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Aktuelles zum Flughafen Düsseldorf


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
Am 5.9.2026 um 09:17 schrieb C46:

Und aufgrund der CUR-Verbindung wird in DUS zukünftig auch wieder einiges gezogen...!:D

Auf jedenfall sind alle Posts zu diesem Thema ganz weit weg...von dem was wahrscheinlich morgen kommt....ob es enttäuschend oder positiv ist,ob es Verkehr zieht oder nicht...wir werden sehen...letztenendes ist jede neue Verbindung gut und wichtig. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 23 Minuten schrieb rheintrainer:

Es wird wohl La Compagnie nonstop nach EWR. Einer der beiden A321neo befindet sich grade auf dem Weg nach DUS, vermutlich zur Verkündung der Route.

Wobei La Compagnie die Route in diesem Jahr schon mehrfach als Charter geflogen ist.

 

Edit: Flüge sind bereits auf der La Compagnie Website gelistet. Ab April 2027

Bearbeitet von cr94
Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Bully:

La Compagnie wirbt mit der Route schon auf ihrer Webseite.

Flüge fangen so bei 3300€ an und hören bei 8000€ an bestimmten Tagen nicht auf. Ich glaube ich überlege es mir nochmal :S

Geschrieben

Ich freue mich sehr für Düsseldorf, bin aber auch etwas skeptisch. 76 Sitze, das ist eine echte Hausnummer, fast jeden Tag. Das ist, als müsste Emirates jeden Tag die Business einer A380 auf der Strecke verkaufen. Das könnte eng werden zu gewissen Jahreszeiten. Sicher hat man schon vorgefühlt und vielleicht auch den ein oder anderen Vertrag mit Unternehmen abgeschlossen, aber ein großes unternehmerisches Risiko bleibt zweifelsfrei. Wünsche dem Unternehmen natürlich trotzdem Erfolg, und ich würde zu gerne die Gesichter bei AA und UA sehen, die Deutschland abseits von FRA/MUC und zu Teilen BER haben links liegen lassen.

Geschrieben
vor 24 Minuten schrieb TAA:

Ich freue mich sehr für Düsseldorf, bin aber auch etwas skeptisch. 76 Sitze, das ist eine echte Hausnummer, fast jeden Tag. Das ist, als müsste Emirates jeden Tag die Business einer A380 auf der Strecke verkaufen. Das könnte eng werden zu gewissen Jahreszeiten. Sicher hat man schon vorgefühlt und vielleicht auch den ein oder anderen Vertrag mit Unternehmen abgeschlossen, aber ein großes unternehmerisches Risiko bleibt zweifelsfrei. Wünsche dem Unternehmen natürlich trotzdem Erfolg, und ich würde zu gerne die Gesichter bei AA und UA sehen, die Deutschland abseits von FRA/MUC und zu Teilen BER haben links liegen lassen.

Das Gute ist, dass die Airline Erfahrung auf dem Markt hat:

"Zwei von drei Fluggästen seien Amerikaner, so Airline-Chef Vernet. Und nur ein Drittel der Kundschaft fliege aus geschäftlichen Gründen. Für die Düsseldorfer Verbindung verspricht er sich einen höheren Anteil Businessreisender."

Geschrieben

Ein höherer Anteil an Businessreisenden wird auch notwendig sein, sonst wird man wohl recht schnell recht schmerzhaft feststellen, dass Düsseldorf - bei allem Respekt - vielleicht nicht Paris ist.

Geschrieben

Das Angebot richtet sich nicht nur an Business-Reisende.In Mailand liegt ihr Anteil z.B.nur bei 30 Prozent.Aktiv angesprochen werden auch Privatreisende mit höheren Ansprüchen und Erwartungen,also die sog."Aida-erfahrenden" Boomer,die sich gerne etwas Champagner gönnen,gerade nach New York.La Compagnie bietet eben auch guten Business-Komfort mit Verwöhnprogramm zu deutlich besseren Preisen als z.B.die LH-Group.Dass aus dem Dunstkreis der Frankfurter LH-Group jetzt wieder Giftpfeile gen NRW fliegen,war ja abzusehen.

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb cr94:

Das Gute ist, dass die Airline Erfahrung auf dem Markt hat:

"Zwei von drei Fluggästen seien Amerikaner, so Airline-Chef Vernet. Und nur ein Drittel der Kundschaft fliege aus geschäftlichen Gründen. Für die Düsseldorfer Verbindung verspricht er sich einen höheren Anteil Businessreisender."

 

Ist ja schön und gut, aber ich frage mich eher, was wollen die Amis in Düsseldorf bzw. in NRW? Und ob das (Über)angebot für Businessreisende am Ende sich auszahlen wird, wage ich eher zu bezweifeln... Ich würde mal glatt behaupten, dass nach einer Saison Schluss sein wird.

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb BALU321:

Diese ewige LH-Platte hat aber auch einen riesigen Sprung.In Deutschland lohnt sich nur FRA und MUC......Boring deluxe.....

Gerüchteweise hört man, dass sich in UK so ziemlich alles in LHR tummelt...und in Frankreich am CDG!

 

Diese verdammte LH wird sicherlich auch daran Schuld haben!

Bearbeitet von C46
Geschrieben

Frankfurt ist nicht London und Frankfurt ist auch nicht Paris.Frankfurt hat zusätzlich noch ein zu kleines Einzugsgebiet.Aber zurück zum Thema.La Compagnie wurde in ihrer Entstehungsgeschichte mit knapp 41 Millionen US-Kapital unterstützt.Dahinter stecken also auch amerikanische Interessen....

Geschrieben
vor 24 Minuten schrieb C46:

Gerüchteweise hört man, dass sich in UK so ziemlich alles in LHR tummelt...und in Frankreich am CDG!

 

Diese verdammte LH wird sicherlich auch daran Schuld haben!

 

Das stimmt so nicht. Alleine wenn man auf Manchester schaut gibts da Qatar, Virgin, Hainan, Etihad, TUI, Emirates, Cathay, Ethiopian, Singapore, Air Transit, Saudia, PIA & Biman wenn man nur auf die Langstrecke schaut... Und nicht alles ist Etno Verkehr.. Und das mit weniger Einwohnern als Düsseldorf

Geschrieben (bearbeitet)

Das liegt auch daran,dass der idealtypische Hub in London aus eigener Kraft mit eigenem Einzugsgebiet bestehen kann und es nicht wie FRA oder MUC nötig hat, massenhaft Passagiere aus anderen Landesteilen nach London zu transportieren um damit kleinere Airports in der Fläche regelrecht auszuhungern.

Bearbeitet von BALU321
Geschrieben (bearbeitet)

FRA ist und bleibt das London bzw. das Paris Deutschlands. Punkt. Und sowohl die englische als auch die französische Hauptstadt sammeln ihre Verkehre massiv über die Hubs ihrer Main Carrier. Ganz so wie der Kranich… Punkt. Gefällt Dir nicht, ist aber so. 

Bearbeitet von jetstream
Geschrieben (bearbeitet)

Ich glaube, wir müssen diese Sache aus beiden Perspektiven etwas differenzierter betrachten. Nur wegen einiger dezentralen Langstreckenverbindungen müssen (oder dürfen :D) wir noch keinen Nachruf auf das FRA/MUC Hubsystem verfassen.

 

Ich denke, dass La Compagnie eine ertragreiche Nische wittert. Die Logik dahinter finde ich zumindest nicht unschlüssig: Düsseldorf hat ein wahnsinnig großes Einzugsgebiet und kann aufgrund einer hohen Dichte an großen Unternehmen und auch vermögenden Privatpersonen auch durchaus potente Premium Nachfrage liefern (und jetzt kommt nicht mit dem Ruhrgebiet, das auch im Einzugsgebiet liegt, das Ruhrgebiet südlich der A40 – dem “Sozialäquator" – ist auch nicht gerade unvermögend, Premium Nachfrage liefern hier nicht nur Düsseldorf und Meerbusch). Non-stop wird der Markt nicht bedient. Des Weiteren gab es ein ähnliches Experiment schon zwischen 2002 und 2006 als Lufthansa Private Air in einer all-business config 6/7 (?) fliegen ließ. Sicherlich hat sich das Nachfrageprofil in der Region seit dieser Zeit auch etwas verändert, gewisse positive Erfahrungswerte gibt es aber schon. 

 

Das Problem des Düsseldorfer Flughafens ist neben dem Angerland Vergleich, dass man funktional im Einzugsgebiet des Frankfurter Flughafens (und in geringerem Maße von AMS) liegt. Pro Tag fahren von Düsseldorf über 40 ICEs zum Frankfurter Flughafen. Auf andere Städte im Einzugsgebiet trifft das natürlich in ähnlicher Weise auch zu, dazu ist auch die Anreise mit dem Auto nach Frankfurt eine Alternative. Folglich stellt sich für Reisende abstrakt immer die Frage, ob man vom näheren Düsseldorf fliegt oder aufgrund Preis/Komfort/Service/Anbindung den Umweg über Frankfurt in Kauf nimmt. Es gibt also einen beträchtlichen “Leak“ von Nachfrage nach Frankfurt. 

Das Problem, das alle neuen Langstrecken ab Düsseldorf haben, ist somit, dass der Konkurrent nicht wirklich das Langstreckenangebot in Düsseldorf sondern das riesige Langstreckenangebot in Frankfurt ist. Gerade aufgrund der vergleichsweise kurzen Anreise kann es häufig attraktiver sein, direkt einen Direktflug von Frankfurt zu nehmen als in z.B. den USA umzusteigen und DUS-X-Y zu fliegen. Das ist denke ich auch der Hauptgrund, warum es derzeit bei den Langstrecken mau aussieht, im Vergleich mit Preis und Anbindung (Frequenzen) einer LHG in Frankfurt kann man eben nicht wirklich mithalten. De facto wird der Düsseldorfer Markt in Richtung USA für die meisten Reisenden auf O/D reduziert, was gute Yields mit gängigen Flugzeuggrößen unwahrscheinlich macht. 

 

La Compagnie versucht am sweet spot des Nachfrageprofils anzusetzen: Der relativ hohen outbound Premium Nachfrage. Wer drei Wochen Urlaub in den Staaten macht oder auf einem budget Städtetrip ist, der nimmt die Anreise nach Frankfurt gerne in Kauf. Wer aber z.B. geschäftlich unterwegs, der kann durch einen DUS-EWR Direktflug wirklich Zeit sparen. Diese Nachfrage hilft derzeit dabei, die Flugzeuge in Frankfurt auch vorne zu füllen. Warum sollten diese Passagiere nicht vom näheren Flughafen fliegen? 

 

Die Frage – die auch gar nicht unberechtigt ist – ist, ob der O/D Markt DUS-EWR (denn Anschlüsse wird es ja allerhöchstens ein paar wenige geben) so viel Premium Nachfrage hergibt. Wöchentlich wird La Compagnie eine Kapazität von 380 Plätzen anbieten. Zum Vergleich, United bietet bei 7/7 auf BER-EWR wohl 322 Plätze in der Business Class und 154 in der Premium Economy an. Auf den ersten Blick also auch gar keine total abwegige Größenordnung für eine dezentrale Strecke. Offensichtlich einige Einschränkungen bei der Vergleichbarkeit: 

 

- Berlin dürfte für Amerikaner als touristisches Reiseziel deutlich nachgefragter sein

- sicherlich lässt sich für Kunden mit Firmenverträgen United Airlines einfacher buchen bzw. ist die Bereitschaft größer, da im Lufthansa JV (ansonsten gerne korrigieren)

- die nicht täglichen Flüge kosten natürlich potenzielle Kunden 

- United bietet in EWR reichlich Anschlüsse an 

 

Eurowings bot auf DUS-New York im SFP 2019 (es wurden JFK und EWR angeflogen, zusammen 13/7) wohl 390 Sitze in der Business Class an. Erneut, 380 Business Sitze sind jetzt keine gänzlich verrückte Größenordnung, insbesondere da ein A321LR einen geringeren break-even als widebodies hat. 

 

Die Frage ist eben, ob man es schaffen kann die Premiunnachfrage – die zu einigen Teilen ja in LHG-fokussierten Firmenverträgen hängt – auch wirklich zu erobern. Bei Privatreisenden aus dem Raum Düsseldorf sehe ich da kein Problem, bei Firmenkunden schon eher.

Bearbeitet von Alibaba1408
Rechtschreibung
Geschrieben

Absolut d'accord.Angesichts der schwierigen Lage NRWs als 200 (!) Kilometer entfernter Einzugsbereich des LH-Hubs FRA,macht der Airport DUS momentan keine schlechte Figur.Air Europa mit neuen Verbindungen nach Südamerika/Karibik via MAD,Corendon mit Curacao,Air Arabia mit Sharjah und jetzt La Compagnie mit New York sind ein guter Anfang.Hinzu kommt der neue U-Bahnhof am Airport (eine Terminalerweiterung wurde schon mitgedacht),Investitionen in neue Fluggastbrücken und der Antrag auf Kapazitätserweiterung auf bis zu 60 Flüge pro Stunde.Das alles sollte man sich nicht schlecht reden lassen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb Alibaba1408:

Eurowings bot auf DUS-New York im SFP 2019 (es wurden JFK und EWR angeflogen, zusammen 13/7) wohl 390 Sitze in der Business Class an. Erneut, 380 Business Sitze sind jetzt keine gänzlich verrückte Größenordnung, insbesondere da ein A321LR einen geringeren break-even als widebodies hat. 

 

Die Widebodies generieren aber auch durch etwa 200 weitere Plätze hinten und Unterflurkapazitäten einiges an zusätzlichem Umsatz, was viel auffangen kann, wenn vorne mal ein paar Plätze leer bleiben. Und es sind vorne nur 30-40 Sitze zu verkaufen, statt 76. Und hatte Eurowings nicht einiges an Feed? Naja, ich bin mal sehr gespannt wie das am Ende läuft. Sollte das "Experiment Deutschland" funktionieren, vielleicht kommt dann ja noch ein zweites Ziel irgendwann. Oder sie gehen halt baden, dann weiß man auch Bescheid.

Bearbeitet von TAA
Geschrieben (bearbeitet)

Der Transatlantik Markt hat sich stark verändert.Was auch der Lufthansa gerade auffällt und sie deshalb noch schnell mehr Premiumsitze in die neuen Flieger als ursprünglich geplant einbauen möchte: Geld wird aktuell nur noch in der Business/Premium gen USA verdient.Economy wird verlustbringend verschachert und ist daher mittlerweile völlig uninteressant geworden.Insofern ist das Nur-Business Angebot von La Compagnie von DUS nach Newark zukunftsweisend und fast schon Avantgarde.Hinter diesem Projekt stecken übrigens findige US-Investoren und sicher keine Amateure.

Bearbeitet von BALU321

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