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Wie kann der Flughafen HAM wachsen


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb TAA:

insbesondere vor dem Jetzeitalter, 

 

Nichts für ungut, ich fand den Flugplatz Shannon auch immer sehr angenehm, was haben wir da früher gelacht...

 

Wie-kann-der-flughafen-ham-wachsen?

 

Wenn es nicht um heute geht, also die LH406 (?) von DUS über Hamburg nach JFK war auch immer äußerst gut gebucht und ganz hinten in der Eco in der DC10 duftete es immer ganz besonders toll nach Reemtsma-Produkten...

Geschrieben
vor 32 Minuten schrieb oldblueeyes:

Ja und zur Zeit der Vikinger hatten die auch an der Alster eine Pinkelpause eingelegt

TAA hat eigentlich nur die inhaltlich falsche Feststellung (nie) von Carlos geradegerückt. Muss man das so hämisch kommentieren?

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb oldblueeyes:

Ja und zur Zeit der Vikinger hatten die auch an der Alster eine Pinkelpause eingelegt.

 

Die Welt von Annodazumal ist heute so nicht mehr vorhanden und man muss sich die Chancen aus den heutigen Gegebenheiten selektieren.

 

Genau wo schreibe ich dass aufgrund von früher es heute auch so sein muss? 

Natürlich gibt es heute andere Gegebenheiten, die für Hamburg nicht unbedingt vorteilhaft sind, aber auch einige Chancen.

 

vor 51 Minuten schrieb Flugopa:

Wenn es nicht um heute geht, also die LH406 (?) von DUS über Hamburg nach JFK war auch immer äußerst gut gebucht und ganz hinten in der Eco in der DC10 duftete es immer ganz besonders toll nach Reemtsma-Produkten...

 

LH406 kommt hin, zumindest gab es die Flugnummer auch mal zwischen Hamburg und New York, waren aber 707 und später A310. Das mit dem Reemtsma Produkten kann gut hinkommen :D.

Geschrieben

Wir sollten nach vorne schauen. Dass HAM Potenzial zum Wachstum hat, ist nicht von der Hand zu weisen.

Hamburg ist trotz mancher Unkenrufe eine prosperierende, wachsende Metropolregion in dessen 2h-Fahrradius über 10 Mio Menschen leben und deren durchschnittliches Haushaltseinkommen über dem Bundesdurchschnitt liegt.
https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Allgemeines-Regionales/regionales-bip.html
Zudem gibt es historisch gewachsene Verbindungen nach Skandinavien, den Ostseeraum und das Baltikum. Hamburg hat zudem was die Übernachtungszahlen im Fremdenverkehr angeht, fast zu München aufgeschlossen. 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153693/umfrage/beliebteste-staedtereiseziele-in-deutschland/

Dass trotz dieser Sozio-Ökonomischen Grundbedingungen HAM ein Airport ist, der seit Jahrzehnten hinter der Internationalen Vernetzung herhinkt, ist ein völliger Outlier in der westlichen Welt. 

Die vorhandenen Potenziale besser zu erschliessen sollte auf mehreren Ebenen stattfinden. Einmal wäre da das Marketing der Stadt und des Nordens, dass sich deutlich mehr internationaler ausrichten müsste. Messen, Events, Veranstaltungen und Konzerte von Weltrang(von Elphi bis Wacken) sollten mehr weltweite Ausstrahlung haben als bisher. 

Leider ist der vermeintlich so progressive Hamburger eher erzkonservativ wenn es um wirkliche Veränderungen geht. Siehe: Olympia, was in diesem Sommer hätte in Hamburg stattfinden sollen. Es wäre mal interessant den "Olympia-Effekt" anhand der Passagierzahlen bei Barcelona (1996) oder München (1972) zu checken. Der Hamburger feiert liebend gern den Status Quo und sieht in Chancen meist eine Bedrohung. Diese Mentalität lässt Hamburg auf Gedeih und Verderb an der Hafenwirtschaft festhalten, deren Umschlagszahlen jedoch seit Jahrzehnten immer weiter zurückgehen.

Zeitgleich müsste die Lokalpolitik dieselbe Priorisierung von Ansiedlungen von Langstreckenverbindungen in Hamburg haben, wie es zB in Berlin der Fall ist. https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2023/pressemitteilung.1382158.php

 

 

Geschrieben

@blackbox

Das kann ich so nicht unterschreiben, Hamburg ist nicht ohne Anstrengungen zum zweitgrößten Airbusstandort geworden. Neben der sichtbaren Wirtschaft (Hafen, Airbus) gibt es auch so einiges was die Allgemeinheit wenig mitbekommt (DESY, Halbleiterwerk). Nur sorgt dies nicht für die Reisetätigkeit die solche Flugverbindungen nötig machen.

 

Die Mitteilung der Stadt Berlin zu Langstreckenverbindungen bedient sich mMn der billigen Opferrolle wo Zahlen zurechtgedreht werden, wie man sie braucht: Gleich der erste Absatz hinkt, richtiger wäre 180 Langstreckenverbindungen ab FRA und MUC und wenige ab BER, DUS, HAM und STR. Schon steht BER nicht schlechter da als alle eben genannten.

 

Und nein, die Priorität der Hamburger Verkehrspolitik sollte zusammen mit dem umliegenden Bundesländern bei der Ertüchtigung der Landverbindungen liegen, etwa bei der Anbindung des Fehmarnbelttunnels an Hamburg, Lübeck und weit darüber hinaus. 

Wenn das irgendwann mal fertig ist, überschneiden sich auch die Einzugsgebiete der Flughäfen HAM und CPH.

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 19 Stunden schrieb TAA:

 

Das ist nicht ganz richtig, insbesondere vor dem Jetzeitalter, aber auch noch in abgeschwächter Form nach Anbruch des Jetzeitalters war Hamburg ein wichtiger Punkt auf den Interkontinentalrouten vieler Airlines, hier sei zB neben Lufthansa auch SAS zu nennen, noch bis Mitte der 1960er zB gab es SAS nonstop Flüge von Kopenhagen über Hamburg weiter nach New York (DC-8). Auch war Hamburg wichtiger Punkt auf den Polarrouten von und nach Japan, mit bis zu drei Airlines die zeitgleich zwischen Hamburg und Japan unterwegs waren. Aber das ist lange her.

Waren anno dazumal die Japanflüge Angebote, die aufgrund des lokalen Aufkommens (Pax/Fracht) Hamburg ansteuerten, oder wie es Reaktionen vermuten lassen, waren die Zwischenstopps in Hamburg eher technischer Natur?

Warum hat Hamburg heute keine Potenzial zB für 3 x wöchentliche Flüge (z.B. A-350-900) nach z.B. Tokio, Seoul oder Shanghai? Warum ging Potenzial verloren?

Persönlich hätte ich die Flüge von anno dazumal eher als technische Stopps gesehen. Daher meine Aussage, dass HAM kein Einfallstor für Ostasien (Polarrouten) gewesen ist.

Bearbeitet von Carlos
Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb Carlos:

Warum hat Hamburg heute keine Potenzial zB für 3 x wöchentliche Flüge (z.B. A-350-900) nach z.B. Tokio, Seoul oder Shanghai? Warum ging Potenzial verloren?

China dürfte an fehlenden Verkehrsrechten scheitern, für Flüge nach Japan ist die Sperrung des russischen Luftraumes auch nicht förderlich (selbst DUS - NRT scheint vorerst nicht zurückzukommen, trotz großer jap. Community in DUS).

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb Carlos:

Waren anno dazumal die Japanflüge Angebote, die aufgrund des lokalen Aufkommens (Pax/Fracht) Hamburg ansteuerten, oder wie es Reaktionen vermuten lassen, waren die Zwischenstopps in Hamburg eher technischer Natur?

Warum hat Hamburg heute keine Potenzial zB für 3 x wöchentliche Flüge (z.B. A-350-900) nach z.B. Tokio, Seoul oder Shanghai? Warum ging Potenzial verloren?

Persönlich hätte ich die Flüge von anno dazumal eher als technische Stopps gesehen. Daher meine Aussage, dass HAM kein Einfallstor für Ostasien (Polarrouten) gewesen ist.

In den 60´, 70´ und 80´ Jahren (die Flüge wurden Ende 1988 von JL und Anfang 1989 von LH eingestellt) wurde HAM definitiv aufgrund der vorhandenen Nachfrage und nicht aus technischen Gründen angeflogen. Die JL-Flüge endeten i.d.R. In Hamburg, die LH-Flüge wurden von FRA ausgehend über HAM bzw. DUS und mit weiterer Zwischenlandung in ANC (dort aus technischen Gründen) durchgeführt. Hamburg war zu seiner Zeit ein wichtiger japanischer Standort in Deutschland, hat aber. In den 80´ Jahren an Bedeutung verloren und ist von Düsseldorf abgelöst worden.

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb Carlos:

Waren anno dazumal die Japanflüge Angebote, die aufgrund des lokalen Aufkommens (Pax/Fracht) Hamburg ansteuerten, oder wie es Reaktionen vermuten lassen, waren die Zwischenstopps in Hamburg eher technischer Natur?

Warum hat Hamburg heute keine Potenzial zB für 3 x wöchentliche Flüge (z.B. A-350-900) nach z.B. Tokio, Seoul oder Shanghai? Warum ging Potenzial verloren?

Persönlich hätte ich die Flüge von anno dazumal eher als technische Stopps gesehen. Daher meine Aussage, dass HAM kein Einfallstor für Ostasien (Polarrouten) gewesen ist.

 

Sowohl Frankfurt - Anchorage als auch Paris - Anchorage (zwei der Airlines die von Hamburg nach Tokyo flogen waren nämlich Lufthansa und Air France) sind selbst mit der DC-8/707 ohne jegliche Probleme nonstop möglich gewesen. Also technischer Natur war das keineswegs, ich vermute dass damals - wie auch heute schon - das Aufkommen zwischen Hamburg und Fernost relativ hoch war.

Es gab je Saison wöchentlich zwischen 4 bis hin zu 7 Flüge mit 747 zwischen Hamburg und Tokyo/Osaka.

 

Das Aufkommen für 3-4 wöchentliche 787 oder A350 wäre definitiv da, zumal es ab dort ja etwaige Anschlüsse über einen Hub gäbe. Das Problem ist eben, wie so oft, dass es kein Nonstop-Angebot gibt und daher keine wirkliche Konkurrenz bzw keinen Anlass tätig zu werden, so fliegt man die Hamburger Passagiere lieber nach London, Amsterdam, Frankfurt und füllt dort maschinen. Die Probleme mit Russland würden jetzt definitiv auch eine Rolle spielen.

 

Und China, ja die Gründe sind bekannt, keine weiteren Landerechte für Chinesen in Deutschland. Hamburg stand Ende der 2000er mehr oder weniger kurz vor einem Shanghai Flug, die Lieferverzögerungen der 787 haben das aber zunichte gemacht. Hier eine Email von Customer Service von Shanghai Airlines aus 2008:

 

Zitat

 

Last year, Shanghai Airlines planned to open the new scheduled service from

Shanghai to Hamburg with B787 in summer of 2008. However, as you may know,

with the late delivery of B787, we could not open this route as we planned.

Now Shanghai Airlines are reconsidering the long haul plan, and I think it

will soon be decided after we get the B787 delivery information from Boeing.

 

 

Wenn ich mich recht erinnere sollten neben Hamburg auch Wien und Budapest angeflogen werden. Was das für eine Saga werden würde mit der 787 hatte man zu der Zeit auch noch nicht auf dem Schirm, das waren erst die ersten Verzögerungen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb TAA:

Sowohl Frankfurt - Anchorage als auch Paris - Anchorage (zwei der Airlines die von Hamburg nach Tokyo flogen waren nämlich Lufthansa und Air France) sind selbst mit der DC-8/707 ohne jegliche Probleme nonstop möglich gewesen.

 

Da ich beruflich damit konfrontiert war, nein. Für Frankfurt nach Anchorage ohne einen Zwischenstopp fehlten ein paar Meilen für die angegebenen Fluggeräte, deshalb wurde ein Halt in Hamburg oder Düsseldorf eingelegt.

 

Als Russland die Freigabe für Frankfurt - Moskau - Japan gab, wurden die Umwege nördlich von Frankfurt eingestellt, nachdem bestehende Verträge beendet waren. Anschließend wurde es nonstop, da mit anderen Flugzeug-Typen.

 

Ich war einmal Frankfurt – Hamburg – Anchorage (mit Weiterflug nach Japan ohne mich) geflogen, da waren nur eine Handvoll Passagiere in der Hansestadt zugestiegen.

 

Ich hätte sogar Auslastungszahlen, die sind aber LH-Konzern intern und darf ich nicht veröffentlichen. Meine Jahrzehnte lange beruflichen Aufgaben waren diese Kennzahlen.

 

Dass Air France wie angegeben jemals von Hamburg aus nach Tokyo geflogen war, ist mir nicht bekannt. Es würde mich wundern, könnte aber sein, früher war so etwas üblich wie Frankfurt - Amsterdam - Los Angeles mit 747. Es ist aber lange her.

 

Es werden wieder die üblichen Einsprüche kommen, dass es nicht so war. Egal, damit kann ich leben und es gibt Schlimmeres.

 

Bearbeitet von Gerald
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Gerald:

 

Da ich beruflich damit konfrontiert war, nein. Für Frankfurt nach Anchorage ohne einen Zwischenstopp fehlten ein paar Meilen für die angegebenen Fluggeräte, deshalb wurde ein Halt in Hamburg oder Düsseldorf eingelegt.

 

... ...

 

Es werden wieder die üblichen Einsprüche kommen, dass es nicht so war. Egal, damit kann ich leben und es gibt Schlimmeres.

 

In Hamburg hat schon der eine oder andere (japanische) Konzern seine Europazentrale. Aber, wie zuvor von mir geschrieben, HAM sah ich immer nur als technischen Stopp und nicht durch potenzielles Aufkommen (Pax/Fracht) induziert.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Carlos:

In Hamburg hat schon der eine oder andere (japanische) Konzern seine Europazentrale. Aber, wie zuvor von mir geschrieben, HAM sah ich immer nur als technischen Stopp und nicht durch potenzielles Aufkommen (Pax/Fracht) induziert.

 

Mein Beitrag bezog sich auf einen anderen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb Gerald:

Da ich beruflich damit konfrontiert war, nein. Für Frankfurt nach Anchorage ohne einen Zwischenstopp fehlten ein paar Meilen für die angegebenen Fluggeräte, deshalb wurde ein Halt in Hamburg oder Düsseldorf eingelegt.

 

Als Russland die Freigabe für Frankfurt - Moskau - Japan gab, wurden die Umwege nördlich von Frankfurt eingestellt, nachdem bestehende Verträge beendet waren. Anschließend wurde es nonstop, da mit anderen Flugzeug-Typen.

 

Ich war einmal Frankfurt – Hamburg – Anchorage (mit Weiterflug nach Japan ohne mich) geflogen, da waren nur eine Handvoll Passagiere in der Hansestadt zugestiegen.

 

Ich hätte sogar Auslastungszahlen, die sind aber LH-Konzern intern und darf ich nicht veröffentlichen.

 

Dass Air France wie angegeben jemals von Hamburg aus nach Tokyo geflogen war, ist mir nicht bekannt. Es würde mich wundern, könnte aber sein, früher war so etwas üblich wie Frankfurt - Amsterdam - Los Angeles mit 747. Es ist aber lange her.

 

Es werden wieder die üblichen Einsprüche kommen, dass es nicht so war. Egal, damit kann ich leben und es gibt Schlimmeres.

 

Dann wird es dich wohl wundern, denn von mindestens 1960 bis 1973 ist Air France über Hamburg und Anchorage nach Tokyo geflogen, damit den Großteil der Zeit in direkter Konkurrenz zu JAL und Lufthansa ab Hamburg. Zunächst noch mit Lockheed Starliner, mit Aufkommen der 707 mit ebendieser. Als die 747 an Air France ausgeliefert wurde ist AF zur ersten Airline geworden, welche die 747 Anfang der 70er planmäßig ab Hamburg eingesetzt hat. JAL kam kurz darauf, Lufthansa erst ca Mitte der 70er.

Seitdem es die 707 gab ist Air France an einigen Tagen in der Woche auch direkt ab Paris nach Anchorage geflogen, warum dann also an einigen Tagen über Hamburg, über ca. 13 Jahre hinweg, wenn es keine Nachfrage gibt? Von der Reichweite wird es ja hingehauen haben.

 

Und Lufthansa sowie JAL sind nur als "Tech-Stop" über HAM? Von FRA nach ANC sind es nur 375 km mehr, und das ist noch weit unter der Papier-Reichweite der 747-100, von der 747-200 erst Recht. Und wenn es so war, was ja durchaus möglich ist, warum dann Hamburg und kein anderer Flughafen wenn ab Hamburg angeblich keine Nachfrage besteht? Und was die Auslastungszahlen angeht: da kenne ich auch ganz andere Geschichten, von Personen die damals in HAM in der Abfertigung gearbeitet haben, natürlich ist nicht der ganze Jumbo in Hamburg eingestiegen, es kamen ja auch schon Passagiere aus Frankfurt, aber mehr ein als paar People waren es definitiv. Dein Flug war ja auch eine Momentaufnahme. Und 50 Jahre alte Auslastungszahlen = Internas, komm, da kräht heute kein Hahn mehr nach.

Warum sollten drei Airlines über ca. 13 Jahre, 24 Jahre und knapp 30 Jahre über Hamburg nach Tokyo fliegen wenn regelmäßig so wenig Passagiere zusteigen ? Und vor allem wenn es, spätestens mit Aufkommen der 747, auch ohne Hamburg ginge?

Ist wohl genau die gleiche spannende Frage wie warum eine Airline 13 Jahre lang Newark - Hamburg fliegt obwohl es sich doch gar nicht lohnt und gar keine Nachfrage da ist. Ist wohl ein fall für Aiman Abdallah und das Galileo Mystery Team.

 

Es ist halt wieder dieses typische HAM gebashe und HAM nichts gönnen wollen, selbst längst vergangenes nicht.

 

Hier übrigens zwei Bilder von Air France 707 in Hamburg:

 

https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/20_ab04/20_04/hamburg_598.jpg

https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/20_ab04/images_01/1878-postkarte-hamburg.jpg

 

Interessant beim ersten Bild der Japan Air Lines Schriftzug, die beiden Airlines haben, wie es auf Flugplänen aussieht, eine ganze Zeit lang eng zusammen gearbeitet und ge-Codeshared auf der Polroute.

Eine Air France 707 ist sogar Anfang der 60er Jahre beim Start in Hamburg Richtung Anchorage verunglückt, Totalschaden. Gab aber, wenn ich mich recht entsinne, keine Toten zu beklagen.

Bearbeitet von TAA
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb TAA:

 

Dann wird es dich wohl wundern, denn von mindestens 1960 bis 1973 ist Air France über Hamburg und Anchorage nach Tokyo geflogen, damit den Großteil der Zeit in direkter Konkurrenz zu JAL und Lufthansa ab Hamburg. Zunächst noch mit Lockheed Starliner, mit Aufkommen der 707 mit ebendieser. Als die 747 an Air France ausgeliefert wurde ist AF zur ersten Airline geworden, welche die 747 Anfang der 70er planmäßig ab Hamburg eingesetzt hat. JAL kam kurz darauf, Lufthansa erst ca Mitte der 70er.

Seitdem es die 707 gab ist Air France an einigen Tagen in der Woche auch direkt ab Paris nach Anchorage geflogen, warum dann also an einigen Tagen über Hamburg, über ca. 13 Jahre hinweg, wenn es keine Nachfrage gibt? Von der Reichweite wird es ja hingehauen haben.

 

Und Lufthansa sowie JAL sind nur als "Tech-Stop" über HAM? Von FRA nach ANC sind es nur 375 km mehr, und das ist noch weit unter der Papier-Reichweite der 747-100, von der 747-200 erst Recht. Und wenn es so war, was ja durchaus möglich ist, warum dann Hamburg und kein anderer Flughafen wenn ab Hamburg angeblich keine Nachfrage besteht? Und was die Auslastungszahlen angeht: da kenne ich auch ganz andere Geschichten, von Personen die damals in HAM in der Abfertigung gearbeitet haben, natürlich ist nicht der ganze Jumbo in Hamburg eingestiegen, es kamen ja auch schon Passagiere aus Frankfurt, aber mehr ein als paar People waren es definitiv. Dein Flug war ja auch eine Momentaufnahme. Und 50 Jahre alte Auslastungszahlen = Internas, komm, da kräht heute kein Hahn mehr nach.

Warum sollten drei Airlines über ca. 13 Jahre, 24 Jahre und knapp 30 Jahre über Hamburg nach Tokyo fliegen wenn regelmäßig so wenig Passagiere zusteigen ? Und vor allem wenn es, spätestens mit Aufkommen der 747, auch ohne Hamburg ginge?

Ist wohl genau die gleiche spannende Frage wie warum eine Airline 13 Jahre lang Newark - Hamburg fliegt obwohl es sich doch gar nicht lohnt und gar keine Nachfrage da ist. Ist wohl ein fall für Aiman Abdallah und das Galileo Mystery Team.

 

Es ist halt wieder dieses typische HAM gebashe und HAM nichts gönnen wollen, selbst längst vergangenes nicht.

 

Hier übrigens zwei Bilder von Air France 707 in Hamburg:

 

https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/20_ab04/20_04/hamburg_598.jpg

https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/20_ab04/images_01/1878-postkarte-hamburg.jpg

 

Interessant beim ersten Bild der Japan Air Lines Schriftzug, die beiden Airlines haben, wie es auf Flugplänen aussieht, eine ganze Zeit lang eng zusammen gearbeitet und ge-Codeshared auf der Polroute.

Eine Air France 707 ist sogar Anfang der 60er Jahre beim Start in Hamburg Richtung Anchorage verunglückt, Totalschaden. Gab aber, wenn ich mich recht entsinne, keine Toten zu beklagen.

Danke für die detaillierte Ausführung und Klarstellung. Kann man auch in den historischen Flugplänen nachlesen.

https://www.timetableimages.com/ttimages/complete/complete.htm#Asia

  • 11 Monate später...
Geschrieben
Am 22.1.2024 um 14:35 schrieb Holstenritter:

Hey, das klingt wie ein Versprechen. 2027 ist weit genug weg, dass man bis dahin die heutigen Aussagen von Herrn Kunsch nicht mehr in Erinnerung hat. Als ob der Flughafen da irgendetwas beeinflussen könnte. Die Karotte USA-Direktflug wird uns seit Jahren vors Gesicht gehalten. Siehe sein Vorgänger 2023: https://www.aerotelegraph.com/airbus-a321-xrl-wird-us-ostkueste-ab-hamburg-wirtschaftlich-sehr-stabil-erreichbar-machen

Airlines bestimmen wo sie hinfliegen. Niemand sonst. Und ich vermag zudem keine Markveränderung zu sehen, die Hamburg ab 2027 auf einmal entscheident attraktiver machen würde. Im Gegenteil: die erratische Chaos-Administration des neuen Präsidenten sorgt eher dafür, dass das TATL-Aufkommen eher einen Dämpfer erfahren wird. 

Geschrieben

Hamburg liegt schon gut in XLR-Reichweite zur US-Ostküste. Da lassen sich schon sinnvolle Verbindungen finden. Und es gibt bald mehr Airlines, die sowas können. Eine XLR kriegt man auch leichter gefüllt als einen Widebody.
Ich würde es deshalb nicht als Berufsoptimismus ohne Hintergrund abtun. Weil aber jetzt erst mal US-Zölle drohen ist es nur seriös, jetzt keine kurzfristigen US-Pläne rauszuposaunen.

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb blackbox:

die erratische Chaos-Administration des neuen Präsidenten sorgt eher dafür, dass das TATL-Aufkommen eher einen Dämpfer erfahren wird. 

Vielleicht auch das Gegenteil. Grade die Zollpolitik Trumps könnte den Verbraucherpreisen im Inland einen Schub geben, wodurch Europa für amerikanische Touristen preislich nochmals attraktiver werden könnte als ohnehin schon. Aber das ist wilde Spekulation.

 

Unabhängig davon sollte Kunsch vielleicht mal sein Brot- und Buttergeschäft in den Griff kriegen statt sich Monumente zu bauen die allerhöchstens einen symbolischen Umsatzanteil ausmachen werden. Wenn 3 wichtige Kunden Programm im Umfang von mehreren Flugzeugen hinstellen sollte der Fokus vielleicht mal darauf liegen, wie man wieder Wachstum ins Kontgeschäft bringt.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 6 Stunden schrieb Netzplaner:

Vielleicht auch das Gegenteil. Grade die Zollpolitik Trumps könnte den Verbraucherpreisen im Inland einen Schub geben, wodurch Europa für amerikanische Touristen preislich nochmals attraktiver werden könnte als ohnehin schon. Aber das ist wilde Spekulation.

 

Unabhängig davon sollte Kunsch vielleicht mal sein Brot- und Buttergeschäft in den Griff kriegen statt sich Monumente zu bauen die allerhöchstens einen symbolischen Umsatzanteil ausmachen werden. Wenn 3 wichtige Kunden Programm im Umfang von mehreren Flugzeugen hinstellen sollte der Fokus vielleicht mal darauf liegen, wie man wieder Wachstum ins Kontgeschäft bringt.

So ists. Zölle verteuern alle importierten Produkte, die wiederum in den meisten US-Fabriken genutzt werden. Die US-Industrie ist - wie wir - zu 90% abhängig von globalen Lieferketten. Ob Maschinen aus D-land, Beton und Holz aus Kanada oder Lebensmittel aus Mexiko. Von allen diesen Dingen ist die USA absolut abhängig. Zölle erzeugen zudem Gegenzölle. Verlierer werden die einfachen Verbraucher sein, exakt diejenigen, die diesen kriminellen Scharlatan wegen der zu hohen Preise gewählt haben.
Wir sollten nicht den Fehler machen die unterkomplexen Darstellungen aus dem Spatzenhirn eines orangenen Volltrottels nachzuplappern, und stattdessen lieber sich bei Fachleuten informieren, die wirklich was davon verstehen.


Zurück zu HAM: Ob eine tägliche US-Verbindung nun so ein unrealistisches "Monument" darstellt lass ich mal dahingestellt sein. Jedenfalls sollte man ihn an seinen Aussagen messen.

Bearbeitet von blackbox
Geschrieben
vor 1 Minute schrieb blackbox:

Bitte? Das Gegenteil wird der Fall sein.

Hä? Du widersprichst mir, nur um im nächsten Absatz genau das auszuführen was ich in meinem Beitrag schon vorwegnehme? Oder wolltest du einfach nur eine Wolke anschreien?

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb Netzplaner:

Hä? Du widersprichst mir, nur um im nächsten Absatz genau das auszuführen was ich in meinem Beitrag schon vorwegnehme? Oder wolltest du einfach nur eine Wolke anschreien?

Hast Recht. Mea culpa. Der Begriff "Schub geben" habe ich als etwas positives gedeutet. War aber ein völlig richtiger Ansatz deinerseits. Was genau kommen wird ist leider ab heute zu Null % vorhersehbar. 

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