke, dass weder die Lufthansa noch die Gewerkschaften alles korrekt machen. Das Problem dabei, Lufthansa hat halt am Ende die grösseren Hebel als die Gewerkschaften. Aber das ist halt schei**e. am besten wäre sich da zu finden
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Bis wo ist denn die Grenze, zu der eine Gewerkschaft gehen darf? Wie bringt man das in Einklang mit Lohnsteigerungen im Management-Bereich? Warum dreht sich hier die Debatte die ganze Zeit um die Härte der Gewerkschaften, aber nicht um die Lohnerhöhungen, die sich die feinen Herren im LAC selbst gegönnt haben? Sorry, aber das hat eindeutige Anzeichen einer Radler-Mentalität: Nach unten treten, nach oben buckeln. Und ich wäre sehr vorsichtig damit, irgendwelche Einschränkungen des Streikrechts seitens der Politik zu insinuieren oder sich vielleicht sogar herbeizuwünschen. Für unrealistisch halte ich das im Kontext der aktuellen Regierung und dem Siegeszug des neoliberalen Flügels in der CDU leider auf gar keinen Fall. Aber ich hoffe, hier ist allen klar, welchen Dammbruch das bedeuten würde. Dann kommen wir zwar wieder zuverlässig in den Urlaub oder zum Geschäftstermin, aber haben dann in zwanzig Jahren in vielen Berufsfeldern kein Gehaltsgefüge mehr, das überhaupt eine Flugreise im Urlaub ermöglichen würde.
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Das wird von den Gewerkschaften abhängen. Aber bis du morgen aufwachst wirst du es wissen. Wenn die Gewerkschaften so weitermachen... Wird es vielleicht auch in der Politik was ändern. Es wäre schade. Aber die Gewerkschaften gehen halt teilweise auch zu weit. Auch wenn das zu weit gehen teilweise, wie es OliverWendellHolmesJr formuliert asozial ist, auch dieser asozialen Personalpolitik geschuldet ist. Am Ende werden sich diese Spartengewerkschaften selber obsolet machen.