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airliners.de

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Geschrieben

Seien wir alle ehrlich, ob die Sitzbezüge Farbe A oder B haben ist nebensächlich.

 

Die meisten Kunden auf der Langstrecke sind auch Umsteiger, daher ist kulinarisch höchstens ein Erlebnis, aber keineswegs " Heimat" im Angebot.

 

 

Geschrieben (bearbeitet)

Das mag für Dich unwichtig sein - bis hoch ins Topmanagement des Konzern (nicht Airlineebene), sowie auf externer Beratungsebene, sieht man das anders bzw. deutlich differenzierter und weißt der jeweiligen Heimatmarke eine nicht unbedeutende Relevanz zu.

Bearbeitet von aib
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Emanuel Franceso:

Die erste E195 hat die Flotte verlassen und ist zu Air Dolomiti gewechselt, 12 weitere werden folgen; die restlichen 4 E195 werden ab 2026 verkauft.

https://www.aerotelegraph.com/ticker/austrian-airlines-verkauft-die-vier-embraer-e195-die-nicht-zu-air-dolomiti-gehen/0vwcq8k

 

heute als I-ENJA nach Verona überführt worden

https://www.flightradar24.com/data/aircraft/i-enja

Geschrieben

"Im Rahmen dieser laufenden Evaluierung zeigte sich, dass sich der Wetlease-Partner infolge der Insolvenz der Schwesterngesellschaft in einem operativen Veränderungsprozess befindet. Infolgedessen konnten wesentliche Bewertungsparameter im Zuge der Evaluierung nicht mehr belastbar beurteilt werden."

 

Das klingt wie durchs Audit gerasselt mit Extraschritten.

Geschrieben (bearbeitet)

 

vor 18 Minuten schrieb leipziger17:

Das könnte dann auch das Aus für einige Strecken bedeuten, z.B. LEJ-VIE oder KLU-VIE. Die Embraer waren für diese Strecken nach Corona zu groß.

Oder es kommt jetzt doch SkyAlps zum Zug. Die sind angeblich ganz heiß in INN zu landen (Stichwort: FRA inkl "Unterstützung"). WinWin

Bearbeitet von muc-ro-szg
Geschrieben (bearbeitet)
vor 11 Minuten schrieb Koelli:

Können die einfach so den Vertrag fristlos beenden ohne Strafzahlung?

Warte, ich frag kurz mal übern Zaun, da liegt ja das ganze Vertragswerk des Weltkonzerns Lufthansa.

 

Die faktische Antwort ist: Weiß keiner. Niemand hier hat Einblick in die Gestaltung des Vertrages.

 

Aber mal präzise gefachsimpelt: Einfach so kann sicherlich niemand einen längerfristigen Wetlease-Vertrag beenden. Es wird aber sicherlich im Vertrag festgeschriebene Parameter geben, die erfüllt werden müssen, und wenn das nicht passiert, dann gibt es ein Sonderkündigungsrecht.

 

Bearbeitet von Lucky Luke
Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Lucky Luke:

Warte, ich frag kurz mal übern Zaun, da liegt ja das ganze Vertragswerk des Weltkonzerns Lufthansa.

 

Die faktische Antwort ist: Weiß keiner. Niemand hier hat Einblick in die Gestaltung des Vertrages.

 

Aber mal präzise gefachsimpelt: Einfach so kann sicherlich niemand einen längerfristigen Wetlease-Vertrag beenden. Es wird aber sicherlich im Vertrag festgeschriebene Parameter geben, die erfüllt werden müssen, und wenn das nicht passiert, dann gibt es ein Sonderkündigungsrecht.

 

Man darf getrost davon ausgehen, dass es sich um etwas Gravierendes handeln muss, was da zum Vorschein kam, denn zum Spass kündigt niemand fristlos solche Verträge. Wie seinerzeit bei der Privatair.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Koelli:

Können die einfach so den Vertrag fristlos beenden ohne Strafzahlung?

Wenn der Auftragnehmer die Vertragsbedingungen nicht mehr erfüllt: ja.

Wie mein Vorredner schrieb, wenn etwas Gravierendes der Anlass ist. Die regulierende Behörde kann etwa eine Frist setzen neue Geldgeber zu finden, um die finanziellen Voraussetzungen für eine sicherem Flugbetrieb zu erfüllen. Bei Nichterfüllung kann das AOC ausgesetzt, oder ganz eingezogen werden. Ist dies der Fall, sind die Vertragsbedingungen idR nicht mehr erfüllt, der Grund für eine außerordentliche Kündigung ist gegeben.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb muc-ro-szg:

 

Oder es kommt jetzt doch SkyAlps zum Zug. Die sind angeblich ganz heiß in INN zu landen (Stichwort: FRA inkl "Unterstützung"). WinWin

Nunja, man sollte schon lesen koennen...:ph34r:Oder seit wann gehoert SkyAlps zur LHG?9_9

Zitat

Um den Ausfall nun möglichst gut kompensieren zu können, werden Flugzeuge der Lufthansa-Gruppe als Ersatz zum Einsatz kommen.

 

Bearbeitet von debonair
Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb Koelli:

Können die einfach so den Vertrag fristlos beenden ohne Strafzahlung?

Solche Verträge enthalten in der Regel klar definierte Sonderkündigungsrechte („Early Termination“-Klauseln).
Dabei werden verschiedene Leistungs- und Risikokennzahlen überwacht, unter anderem:

  • Operationelle KPIs (z. B. Pünktlichkeit, soweit im Einflussbereich des Wetlease-Partners)
  • Qualitätskennzahlen wie der Net Promoter Score (NPS)
  • Compliance- und Safety-Themen
  • Finanzielle Stabilität des Operators

Üblicherweise ist das Vorgehen mehrstufig geregelt:

1. Contract Default

Werden definierte Leistungskennzahlen teilweise oder über einen bestimmten Zeitraum hinweg nicht erfüllt, tritt zunächst ein Contract Default ein.
Die Bewertung erfolgt meist retrospektiv in einer Reconciliation-Phase. In dieser Phase erhält der Wetlease-Partner die Möglichkeit, sich innerhalb eines festgelegten Zeitraums (typischerweise 3–6 Monate) wieder zu erholen. Häufig sind in dieser Stufe auch Konventionalstrafen vorgesehen.

2. Contract Breach

Gelingt diese Recovery nicht, kann der Vertrag in die nächste Stufe übergehen, den Contract Breach. Ab diesem Punkt ist eine ordentliche Kündigung mit verkürzter Frist möglich.

3. Immediate Termination
Bei schwerwiegenden Verstößen – etwa in den Bereichen Safety, Compliance oder finanzieller Stabilität – ist in vielen Verträgen ein sofortiges Kündigungsrecht vorgesehen, ohne vorherige Heilungsfrist.

Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass Wetlease-Partner innerhalb der Lufthansa Group einem CARA-Prozess (Common Airline Risk Assessment) unterliegen. Dieses Risikobewertungsverfahren ist in seiner Tiefe mit einem IOSA-Audit vergleichbar.
Erhebliche Abweichungen oder schwerwiegende Non-Compliance-Themen können hier zu einer deutlichen Abwertung im LHG-Ranking führen und zudem einen Contract Breach auslösen.

Vor diesem Hintergrund ist eine kurzfristige Beendigung eines Wetlease-Verhältnisses in solchen Konstellationen vertraglich durchaus vorgesehen und nicht ungewöhnlich.

 

 

vor 3 Stunden schrieb leipziger17:

Das könnte dann auch das Aus für einige Strecken bedeuten, z.B. LEJ-VIE oder KLU-VIE. Die Embraer waren für diese Strecken nach Corona zu groß.

Helvetic Airways ist hier kurzfristig für die nächsten Tage mit einer E190 eingesprungen.

Bearbeitet von tigersstift
Geschrieben (bearbeitet)
vor 40 Minuten schrieb debonair:

Nunja, man sollte schon lesen koennen...:ph34r:Oder seit wann gehoert SkyAlps zur LHG?9_9

 

Kann ich und ich bin auch in der Lage 1 und 1 zusammen zu zählen. Selbstverständlich unter Vorbehalt sollte die LHG in den letzten Stunden Helvetic übernommen haben.

 

https://www.flightradar24.com/data/aircraft/hb-jvo

 

Außerdem würde ich raten zukünftig alles zu lesen: „An Optionen für 2026 wird gearbeitet und eine Ausschreibung gestartet“ (kurz von mir zusammengefasst)

Bearbeitet von muc-ro-szg
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb muc-ro-szg:

Kann ich und ich bin auch in der Lage 1 und 1 zusammen zu zählen. Selbstverständlich unter Vorbehalt sollte die LHG in den letzten Stunden Helvetic übernommen haben.

 

https://www.flightradar24.com/data/aircraft/hb-jvo

 

Außerdem würde ich raten zukünftig alles zu lesen: „An Optionen für 2026 wird gearbeitet und eine Ausschreibung gestartet“ (kurz von mir zusammengefasst)

SkyAlps mit eigenen Safety Compliance-Problemen in der jüngsten Vergangenheit dürfte es sehr schwer haben, zum Partner der LHG zu werden.

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb Koelli:

Können die einfach so den Vertrag fristlos beenden ohne Strafzahlung?

Mal sehen, ob Braathens das noch rechtlich klären kann oder ob ihnen vorher finanziell die Puste ausgeht. Es gab aber auch Fälle, wo Insolvenzverwalter versucht haben, solche Forderungen durchzusetzen.

 

Ohne genaue Vertragskenntnisse und Kenntnisse der Kündigungsgründe können wir das nicht beurteilen.

Geschrieben (bearbeitet)

Bei BRA selbst scheint man ziemlich überrumpelt und überrascht von der Entscheidung zu sein. Das klingt auch nicht danach, als ob es im Vorlauf zu dieser Entscheidung so wahnsinnig viel Dialog zwischen BRA und der AUA gegeben hätte. Wie ich finde in der Kürze, Härte und Tragweite dieser Entscheidung schon aussergewöhnlich. Zumal die Partnerschaft ja langfristig ausgelegt war und BRA bereits auf dem lokalen Markt für die VIE Base Cabin Crews angeheuert hatte. Von aussen betrachtet spielt BRA ebenso wie Air Baltic, Leav oder German Airways eher in der Liga der “hochwertigen’ ACMIs und ist auch sonst im Gegensatz zu sämtlichen Avia Solutions Töchtern nie großartig negativ aufgefallen.

 

Die AUA bezieht sich ja vor allem auf einen operativen Veränderungsprozess und die Insolvenz der A320 Tochter. Aber weder die Abwicklung der A320 Flotte bei Bratheens International noch der Fokus auf ATR ACMI war doch jetzt sonderlich überraschend. Gefühlt war sogar das Gegenteil der Fall: Die Schließung des A320 AOCs und die Beweggründe dafür (Vertrag mit Apollo) hat man relativ transparent kommuniziert und auch die neue Strategie recht offen auf den Tisch gelegt. Wenn das dieser Veränderungsprozess sein soll, dann war er doch hinlänglich bekannt. Auch waren beide Unternehmen schon immer voneinander getrennte Flugbetriebe mit jeweils eigenen AOCs. Beide Unternehmen waren in völlig anderen Geschäftsfeldern aktiv: BRA International im Urlaubscharter, BRA Regional zunächst als eigenwirtschaftlicher Regionalflieger, dann als ACMI Provider. Eigentlich dürfte es da keine derart massiven Schnittmengen geben, dass die Insolvenz (die ja eigentlich mehr eine Abwicklung a la Cityline ist) des einen AOCs das andere nicht gefährden sollte. Zumal BRA Regional ja schon immer die deutlich ältere und auch deutlich größere Tochter/Mutter war. Historisch müssten “eigentlich normalerweise” organisatorische Einheiten tendenziell eher im ATR Flugbetrieb angesiedelt sein, als bei der kleineren A320 Tochter. Auch betreibt der Familienclan nicht erst seit gestern Airlines (genauer gesagt seit 1946) und kennt auch Niederschläge samt Insolvenzen und Abwicklungen - da würde ich eine gewisse Expertise schon zutrauen. Oder anders herum: Für eine Betreiberfamilie, die ihre AOCs auch historisch gefühlt immer akribisch voneinander getrennt betrieben hatte (auch schon bei der BRA von vor 2020) und in den vergangenen Jahrzehnten nie groß öffentlich durch Fahrlässigkeit oder sonstige Misstände aufgefallen ist würde es mich doch sehr überraschen, wenn man sich mit einer derartigen Erfahrung (über Generationen hinweg) einen solch kapitalen Fehler leisten würde. Auch wenn Fehler natürlich nie ausgeschlossen sind.

 

Insofern wären die Beweggründe der AUA für diese doch drastische Entscheidung schon interessant … denn irgendetwas muss es ja sein. Da ist mir persönlich das bisherige Statement der AUA im Verhältnis zur Härte und Tragweite der Entscheidung ehrlicherweise doch etwas arg schwammig. 

 

Zitat

Braathens scheint von der Entscheidung, die ein schwerer Schlag für die Airline sein dürfte, überrascht worden zu sein. Auf aeroTELEGRAPH-Anfrage erklärt ein Sprecher, man habe das Kündigungsschreiben erhalten und Gespräche mit dem Austrian-Management eingeleitet, «um den Hintergrund dieser Entscheidung zu verstehen». Bevor man keine weiteren Informationen erhalte, könne man aber keine weiteren Kommentare abgeben.

https://www.aerotelegraph.com/airlines/braathens-ueberrumpelt-von-rauswurf-durch-austrian-airlines/6dd2fl4

Bearbeitet von Avroliner100
Geschrieben

Gebe ich recht, alles „eigenartig“. Bei SAS wird weitergeflogen, zumindest hat man dahingehend noch nichts gehört. Diese Causa könnte uns noch länger beschäftigen. Wiederrum sollte in der Branche hinlänglich bekannt, die LHG fackelt nicht lange, lieferst du nicht bzw. nicht so wie in LAC gewünscht bist du draußen. Diplomatie war die letzten Jahre nicht gerade eine LHG stärke und wer auf ein „Auf Wiedersehen“ der LHG hofft der glaubt vermutlich auch ans Christkind.

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb Followthesun:

SkyAlps mit eigenen Safety Compliance-Problemen in der jüngsten Vergangenheit dürfte es sehr schwer haben, zum Partner der LHG zu werden.

...zudem hat SkyAlps gerade wieder die "Mostar 2026" Ausschreibung gewonnen und ihre Flotte bereits verplant.

Geschrieben

@Avroliner100 @muc-ro-szg

Wenn das nicht mal auch ein Schuss ins eigene Knie für die LHG ist, denn dann werden sich andere, "gehobenere" ACMI Anbieter, künftig zwei Mal überlegen, ob man langfristig einen Vertrag mit einer LHG-Airline eingehen wird. Zumal der Markt an europäischen ACMIs mit kleinen Röhren in nennenswerter Stückzahl nach den Marktaustritten in den letzten Jahren auch eher überschaubar ist...: DAT, NyxAir, Cityjet, ggf. noch Air Nostrum.

 

vor 14 Stunden schrieb Followthesun:

SkyAlps mit eigenen Safety Compliance-Problemen in der jüngsten Vergangenheit dürfte es sehr schwer haben, zum Partner der LHG zu werden.

 

Wenn es Smartwings und Avion Express geschafft haben, schafft das SkyAlps sicherlich auch. 

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