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Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Fluginfo:

So würde ich es nicht ausdrücken wollen. Aber derzeit ist es ein leichtes Spiel in Deutschland zu wachsen, sieht man doch an der Condor, weil der Platzhirsch gehörig schwächelt. Man kann sich alles schön zurechtbiegen, ob es wirklich weiterhilft?

Du vergisst leider ein zentrales Wort: profitabel.

 

Condors Wachstum ist bisher stark defizitär. Und das Ziel der LH kann es nicht sein, den Markt mit so vielen Billigtickets unter Inkaufnahme massiver eigener Verluste zu fluten, dass Condor über den Jordan geht und die LH massive Schulden aufhäuft.  

Bearbeitet von 101er
Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb 101er:

Du vergisst leider ein zentrales Wort: profitabel.

 

Condors Wachstum ist bisher stark defizitär. Und das Ziel der LH kann es nicht sein, den Markt mit so vielen Billigtickets unter Inkaufnahme massiver eigener Verluste zu fluten, dass Condor über den Jordan geht und die LH massive Schulden aufhäuft.  

Du vergisst leider ein zentrales Wort: profitabel.

 

Condors Wachstum ist bisher stark defizitär. Und das Ziel der LH kann es nicht sein, den Markt mit so vielen Billigtickets unter Inkaufnahme massiver eigener Verluste zu fluten, dass Condor über den Jordan geht und die LH massive Schulden aufhäuft.  

Du vergisst leider ein zentrales Wort: profitabel.

 

Condors Wachstum ist bisher stark defizitär. Und das Ziel der LH kann es nicht sein, den Markt mit so vielen Billigtickets unter Inkaufnahme massiver eigener Verluste zu fluten, dass Condor über den Jordan geht und die LH massive Schulden aufhäuft.  

Du vergisst leider ein zentrales Wort: profitabel.

 

Condors Wachstum ist bisher stark defizitär. Und das Ziel der LH kann es nicht sein, den Markt mit so vielen Billigtickets unter Inkaufnahme massiver eigener Verluste zu fluten, dass Condor über den Jordan geht und die LH massive Schulden aufhäuft.  

Wird es durch Mehrfachnennung wirklich besser?

Man kann auch alles verteidigen, aber Lufthansa selbst ist doch am Standort Frankfurt auch nicht profitabel im Vergleich zu den anderen Hubs in Europa und fast schon nicht mehr konkurrenzfähig. Auf etlichen Europastrecken sind die Preise schon gefallen wegen der neuen Konkurrenz. Auf Langstrecke wenn neue Marktteilnehmer kommen wird das ebenso sein. Lufthansa will doch immer eine europäische Airline sein, warum merken dann andere von der Krise weniger als Lufthansa oder ist man nur übervorsichtig und besonders weitsichtig aufgestellt.

Geschrieben (bearbeitet)

Ist ja immer schön wenn man Condor hat in der Lufthansa Diskussion. Hier kann man wunderbar von den eigenen Problemen ablenken. 

 

Verstehe, Konzeptlosigkeit geht jetzt schon auf die a.de User über, sehr fragwürdig!

Bearbeitet von Fluginfo
Geschrieben
vor 35 Minuten schrieb Fluginfo:

So würde ich es nicht ausdrücken wollen. Aber derzeit ist es ein leichtes Spiel in Deutschland zu wachsen, sieht man doch an der Condor, weil der Platzhirsch gehörig schwächelt. Man kann sich alles schön zurechtbiegen, ob es wirklich weiterhilft?

Du vergisst leider ein zentrales Wort: profitabel.

 

Condors Wachstum ist bisher stark defizitär. Und das Ziel der LH kann es nicht sein, den Markt mit so vielen Billigtickets unter Inkaufnahme massiver eigener Verluste zu fluten, dass Condor über den Jordan geht und die LH massive Schulden aufhäuft.  

Geschrieben
vor 26 Minuten schrieb Fluginfo:

Ist ja immer schön wenn man Condor hat in der Lufthansa Diskussion. Hier kann man wunderbar von den eigenen Problemen ablenken. 

Hast du den Vergleich nicht selbst eingebracht?

 

vor 20 Minuten schrieb 101er:

Du vergisst leider ein zentrales Wort: profitabel.

Wie immer....

Geschrieben

Keep things simple.

 

"Lufthansa Airlines" als Geschäftseinheit macht 17 Mrd EUR Umsatz und liefert bestenfalls eine schwarze Null Ergebnis. Um nachhaltig gut da zu stehen fehlt mindesten 1 Mrd EUR Gewinn.

 

LH hat kein Problem auf der Erlös- sondern auf der Kostenseite. Dementsprechend wird man neben Personalabbau in der Verwaltung auch das Thema "profitabel fliegen" angegangen.

 

Wenn eine Route keinen Gewinn abwirft, dann kann man sie streichen oder  neu aufstellen ( Discover oder andere Frequenzen udn Gerät bei den Zubringer), was auch eine Veränderung des Bedarfes mit sich bringt. Was nachhaltig keinen Gewinn abwirft wird man lassen oder gar nicht anfangen.

 

Wer fehlendes Gerät bei der Lufthansa "sieht", sollte sich mal die politische Weltwirtscahftslage anschauen. Sämtliche Routen nach Ostasien die man früher betrieb kann man heute wirtschaftlich nicht fliegen, selbst wenn man wollte. Das ist kein kaufmännisches Problem, sondern eine der politischen Realität geschuldeten Konsequenz. Wer das nicht sieht ist intelektuell auf dem Niveau "Lufthansa hat Berlin immer schlecht behandelt, besonders im kalten Krieg" Niveau. 

 

Und selbstverständlich wird man sich als Unternehmen auf den wichtigsten Teil des Geschäftes fokkusieren und das ist nun mal FRA.

 

Vergleiche mit Condor sind in diesem Kontext nicht gegeben. Die Ziele an denen Erfolg bemessen wird sind einfach zu unterschiedlich.

Lufthansa ist an der Börse gelistet und das was geliefert werden muss sind quartalsweise YoY verbesserte operative Kennzahlen UND eine belastbare Guidance (Versprechen das man diese erreicht).

Condor hat PE Eigentum, hier muss primär eine Equity Story geliefert werden - dazu gehören Wachstum Potential usw und igrendwann man schwarze Zahlen. Wichtiger aber ist erst mal der Braut schöne Kleiner anzuziehen, damit sich ein Bräutigam findet.

Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb d@ni!3l:

Hast du den Vergleich nicht selbst eingebracht?

 

Wie immer....

Die Condor kam aber nur ins Spiel, weil es in Frankfurt nicht rund derzeit läuft bei Lufthansa. Von einer erfolgreichen Condor war nicht die Rede. Nur wann soll Condor in Frankfurt überhaupt wachsen, wenn nícht jetzt, wo dies sicherlich wesentlich weniger als nach einer Krisenzeit kostet und Slots schwieriger am Markt zu bekommen. Das komplette Wachstum am Flughafen Frankfurt ist doch seit 2 Jahren ausschließlich der Condor geschuldet. Fraport verdient durch Condor ganz gut und gleicht das Lufthansa Minus bei der Verkehrsleistung aus.

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Fluginfo:

 Das komplette Wachstum am Flughafen Frankfurt ist doch seit 2 Jahren ausschließlich der Condor geschuldet. Fraport verdient durch Condor ganz gut und gleicht das Lufthansa Minus bei der Verkehrsleistung aus.

 

Ganz genau. Das andere Airlines nicht in Frankfurt präsent sind oder das die Chinesen nicht mehr mit A332 sondern mit B777 fliegen entgeht dir. 

Wieviel Condor tatsächlich wächst dürfte auch so eine Frage sein, besonders wenn manche Paxe jetzt direkt geflogen werden müssen. Für Fraport ist es höchstens linke vs rechte Tasche und für die Lufthansa eher ein "endlich sind sie Weg".

Geschrieben

Ich habe gerade mal etwas gezählt. 

Lt. EAF sind in 2026 und 2027 36 Abgänge geplant (7 A333, 14 A343, 5 A36, 8 B744, 2 B748), ich habe dabei nicht betrachtet, was ggf. von den A333 zu 4Y geht. Auch habe ich die mögliche Sprinter-Verschiebung zu AUA nicht berücksichtigt. 

Die Abgänge betreffen scheinbar primär FRA.

Ist es nun realistisch, dass Lücken in FRA bis dahin von weiteren B789 Zugängen oder gar von einem Zulauf der B779 ausgeglichen werden können? B789 werden 22 Zuläufe erwartet, bei den B779 8 AC's. Würde die Lücke von 36 Maschinen nicht  komplett ausgleichen. Werden A359 nach FRA verschoben oder gar A35K dort stationiert? 

 

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb im-exil:

Ich habe gerade mal etwas gezählt. 

Lt. EAF sind in 2026 und 2027 36 Abgänge geplant (7 A333, 14 A343, 5 A36, 8 B744, 2 B748), ich habe dabei nicht betrachtet, was ggf. von den A333 zu 4Y geht. Auch habe ich die mögliche Sprinter-Verschiebung zu AUA nicht berücksichtigt. 

Die Abgänge betreffen scheinbar primär FRA.

Ist es nun realistisch, dass Lücken in FRA bis dahin von weiteren B789 Zugängen oder gar von einem Zulauf der B779 ausgeglichen werden können? B789 werden 22 Zuläufe erwartet, bei den B779 8 AC's. Würde die Lücke von 36 Maschinen nicht  komplett ausgleichen. Werden A359 nach FRA verschoben oder gar A35K dort stationiert? 

 

 

Du musst immer Netto zählen und auch die Saisonalität betrachten. In Dezember 2027 dürfte die Nachfrage nicht allzu gross sein, bis April 2028 schon wieder neue Flugzeuge kommen.

 

Bei den A333 sind es 5 Nettoverschiebungen (3 als Ersatz der 332 udn 2 zu Brussels, alles andere ist in LH Kontext eine Verschiebung zu günstigeren Platform). 

Bei den 787 solltest du die Transfer zu Austrian dazu rechnen.

 

Es gibt 5 Stellschrauben seitens der Lufthansa diesen Übergang zu managen, denn vergessen wir nicht, die Mehrheit der Verkehrsleistung auf der Langstrecke sind Transferpaxe:

- weniger Backup Flugzeuge 

- mehr Betriebsstunden in der Luft der vorhandenen Flotte - vermutlich begünstigt durch den Zulauf neuer Flugzeuge

- Op vom JV Partner, übergangsweise (man teil sich eh die Kosten und Erlöse)

- Steuerung der Paxe über andere Hubs (ZRH -359 Teilflotte aufgebaut parallel zum 343 Betrieb sowohl bei Swiss als auch bei Edelweiss, VIE - 789 statt 767, BRU mit+2 Flugzeuge Anfang 2027 wachsen, dazu auch FCO)

- 350fer Teilflotte in Frankfurt - diese soll kontinuierlich da sein und ist keine "Leihe" aus MUC, auch wenn es manch einer so sieht - mit dem Zulauf der 351 ( 8 Stück in 2026/27) könnten bis zu 8 zusätzliche 359 nach FRA wechseln

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 39 Minuten schrieb im-exil:

Ich habe gerade mal etwas gezählt. 

Lt. EAF sind in 2026 und 2027 36 Abgänge geplant (7 A333, 14 A343, 5 A36, 8 B744, 2 B748), ich habe dabei nicht betrachtet, was ggf. von den A333 zu 4Y geht. Auch habe ich die mögliche Sprinter-Verschiebung zu AUA nicht berücksichtigt. 

Die Abgänge betreffen scheinbar primär FRA.

Ist es nun realistisch, dass Lücken in FRA bis dahin von weiteren B789 Zugängen oder gar von einem Zulauf der B779 ausgeglichen werden können? B789 werden 22 Zuläufe erwartet, bei den B779 8 AC's. Würde die Lücke von 36 Maschinen nicht  komplett ausgleichen. Werden A359 nach FRA verschoben oder gar A35K dort stationiert? 

 

Es gehen auch noch 4 A359 an Discover. Insgesamt sind rund 50 Maschinen betroffen die von Lufthansa Mainline weggehen. Vielleicht auch noch weitere B748, offenbar ist dies ja neu ein lukratives Geschäftsfeld.

 

Zugänge mit einigen Fragezeichen (+40 Maschinen) bis Ende 2027:

8x 779

8x 351

24x 789

 

Abgänge (-46 Maschinen) bis Ende 2027:

7x 333

14x 343

6x 346

4x 359

5x 789 

8x 744

2x 748

 

So sieht also Wachstum bei Lufthansa aus. Wenn man die anderen bereits in Vorjahren verlassenen Maschinen wie A380 und A346/A333/A343 und B744 usw. dazuzählt der letzten Jahre, wo auch Netto bereits ein Minus entstanden schaut die Entwicklung nicht günstig aus für Mainline.

 

 

Bearbeitet von Fluginfo
Geschrieben
vor 14 Minuten schrieb Fluginfo:

Es gehen auch noch 4 A359 an Discover. Insgesamt sind rund 50 Maschinen betroffen die von Lufthansa Mainline weggehen. Vielleicht auch noch weitere B748, offenbar ist dies ja neu ein lukratives Geschäftsfeld,

Das kann aber damit enden das in MUC das eine oder andere Ziel mit zu Discover wandert.

Und es kommen auch die 351 dazu, die Kapazitäten übernehmen und somit 359 aus MUC verfügbar für anderweitiger Nutzung frei machen.

Geschrieben
Gerade eben schrieb oldblueeyes:

Das kann aber damit enden das in MUC das eine oder andere Ziel mit zu Discover wandert.

Und es kommen auch die 351 dazu, die Kapazitäten übernehmen und somit 359 aus MUC verfügbar für anderweitiger Nutzung frei machen.

Ich sprach im Zeitfenster von bis Ende 2027, und hier sind auch die A351 (+8) enthalten. Bedeutet für die Jahre auch in der Peaksaison 2026 und 2027 bleibt ein Engpass. Man darf sich gar nicht eine weitere Verspätung der B779 vorstellen, dann wird 2027 zum Desaster.

Geschrieben

Und? Die Situation ist so, wie sie ist. Man hat in der Vergangenheit Entscheidungen getroffen, die sich im Nachhinein nicht als optimal erwiesen haben. Aber hinterher ist ja jeder schlauer und weiß es besser.

 

Ich verstehe die ganze Debatte nicht. Man wird Flieger so einsetzen, das sie im Sinne des Gesamtkonzerns den bestmöglichen Nutzen erbringen. Das mag in MUC oder FRA oder sonstwo sein. Das wird nicht jeden lokalen Fanboy erfreuen. Und dann werden leider auch mehr und mehr Strecken zu Discover wandern, weil die Mainline (egal ob von FRA oder MUC) sonst mit den Kosten nicht mithalten kann. Die Alternative wäre dann die Strecke zu streichen und komplett raus zu nehmen. 

 

Mir gefällt die Entwicklung auch nicht, und ich würde es auch lieber sehen, wenn die ganzen AOCs zurückgefahren werden, aber das wird so nicht kommen.

Geschrieben
vor 26 Minuten schrieb Corey:

Und? Die Situation ist so, wie sie ist. Man hat in der Vergangenheit Entscheidungen getroffen, die sich im Nachhinein nicht als optimal erwiesen haben. Aber hinterher ist ja jeder schlauer und weiß es besser.

 

Ich verstehe die ganze Debatte nicht. Man wird Flieger so einsetzen, das sie im Sinne des Gesamtkonzerns den bestmöglichen Nutzen erbringen. Das mag in MUC oder FRA oder sonstwo sein. Das wird nicht jeden lokalen Fanboy erfreuen. Und dann werden leider auch mehr und mehr Strecken zu Discover wandern, weil die Mainline (egal ob von FRA oder MUC) sonst mit den Kosten nicht mithalten kann. Die Alternative wäre dann die Strecke zu streichen und komplett raus zu nehmen. 

 

Mir gefällt die Entwicklung auch nicht, und ich würde es auch lieber sehen, wenn die ganzen AOCs zurückgefahren werden, aber das wird so nicht kommen.

So gesehen müsste viel mehr in Zürich sein, weil dies für den Konzern die beste Lösung wäre. Aber genau dies passiert ja nicht und hängt an der Kapazitätsgrenze von Zürich natürlich auch. Gestrichen hat man über die Jahre ja schon einige Ziele bzw. lässt sie von Star Alliance Partner fliegen. Diese schaffen dies in aller Regel auch ganz gut oder vielleicht sogar besser als Lufthansa.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Fluginfo:

Ich sprach im Zeitfenster von bis Ende 2027, und hier sind auch die A351 (+8) enthalten. Bedeutet für die Jahre auch in der Peaksaison 2026 und 2027 bleibt ein Engpass. Man darf sich gar nicht eine weitere Verspätung der B779 vorstellen, dann wird 2027 zum Desaster.

Die A343 machen auch notfalls ein paar Jahre mehr mit. Klar hätte man gerne neueres Gerät, aber bevor die OPS zusammenbricht, investiert man die Boeing Entschädigung in den weiteren Betrieb von Vierstrahlern. Zumindest beim 343 sollten Ersatzteile kein Problem sein. Und auch die alten 747 könnten noch ein paar Jahre. Notfalls müssen ein paar Maschinen ausgeschlachtet werden, aber fliegen kann man. 

 

Man möchte den Schritt vermeiden, aber man hat Optionen. 

Geschrieben
vor 18 Minuten schrieb VonPelt:

Die A343 machen auch notfalls ein paar Jahre mehr mit. Klar hätte man gerne neueres Gerät, aber bevor die OPS zusammenbricht, investiert man die Boeing Entschädigung in den weiteren Betrieb von Vierstrahlern. Zumindest beim 343 sollten Ersatzteile kein Problem sein. Und auch die alten 747 könnten noch ein paar Jahre. Notfalls müssen ein paar Maschinen ausgeschlachtet werden, aber fliegen kann man. 

 

Man möchte den Schritt vermeiden, aber man hat Optionen. 

Klar könnte man, aber Geld aus den eigenen Ops verdienen sollte doch an oberster Stelle gesetzt sein. Was macht Lufthansa, wenn der Luftraum über Russland wieder genutzt werden kann? 

Geschrieben (bearbeitet)

Die Big Picture Betrachtung fehlt hier gänzlich.

 

Die Lufthansa hat sich entschlossen ahuptsächlich anorganisch zu wachsen. Kann einem schmecken oder nicht, ist aber so. Wenn man 2026 bei ITA die nächsten 49% kauft, ist ITA plötzlich in den Bücher und man hat 20+ mehr Lagstreckenflugzeuge deren LF man nach oben optimieren kann. Und so unhappy der eine oder andere sein mag, Produktion= Wachstum wird auch dort stattfinden wo die Kosten pasend sind und mit zunehmender Harmoniserung des Produktes für den durchschnittlichen Passagier auch egal sein über welchen Hub man fliegen wird.

 

Innerhalb der LH Zahlen ist es auch egal ob die 4x359 von der Mainline weg gehen und von Discover geflogen werden. Ungünstig für die Mainline, aber am Ende zählt die Bottom Line.

 

Dazu haben wir auch einen Politikum - in einer nicht langfristig gelösten Konfliktsituation mit der VC wäre man auch schlecht beraten sich gänzlich in die Karten schauen zu lassen.

 

Klar, 2027 wird herausfordernd, weil Mitte im Umbruch und noch ohne Gewissheit bezgl. der 779. Auf der anderen Seite wird man vom letzten 4 Mrd Paket das Boeing bezgl. Verspätungen als Sonderabschreibung verbucht auch was bekommen, direkt oder indirekt.

 

Das langfristige Ziel ist immer noch die Harmonisierung auf 4 Widebodytypen und man hat sowohl für 351 als auch für 779 Optionen.

 

Und nicht zu vergessen - solange die GuV Rechnung besser aussieht, ist das auch richtig. So komisch es einem auch vorkommt, in einer Sanierungsphase ist "weniger fliegen" oft besser als "mehr fliegen", auch wenn man nur mit Flugzeuge in der Luft Geld verdient.

Bearbeitet von oldblueeyes
Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb Fluginfo:

Miami, Dubai und Kapstadt ganzjährig. Andere Routen wurden reduziert, weil Kapa von 4 A359 fehlt. Zudem ist eine Reserve von 1 Maschine einfach zu wenig. Erst heute sind zwei A359 ausgefallen und kein Ersatz. 


Welche A359-Flüge sind heute ausgefallen?

 

Und außer D-AIXQ in Riyadh wegen Lightning Strike sind alle Flieger unterwegs (die normalen Werftaufenthalte ausgeschlossen).

Geschrieben (bearbeitet)
vor 26 Minuten schrieb Emanuel Franceso:

LH scheint für die beiden B748 400Mill.$ von der US Air Force zu erhalten (zum Vergleich: Korean Air verkaufte ihre 5 B748 für 675 Mill.$).

https://www.aero.de/news-51451/Das-hat-die-US-Air-Force-mit-den-Boeing-747-8-von-Lufthansa-vor.html


Ist jetzt die Frage, was mit der Formulierung 

Zitat

Die US Air Force wendet für das Duo aus Deutschland nach eigenen Angaben 400 Millionen US-Dollar auf.

genau gemeint ist. Kaufpreis only oder Kaufpreis inklusive Umrüstungen.

 

Aber egal wie, Lufthansa dürfte sogar noch mit Gewinn aus der Nummer gehen. 2019 hatte die B747-8i einen Listenpreis von 419 Millionen US Dollar. Bei den üblichen Rabatten von 50% und mehr dürfte Lufthansa damals auch nicht viel mehr als 200 Millionen US Dollar pro Maschine gezahlt haben. 
 

Hier scheint sich die gute Pflege seitens der Technik bezahlt machen, wenn man sich den Preisverfall bei den Korean-Maschinen ansieht.

Bearbeitet von moddin
Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb moddin:


Welche A359-Flüge sind heute ausgefallen?

 

Und außer D-AIXQ in Riyadh wegen Lightning Strike sind alle Flieger unterwegs (die normalen Werftaufenthalte ausgeschlossen).

Mein Fehler, dachte die D-AIXT ist noch in Kapstadt seit Donnerstag, aber ja bereits am Freitag 1 Tag verspätet zurückgekehrt.

Geschrieben
vor 33 Minuten schrieb moddin:


Ist jetzt die Frage, was mit der Formulierung 

genau gemeint ist. Kaufpreis only oder Kaufpreis inklusive Umrüstungen.

 

Aber egal wie, Lufthansa dürfte sogar noch mit Gewinn aus der Nummer gehen. 2019 hatte die B747-8i einen Listenpreis von 419 Millionen US Dollar. Bei den üblichen Rabatten von 50% und mehr dürfte Lufthansa damals auch nicht viel mehr als 200 Millionen US Dollar pro Maschine gezahlt haben. 
 

Hier scheint sich die gute Pflege seitens der Technik bezahlt machen, wenn man sich den Preisverfall bei den Korean-Maschinen ansieht.

 

Die 747-8 war ein Nichenmodell, stand unter "Druck" etwas in Richtung A380 vorzuzeigen  und als Mitentwickler und Erstkunde dürfte die LH einen sehr attraktiven Preis bekommen haben.

 

2013 hat man die Abschreibung der Flugzeuge verändert, auf 90% über 20J und 10% Restwert. Eine 11Jährige Machine dürfte dann ca 50% Buchwert haben.

 

Selbst wenn die 400 Mio das Gesamtbudget der US Behörde ist, dürfte man die Flugzeuge über deren Buchwert verkauft haben, einen Heavycheck sparen oder in Rechnung stellen können und man würde sich auch die Investition in der neuen Kabine sparen.

 

Wenn man optimistisch ist die Kapazität zeitnah managen zu können, eine nachvollziehbare Entscheidung.

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