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Aktuelles zum Flughafen Hahn

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Mir, dem Frankfurt-Hahn Airport und vor allem den rheinlandpfälzischen Fremdenverkehrämtern wäre nichts lieber, als das sich deine Prophezeiung im nächsten Jahr auch ohne Abschaffung der Luftverkehrsabgabe bestätigt.

 

Speziell in Rheinland-Pfalz / HHN wird das aber nicht passieren. Mit der Kapazitätserweiterung in FRA wird vieles aus HHN wieder "abgesaugt". Der Lufthansa-Konzern macht n bißchen ernst fliegt jetzt neu nach LGW, EMA, ABX -> das zielt schon auf FR und deren D-UK Geschäft. Dazu noch nach BGY.

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Speziell in Rheinland-Pfalz / HHN wird das aber nicht passieren. Mit der Kapazitätserweiterung in FRA wird vieles aus HHN wieder "abgesaugt". Der Lufthansa-Konzern macht n bißchen ernst fliegt jetzt neu nach LGW, EMA, ABX -> das zielt schon auf FR und deren D-UK Geschäft. Dazu noch nach BGY.

 

Ob FRA HHN wirklich was "absaugt"?

 

Trotz der gar nicht mehr so billigen FR-Tickets, besteht immernoch ein preislicher Unterschied zwischen LH und FR, was zu mehr oder weniger unterschiedlichen Zielgruppen führt. Erst mit einem verstärkten Engagement von LCCs in FRA (etwa U2, wenn auch nicht diesen Winter) könnte FRA HHN das Leben etwas schwerer machen.

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Auch die Lufthansa könnte vom Gericht verdonnert werden über Hahn ihre Frachtflüge abzuwickeln.

Theoretisch und praktisch ist es möglich.

 

 

Nun ja, nach HHN zwingen kann man LH ja nun nicht... oder sehe ich das falsch?

 

 

Und... Willkommen im Forum! B)

Edited by chris2908

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Ich glaube er meint das in Bezug auf das Nachtflugverbot. Natürlich kann kein Gericht die LH dazu zwingen, den HHN anzufliegen. Wir leben schließlich immer noch in einer Demokratie, in der jedes Unternehmen seine Entscheidungen frei treffen kann. Eher wird man bei LH Cargo auf CGN, LEJ oder MUC zurückgreifen. Aber die Diskussion hatten wir schon.

 

Es geht in dem Artikel ausschließlich um die Tatsache, dass die WP in ihrer Analyse festgestellt haben, dass in 4 Jahren das gesamte Eigenkapital aufgezehrt und die GmbH damit buchhalterisch pleite ist.

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stimmt bwbollek!

 

 

Nun, so weit lässt es die Regierung eh nicht kommen.... so viel ist klar.

 

Gehen wir mal wirklich vom schlimmsten aus, und alle dort und im Umfeld betroffenen würden sich arbeitslos melden müssen. Selbst wenn nur die hälfte davon ALG beziehen würde, wäre das auf ein Jahr gerechnet für den Staat teurer, als das Minus vom Airport aufzufangen....

 

Sollte ich betriebswirtschaftlich gesehen einen Fehler in meiner Rechnung haben, kläre man mich bitte auf!

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Es geht in dem Artikel ausschließlich um die Tatsache, dass die WP in ihrer Analyse festgestellt haben, dass in 4 Jahren das gesamte Eigenkapital aufgezehrt und die GmbH damit buchhalterisch pleite ist.

Nur, damit kein "falscher Irrtum" :D entsteht, die Begrifflichkeit "buchhalterisch pleite" jibbet nicht. Und die Pflicht zur Anmeldung einer Insolvenz läuft mit einer definierten Frist ab Kenntnis von drohender Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung.

 

 

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stimmt bwbollek!

 

 

Nun, so weit lässt es die Regierung eh nicht kommen.... so viel ist klar.

 

Gehen wir mal wirklich vom schlimmsten aus, und alle dort und im Umfeld betroffenen würden sich arbeitslos melden müssen. Selbst wenn nur die hälfte davon ALG beziehen würde, wäre das auf ein Jahr gerechnet für den Staat teurer, als das Minus vom Airport aufzufangen....

 

Sollte ich betriebswirtschaftlich gesehen einen Fehler in meiner Rechnung haben, kläre man mich bitte auf!

 

Hauptsache, Rheinland-Pfalz hat auch zukünftig genug Geld, um die Schulen und sonstige ebenfalls wichtige Dinge zu versorgen. Das wird nämlich gerne mal vergessen.

Edited by MH744

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@bubu:

Die Frage ist doch, wann wird am HHN ein Nachtflugverbot erlassen? Es ist doch nur noch eine Frage der Zeit, wann das geschehen wird.

Arbeitsplätze sind doch uninteressant, entscheidend ist, dass man seine Ideologie durchsetzt. Und der Ton wird diesbezüglich immer schärfer, Stuttgart21 lässt grüssen (Käfer ?, Feldmaus ?) und bald auch die Klage der grünen - nicht rot/grünen Landesregierung in NRW - bezüglich des CGN.

Wenn doch alles so einfach wäre....

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Danke sehr für die Willkomensgrüße!!!

 

Was will die LH machen, wenn das Nachtflugverbot bestätigt wird?

Theoretisch könnte LH ihre Frachtgeschäft über Hahn abwickeln.

 

Hahn könnte man zum "Frachtflughafen" ausbauen. Die Lage und der 24-Stundenbetrieb ist dafür ideal.

Natürlich müsste man den Flughafen mit dem dt. Schienennetz verbinden etc.

 

Ich glaube auch nicht, dass Hahn pleite geht. Ryanair wird schon dafür sorgen, dass man für Hahn Investoren findet.

 

 

 

 

 

 

 

chris, es geht nicht um die Arbeitslosigkeit, sondern um die Einnahmen, die man mit den ausländischen Touristen hier in Deutschland macht. Überall freut man sich, dass der Deutschlandtourismus anzieht etc. Und warum zieht er an?

Weil Billigflieger Touristen nach Deutschland bringen, die hier wiederum im Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie

Geld ausgeben. Das vergessen diejenigen gerne einmal, wenn sie Billigflieger wie Ryanair kritisieren.

 

Die Subventionen, also Steuergelder, die man den Billigflieger gibt, kommen doch auch wieder rein.

Was bringt es der Hotellerie wenn zig Betten leer bleiben und sie nicht vernünftig wirtschaften können etc.?

Zig Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Daher ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Luftverkehrsabgabe wieder gestrichen. Bisher war es in jedem EU-Land so, warum sollte es in D anders sein?

Bei Flughäfen wie Frankfurt/Main oder München bin ich mir nicht so sicher. Schließlich verlassen die meisten das Flughafenareal überhaupt nicht und fliegen sofort weiter.

 

So ein schmarn!! Die leute in HHN überschätzen sich selbst....vielleicht sollte die Bus Firma Bohr gegen die LH antreten in Konkurrenz, wenn der HHN so wichtig is....HHN brauch eigentlich kein Mensch, ausser den die dort oben früher äcker hatten, und heute steackhäuser und tankstellen besitzen und politik lobbisten sind....die LH wird nie nach HHN gehen!!

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chris, es geht nicht um die Arbeitslosigkeit, sondern um die Einnahmen, die man mit den ausländischen Touristen hier in Deutschland macht. Überall freut man sich, dass der Deutschlandtourismus anzieht etc. Und warum zieht er an?

Weil Billigflieger Touristen nach Deutschland bringen, die hier wiederum im Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie

Geld ausgeben. Das vergessen diejenigen gerne einmal, wenn sie Billigflieger wie Ryanair kritisieren.

 

Die Subventionen, also Steuergelder, die man den Billigflieger gibt, kommen doch auch wieder rein.

Was bringt es der Hotellerie wenn zig Betten leer bleiben und sie nicht vernünftig wirtschaften können etc.?

Zig Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Daher ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Luftverkehrsabgabe wieder gestrichen. Bisher war es in jedem EU-Land so, warum sollte es in D anders sein?

Bei Flughäfen wie Frankfurt/Main oder München bin ich mir nicht so sicher. Schließlich verlassen die meisten das Flughafenareal überhaupt nicht und fliegen sofort weiter.

 

Naja die Billigflieger sorgen aber auch dafür, daß Inländer ins Ausland fliegen und eben die Kaufkraft in diesem Fall aus RLP weggeht.

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Nur, damit kein "falscher Irrtum" :D entsteht, die Begrifflichkeit "buchhalterisch pleite" jibbet nicht. Und die Pflicht zur Anmeldung einer Insolvenz läuft mit einer definierten Frist ab Kenntnis von drohender Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung.

Ich weiß. Ich wollte irgendwie versuchen, die Begriffe/Themem "Zahlungsunfähigkeit" und "Pleite" stärker voneinander zu trennen, da in dem Artikel auch geschrieben wird, dass der HHN im operativen Geschäft "schwarze Zahlen" schreibe. Schlussendlich kann man halt irgendwann die Kredite nicht mehr bedienen, die man aufgenommen hat.

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@bubu:

Die Frage ist doch, wann wird am HHN ein Nachtflugverbot erlassen? Es ist doch nur noch eine Frage der Zeit, wann das geschehen wird.

Arbeitsplätze sind doch uninteressant, entscheidend ist, dass man seine Ideologie durchsetzt. Und der Ton wird diesbezüglich immer schärfer, Stuttgart21 lässt grüssen (Käfer ?, Feldmaus ?) und bald auch die Klage der grünen - nicht rot/grünen Landesregierung in NRW - bezüglich des CGN.

Wenn doch alles so einfach wäre....

 

Da liege ich mit meinem post wohl doch nicht so daneben (1.Absatz).

Jetzt spricht man sogar von einem generellen Nachtflugverbot in Deutschland, was ja dann auch zu mehr Konkurrenz führt.

Autsch, wie soll denn z.B. der NRN mit DUS in Konkurrenz treten Können?

Was ist denn in den gefahren? Hat sich bestimmt mit Becker in NRW abgesprochen, der nur solche Dinge von sich gibt.

 

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Ich glaube er meint das in Bezug auf das Nachtflugverbot. Natürlich kann kein Gericht die LH dazu zwingen, den HHN anzufliegen. Wir leben schließlich immer noch in einer Demokratie, in der jedes Unternehmen seine Entscheidungen frei treffen kann. Eher wird man bei LH Cargo auf CGN, LEJ oder MUC zurückgreifen. Aber die Diskussion hatten wir schon.

 

[…]

 

MUC hat doch auch ein Nachtflugverbot.

 

Im Übrigen hätte meiner Meinung nach die besten Chancen der CGN. Der ist nicht weit weg vom FRA und die beiden sind direkt über die Autobahn verbunden.

Edited by Su-34

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Wenn wir schon bei überlasteten Flughäfen sind, es war auch schonmal im Gespräch dass die Ferienflüge ab STR nach FKB verlegt werden sollten. Somit am Ende der FKB nur Ferienflüge abwickeln soll. Aber mittlerweile ist das eig. keine Thema mehr.

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Ist doch auch alles Quatsch. LH-Cargo wird nicht zum Hahn fliegen, es sei denn es käme wirklich einmal zum Super-Gau und über Köln wird ein Nachtflugverbot verhängt. Geht aber eigentlich nicht, da politsch nicht vertretbar. Wie viele Beschäftigte würden denn dann allein bei UPS entlassen????

 

Also, wenn fliegt LH-Cargo nach Köln, und gut ist. . .

 

Auf dem HHN werden wir die LH-MD-11´s in naher Zukunft (leider) nicht zu sehen bekommen....

 

 

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Die großen Flughäfen sind jetzt bereits überlastet. Somit ist es nur logisch, dass die kleinen Regionalflughäfen die Großen entlasten. Was natürlich nicht im Interesse der Lufthansa ist.

 

Wieviel Leute leben rund um den Airport Frankfurt-Hahn und wieviele leben rum umd den Airport Köln-Bonn?

Wer bekommt wohl schneller ein Nachtflugverbot?

 

Frankfurt-Hahn könnte man als Frachtflughafen nutzen.

Die Bedingungen dafür erfüllt dieser Airport absolut.

Äh, was jetzt?

Entweder ist CGN überlastet, dann bräuchte es aber kein Nachtflugverbot, dass der Hungerleider HHN was vom Kölner Kuchen abbekäme oder es braucht erst ein Nachtflugverbot, dass HHN was bekäme, dann aber ist CGN nicht überlastet. Du musst dich schon entscheiden, wie du argumentieren willst. In letzterem Falle bitte aber auch daran denken, dass HHN nicht die einzige Alternative zu CGN wäre, es gibt da z.B. auch noch sowas wie LGG.

 

Wenn wir schon bei überlasteten Flughäfen sind, es war auch schonmal im Gespräch dass die Ferienflüge ab STR nach FKB verlegt werden sollten. Somit am Ende der FKB nur Ferienflüge abwickeln soll. Aber mittlerweile ist das eig. keine Thema mehr.

Wie sollte das auch gehen. Du kannst es keiner Fluggesellschaft verweigern, ab STR z.B. nach PMI zu fliegen, wenn sie das will.

 

Edited by L49

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Guest SA261
Hahn liegt jetzt an der Seidenstraße

Flughafen Hahn - Die Frachtfluggesellschaft „Silk Way“ aus Aserbaidschan hat eine Basis am Flughafen Frankfurt-Hahn eröffnet. Das Cargo-Unternehmen fliegt den Flughafen seit November 2010 an. Bis Oktober 2011 hat Silk Way zweimal pro Woche den Hunsrück angeflogen. Seitdem wurde die Frequenz verdoppelt. Nachdem vor Weihnachten die Verhandlungen über die Einrichtung einer Basis am Hahn erfolgreich abgeschlossen wurden, hat Silk Way (übersetzt: Seidenstraße) für dieses Jahr eine weitere Steigerung auf bis zu zehn Flüge pro Woche avisiert.

Rhein-Zeitung

 

 

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Ich fand es seinerseits schon amüsant wie der Hahn Chef Schumacher um den DHL - Europastern gebettelt hat und dies in allen möglichen Medien beitgetreten hat obwohl DHL World Net seinerseits nur noch LEJ und XCR in der Auswahl hatté nachdem auch HAJ als ungeignet befunden wurde.

Das gleiche Spiel nochmals bei Fedex.

Das grösste Problem der HHN - Leute ist das sie meinen das sie die einzige Alterantive zu FRA sind im Bereich Nachtcargo.

Dies ist nicht der Fall.

Nicht CGN, LEJ oder HAJ werden die Hauptnutzniesser sein sondern AMS und CDG

wo dann die Classic - Aircargoplaetten gepackt und verladen werden.

Die Lage ist gegenüber CGN bspw. gar nicht so toll wie Hahn und Fürst Kurt Speck dies immer wieder gebütsmühlenartig verlauten lassen ....Landstrasse B50 gegen 5 BAB's vor der Haustür (BAB1,BAB3, BAB4, BAB59, BAB61) sind ein dickes Pfund gerade im Expressbereich.

Deshalb wird eine UPS oder DHL niemals nach HHN gehen auch wenn sogenannte "Logistikexperten" meinen das die Fracht problemlos über abgelegene Regionalairports ohne Qualitätsverlust abgewickelt werden können. :lol:

Dann kann man sich ja auch den Nachtsprung auch sparen und alles nach HHN verlagern.

 

Und wegen der Nachtfluggeschichte in NRW:

Selbst CGN-Airporthasser wie Becker geben zu das an der Nachtfluggenehmigung bis 2030 für Cargomaschinen

nicht auszuhebeln ist und die SPD dies auch nicht mitmachen würde.

 

 

 

 

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Also ich find es schade das Peters Stimme verstummt.....

 

Aber zum Glück bleibt uns Herr Dikken mit all seiner Kompetenz und seinem Einfühlungsvermögen als Terminalchef erhalten.... Guter Mann!

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Bevor es verschütt geht: Das Land Rheinland-Pfalz sucht einen "Transaktionsberater".

 

Hier

 

II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens

 

Das Land Rheinland-Pfalz beabsichtigt, den Flughafen Frankfurt-Hahn mit Hilfe von Dritten weiterzuentwickeln...

 

...Anhand der wirtschaftlichen Analyse des Transaktionsberaters soll eine weitere Eingrenzung und Konkretisierung der Entwicklungsmodelle im Hinblick auf die Durchführung eines Ausschreibungsverfahrens zur Auswahl von privaten Dritten erfolgen...

 

...Der Transaktionsberater soll gemeinsam mit dem Rechtsberater das Land Rheinland-Pfalz bei der Durchführung des Ausschreibungsverfahrens und bei der Erstellung der vertraglichen Grundlagen unterstützen...

 

Der Beratungsauftrag umfasst danach folgende drei Leistungsteile:

1. Vorbereitung und Durchführung einer geeigneten Markterkundung.

2. Eingrenzung und Konkretisierung von Entwicklungsmodellen für den Flughafen Frankfurt-Hahn.

3. Vorbereitung und Begleitung des Landes bei der Durchführung des oder der notwendigen Ausschreibungsverfahren und Transaktionen zur Realisierung eines Entwicklungsmodells für den Flughafen Frankfurt-Hahn.

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