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Aktuelles zu Condor


Pad81

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Nach der EU-Richtlinie für Pauschalreisen ist eine Gutscheinlösung bei anullierten Reisen wohl nicht möglich (siehe airliners.de vom 27.4.20). Wie das bei direkt bei der airline gebuchten Flügen aussieht, weiß ich nicht. Die Bundesregierung will evtl. eine eigene nationale Regelung finden, um Gutscheine zu erlauben und dabei das EU-Recht einhalten. Das erinnert mich allerdings irgendwie an die deutsche Pkw-Maut, die erst eingeführt und dann von der EU-Gerichtsbarkeit gekippt wurde ...

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vor 3 Stunden schrieb FlyingSickbag:

Auf der Condor FB Seite geht aktuell der Shitstorm langsam los, da Condor eine eigene Rechtsauffassung vertritt was die Erstattung von stornierten Flügen angeht und lediglich einen Gutschein anbietet.

 

Glaube heute wurde dort erstmalig kommuniziert, dass man keine Erstattungen von stornierten Flügen vornehmen wird und Reisegutscheine / Guthaben anbietet.

 

 

Zwar zahlen aktuell sämtliche Airlines "relativ schleppend" aus nachvollziehbaren Gründen die Gelder zurück und versuchen erstmal die Gutscheinlösung, aber man bekommt mit ein wenig Nachdruck immerhin nach längerem Warten sein Geld.

 

Condor kommuniziert offen, man wird die Flüge nicht erstatten und verstößt meiner Meinung gegen geltendes EU Recht. ("Eine Barauszahlung ist aktuell tatsächlich nicht möglich")

Kann das jemand bestätigen bzw. lieg ich falsch?

für einen stornierten Flug steht dem Kunden eine Gelderstattung zu; das ist EU- und auch Deutsches Recht. Condor spielt auf Zeit bzw hat das Geld zum Auszahlen nicht. Man kann dazu die Verbraucherzentrale befragen, oder einen Rechtsanwalt einschalten (gut, wenn man eine Rechtschutzversicherun hat - die Deckung soll unbedingt ein RA einholen), ggf hilft schon eine erstberatung für ADAC-Mitglieder.

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Das ist echt schwierige Kost für alle derzeit! Welcher AN ausserhalb der Ärztezunft, oder des Staates oder des Einzelhandels analog REWE und co, oder Retner, muss sich derzeit keine Gedanken machen? Keiner dabei? Glaube ich nicht! Optimismus ist weder Strafbar noch ansteckend, sondern für den ein oder anderen einfach Balsam oder notwendig! Das aus, ich hab halt recht, zu verurteilen... schwierig, bis man es selber braucht! Meiner Meinung nach, sollte es eine Differenzierung geben, auf alle. Seiten! Richtig und Falsch gab es noch nie, nur eine Betrachtung aus einer Perspektive, auch die ist niemals perfekt😉

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So hart das nun klingen mag, ich bin immer gern mal wieder mit CFG bzw. DE geflogen, gerade das Personal war immer sehr zuvorkommend, auch wenn Sie mit Altmetall und sonstigem zu kämpfen hatten.

Aber bitte mal realistisch. Da gibt es einen renommierten Sachwalter,der schon eine große Airline zu Grabe getragen hat ( und übrigens damit selbst schon ausgesorgt hat) ,  dieser meinte kürzlich, es gibt Situationen, da bringen auch Staatshilfen nichts mehr, klar nimmt er die mit, den davon wird auch er bezahlt. Aber !

Nehmen wir mal folgende Annahmen:

CFG war profitabel ca 50. Mio. Gewinn p.A. wenn es normal läuft.

Neuverschuldung nun >500. Mio. = bei bisherigen Gewinnen = 10 Jahre, wenn es normal laufen würde.

Das TC Geschäft ist weggefallen, und alle anderen haben selbst Probleme und sind zurückhaltend.

Wann läuft es wieder normal ? im SFP 2020 / WFP 20/21 sicher nicht, wie lange reichen dann die Hilfen ?

Die Altmetallfrage ? wer hat daran Interesse in den nächsten 3 - 6 Monaten, bzw. wer kann sich das überhaupt leisten ?,

die LHG sicher nicht. Evtl. HRW mit einem Euro, wenn ihm jemand 1Mrd. dazu gibt ??? 

 

Also es kann sich jeder sein eigenes objektives Bild machen, manchmal mag das nicht emotionslos möglich sein,

aber die Tatsachen sollte man einfach nicht verkennen, auch wenn Sie traurig sind. 

 

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Am 29.4.2020 um 19:50 schrieb YankeeZulu1:

für einen stornierten Flug steht dem Kunden eine Gelderstattung zu; das ist EU- und auch Deutsches Recht. Condor spielt auf Zeit bzw hat das Geld zum Auszahlen nicht. Man kann dazu die Verbraucherzentrale befragen, oder einen Rechtsanwalt einschalten (gut, wenn man eine Rechtschutzversicherun hat - die Deckung soll unbedingt ein RA einholen), ggf hilft schon eine erstberatung für ADAC-Mitglieder.


Und das Geld bekommt er auch, man konnte jederzeit das Geld von Condor rückerstattet bekommen, sobald der Flug gestrichen worden ist.

Im Vergleich zu vielen anderen Airlines weltweit hat man sich da bei Condor fast vorbildlich verhalten.

Und es geht auch deutlich schneller als bei LH und vielen anderen Airlines 

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vor 12 Minuten schrieb Condor767Winglet:


Und das Geld bekommt er auch, man konnte jederzeit das Geld von Condor rückerstattet bekommen, sobald der Flug gestrichen worden ist.

Im Vergleich zu vielen anderen Airlines weltweit hat man sich da bei Condor fast vorbildlich verhalten.

Und es geht auch deutlich schneller als bei LH und vielen anderen Airlines 


Da schreibt Condor aber explizit was anderes:

 

“... wir folgen mit der Ausstellung von Flugguthaben dem Beschluss der Bundesregierung und sehen von Auszahlungen ab...“

 

Condor zahlt, zumindest freiwillig, kein Geld zurück.

Die Rechtsauffassung die Condor vertritt würde zwar rechtlich nicht stand halten - aber als Pax musst du nun eben den steinigen Weg nehmen um an dein Geld zu kommen.


Das führt aktuell ja zu dem großen Unmut auf der Condor FB Seite beispielsweise.

Erst hielt man (noch verständlicherweise und wie viele Airlines) die Passagiere hin.

Jetzt kommuniziert man offen, dass man sein Geld eben nicht zurück bekommt - was schon relativ dreist ist und einem zinsfreiem

Darlehen durch den Pax gleich kommt, extrem Situation hin oder her.

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vor 15 Minuten schrieb Fluginfo:

Condor heute und morgen mit mehreren Maschinen von und nach Frankfurt aus TFS/LPA.

Sind dies Spätheimkehrer oder fliegt man Condorpersonal in den Urlaub, weil ja keine Arbeit?

 

Ich denke , es werden Crews der Schiffe abgeholt .

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vor 6 Minuten schrieb EDDS:

Wohl kaum. Reisen mit touristischem Zweck sind derzeit in Spanien verboten.

Heute hat SAS aber begonnen nach ALC, AGP, LPA und TFS ex Oslo zu fliegen.

Danke an alle für Rückmeldungen.

Das hat Condor aber geschickt eingefädelt, zuerst mit A321,B753 nach Frankfurt und dann mit B763 ans Endziel.

So hält man die Flotte und Crews der Condor bei Laune und die Einnahmen sind deutlich höher, als wenn man ab TFS/LPA direkt auf der kürzeren Route geflogen wäre. Respekt Condor!

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vor 15 Minuten schrieb Fluginfo:

Das hat Condor aber geschickt eingefädelt, zuerst mit A321,B753 nach Frankfurt und dann mit B763 ans Endziel.

So hält man die Flotte und Crews der Condor bei Laune und die Einnahmen sind deutlich höher, als wenn man ab TFS/LPA direkt auf der kürzeren Route geflogen wäre.

 

Das liegt aber nicht an der Kürze der Route und damit das Personal bei Laune zu halten:

 

1. Schafft man LPA/TFS nach MNL nicht nonstop und dadurch wird’s mit der Flugdienstzeit sehr eng. Das bedeutet man bräuchte einen Crewchange, da bekommt man die ablösende Crew auf Grund der momentan schlechten Flugverbindungen aber nur sehr umständlich hin. Alternativ wäre das alle Gäste ins Hotel gehen, bis die Crew geruht hat, was aber auf Grund der Einreisebeschränkungen keine echte Alternative darstellt. 

 

2. One-Stop geht vielleicht mit 767, aber nicht mit 757/321. Alle 767 die nicht diese Flüge darstellen sind aber mit Frachtflügen beschäftigt. Mit 321/757 kämen nochmal ca. 2 Tankstops mit den oben angeführten Fallstricken dazu.

 

3. Fehlt zumindest den Airbus-Crews eine Langstreckeneinweisung. 

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vor 4 Minuten schrieb Aerodude:

 

Das liegt aber nicht an der Kürze der Route und damit das Personal bei Laune zu halten:

 

1. Schafft man LPA/TFS nach MNL nicht nonstop und dadurch wird’s mit der Flugdienstzeit sehr eng. Das bedeutet man bräuchte einen Crewchange, da bekommt man die ablösende Crew auf Grund der momentan schlechten Flugverbindungen aber nur sehr umständlich hin. Alternativ wäre das alle Gäste ins Hotel gehen, bis die Crew geruht hat, was aber auf Grund der Einreisebeschränkungen keine echte Alternative darstellt. 

 

2. One-Stop geht vielleicht mit 767, aber nicht mit 757/321. Alle 767 die nicht diese Flüge darstellen sind aber mit Frachtflügen beschäftigt. Mit 321/757 kämen nochmal ca. 2 Tankstops mit den oben angeführten Fallstricken dazu.

 

3. Fehlt zumindest den Airbus-Crews eine Langstreckeneinweisung. 

FRA-MNL wird mit einer Crew auch nicht zu schaffen sein als TFS-MNL. Man hat eine Basis ja in ALA. Und ich denke hier werden die Flüge auch ex FRA runtergehen. TFS-ALA wäre als auch möglich gewesen.

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