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Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb jetstream:

Meine „Deutung“ bezog sich ausdrücklich auf die Ankündigung Fluggerät kanadischer Provenienz die Zertifizierung zu entziehen. Offenbar völlig undurchdacht, aus einer seiner typisch bizarren, überwiegend vom eigenen Ego getriebenen Reaktionen heraus.

Es ist für Trump völlig irrelevant welche Konsequenzen sein Spruch bringen würde. Einziger Sinn ist, dass seine Klientel sagt: "Boah - unser Führer zeigts denen mal wieder". Und das aus einer Position vermeintlicher US-amerikanischer Überlegenheit bzw. Arroganz.

Er hätte auch ganz einfach zu Carney sagen können: "Ich f*** Deine Frau!" Völlig deckungsgleiche Botschaft wie die Androhung von Zöllen. Und genauso belustigend wirkt es dann wenn sachlich dagegen argumentiert wird "Die will aber gar nicht mir Dir und dann ist das Vergewaltigung, verstößt gegen §0815 und außerdem ist das gegen das x. Verbot Gottes." Einzig sinnvolle Antwort ist dann etwa "und ich Deinen kleinen Sohn" oder sowas. Und solche Antworten trauen sich vermutlich nur ein paar Leute auf diesem Planeten. Vielleicht einer in Moskau.

Geschrieben
vor 29 Minuten schrieb FKB:

ist für Trump völlig irrelevant welche Konsequenzen sein Spruch bringen würde. Einziger Sinn ist, dass seine Klientel sagt: "Boah - unser Führer zeigts denen mal wieder".

Nur das genau diese, seine Klientel im Zweifelsfall am heftigsten von dem Bockmist betroffen sein könnte, den er im WH verzapft. Aber manch Einer braucht halt länger bis er/sie/es merkt… 

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb jetstream:

Nur das genau diese, seine Klientel im Zweifelsfall am heftigsten von dem Bockmist betroffen sein könnte, den er im WH verzapft. Aber manch Einer braucht halt länger bis er/sie/es merkt… 

Ich bezweifle, dass es viele Betroffene geben wird weil die meisten Drohungen doch leere Luftnummern sind. Trump geht nur gegen absolut schwache Gegner vor (z.B. Venezuela) wenn die Erfolgsaussichten absolut überzeugend sind.Die Untergangszenarien für die US Wirtschaft durch die Zollpolitik, die man uns Europäern verkauft hat bewahrheiten sich meiner Meinung nach nicht. Die US-Wirtschaft läuft noch immer einigermaßen gut und die Inflationsraten halten sich im Rahmen. Ich finde es bemerkenswert wie viele Aufträge Boeing in den letzten Monaten "gewonnen" hat. Es kotzt mich an, aber seine Strategie und Verhandlungstaktik scheint bislang einigermaßen aufzugehen.

Anzumerken ist auch noch, das die ungünstige Auslangslage (Haushaltsdefizit und Außenhandelsbilanz) nicht durch ihn sondern durch sämtliche Vorgängerregierungen verursacht wurde.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb FKB:

Ich bezweifle, dass es viele Betroffene geben wird weil die meisten Drohungen doch leere Luftnummern sind.

Nun, ich weiß zwar nicht, auf welcher Basis Du diese Einschätzung ableitest, aber sei‘s drum. Mir liegen zu einigen der angesprochenen Themen andere, von deinen durchaus divergierende Informationen vor. Einige Beispiele:

 

Das bestimmende Thema in Trumps Wahlkampf war die Inflation. Er gewann die Wahl unter anderem deshalb, weil er über die hohen Preise schimpfte und die Demokraten um Joe Biden und Kamala Harris dafür verantwortlich machte. Mittlerweile hat sich das Bild umgekehrt. Zwar hielt sich die Inflation zuletzt einigermaßen stabil: Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise im Dezember wie bereits im Monat zuvor um 2,7 Prozent. Das Problem für Trump sind aber vor allem die teilweise extrem hohen Lebenshaltungskosten in den USA - wie Wohnen oder Lebensmittel. Trump hatte versprochen, die Preise "sehr, sehr schnell" zu senken und "Amerika wieder bezahlbar zu machen". Trotzdem liegt das Preisniveau nach wie vor rund 25 Prozent über dem Niveau vor der Corona-Krise. 
 

Die von Trump eingeführten Importzölle, die die Nachfrage in den USA ankurbeln und die ausländischen Exporteure belasten sollen, werden die Preise mutmaßlich weiter anheizen. Nur etwa vier Prozent (!!) der Zolllast haben bisher ausländische Firmen getragen, während 96 Prozent auf US-Käufer abgewälzt wurden, wie auch eine aktuelle Studie des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) zeigt. Damit wirken die Zölle auf Importwaren wie eine zusätzliche Konsumsteuer. 

 

Auch auf dem Arbeitsmarkt kommen Trumps großspurige Versprechungen bisher nicht nachweisbar an. Im November ist die Arbeitslosenquote mit 4,5 Prozent auf ein Vierjahreshoch geklettert. Besonders schwächelt das Verarbeitende Gewerbe. Allein im Dezember wurden laut der US-Arbeitsmarktbehörde 8.000 Industriejobs gestrichen. 
 

Da wir jetzt aber bereits sehr sehr weit vom eigentlichen Thema dieses Threads abgedriftet sind, lass ich es mit diesen Ausführungen jetzt aber auch endgültig bewenden… 

Geschrieben

Auch wenn es jetzt etwas abschweift, möchte ich trotzdem darauf antworten. Ich denke dieser Thread verträgt das noch:

 

Ich fühle mich jetzt in der absurden Situation, dass ich Trumps Politik relativieren muss, aber die Berichterstattung in Europa ist mir viel zu einseitig. Ich fürchte, dass dadurch die Problematik verkannt wird und daher falsche Entscheidungen getroffen werden. Das wäre fatal schlecht für uns alle.

 

@jetstream Hast Du die Studie des IfWs gelesen? Es sind 15 Seiten zweisprachig mit Vorwort - also effektiv nur 5 Seiten. Man sollte glauben, dass so ein bekanntes Institut seriöse Arbeit leistet, aber mir sind da Zweifel aufgekommen, ob die Methodik ausreichend ist, um so eine laute Schlagzeile zu rechtfertigen. Außerdem bezweifle ich, ob sie 1:1 auf die Verhältnisse der deutschen bzw. mitteleuropäischen Exportwirtschaft übertragen werden kann. Immerhin ist man transparent und zeigt auf wie man zu dem Ergebnis gekommen ist.

Meine Kritikpunkte an der Studie sind:

- Man betrachtet nur Seefracht. In meiner Branche gehen aber geschätzt 80% der Exporte per Luftfracht. Ich rede hier von relativ kleinen wertigen Teilen mit hoher Kapitalbindung. Leider sind auch die Kundenabrufe inzwischen so volatil, dass man nicht mehr wie früher jede Woche einen Container mit 6 Wochen Vorlauf losgeschickt. Die Studie lässt ca. 30% der deutschen Exporte einfach unter den Tisch fallen

- Man hat die Exporte von Brasilien und Indien analysiert. Ergebnis war, dass die Preise gehalten wurde und das Volumen gesunken ist. Meine Meinung ist, dass man die Exporte dieser beiden Länder nicht mit D vergleichen kann. Das Geschäftsmodell von Deutschland ist es seine hochwertigen Produkte zu einem höheren Preis als andere zu Verkaufen, weil Kunden dafür bereit sind für vermeintlich bessere Qualität einen höheren Preis zu zahlen. Das Modell ist aber preissensitiv. Wenn es zu teuer wird bzw. die Konkurrenz seine Produkte verbessert, wechseln Kunden auf andere Produkte (s. Automobile in China). Auch sind deutsche Produkte häufig durch andere ersetzbar.

Indiens Exportschlager sind Medikamente bzw. Grundstoffe dafür. Kurzfristig gibt es dafür keine Alternativen und die Inder können vorerst getrost die Preise halten.

Knapp die Hälfte von Brasiliens Exporten (Öl, Erz) sind von Zollerhöhungen gar nicht betroffen. Bei der anderen Hälfte (Kaffee und andere Agrarprodukte) kam es aber in der Tat zu Preiserhöhungen in den USA mit dem entsprechenden Aufschrei.

- Die Studie untersucht einen viel zu kurzen Zeitraum nach Einführung der Zölle. Effekte durch Hortung konnten nicht berücksichtigt werden. In 2 Jahren hat man aussagekräftigere Daten.

 

Wahlversprechen, Inflation und Arbeitslosenquote: Es ist zwar Whataboutism, aber die deutsche Regierung steht im Vergleich bei 2 Punkten deutlich schlechter da. Die Kritik aus der Bevölkerung und aus den Unternehmen findet aber kaum Gehör in den öffentlichen Medien. Dort wundert man sich dann aber über Wahlergebnisse O.o. Außerdem ist auch die Spekulation zulässig, ob die Lage ohne den Maßnahmen von Trump nicht vielleicht noch schlechter wäre.

 

Zum Abschluss noch ein Erklärungsversuch, warum die Hälfte der US-Bürger einen Trump wählt:

 

Trump hat mit den Zöllen das Handelsdefizit um 30% gekürzt und die Geschäfte von Temu und Shein effektiv eingebremst. Der gute Dollar wird damit nicht mehr für minderwertigen Ramsch rausgeblasen, den in echt vermutlich niemand wirklich braucht. Ist gut für den Geldbeutel und verdammt gut für die Umwelt.

 

Trump verkauft das als Stärkung der US-Wirtschaft und der Schaffung von Arbeitsplätzen und kommt damit durch.

Die Grünen in D hätten das als Tat für die Umwelt verkauft und hätten dafür den Shitstorm ihres Lebens bekommen.

 

 

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Tschentelmän:

Mindestens einen Monat lang wird Kuba keine Flugzeuge betanken können. Grund dafür sind Restriktionen der US-Regierung gegen das Land. Ausländische Airlines werden demzufolge vorerst umplanen müssen.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Kuba-hat-kein-Flugbenzin-fuer-Touristen-mehr-id30340820.html

Air Canada wird deshalb die Flüge nach Kuba vorerst aussetzen. In den kommenden Tagen wird man noch knapp 3000 Passagiere zurück nach Kanada bringen.

Zitat

Air Canada said that effective today it is suspending its service to Cuba due to an ongoing shortage of aviation fuel on the island. Over the following days, the airline will operate empty flights southbound to pick up approximately 3,000 customers already at destination and return them home.

Air Canada took the decision following advisories issued by governments (NOTAMs) regarding the unreliability of the aviation fuel supply at Cuban airports. It is projected that as of February 10 aviation fuel will not be commercially available at the island’s airports. For remaining flights, Air Canada will tanker in extra fuel and make a technical stops as necessary to refuel on the return journey if necessary.

https://www.aircanada.com/media/air-canada-suspending-cuba-service-in-response-to-aviation-fuel-shortage/

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Emanuel Franceso:

Air Canada wird deshalb die Flüge nach Kuba vorerst aussetzen. In den kommenden Tagen wird man noch knapp 3000 Passagiere zurück nach Kanada bringen.

Darf Air Canada dann Zwischenstopps in den USA einlegen, um nachzutanken? Oder steht da was dagegen? Kuba liegt sonst nicht besonders praktisch.

Geschrieben
vor 32 Minuten schrieb abdul099:

Darf Air Canada dann Zwischenstopps in den USA einlegen, um nachzutanken? Oder steht da was dagegen? Kuba liegt sonst nicht besonders praktisch.

Nassau, Kingston, Cancun, Santo Domingo sind große internationale Flughäfen auf neutralem Boden die leicht von Kuba zu erreichen sind.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb FKB:

Nassau, Kingston, Cancun, Santo Domingo sind große internationale Flughäfen auf neutralem Boden die leicht von Kuba zu erreichen sind.

Ja, mit Umwegen zwischen 300 (Nassau) und 2000km (Santos Domingo), wenn man einfach Mal exemplarisch die Strecke von Havanna nach Toronto heranzieht.

Atlanta oder Orlando wären hingegen kaum länger. Deswegen ja die Frage, ob Air Canada das überhaupt dürfte. Nicht, ob man nach Santo Domingo oder Abu Dhabi oder sonstwo zum Tanken hin könnte.

Geschrieben

Man fliegt ja leer nach Kuba. Je nach eingesetztem Typ könnte es vielleicht auch reichen durchzutanken. 
 

Erstaunlich finde ich, dass die Langstrecken bisher noch ziemlich uneingeschränkt zu funktionieren scheinen. Betroffen sein könnten da vor allem russische Airlines, die ja auch bei US Unternehmen auf den anderen Inseln nicht so leicht an Treibstoff kommen.  

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb abdul099:

Ja, mit Umwegen zwischen 300 (Nassau) und 2000km (Santos Domingo), wenn man einfach Mal exemplarisch die Strecke von Havanna nach Toronto heranzieht.

Atlanta oder Orlando wären hingegen kaum länger. Deswegen ja die Frage, ob Air Canada das überhaupt dürfte. Nicht, ob man nach Santo Domingo oder Abu Dhabi oder sonstwo zum Tanken hin könnte.

Ich bezog mich eher auf die Aussage, dass Kuba nicht besonders praktisch liegt. Air Europa tankt übrigens in Santo Domingo: https://dominicantoday.com/dr/world/2026/02/09/air-europa-flights-from-havana-to-madrid-make-refueling-stop-in-dominican-republic/

Die meisten Airlines düften nicht in den USA nachtanken wollen, da ja sonst ESTA benötigt wird.

Bearbeitet von FKB
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb JSQMYL3rV:

braucht man auch zum reinen Nachtanken, bei dem niemand das Flugzeug verlässt, ein ESTA?

In der Praxis theoretisch ja. Die rechtliche Basis ist für meinem Dafürhalten wackelig, aber darauf lässt sich keine Fluggesellschaft ein und riskiert etwas.

Mir ist jetzt auch kein Fall bewusst, dass ein Passagierflugzeug planmäßig einen technischen Tankstopp in den USA macht.

 

vor 10 Stunden schrieb BWE320:

Die ursprüngliche Frage bezog sich ja auf Air Canada. Da werden viele kanadische Staatsbürger an Bord sein und die benötigen ESTA nicht.

 

 

Das ESTA bezieht sich auf Passagiere. Sobald jemand aus einem Visa-Waiver Land drin sitzt braucht er ESTA. Oder aus Visa Ländern gar ein Visa. Und die Fluggesellschaft muss das sicherstellen.

Geschrieben

OK, ESTA und Visa hatte ich nicht auf dem Schirm. Da nützt unter Umständen auch nichts, dass Kanadier außen vor sind. Weil eventuell auch nicht-Kanadier auf dem Flug sein können.

Außer, man tankt auf dem Hinweg noch kurz vor der Ankunft. Leer dürften A320 und Co ja das MLW nicht überschreiten, auch wenn die frisch betankt sind.

 

Wie günstig Kuba liegt, hängt halt auch stark davon ab, wo man herkommt und hin will. Wenn Air Europa in Santo Domingo tankt, wollen die vermutlich nicht gerade nach Kanada weiter - und Santos Domingo ist sowieso eine Destination im Flugplan, die auf dem Heimweg liegt.

Geschrieben

https://www.ctvnews.ca/canada/article/canadians-in-cuba-worry-about-getting-to-airports-amid-fuel-shortages/

 

https://www.thestar.com/business/airlines-sending-empty-planes-as-10-000-canadians-fear-being-stranded-in-cuba/article_5397118d-261e-49e4-ba68-52fc6a5dd85d.html
 

Anscheinend sind nicht nur die Rückflüge der Passagiere das Problem, sondern schon der Weg zum Airport macht Probleme, da nicht nur Kerosin knapp ist, sondern alle Arten von Treibstoff.

Air Transat will wohl auf jeden Fall weiter nach Cuba fliegen, um Passagiere nach Hause zu fliegen. Die Reiseveranstalter Sunwings Vacations and Westjet vacations wollen bei der Rückholung ihrer Gäste zusammenarbeiten.

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb FKB:

Das ESTA bezieht sich auf Passagiere. Sobald jemand aus einem Visa-Waiver Land drin sitzt braucht er ESTA

Meines Wissens erhalten Personen, die nach Kuba gereist sind kein ESTA, sondern müssen zwingend ein Visum mit persönlicher Vorsprache im Konsulat beantragen. 
Ich gehe aber davon aus, dass die überwältigende Mehrheit der zurückzuholenden Gäste Kanadier sind, also von der Problematik unberührt.
Es müsste den Reiseveranstaltern/Airlines möglich sein die wenigen anderen auf Non Stop Flüge nach Kanada oder über Mexiko ( MEX, CUN, MTY, MID) zurück nach Kanada zu bringen. In Mexiko sind die kanadischen Reiseveranstalter traditionell stark vertreten - das dürfte hilfreich sein.

Gab es denn überhaupt schon Flüge mit Tankstopp in den USA? Vielleicht diskutieren wir hier auch nur ein theoretisches Problem.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb BWE320:

Meines Wissens erhalten Personen, die nach Kuba gereist sind kein ESTA, sondern müssen zwingend ein Visum mit persönlicher Vorsprache im Konsulat beantragen. 

Ein ESTA ist aber zwei Jahre gültig. Man kann vorher schon eines besessen haben und erst DANN nach Kuba einreisen.

 

vor einer Stunde schrieb BWE320:

Gab es denn überhaupt schon Flüge mit Tankstopp in den USA? Vielleicht diskutieren wir hier auch nur ein theoretisches Problem.

Für diesen Teil der Diskussion bin wohl ich verantwortlich, weil ich gefragt habe, ob es überhaupt möglich wäre.

Mittlerweile bin ich aber zu der Erkenntnis gelangt, dass es nahezu irrelevant ist. Die Airlines werden sich wohl alleine wegen den Einreisebestimmungen kaum drauf einlassen.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb abdul099:

Ein ESTA ist aber zwei Jahre gültig. Man kann vorher schon eines besessen haben und erst DANN nach Kuba einreisen.

Was dann spätestens in dem Moment, wo die Passagiere doch aussteigen müssen, zu einem extremen Problem führt.

 

Das habe ich so schon 2015, bei der Einreise per Schiff am Kreuzfahrtterminal Brooklyn live mit erleben dürfen.

Mitreisende mit einem ESTA aus 2013 hatten uns auf der Reise von Ihrem Urlaub, ein Jahr vorher in Kuba erzählt. Bei der Passkontrolle haben wir sie das letzte Mal gesehen, als sie von 4 bewaffneten Grenzschützern von Homeland Security umringt wurden und zur weiteren Befragung geführt wurden. (Und da war der Präsident noch Obama und war auf Annäherung mit Kuba!)

 

Heute möchte ich mir dieses Szenario nicht wirklich vorstellen!

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb jubo14:

Heute möchte ich mir dieses Szenario nicht wirklich vorstellen!

Für mich ergibt sich dann die nächste Fragestellung: Was passiert bei einem Technical beispielsweise auf einem Flug FRA-MEX und der Flieger dringend in Montgomery Alabama landen muss. Für deutsche Staatsbürger mit familiärem Background im Iran oder Kuba: Vollkatastrophe und russische Verhältnisse?

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb jubo14:

Was dann spätestens in dem Moment, wo die Passagiere doch aussteigen müssen, zu einem extremen Problem führt.

Genau deswegen denke ich auch, dass die Airlines sowas gerne vermeiden wollen und sich nicht drauf verlassen, dass jeder auf dem Flug ein ESTA oder Visum hat oder keins braucht. Das ist unmöglich zu kontrollieren.

Geschrieben
Am 11.2.2026 um 11:32 schrieb abdul099:

Ein ESTA ist aber zwei Jahre gültig. Man kann vorher schon eines besessen haben und erst DANN nach Kuba einreisen

wodurch das ESTA dann ungültig wird (ob das jemand merkt, ist nochmal ne andere Sache, bei der Datensammelwut der Amis würde es mich aber nicht wundern)

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