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Gate67

Geschwindigkeit und Dienstgipfelhöhe von Turboprops

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Hallo zusammen,

 

kann mir jemand erklären, warum z.B. die A400M Geschwindigkeit (780km/h) und Dienstgipfelhöhe (12300m) eines Jets erreicht, eine Q400 als eine der schnellsten zivilen Turboprops dagegen "nur" 660km/h bei 7500m oder eine ATR 72-600 lediglich 500km/h.

 

Wenn es machbar ist, Turboprops mit gleichen Leistungswerten wie Jets zu bauen, warum gibt es sie dann auf dem zivilen Markt nicht? Warum baut man z.B. eine Q400 nicht mit einem Topspeed von knapp 800km/h....oder wäre das gar nicht möglich?

 

Für Erklärungen wäre ich dankbar.

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Das ist schon klar. Aber warum baut man solche Turboprops denn nicht für den zivilen Luftverkehr?

Weil in dem Geschwindigkeitsbereich Jets effizienter sind. Beim Militär kommen andere Faktoren hinzu: FOD bei Landungen auf unbefestigten Pisten, STOL Eigenschaften, Pushback auf Gras aus eigener Kraft,. ... und da sind Propeller das Mittel der Wahl.

All so Dinge, die bei einem Zivilen Flugzeug weitgehend uninteressant sind.

 

Gruß

Thomas

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Nicht nur das. Ich muss auch berücksichtigen, welche Strecken abgedeckt werden sollen.

Gerade im Kurzstreckenverkehr gibt es nichts besseres als Turboprops. Und aufgrund der geringen Distanzen ist Geschwindigkeit und max. Reiseflughöhe nebensächlich.

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Dazu kommt noch das Passagiere nicht gerne mit Propellermaschinen fliegen, Auch der modernste Prop ist bei denen alt und wird von der Masse nicht angenommen.

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Dazu kommt noch das Passagiere nicht gerne mit Propellermaschinen fliegen, Auch der modernste Prop ist bei denen alt und wird von der Masse nicht angenommen.

Gibt es das nur aus dem Marketing oder auch empirische Beweise dafür? Wer sich mit Flugzeugen auskennt wird kein Problem mit Propellern haben, wer keine Ahnung hat weiß vorm Einsteigen i.d.R. nicht mal was für ein Flugzeug da stehen wird. Und hinterher bekommt man selbst mit gezielten Fragen kaum raus was für ein Flugzeug das war....

 

Gruß

Thomas

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Gibt es das nur aus dem Marketing oder auch empirische Beweise dafür? Wer sich mit Flugzeugen auskennt wird kein Problem mit Propellern haben, wer keine Ahnung hat weiß vorm Einsteigen i.d.R. nicht mal was für ein Flugzeug da stehen wird. Und hinterher bekommt man selbst mit gezielten Fragen kaum raus was für ein Flugzeug das war....

 

Gruß

Thomas

Auch ohne empirische Beweise dürfte @Mech da nicht ganz falsch liegen. Propeller stehen in den Augen der breiten nicht-luftfahrtaffinen Öffentlichkeit für langsam, althergebracht, laut, einfach nicht modern. Und erkennen wird nun auch wirklich der letzte Depp, ob es sich um ein Jet-Triebwerk oder Prop handelt.

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Ich muss auch berücksichtigen, welche Strecken abgedeckt werden sollen.

 

Stimmt, denn durch die Luftbetankbarkeit hat eine Militätmaschine quasi (!) unbegrenzte Reichweite und da macht es schon einen Unterschied, ob man mit 800 km/h oder 500 km/h unterwegs ist.

 

@Gate67

Man weiss übrigens auch seit 40 Jahren wie Überschallverkehrsflugzeuge gebaut werden und trotzdem hat es noch nicht mal der vergleichsweise äusserst gemässigte Entwurf des SonicCruisers über das Entwurfsstadium hinaus geschafft. Nicht immer gibt also das Machbare die Marschrichtung vor sondern viel öfter das Sinnvolle.

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Und erkennen wird nun auch wirklich der letzte Depp, ob es sich um ein Jet-Triebwerk oder Prop handelt.

Richtig. Und schon jemanden erlebt der sich seinen Koffer hat geben lassen und gegangen ist wenn er eine Propellermaschine auf dem Vorfeld gesehen hat?

 

Gruß

Thomas

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Richtig. Und schon jemanden erlebt der sich seinen Koffer hat geben lassen und gegangen ist wenn er eine Propellermaschine auf dem Vorfeld gesehen hat?

 

Gruß

Thomas

Nein, aber regelmäßig Reaktionen wie "Och nö, ne olle Propellerkiste" oder ähnliches gehört.

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Nein, aber regelmäßig Reaktionen wie "Och nö, ne olle Propellerkiste" oder ähnliches gehört.

 

Ja, dem kann ich nur zustimmen. Das habe ich auch vor nicht allzu langer Zeit erlebt:

Mitreisender ist von einem 20 Jahre Alten A320 in eine 1/2 Jahre alte DashQ400 gestiegen. O-Ton: "Was? Wir fliegen mit so einem alten Ding?"

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da lobe ich mir uns Luftfahrtbegeisterte...

...wir stehen auf dem Vorfeld und bejubeln die Props, weil wir die Jet-Kisten leid sind :)

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Mitreisender ist von einem 20 Jahre Alten A320 in eine 1/2 Jahre alte DashQ400 gestiegen. O-Ton: "Was? Wir fliegen mit so einem alten Ding?"

Gebucht haben sie trotzdem, geflogen sind die trotzdem. Die Frage ist ja nicht ob viele Leute Props für alt halten, sondern ob diese tatsächlich vermieden werden, sprich nicht gebucht werden. Und ich habe noch keinen sagen hören "Eigentlich hätte mit die AB Verbindung mit Q400 besser gepasst und günstiger war sie auch, aber mit einem ollen Prop fliegen will ich nicht!".

 

Gruß

Thomas

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Ich glaube, dass die Wenigsten was mit den Kürzeln für Flugzeugtypen anfangen können....320 und 737 mag ja noch gehen und ein paar andere auch, aber wenn da dann Q400 steht, können viele damit nichts anfangen.

Zudem ist für viele Reisende bei der Buchung der Typ nicht ersichtlich.

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Gebucht haben sie trotzdem, geflogen sind die trotzdem. Die Frage ist ja nicht ob viele Leute Props für alt halten, sondern ob diese tatsächlich vermieden werden, sprich nicht gebucht werden. Und ich habe noch keinen sagen hören "Eigentlich hätte mit die AB Verbindung mit Q400 besser gepasst und günstiger war sie auch, aber mit einem ollen Prop fliegen will ich nicht!".

 

Gruß

Thomas

 

Die Frage ist aber, ob sie in Zukunft auch wieder diese Airline buchen und damit "Gefahr laufen" in einem Prop zu landen.

Das erinnert mich an eine Familie in Madrid wo ein Vater seinem Kind erklärte der Flug MAD-DUS wird jetzt viiiel länger dauern als Südamerika-MAD weil man in einen A320 einstiegt und nicht wieder mit einem A340 fliegt.  :D

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