Alle Aktivitäten
Dieser Stream aktualisiert sich automatisch
- Letzte Stunde
-
Wenn man sich neu aufstellen will, braucht man beidseitig die Bereitschaft eines Clean Sheets. Solange jede Seite nur auf die in ihrem Interesse liegenden Themen ansprechen möchte, agiert man aneinander vorbei und läuft man Gefahr zu viele Themen als "non negotiable" zu betrachten. Ein Fehler war auch die Ankündigung 50% des Kontverkehrs auf günstigere Platformen haben zu wollen. Eine Scheinlösung und im Klein-Klein, typisch Deutsch, anstatt einen klaren Cut zu machen, den Zubringerverkehr in einer Gesellschaft und Tarifschiene zu beheimaten usw und auf dieser Basis Gespräche zu führen.
-
Wizz Air hat angefangen, den SFP27 freizuschalten.
-
Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG
OliverWendellHolmesJr antwortete auf Thema in Fluggesellschaften
Das Problem ist wenn beide Seiten sich strukturell auf Ziele festgelegt haben, die nicht oder nur schwer erreichbar sind. Lufthansa benötigt mehr Produktivität um die Stückkosten stabil zu halten. Soweit ich es verstehe befindet man sich im MTV schon an den zulässigen EASA-Grenzen. Flugstunden ausweiten ist, selbst wenn das Flugpersonal mitgehen würde kaum noch möglich. Die VC möchte, dass die Altersversorgung stabil gehalten wird - die Raum stehende "Verdoppelung" ist auch eine Folge der Inflation der vergangenen Jahre. Hieraus eine "neue Forderung" zu formulieren ist an der Grenze zur Irreführung. Da die Mitarbeiter jetzt das Risiko tragen möchten sie es "angemessen" vergütet haben. Das solche Forderungen kommen war absehbar mit der Umstellung von defined benefit auf defined contribution. Und die daraus drohenden finanziellen Belastungen für den Konzern. Meines Erachtens funktioniert dieses kleinteilige an einzelnen Stellschrauben in den dutzenden Tarifverträgen nicht mehr, sondern es bedarf eines klaren Cuts. Alle klassischen Tarifverträge für Neueinstellungen schließen, Einen kompletten Tarifvertrag auf City-Niveau für Lang- und Mittelstrecke und Zubringer Aufsetzen. Der langlaufend ist, aber auch Lohnwachstumspotential bietet. Die Frage ist halt, was muss man den Gewerkschaften dafür geben? Die Aufgabe der Strategie der vielen Flugbetriebe und der Wetlease, also Eurowings, Discover, Cityline, Air Dolomiti, Air Baltic, etc. aufgeben. Carsten Spohr und die Top 20 Manager in HR entlassen, die auf Arbeitgeberseite für die ausdrücklich gewollte aggressive Tarifpolitik in den letzten 10-15 Jahren verantwortlich sind. Oder wollen das beide Seiten gar nicht, weil die jeweils verantwortlichen finanziell profitieren. -
Damit einher wird der Trend zu größerem Gerät und Flügen zu anderen LH-Konzern-Hubs gehen. Nach Breslau fliegt man z.B. häufig aus Frankfurt und regelmäßig aus Zürich. Dann eben nicht mehr direkt aus München. Sibiu bedient auch Austrian. Oradea als nicht anderweitig bedienter Airport ist auch nur 50 km vom Lufthansa-Ziel Debrescen entfernt. Die VC muss m.E. aufpassen, dass sie momentan nicht überzieht. Wenn einige Flugzeuge wegen Kerosinmangeln und Kerosinpreisen sowieso auf die Abstellposition kommen, arbeitet ein Teil des Personals aktiv daran mit, ebenfalls da zu landen.
-
Das wird das ganze ja deeskalieren ...
-
Nein, sie ist nicht logisch. Es gibt gültige Vereinbarungen, VTV, MTV usw. Die VC ist formell mit einer neuen Forderung gekommen. Natürlich wäre es aus Sicht der VC günstig nur die aktuelle Zusatzforderung zu schlichten - man gibt nichts auf und man hofft einiges zu bekommen. Warum sollte die Gegenseite das tun, wenn sie auch etwas bekommen möchte? Spiegelverkehrt könnte die LH auch sagen, ab morgen wollen wir alle Regelungen auf das gesetzliche geregelte fahren und wir reden über nichts anderes. Wir kriegen am Ende x mehr Flugstunden, Y weniger Ruhezeiten, Z Einsparungen bei Übernachtungen, aber über eine Gegenkompesation der gestiegenen Produktivität wollen wir nicht reden. Wenn man grundsätzlich miteinander reden möchte, ist es legitim das alles auf den Tisch kommt und beide Seite Verbesserungen in aus ihrer Sicht wichtigen Punkte bekommen. Eine Verhandlung ist keine Erpressung, in der eine Seite aus Not aufgeben muss, sondern ein Kompromiss in dem beide Seiten wichtiges für sich absichern und auch Konzessionen machen.
-
Ich glaube, verschiedene CLH Flüge werden gerade angefasst. Auch A319 Flüge sind auf einmal überbucht. Da scheinen generell Anpassungen vorgenommen zu werden, in welcher Form auch immer.
- Heute
-
Da muss ich Pinheiro sogar recht geben. Niemand der ernsthaftes Interesse an einer Schlichtung hat, würde auf diesen Vorschlag mit "ja, aber..." antworten. Was für ein selten dämlicher Move.
-
Eine Verhandlung ist immer ein Geben und Nehmen. Die VC will On Top zu den gültigen Vereinbarungen etwas haben - eine verbesserte Altersversorgung. Der gesunde Menschenverstand besagt dass sie auch etwas im Gegenzug geben muss. Der LH sind Regelungen im MTV wichtig, der VC Altersversorgung. Fair genug wenn beide Seiten etwas geben und im Gegenzug auch was bekommen. Die Annahme der VC dass sie nur fordern kann ohne Gegenleistung ist im Kontext vielleicht fehl am Platz.
-
Die Antwort der VC dazu: https://www.vcockpit.de/newsroom/lufthansa-lehnt-schlichtungsangebot-der-vereinigung-cockpit-ab/
-
Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG
DieLizenzZumUpgraden antwortete auf Thema in Fluggesellschaften
Auch wenn es in Summe keine Größenordnung im Vergleich zu den Gesamtkosten darstellt, haben die Gehaltssteigerungen beim Vorstand ein G‘schmäckle und sind den Mitarbeitern kaum zu vermitteln. Im Sinne von Wasser predigen und Wein trinken. -
Seit den US-israelischen Luftangriffen auf den Iran Ende Februar 2026 befindet sich die Luftfahrtbranche in ihrer schwersten Krise seit der Pandemie. Doch der fragile Waffenstillstand markiert keinen Wendepunkt, sondern den Beginn einer neuen Phase neuer Chancen – analysiert Airline-Experte-Linus Benjamin Bauer. Zum Artikel
-
Die European Aviation Conference findet vom 4. bis 6. November an der Universität St. Gallen statt. Professor Andreas Wittmer, Leiter des dortigen Forschungszentrums für Luftfahrt, erklärt im Interview mit airliners.de, warum Luftfahrtsteuern das drängende Thema der Branche sind – und was C-Level-Vertreter von Swiss, IATA und Skyguide in St. Gallen erwartet. Zum Artikel
-
Mittel- und Osteuropa entwickelt sich zum Innovationslabor für KI-gestützte Luftfahrt, schreibt Fahad ibne Masood, Dozent an der TU Dublin: Der EU-AI-Act bietet der Region eine einmalige Chance, die Legacy-Infrastruktur des Westens zu überspringen und einen digitalen, autonomen Luftraum der nächsten Generation aufzubauen. Zum Artikel
-
Nachdem die VC im aktuellen Tarifkonflikt gestern eine Schlichtung vorgeschlagen hat, reagiert nun das Lufthansa Management: man ist zur Schlichtung bereit, möchte aber auch die Themen "Vergütung" und "Einsatzzeiten" miteinbeziehen (für beide Bereiche gibt es laufende Tarifverträge), um wieder Perspektiven bei Lufthansa Classic zu ermöglichen. https://www.aero.de/news-52356/Lufthansa-will-mit-Piloten-vorzeitig-ueber-Gehalt-und-Dienstregeln-sprechen.html
-
Aktuelles zur Flugbereitschaft der Bundeswehr
jubo14 antwortete auf XWB's Thema in Fluggesellschaften
Dann müsste die Flugbereitschaft aber um genau die Anzahl Piloten aufgestockt werden, die dann in die Kategorie "Training bei LH" fallen. Ansonsten würde die Einsatzbereitschaft sinken. Und es würde nur für die Airbus-Piloten gelten. Für die Gobal-Piloten ginge es wiederum nicht. Ich wage mal zu bezweifeln, dass das dann am Ende des Tages Kosten senken würde. -
Aktuelles zur Flugbereitschaft der Bundeswehr
Lucky Luke antwortete auf XWB's Thema in Fluggesellschaften
Man muss auch anerkennen, dass grundsätzlich die Verstrickung von militärischem Staff in kommerzielle Aufgaben zum Ziel der Effizienzsteigerung jetzt nicht so überbordend blöde ist, wie sie manche hier darstellen. Großbritannien macht ja mit AirTanker vor, wie das geht. -
Naja....Heinemann deutet im interview mit dem Aerotelegraph an, dass A220 eine "spannende Perspektive für den FMO sein" könnte, womit wir schnell bei VL sind. Wäre ja die entsprechende Tochter. Ich hoffe und denke NICHT, dass für FMO-MUC das Licht ausgeht, aber je nach Streikverlauf und ggf. höheren Kosten für LHG stellt sich ev. wieder die Frage der Wirtschaftlichkeit. Daher wäre es eher wünschenswert, die Strecke asap auf eine günstigere Kostenplattform umzustellen. Aber dies liegt nicht im Einflussbereich des FMO. Trotzdem gibt bei der LHG ja zunehmend die Maxime, dass AC's dort eingesetzt werden sollen, wo am besten und meisten Geld damit verdient werden kann. Und daher hoffe ich einfach, dass mit der höheren Auslastung auf der Strecke auch der Businesscase für LHG besser stimmt.
-
Im Grunde stellt sich bei dem ganzen hin und her doch immer mehr die Frage, wie die Tarifverträge und die ganzen Konstrukte drumherum bereinigt und klarer strukturiert werden können. Ähnlich wie bei der anstehenden Gesundheitsreform gehört es dabei zur Realität des Faktischen, dass dabei der/die ein oder andere etwas Federn (analog einige Arztgruppen oder die Pharmaindustrie) lassen dürfte, im Sinne des grossen und ganzen muss es aber so langsam ein "clean sheet" geben, um gerade die vielbeschworene Perspektive wieder sehen zu können. Pfründe aufzugeben tut immer weh und keiner gibt gerne ab, aber vielleicht gehört es dann zu einer Realität dazu, dass man dann auf dem Arbeitsmarkt sich auch umschauen mag, wo es ggf. besser ist. Ich kann nachvollziehen, dass gerade die berufliche Perspektive für den ein oder anderen Mitarbeitenden, sei es Cockpit oder Kabine, verloren gegangen ist bei dem Gestreite. Ich weiss nicht, ob der Weg unbedingt über eine Sanierungsinsolvenz laufen muss, aber ausschliessen würde ich es nicht. Ich fragemich wirklich, ob selbst die Tarifparteien noch einen Überblick über ihre ganzen Verträge haben? Oder läuft bei jeder Modifikation und Vertragsänderung inzwischen 3-mal eine KI drüber um Widersprüche und Bugs zu identfizieren (Ironie aus:-) ) Augenblicklich sieht es doch aus, das man sich nicht wundern sollte, wenn jedes neues AC oder nach einem Paint-Shop-Aufenhalt oder einer Cabin-Mod. zu einer anderen Gruppenairline/AOC ins Ausland wandert. Ich bin echt froh, dass ich meisten meiner zukünftigen Buchungen über SWISS getätigt habe und in LX-Flugzeugen sitze, mal schauen, was mit dem Rest passiert.
-
Das wäre dann die dritte Airline, die auf ZRH-RAK unterwegs ist. Auch Chair wird Strecke im Herbst neu bedienen.
-
easyJet Marrakesch - Prag 2/7 ab 25.10.26 Marrakesch - Zürich 2/7 ab 28.10.26 Marrakesch - Newcastle 2/7 ab 3.11.26 Aeroitalia Olbia - Cuneo 2/7 ab 16.6.26 bis 12.9.26 Air India Express Pune - Bagdora 5/7 ab 1.5.26 mit A320neo