Zum Inhalt springen
airliners.de

[08MAR14] Malaysia Airlines 772 (9M-MRO) wird vermisst


Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Zur Nordkorea-Theorie: Bei einem Raketenabschuss hätte es ein recht großes Trümmerfeld gegeben und zwar genau im ersten Suchbereich.

Das hätte man längst gefunden.

Geschrieben

Ich würde aus dem was bisher bekannt (oder auch nicht bekannt) wurde auf zwei Varianten tippen:

 

  1. Es handelt sich um eine Entführung. Den Kidnappern ist es gelungen ins Cockpit einzudringen den Transponder auszuschalten. Danach eine Richtungsänderung. Dann haben Personen an Bord versucht die Kidnapper zu überwältigen und dabei ist es zum Absturz gekommen.
     
  2. Es handelt sich um ein wie auch immer gartete militiärische Attacke oder ein Versehen. Dieses soll oder muß zunächst geheim bleiben bis bestimmte Dinge intern oder mit anderen Nationen geregelt sind.
Geschrieben

Es handelt sich um ein wie auch immer gartete militiärische Attacke oder ein Versehen. Dieses soll oder muß zunächst geheim bleiben bis bestimmte Dinge intern oder mit anderen Nationen geregelt sind.

 

 

Dann wäre der letzte Punkt des Radarkontaktes aber mit großer Wahrscheinlichkeit auch der Ort des Absturzes. Ich denke dieser wurde inzwischen so oft abgesucht, dass man selbst bei einer Explosion in großer Höhe irgendwelche Trümmer entdeckt hätte.

Geschrieben

Ich denke dieser wurde inzwischen so oft abgesucht, dass man selbst bei einer Explosion in großer Höhe irgendwelche Trümmer entdeckt hätte.

 

Es sei denn, es gab längst Funde, die aber als "streng geheim" eingestuft wurden.

Geschrieben

 

  • Es handelt sich um ein wie auch immer gartete militiärische Attacke oder ein Versehen. Dieses soll oder muß zunächst geheim bleiben bis bestimmte Dinge intern oder mit anderen Nationen geregelt sind.

 

Es gibt auch noch genug Möglichkeiten für unwahrscheinliche Dinge, die trotzdem eine nicht zu ignorierende Eintrittswahrscheinlichkeit haben. Z.B. ein Schwarm großer Vögel, der höchste mid-air mit einem Geier war 11.277m über NN. Und eine Ladung Geier, Kondore oder Gänse dürfte auch reichen um einiges an Elektronik zu zerstören und Cockpit Crew handlungsunfähig zu machen. Das dann vielleicht immer noch flugfähige Flugzeug könnte dann auch noch eine ganze weile steuerlos, aber eigen-stabil unterwegs sein. Selbst Treffer durch Meteore sind unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.

 

So merkwürdig wie das Ganz inzwischen scheint würde ein Grund außerhalb des Normalen langsam plausibler werden, die Luftfahrt war von solchen Freak-Events bislang ja weitgehend verschont.

 

Gruß

Thomas

Geschrieben

In der eben beendeten PK wurde vom Militär nochmals bestätigt, das um 2:15 ca. 200NM nordwestlich von Penang (also über der Straße von Melakka) kurzzeitig ein Objekt auf dem Radar erschien. Ob es aber MH370 war ist unklar (ganz zu schweigen davon wie der Flieger dann unerkannt dort hingekommen soll). Außerdem wurde das wohl beim sichten der Aufzeichnungen gesehen, also saß wohl niemand vor Ort vorm Radar oder er hat es nicht bemerkt.

Geschrieben (bearbeitet)

"Die Straße von Malakka ist mit täglich etwa 2.000 durchfahrenden Schiffen eine der am stärksten befahrenen Wasserstraßen der Welt." (Quelle: Wikipedia). Da kann ein Flugzeug wohl kaum abstürzen, ohne dass es jemandem auffällt. Nur eine (zunächst) gelückte Notwasserung könnte evtl. unbemerkt bleiben.

 

Weiß jemand, ob man auf einem Schiffsradar ein sehr tief fliegendes (oder notwasserndes) Flugzeug sieht?

Bearbeitet von fly_bird
Geschrieben

Was wäre denn, wenn die Maschine eben nicht in der Straße von Malakkka niedergegangen wäre, sondern auf Sumatra? Ich habe keine Vorstellung von der Erschließung der Insel, aber ein Blick in Wikipedia zeigt, dass die Insel ein ganzes Stück größer ist als Deutschland, aber "nur" 50 Millionen Einwohner hat. Gibt es dort vielleicht einsame Dschungelgebiete, in denen der Flieger bislang unentdeckt bleiben könnte? Und was wäre, wenn er es bis raus auf den Indischen Ozean geschafft hat? Ich halte es für möglich, dass das Wrack erst irgendwann durch einen großen Zufall wieder auftaucht.

Geschrieben (bearbeitet)

Dieser Vorfall ist sehr seltsam. MH370 scheint spurlos verschwunden. 
Verkehrsflugzeuge verschwinden aber nicht einfach. Ich frage mich, warum man nicht die hochauflösenden Satelliten der Geheimdienste nutzt, um die Sachgebiete abzusuchen. Damit konnte man ja sogar Bin Laden beim Toilettengang beobachten. Da sollten Wrackteile kein Problem sein.

Wrackteile: Bei modernen Flugzeugen gibt es unzählige Teile, die auf dem Wasser schwimmen. Dazu gehören gewiss die Sitzkissen, aber auch grössere Verbundwerkstoffteile.

Die Blackbox übersteht heutzutage jede denkbare Explosion in einem Verkehrsflugzeug. Zudem sendet sie für bis zu 30 Tage ein Ortungssignal.

Ein technischer Defekt erscheint unwahrscheinlich. Selbst bei einem kompletten Triebwersausfall wäre der Flieger auf dem Radar zu sehen, ein absinken erkennbar gewesen. Ebenso bei einem Abschuss. Die Trümmer erzeugten eine gewisse Radarsignatur.

Das sind nur ein paar wenige Punkte, die einen Nachdenken lassen, was hier passierte und warum es bis jetzt keine Spur der B777 gibt.

Es scheint, als hätte jemand das Flugzeug vom Himmel gepflückt.”

Bearbeitet von ChiefT
Geschrieben

Es ist doch so dass das Flugzeug definitiv nicht in der nähe der letzten bekannten Position zu sein scheint. Daher fallen ja schonmal viele Theorien einfach raus. Letztlich sollte man sich auf komplett neue Gebiete konzentrieren,heute ist ja auch nichts neues hinzugekommen ausser noch mehr Verwirrung ( Ortszeit KUL 21 Uhr ). Da der Transponder scheinbar absichtlich ausgestellt wurde ,scheint mir im  Moment, was die Fundstelle angeht, alles möglich zu sein...

Geschrieben

Da der Transponder scheinbar absichtlich ausgestellt wurde ,scheint mir im  Moment, was die Fundstelle angeht, alles möglich zu sein...

Dieser Logik folgend (ich stelle sie nicht in Frage, denke nur laut über die Konsequenz nach) könnte man also einen Kreis mit einem Radius von ca. 5000 km um die letzte bekannte Position ziehen (KUL-PEK sind 4400 km Großkreisentfernung, also nehmen wir mal eine Spritmenge für 5000 an). Na dann "Gute Nacht", um gleich mal den vermeintlich letzten Funkspruch zu zitieren.

Geschrieben

Die Sache mit den Militärs, die den Überflug in die Straße von Malakka gesehen haben sollen, wurde ja inzwischen dementiert. Die Frage ist allerdings, warum sie dann da suchen? Das ist ja so, als wenn ein Flugzeug vor Frankreich im Mittelmeer verloren geht, und man dann einfach mal anfängt, vor der Atlantikküste zu suchen. Ohne, dass ich irgendwelche Verschwörungen unterstellen möchte, scheint mir die Informationspolitik der Behörden nicht sehr transparent zu sein. Wir jedenfalls, da gibt es seit Tagen nicht den kleinsten Fortschritt, wissen NICHTS. Absolut sicher ist lediglich, dass sich das Flugzeug innerhalb einer Kugel mit 7500km Radius um den Erdmittelpunkt befindet.

Selbst wenn endlich Trümmer gefunden werden, wird es auch immer schwieriger, von ihrer Position auf die Lage des Hauptwracks im Ozean zu schließen. So langsam sieht es wirklich danach aus, als würde das alles sehr, sehr lange dauern. 

Geschrieben

Ich frage mich, warum man nicht die hochauflösenden Satelliten der Geheimdienste nutzt, um die Sachgebiete abzusuchen.

Das wird garantiert auch gemacht, soweit möglich, aber eine Suche in "echtem, bewegten 3D" mit ca. 40 Suchflugzeugen dürfte dem immer noch deutlich überlegen sein.

 

 

konnte man ja sogar Bin Laden beim Toilettengang beobachten

 

Dafür, was Du den US-Satteliten so zutraust, haben die ganz schön lange nach Bin Laden gesucht...

Geschrieben

Dieser Vorfall ist sehr seltsam. MH370 scheint spurlos verschwunden. Verkehrsflugzeuge verschwinden aber nicht einfach. Ich frage mich, warum man nicht die hochauflösenden Satelliten der Geheimdienste nutzt, um die Sachgebiete abzusuchen. Damit konnte man ja sogar Bin Laden beim Toilettengang beobachten. Da sollten Wrackteile kein Problem sein.Wrackteile: Bei modernen Flugzeugen gibt es unzählige Teile, die auf dem Wasser schwimmen. Dazu gehören gewiss die Sitzkissen, aber auch grössere Verbundwerkstoffteile.Die Blackbox übersteht heutzutage jede denkbare Explosion in einem Verkehrsflugzeug. Zudem sendet sie für bis zu 30 Tage ein Ortungssignal.Ein technischer Defekt erscheint unwahrscheinlich. Selbst bei einem kompletten Triebwersausfall wäre der Flieger auf dem Radar zu sehen, ein absinken erkennbar gewesen. Ebenso bei einem Abschuss. Die Trümmer erzeugten eine gewisse Radarsignatur.Das sind nur ein paar wenige Punkte, die einen Nachdenken lassen, was hier passierte und warum es bis jetzt keine Spur der B777 gibt.Es scheint, als hätte jemand das Flugzeug vom Himmel gepflückt.”

Flugzeuge verschwinden sehr wohl spurlos, siehe Link in Post #277

 

Und das Klo von Bin Laden kannst Du mit einem Satellit auch nur beobachten, wenn Du weisst, wo das zugehörige Haus ist. Ein Objekt von Kloschüsselgrösse (um beim Bild zu bleiben) findest Du auf einer Fläche von mehreren Hundert Quadratkilometern ohne weitere Anhaltspunkte nicht in wenigen Tagen. Von dem Glauben, dass jeder Quadratmeter dieser Erde in Bewegtbildern erfasst wird, würde ich mich verabschieden, ganz so schlimm ist es dann doch nicht.

 

Das Signal der Blackbox konnte auch bei der AF447 nicht geortet werden (dieses Signal reicht gerade mal rund 2km weit, da muss man dann schon wissen, wo der Vogel liegt)

Geschrieben

Dieser Logik folgend (ich stelle sie nicht in Frage, denke nur laut über die Konsequenz nach) könnte man also einen Kreis mit einem Radius von ca. 5000 km um die letzte bekannte Position ziehen (KUL-PEK sind 4400 km Großkreisentfernung, also nehmen wir mal eine Spritmenge für 5000 an). Na dann "Gute Nacht", um gleich mal den vermeintlich letzten Funkspruch zu zitieren.

Um den bösen Gedanken mal weiter zu spinnen: Die Gegend ist für Piraterie berüchtigt, ein Flugzeug zu entführen um Teile und Ladung zu verschachern wäre in der Branche immerhin mal etwas neues.

 

Gruß

Thomas

Geschrieben (bearbeitet)

Was sagen denn erfahrene Piloten dazu? Wollen sich da 2 Australierinnen nur wichtig machen oder ist das als ungewöhnlich einzustufen?

 

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article125706169/Party-Vorwuerfe-gegen-Co-Piloten-der-Boeing-777.html

 

 

Das merkwürdigste ist, dass da immer noch Handy klingeln. Was wäre, wenn die Maschine gar nicht abgestürzt ist. Wie lange würden diese Handys wohl klingeln können, wenn sie nicht gebraucht würden? Mein IPhone 4 wäre nach 1 Tag matt.

 

Mitlerweile wird das hier als Spur bezeichnet:

 

http://www.aero.de/news-19205/Vermisste-Boeing-777-von-Oelplattform-gesichtet.html

 

Das wäre dann hier, aber in der Nähe war man ja schon mal:

 

https://www.google.de/maps/place/8°13'12.0%22N+108°25'12.0%22E/@8.22,108.42,8z/data=!3m1!4b1!4m2!3m1!1s0x0:0x0

Bearbeitet von jared1966
Geschrieben

Ich frage mich ernsthaft, warum es nicht gelingen soll, klingelnde Handies zumindest grob zu orten. Man muesste doch rausfinden koennen, ueber welche Station die Kommunikation laeuft.

Wenn man der Björn Steiger Stiftung glauben kann geht Handyortung bei einem sich nicht bewegenden Handy praktisch bis runter GPS Präzision.

 

Gruß

Thomas

Geschrieben

Ich frage mich ernsthaft, warum es nicht gelingen soll, klingelnde Handies zumindest grob zu orten. Man muesste doch rausfinden koennen, ueber welche Station die Kommunikation laeuft.

Das einmalige Klingeln bedeutet nicht, dass ein Handy im Netz eingebucht ist. Das passiert auch, wenn ein Gerät zuletzt in einem Fremd-/Roamingnetz eingebucht war und dann ohne aktivierte Voicebox ausgeschaltet wurde.

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...