Pad81

Aktuelles zu Condor

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vor 21 Stunden schrieb Lucky Luke:

Unter Umständen kann es sich auch lohnen, mal mit dem Flieger "eine Runde um den Block" zu drehen, denn Parking Procedures brauchen ein bisschen, bis sie wieder rückgängig gemacht wurden, wenn man noch eine operative Reserve haben will.

 

Von welcher Parking Procedure sprichst Du denn? Kennst Du die AMM Auszüge?

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vor 2 Stunden schrieb eloka73:

 

Von welcher Parking Procedure sprichst Du denn? Kennst Du die AMM Auszüge?


Vermutlich die Long Term Storage.

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vor 8 Stunden schrieb moddin:


Vermutlich die Long Term Storage.

OK, da liegst Du nämlich falsch.

Du musst zwischen Parking und Storage unterscheiden. Flugzeuge in der Mojave Wüste in USA befinden sich im Storage, die an den Flughäfen dieser Welt überwiegend im Parking. Ich will nicht ausschließen das sich auch hier einige im Storage befinden. Warum sollte eine Airline alle Flieger in ein Long Term Storage bringen? Dieses würde ja bedeuten für 1, 3 oder 6 Monate oder sogar 1 oder 2 Jahre.  Vielleicht macht das eine LH, die bereits weiß das nicht alle 700 Flieger direkt wieder eingesetzt werden können. Die meisten werden jedoch in ein Parking in Flight Ready Condition for up to one month versetzt um sie auch schnell wieder zu reaktivieren.

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vor 2 Stunden schrieb eloka73:

OK, da liegst Du nämlich falsch.

Du musst zwischen Parking und Storage unterscheiden. Flugzeuge in der Mojave Wüste in USA befinden sich im Storage, die an den Flughäfen dieser Welt überwiegend im Parking. Ich will nicht ausschließen das sich auch hier einige im Storage befinden. Warum sollte eine Airline alle Flieger in ein Long Term Storage bringen? Dieses würde ja bedeuten für 1, 3 oder 6 Monate oder sogar 1 oder 2 Jahre.  Vielleicht macht das eine LH, die bereits weiß das nicht alle 700 Flieger direkt wieder eingesetzt werden können. Die meisten werden jedoch in ein Parking in Flight Ready Condition for up to one month versetzt um sie auch schnell wieder zu reaktivieren.


Ich bezog mich hier auf die Aussage von Lucky Luke, von dem du wissen wolltest, auf was er sich bezieht. Darauf meine Antwort dann. Weil wenn er es besser wissen würde (wo von ich bei ihm eigentlich ausgehen würde auf Grund seiner Arbeit), sollte er die Unterschiede zwischen Storage und Parking kennen. Wir machen aktuell nur Parking bei unseren Fliegern. 

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vor 3 Stunden schrieb eloka73:

OK, da liegst Du nämlich falsch.

Du musst zwischen Parking und Storage unterscheiden. Flugzeuge in der Mojave Wüste in USA befinden sich im Storage, die an den Flughäfen dieser Welt überwiegend im Parking. Ich will nicht ausschließen das sich auch hier einige im Storage befinden. Warum sollte eine Airline alle Flieger in ein Long Term Storage bringen? Dieses würde ja bedeuten für 1, 3 oder 6 Monate oder sogar 1 oder 2 Jahre.  Vielleicht macht das eine LH, die bereits weiß das nicht alle 700 Flieger direkt wieder eingesetzt werden können. Die meisten werden jedoch in ein Parking in Flight Ready Condition for up to one month versetzt um sie auch schnell wieder zu reaktivieren.

Frage dazu: Ist ein parking nie länger als 1 Monat? Und so wie du es beschrieben hast, macht man da trotzdem Abdeckungen über Triebwerke und andere Öffnungen, Ablassen der Flüssigkeiten, …?

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Parking = bis zu 3 Monate, wobei man zwischen "bis zu einem Monat" und "1 und 3 Monate" unterscheidet.
Storage = zwischen 3 und 24 Monate, auch hier unterteilt in "3 bis 12 Monate" und "12 bis 24 Monate"

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Unter Vorbehalt, dass das kein Aprilscherz ist:

Gar nicht mal so schlecht, solange es wirklich nur eine temporäre Lösung ist. DE wirft seit Jahren konstant Gewinn ab (zwar geringen Gewinn, aber Gewinn) und hängt nur in dieser Schieflage, weil sie von TC ausgesaugt wurden und PGL verständlicherweise ihre Expansionspläne verwirft. Wäre außerdem auch ein beruhigender Anblick, sollten sich wenigstens mal drei eigenständige Airlines in Deutschland halten können, kleinere Länder haben teilweise fünf, die nicht andauernd mit Pleitegefahr in der Presse sind. Es ist nur wichtig, dass in einem sich beruhigenden Markt dann auch eine Exit-Strategie vorliegt, dauerhaft sollte es keinen Staatscarrier mehr geben.

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vor 32 Minuten schrieb speedman:

 

Das heißt gar nix!

 

Schaut nur einmal wie viele ( seriose ) Medien ein Artikel aufgegriffen haben, in dem es heißt dass Turkmenistan habe das Wort "Coronavirus" verboten. Statt 2. Minuten zu googln.

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vor 13 Minuten schrieb Leon8499:

Es ist nur wichtig, dass in einem sich beruhigenden Markt dann auch eine Exit-Strategie vorliegt, dauerhaft sollte es keinen Staatscarrier mehr geben.

Ist halt die Frage wie diese Exit Strategie aussehen könnte. Bis mal wieder eine Airline über den Zukauf einer anderen Airline nachdenkt, oder ein Investor zuschlägt, könnte es bei den aktuellen Erholungsprognosen des Luftfahrtmarktes mehrere Jahre dauern.

Was macht der deutsche Staat in dieser Zeit mit Condor, die ja bekanntlich derzeit in einem Marktsegment mit Überkapazitäten rumfliegen.

Weiterhin stehen hohe Investitionen in die Flottenerneuerung ins Haus.

Dass Condor wirklich alleine Gewinn erwirtschaftet, hätte man ohne Corona in den nächsten Jahren unter PGL erstmal beweisen müssen.

Ich sehe da so ein bisschen das Fass ohne Boden für den deutschen Staat, in welches man nur einbezahlt, dass nicht gleich in den ersten Wochen der Krise tausende von Arbeitsplätzen (und die 380 Mio.) verloren sind.

Edited by EDDS

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Dieser Ansatz ist durchaus nachvollziehbar.

Jedoch muss zum einen die Flottenerneuerung nicht heute und auch nicht gleich morgen sein.

Des weiteren denke ich nicht, dass es Jahre dauern wird, bis man einen Käufer für Condor finden wird, es würde vielleicht Jahre dauern, bis man eine passende Airline findet, die Condor übernimmt, jedoch finde ich persönlich, dass Condor bei einem Investor besser aufgehobene wäre.

Hier möchte ich aber gleich noch nachschieben, dass das jetzt zum Großteil meine eigene Meinung ist. Kritik gerne, nehmt jedoch nicht jedes Wort auf die Goldwaage ;)

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vor 8 Minuten schrieb EDDS:

Ist halt die Frage wie diese Exit Strategie aussehen könnte. Bis mal wieder eine Airline über den Zukauf einer anderen Airline nachdenkt, oder ein Investor zuschlägt, könnte es bei den aktuellen Erholungsprognosen des Luftfahrtmarktes mehrere Jahre dauern.

Was macht der deutsche Staat in dieser Zeit mit Condor, die ja bekanntlich derzeit in einem Marktsegment mit Überkapazitäten rumfliegen.

Weiterhin stehen hohe Investitionen in die Flottenerneuerung ins Haus.

Dass Condor wirklich alleine Gewinn erwirtschaftet, hätte man ohne Corona in den nächsten Jahren unter PGL erstmal beweisen müssen.

Ich sehe da so ein bisschen das Fass ohne Boden für den deutschen Staat, in welches man nur einbezahlt, dass nicht gleich in den ersten Wochen der Krise tausende von Arbeitsplätzen (und die 380 Mio.) verloren sind.

Genau den gleichen Gedanken hatte ich auch sofort. 
Nach dieser Krise wird es auch bei einer Condor Monate/Jahre brauchen bis sie wieder mit einem positiven Geschäftsjahr glänzen können. Und dann nebenbei mal noch den Großteil der Flotte erneuern. Leicht wird das nicht.

 

Und Interesse seitens eines anderen Unternehmen in eine Ferienfluggeselschaft zu investieren oder gar ganz zu kaufen scheint mir auch erstmal etwas in weiter Ferne.

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vor 18 Minuten schrieb EDDS:

Weiterhin stehen hohe Investitionen in die Flottenerneuerung ins Haus.

 

Da viele Airlines jetzt Kapazitäten abbauen wollen, käme man bestimmt an 320/321 im mittleren Alter zu guten Leasingraten. Für die Lösung dieses Problems sollte Corona sich ausnahmsweise mal positiv auswirken.

 

vor 18 Minuten schrieb EDDS:

Dass Condor wirklich alleine Gewinn erwirtschaftet, hätte man ohne Corona in den nächsten Jahren unter PGL erstmal beweisen müssen.

Ich sehe da so ein bisschen das Fass ohne Boden für den deutschen Staat, in welches man nur einbezahlt, dass nicht gleich in den ersten Wochen der Krise tausende von Arbeitsplätzen (und die 380 Mio.) verloren sind.

 

Naja, der Cashflow in den letzten Jahren unter TC war ja im Regelfall Frankfurt -> London, da sollte ein Eigentümer, der das Geld im Unternehmen belässt, sich positiv auswirken. Falls du auf die TC-Gäste anspielst: Die sind ja nicht weg, sondern nur bei anderen RV, die zum größten Teil auch auf Condor buchen. Ob Pax XY jetzt von TC oder Alltours kommt, wird Condor recht egal sein.

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vor 1 Minute schrieb Leon8499:

a viele Airlines jetzt Kapazitäten abbauen wollen, käme man bestimmt an 320/321 im mittleren Alter zu guten Leasingraten. Für die Lösung dieses Problems sollte Corona sich ausnahmsweise mal positiv auswirken.

 

Nur das man eben nich diese Vögel braucht, sondern Nachfolger für die 757 und 767. ;)

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vor 1 Minute schrieb jubo14:

 

Nur das man eben nich diese Vögel braucht, sondern Nachfolger für die 757 und 767. ;)

American Flotten massig 767 von 2003 aus mit gleicher Türconfig wie CFG. Ist kein Problem die Flotte günstig zu verjüngen falls nötig. 

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vor 1 Minute schrieb jubo14:

 

Nur das man eben nich diese Vögel braucht, sondern Nachfolger für die 757 und 767. ;)

 

Und womit sollte die 757 ersetzt werden, wenn nicht mit 321? Die werden wohl kaum 788 oder so für Mittelstrecken holen.

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Ah, weil die Polen nun doch (erstmal) nicht wollen soll der Steuerzahler den Laden am laufen halten, damit man die Corona-bedingten Verluste derzeit nicht tragen muss? Und danach will man doch wieder?


So liebe ich Marktwirtschaft - wenn es läuft nimmt man alles gerne, wenn nicht windet man sich aus einem Kaufvertrag raus und lässt den (anderen) Staat haften. Sehr seriös von der PGL so ein Angebot zurückzuziehen.

 

Ich bin ja prinzipiell nicht gegen eine staatliche Rettung - wenn es danach eine Perspektive gibt und wenn es der Firma vorher gut ging. Wenn es danach (nach Corona) keinen Käufer / Interessenten gibt (wovon ich ausgehe, alle Airlines und Reiseanbieter haben erstmal mit sich selbst zu tun) was ist der Exit Plan für den Staat? Doch eine Pleite und die Investitionen doch abschreiben (könnte man auch schon jetzt) oder an die PGL verschenken? Oder die Condor staatlich lassen und gegen die private Konkurrenz anfliegen lassen? Das wäre ja fair.


Die Condor war ohne PGL Einstieg pleite - wenn man den Kauf nun als nichtig ansieht (Stand Januar) wären sie pleite.  Wieso rettet man ein solches Unternehmen und schwächt damit die gesunden Unternehmen, die den Marktanteil nach der Krise brauchen könnten? Da kann der Staat bei ja gleich mit dem "Retten" weiter machen - so wird es ein Fass ohne Boden. 

Edited by d@ni!3l

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vor 9 Minuten schrieb d@ni!3l:

Ah, weil die Polen nun doch (erstmal) nicht wollen soll der Steuerzahler den Laden am laufen halten, damit man die Corona-bedingten Verluste derzeit nicht tragen muss? Und danach will man doch wieder?


So liebe ich Marktwirtschaft - wenn es läuft nimmt man alles gerne, wenn nicht windet man sich aus einem Kaufvertrag raus und lässt den (anderen) Staat haften. Sehr seriös von der PGL so ein Angebot zurückzuziehen.

 

Ich bin ja prinzipiell nicht gegen eine staatliche Rettung - wenn es danach eine Perspektive gibt und wenn es der Firma vorher gut ging. Wenn es danach (nach Corona) keinen Käufer / Interessenten gibt (wovon ich ausgehe, alle Airlines und Reiseanbieter haben erstmal mit sich selbst zu tun) was ist der Exit Plan für den Staat? Doch eine Pleite und die Investitionen doch abschreiben (könnte man auch schon jetzt) oder an die PGL verschenken? Oder die Condor staatlich lassen und gegen die private Konkurrenz anfliegen lassen? Das wäre ja fair.


Die Condor war ohne PGL Einstieg pleite - wenn man den Kauf nun als nichtig ansieht (Stand Januar) wären sie pleite.  Wieso rettet man ein solches Unternehmen und schwächt damit die gesunden Unternehmen, die den Marktanteil nach der Krise brauchen könnten? Da kann der Staat bei ja gleich mit dem "Retten" weiter machen - so wird es ein Fass ohne Boden. 


 

 

Das ist im Grunde genommen ein „Phänomen“ im wirtschaftlichen Bereich im Zuge der Corona-Krise. Dass jetzt auch Unternehmen Hilfe bekommen oder gerettet werden, die auch ohne Krise nicht lebensfähig gewesen wären. Siehe auch in Italien mit Alitalia. 

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Ja, richtig ist das aber nicht finde ich. Und AZ ist ja ein Sonderfall, was das bzw. die angeht hält sich Italien seit Jahren nicht an Prinzipien. 

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vor 11 Minuten schrieb d@ni!3l:

Ah, weil die Polen nun doch (erstmal) nicht wollen soll der Steuerzahler den Laden am laufen halten, damit man die Corona-bedingten Verluste derzeit nicht tragen muss? Und danach will man doch wieder?


So liebe ich Marktwirtschaft - wenn es läuft nimmt man alles gerne, wenn nicht windet man sich aus einem Kaufvertrag raus und lässt den (anderen) Staat haften. Sehr seriös von der PGL so ein Angebot zurückzuziehen.

 

Ich bin ja prinzipiell nicht gegen eine staatliche Rettung - wenn es danach eine Perspektive gibt und wenn es der Firma vorher gut ging. Wenn es danach (nach Corona) keinen Käufer / Interessenten gibt (wovon ich ausgehe, alle Airlines und Reiseanbieter haben erstmal mit sich selbst zu tun) was ist der Exit Plan für den Staat? Doch eine Pleite und die Investitionen doch abschreiben (könnte man auch schon jetzt) oder an die PGL verschenken? Oder die Condor staatlich lassen und gegen die private Konkurrenz anfliegen lassen? Das wäre ja fair.


Die Condor war ohne PGL Einstieg pleite - wenn man den Kauf nun als nichtig ansieht (Stand Januar) wären sie pleite.  Wieso rettet man ein solches Unternehmen und schwächt damit die gesunden Unternehmen, die den Marktanteil nach der Krise brauchen könnten? Da kann der Staat bei ja gleich mit dem "Retten" weiter machen - so wird es ein Fass ohne Boden. 

Da stimme ich dir voll zu ! Vor allem eine Condor ist leicht ersetzbar. 
Der Reisemarkt wird sich auch erstmal verkleinern und was soll der Staat mit einer Touristik Airline.

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