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airliners.de

Lufthansa CEO Franz wechselt zu Roche


Elio

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Christoph Franz als Roche Aufsichtsratsvorsitzender

 

Nach NZZ am Sonntag wird der Lufthansa CEO als zukünftiger Roche Verwaltungsratspräsident (Aufsichtsratsvorsitzender) gehandelt. Ich denke, dass der Weggang von Christoph Franz im aktuellen LH-Restrukturierungsprozess alles andere als optimal wäre.

Geschrieben

Verwaltungsratspräsident ist in der Schweiz Aufsichtsratschef.. kein Vorstandsvorsitzender.

 

Der für die Diskussion hier entscheidende Unterschied: Bei Roche wäre das ein Vollzeitjob. Also entweder, oder.

Geschrieben

Ich entschuldige mich hiermit für meinen Post oben ! War ein echt daneben.

Anscheinend ist da doch mehr dran an der Geschichte. http://handelszeitung.ch/unternehmen/christoph-franz-ist-top-kandidat-fuer-roche-496692

Die Handelszeitung ist immer sehr gut über die Lufthansa informiert! Das wäre echt ein Knaller wenn der in die Schweiz wechselt. Als Nachfolger würde ja der Spohr bereit stehen - ein alter Lufthanseat ! :)

 

 

Geschrieben

Davon darf man ausgehen.

Zwar kommt der Schritt zum jetztigen Zeitpunkt überraschend, aber es war und ist bei LH ein offenes Geheimniss, dass Franz irgendwann in die Schweiz zurückkehr. Schließlich lebt er mit seiner Familie immer noch dort.

Geschrieben

das ist doch einmal eine gute Nachricht. Es bleibt nur zu hoffen, daß sein Nachfolger den ganzen Mist, den Franz angerührt hat, wieder in Ordnung bringen kann, allerdings gibt es da soviele Baustellen, daß man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.

Bsp wären:

- Germanwings als Lufthansaersatz auf dezentralen Strecken stoppen.

- die Mitarbeiterzufriedenheit auf ein erträgliches Maß anheben.

- die absurden Streitereien über die Wertigkeit mit den HON membern beenden.

- Aufhören, immerzu von der Politik etwas zu fordern anstatt selbst das Angebot zu verbessern.

 

Natürlich hat Franz seine ganzen Untaten nicht allein zu verantworten, so daß viel davon abhängt, wer sein Nachfolger wird, ich würde versuchen Tim Clark von Emirates zu holen, der jedenfalls ist erfolgreich.

Geschrieben

Also, was man so hört wird es eine interne Lösung geben. Damit dürfte der eingetretene Pfad wieter verfolgt werden, denn bei LH hat nich Herr Franz alleine entschieden, sondern ein Vorstandsteam. Und aus diesem soll der NAchfolger kommen.

Geschrieben

Stellt sich mir die Frage, ob er dem Ruf des Geldes folgt oder ob sein Vertrag wirklich nicht verlängert wurde.

 

Ich frage mich, was er jetzt der LH am Ende wirklich gebracht hat?

Ist man jetzt innerdeutsch, europäisch und global besser aufgestellt?

Sind LH-Töchter wie CityLine, Eurowings, Germanwings, Swiss, Austrian jetzt besser positioniert?

 

Was bleiben wird, sind ein nicht unerheblicher Personalabbau, Verlagerungen ganzer Sparten und Bereiche ins Ausland und die Liquidierung zweier guter und angesehener Regionalpartner.

Geschrieben

Stellt sich mir die Frage, ob er dem Ruf des Geldes folgt oder ob sein Vertrag wirklich nicht verlängert wurde.

 

Ich frage mich, was er jetzt der LH am Ende wirklich gebracht hat?

Ist man jetzt innerdeutsch, europäisch und global besser aufgestellt?

Sind LH-Töchter wie CityLine, Eurowings, Germanwings, Swiss, Austrian jetzt besser positioniert?

 

Was bleiben wird, sind ein nicht unerheblicher Personalabbau, Verlagerungen ganzer Sparten und Bereiche ins Ausland und die Liquidierung zweier guter und angesehener Regionalpartner.

 

Nimmt man dies als Bilanz für die Jahre der Verantwortung von Hr. Franz, finde ich es sehr, sehr dürftig um es vorsichtig auszudrücken.

Anders gesagt er hinterlässt einen gewaltigen Scherbenhaufen, der evtl. dauerhafte Schäden nicht nur beim Personal und der früheren Töchterunternehmen hinterlässt.

Geschrieben

Ich glaube, es bedarf vor allem Einem, der sich mit dem Unternehmen mehr identifiziert und nicht Jemandem, der nur an den Aktienkurs denkt.

 

Da sollte man lieber einen Tag mehr nachdenken und die Kandidaten auf die jeweilige Strategie abklopfen, mit der sie das Unternehmen gedenken möchten zu führen. Dabei ist eine interne Lösung sicherlich zu präferieren. Wenn der AR hier auf dem falschen Fuß erwischt wurde, namentlich Herr M., dann wär das schon ziemlich ärmlich.

Geschrieben

Das glaube ich kaum. So einfach kann ein Vorstand eines börsennotierten Unternhemen nicht einfach seinen Mantel nehmen und gehen. Mit anderen Worten: der AR wusste dies schon seit ein paar Tagen, wenn nicht gar ein paar Wochen, bevor es an die Öffentlichkeit geht.

Geschrieben

Stellt sich mir die Frage, ob er dem Ruf des Geldes folgt oder ob sein Vertrag wirklich nicht verlängert wurde.

 

Ich frage mich, was er jetzt der LH am Ende wirklich gebracht hat?

Ist man jetzt innerdeutsch, europäisch und global besser aufgestellt?

Sind LH-Töchter wie CityLine, Eurowings, Germanwings, Swiss, Austrian jetzt besser positioniert?

 

Was bleiben wird, sind ein nicht unerheblicher Personalabbau, Verlagerungen ganzer Sparten und Bereiche ins Ausland und die Liquidierung zweier guter und angesehener Regionalpartner.

 

 

Man kann es auhc anders sehen.. er musste die Fehler von Mayrhuber ausbügeln, und das sanft weil Herr M. immer noch im Aufsichtsrat sitzt.

 

Swiss ist Franz' Kind und immer noch die Ertragsperle wenn es ums Fliegen geht.

Austrian - da hat man endlich mal durchgegriffen wenn auch teilweise noch halbherzig - aber nicht zu vergessen , Mayrhuber kommt aus der Alpenrepublik.

Germanwings - auf den richtigen Weg

 

Gute und angesehene Regionalpartner? Well, diese Partner haben Geld verdient und die LH hat damit Geld verloren. Wenn die so gut und angesehen wären, wieso kriegen sie keine Folgeaufträge von anderen Airlines? Oder wieso können sie nicht zum Break even auch für die Lufthansa liefern? In der Industrie würde man sie höchstens als austauschbare Lohnhersteller bezeichnen, jetzt werden Augsburg und Cirrus noch hochgelobt.

Geschrieben

...sicher hat LH börsenbedingt Publizitätsanforderungen zu erfüllen. Aber auch in D sind Börsengesetz und Wertpapierhandelsgesetz nicht so ausgelegt, als dass wesentliche Dinge nicht erst intern besprochen und beraten werden können.

 

 

Zu Mayrhofer und AUA.

Ja, Mayrhofer ist Österreicher. Aber weder definiert er sich als solcher (lebt seit 40 Jahren ja auch schon in D), noch wurde dieser Umstand bei AUA in der Form wahrgenommen, als das die AUA Welpenschutz hätte. Eher im Gegenteil. Auch intern werden wir kritischer gesehen, da wir ja aus dem Land des ehemaligen Chefs und jetztigem Chefaufsehers kommen.

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