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  1. Letzte Stunde
  2. 12,5° ist Maximum. Steht auch so im Bericht. 7,2° Bremspedalausschlag haben 27% Bremskraft ergeben. Nein. Take Off Config Warning berücksichtigt nur eine gesetzte Parkbremse, nicht das betätigen der Bremse. Das ist rein objektiv auch logisch, weil bremsen ein eine aktive Handlung des Piloten ist (er sollte es merken) und keine falsche Grundeinstellung des Flugzeugs. Kleine Unschärfe hier. Der PIC (Pilot in Command, verantwortlicher Luftfahrzeugführer) saß auf einem Jump Seat. Der PF (Pilot Flying, steuerführender Pilot) saß links und stand auf der Bremse. Der PM (Pilot Monitoring, überwachender Pilot) saß rechts. Bei den meisten westlichen Airlines ist es unüblich, dass der PIC während Start und Landung nicht PF oder PM ist, bei vielen asiatischen Airlines ist das aber vollkommen normal.
  3. Wow. Während für die Springerpresse eindeutig der israelische Passagier Yaniv Hayoun der Held war, der wie bei einem schlechten Actionfilm mit blutverschmiertem T-Shirt sofort nach der Ankunft von Netanyahu vor Kameras väterlich in den Arm genommen wird, ist für andere Media-Outlets eher der indische Kapitän Smitt Machachhar in der Heldenrolle, der unter Einsatz seines Lebens die Cockpittür öffnete. Dessen Name, sowie der Name des Ersatzpiloten, der die MAX8 trotz massiver Schäden heil in Tabuk gelandet hat, wird aber bei Bild nicht einmal genannt. https://edition.cnn.com/2026/10/01/world/live-news/flydubai-flight-israel-pilot-passengers-intl Aussage des Kapitäns ? Fehlanzeige. Statement der Airline ? Fehlanzeige. Einzig das Narrativ Tel Avivs wird hier als massgeblich betrachtet. Das stinkt für mich zum Himmel. Wie man einen so schlimmen Vorfall politisch so instrumentalisieren kann, ist absolut abstossend. Wenn eine Deutsche Zeitung diese so offensichtliche Wahlkampfhilfe für einen international mit Haftbefehl gesuchten Verbrecher wie Netanyahu dann auch noch unterstützt, ist das mehr als verwerflich. Damit will ich in keinster Weise den sehr guten Beitrag der Passagiere hier unter den Scheffel stellen, die absolut ihren Anteil am glücklichen Ausgang des Vorfalls hatten. Bild aber setzt nur auf Emotionen und hat nur solange Interesse, solange das Thema "heiss" ist, ist aber an einer faktischen Aufklärung und den Hintergründen nicht interessiert.
  4. Ich bezog mich auf den Zeitpunkt, als die ersten Meldungen über den Ticker lief. Die Propaganda (die es ohne Zweifel gibt) begann erst Stunden später als überhaupt klar war was passiert ist. Journalistisch neutrale Berichterstattung in Deutschland zu finden wird immer schwieriger. ÖRR ist definitiv seit Jahren nicht mehr neutral. Und in Bezug auf Israel und Länder im Nahen und Mittleren Osten gilt das zweimal nicht - gilt für die meisten westlichen Medien. Ich empfehle daher sich aus mehreren Quellen und anderen Ländern -idealerweise etwas politisch gestreut- zu lesen und sich seine eigene Meinung zu bilden. Die BILD halte ich als Ergänzung gar nicht mal so schlecht wenn man den Boulevardteil ignoriert.
  5. die künftige D-ANCT (MSN 10899) ist gestern blau gestreift aus dem Paintshop in Shannon gerollt
  6. Kann - muss aber nicht sein, dass die zu diesem Zeitpunkt bereits wussten was passiert ist. Und bei einer so erfahrenen und vermutlich eingespielten Crew würde ich auch nicht ausschließen, dass die sich non-verbal darauf geeinigt haben die Kommunikation auf das Notwendigste zu beschränken - wohl wissend, dass alles im Zweifel gegen sie verwendet werden wird. Professionell wäre das außerdem. Zu den Bewegungsmustern bzw. eingeschlichenen Fehlern: Ja, das wäre interessant. Aber wie soll das in der Praxis erfolgen??? Es wird ja kein Daten-Backup nach jedem Flug gemacht und die Daten werden ja laufend überschrieben. Der Pilot macht ja auch nicht jeden Tag einen Start und fliegt nicht nur auf genau dieser Maschine.
  7. Diese Zeitung liefert das, was in den Statuten ihres Mutterkonzerns steht. Israel in einem so positiven Licht wie nur möglich erscheinen zu lassen und gleichzeitig unablässig eine moslemische Gefahr zu beschwören. Was wirklich an Bord geschehen ist, geht in dieser aktuellen Netanyahu-Propagandakampagne völlig unter. Sie überlassen die Deutungshoheit über diesen schlimmen Vorfall den Herrschenden in Tel Aviv, statt journalistisch neutral an die Sache heranzugehen. Aber gut, wen wundert es. Diese Frage warum 2015 in einem deutschen Luftfahrtforum für das Thema Piloten-Suizid ist schon mehr als verwunderlich. Und kannst du mir irgendeinen Beleg (nicht Hinweis) dafür geben, dass die Air India 787 in eben diese Kategorie fällt?
  8. Es wollen doch mehr Leute nach Dubai als nach Abu Dhabi
  9. Edit: letzte Seite nicht gelesen...
  10. Dann ist ja gut. Es waren bei vielen Unfallanalysen der Vergangenheit - bei denen die Piloten nicht mehr befragt werden konnten - die CVR-Readouts, die das Mindset und damit etwaige Beweggründe der Piloten in einer mehr und mehr abnormalen Situation nachvollziehbar gemacht haben. Ebenso Klickgeräusche von Schaltern und akustische Warnungen. Voraussetzung ist natürlich, dass irgendjemand den Mund aufgemacht hat. Ich könnte wetten, dass die Crew den Start während der Holdings untereinander verbal analysiert hat und daraus auch ein Hinweis hervorgeht, warum der PIC die Pedale bedient hat.
  11. Heute
  12. Der G-Pier wurde von Anfang konsequent auf die möglichst effiziente, flexible und unkomplizierte Nutzung durch Passagiere von LowCost-/Leisure-Airlines konzipiert. Es handelt sich dabei bewusst um einen Zweckbau für eine bestimmte Klientel, deren Reiseverhalten und deren Ansprüche sich grundsätzlich anders darstellen, als jene von bspw. Geschäftsreisenden. Einen Kathedralbau à la Foster findet man im T3 sicherlich nicht. Die Gastronomie- und Retailangebote wurden von den Architekten bewusst „diszipliniert“ insbesondere auf den großen Marktplatz nach der SiKo konzentriert, während man sie bspw in anderen Bereichen nur gezielt dort vorfindet, wo sie auch erwartet werden (dürfen). Hintergrund ist, dass man sich bei der Konzeption des Innenbereichs schlichtweg für mehr Aufenthaltsqualität im Sinne einer entspannteren/entspannenden Atmosphäre entschieden hat. Wer schon mal in der Rush-Hour durch die schier endlos aneinandergereihten Shops des Emirates Terminals in DXB gewandert ist, weiß was gemeint ist. Viel Bling-Bling und Dauergewusel ist nicht Jedermanns Sache.
  13. Condor/ Marabu erweitert seinen Sommerflugplan 2027 ab NUE. NUE - PVK 1/7 VT6 ab 15.05.27 NUE - CFU +1/7 VT6 auf 3/7 NUE - FUE +1/7 VT2 auf 2/7 (bislang auf die bayr. Sommerferien begrenzt)
  14. Wer erbt Portugals Nationalairline? Mitte Oktober will die portugiesische Regierung verkünden, ob die Lufthansa Group oder Air France-KLM bei Tap einsteigt. Verkauft werden höchstens 49,9 %, davon 44,9 % an den strategischen Investor. Die Mehrheit bleibt beim Staat, und den Zuschlag soll die Strategie bekommen, nicht automatisch das höchste Gebot. Johannes Reinmüller hat die beiden Bieter für uns verglichen. Das gängige Bild, hier trete ein rücksichtsvoller gegen einen zentralistischen Investor an, hält dabei nicht: Beide Konzerne haben je nach Fall schon beide Integrationsmodelle angewandt. Für die Lufthansa Group würde Tap eine lange Lücke im Südamerikaverkehr schließen. Bei Air France-KLM könnte dagegen die zusätzliche Marktmacht auf diesen Routen die europäischen Wettbewerbsbehörden auf den Plan rufen. Tap unter dem Dach der Lufthansa Group oder bei Air France-KLM: Wer hat die besseren Karten? Teil unseres aktuellen airliners Magazins 39/2026 „Tap-Bieterrennen, Recaro-Werksbesichtigung, Air-India-CEO im Porträt". Exklusiv für airliners+ Abonnenten. #Luftfahrt #TapAirPortugal #Konsolidierung Tap Air Portugal: Wer erbt Portugals Nationalairline?
  15. Nicht jeder Mitarbeiter hat eine westeuropäische Sozialisierung und sieht die Region aus unseren Blickwinkel. Sicherheitsgefühl oder Kulturverständniss sind ja unterschiedlich.
  16. Die Antwort könnte noch ein wenig schauerlicher werden: Anscheinend geht man in Israel mittlerweile eher davon aus, dass es kein Messer war, sondern der Co-Pilot die Axt verwendet hat, die Teil der Sicherheitsausrüstung im Cockpit ist. Ausserdem verdichtet sich nach mehreren Quellen, dass der angegriffene Pilot indischer Nationalität sein soll und der suizidale FO aus dem Oman stamme (was hier bereits gestern Abend erwähnt wurde). Der indische Pilot wurde bereits von Premier Modi als Held gewürdigt. Entsprechend kann man mit gewisser Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass zumindest diese Identität korrekt ist und damit die These russisch/ukrainische Besatzung nicht zutrifft. Die Cockpit Crew, die anschließend übernommen hat, soll wohl ebenfalls von FlyDubai stammen. Sie befand sich wohl gerade auf einem Proceeding. Quelle: https://www.aerotelegraph.com/sicherheit/flydubai-flug-nach-tel-aviv-nach-blutigem-angriff-im-cockpit-landete-eine-mitreisende/l2dsq77 https://www.aero.de/news-53800/Flydubai-1073-Boeing-737-MAX.html
  17. Der Passagierverkehr an Europas Flughäfen hat im Juli und August deutlich stärker zugelegt als im Frühjahr. Nach Zahlen von ACI Europe gehören die deutschen Flughäfen allerdings zu denen mit den schwächsten Ergebnissen. Für den Winter sieht der Verband neue Risiken. Passagierverkehr in Europa zieht im Sommer an, deutsche Flughäfen stagnieren
  18. Flüge mit Airbus A220-300 gibt es ab Februar bzw. März 2027 auch auf Frankfurt - Brüssel, Düsseldorf, Hannover, Hamburg.
  19. Der Mann, der den Co-Piloten überwältigte ist wohl ein „normaler Passagier“ namens Yaniv Hayoun. Anscheinend hat der Pilot es trotz des Angriffes noch geschafft, die Türe zu öffnen. Hayoun überwältigte den Co-Piloten zusammen mit 2 weiteren Passagieren und zog anschließend das Steuerhorn nach hinten. Er habe gewusst, was er zu tun habe, weil er die Dokumentarserie „Mayday - Alarm im Cockpit“ gesehen habe. Es gelang ihm, das Flugzeug zu stabilisieren und so lange zu fliegen, bis ein anderer Pilot übernommen hatte. Bei dem zweiten Passagier, der mit Hayoun zusammen den Co-Piloten überwältigte handelt es sich um Tzvinka Manes, CEO der israelischen Investmentbank Barak Leumi. Er war mit seiner Frau/Familie unterwegs. Seine Frau befand sich gerade auf dem vorderen WC, als Schreie aus dem Cockpit kamen. Von dem dritten Passagier wurde keine Identität genannt. Quelle: https://www.bild.de/news/ausland/helden-passagier-aus-israel-ich-zog-den-angreifer-aus-dem-cockpit-6abd4c6aca5c42fe8f931107
  20. Danke. Sehr guter Vergleich. Was aber dennoch für mich nicht klar ist, wie man Crews für solche Flüge findet. Kann ja nur über Freiwilligkeit gehen.
  21. Dafür gibt es zu viele Anomalien im Ablauf der Dinge, die gegen einen Pilotensuizid sprechen, aber das ist nicht der Inhalt der Diskussion hier.
  22. Also du bist 1000e km entfernt von Indien und weißt mehr als die Ermittler vor Ort? Puh, Feindbilder müssen sein. Das ist als würde man sagen "ich glaube nicht an die Mondlandung, die Amis haben an anderer Stelle auch gelogen"
  23. Im Bieterwettstreit um die portugiesische Staatsfluggesellschaft Tap haben sowohl Air France-KLM als auch die Lufthansa Group nachgelegt. Die Regierung in Lissabon will bis Mitte Oktober entscheiden. Einer der Bieter verspricht der Tap bereits eine exklusive Rolle im eigenen Netz. Air France-KLM und Lufthansa bessern Gebote für Tap nach
  24. Das wöchentliche airliners.de-Netzwerk-Briefing. Dieses Mal unter anderem mit der Rückkehr der Eurowings auf etlichen Nahost-Routen, dem Curacao-Streit in Düsseldorf zwischen Corendon und Tui und vielen weiteren Streckenmeldungen. Eurowings-Rückkehr nach Nahost, Tui-Langstrecke ab Düsseldorf, etliche weitere Streckenmeldungen
  25. Das würde ich so jetzt nicht unterschreiben. Die B737-Max konnte nur aufgrund Großvaterrechten zugelassen werden. Die Grundkonstruktion wäre unter den heutigen Zulassungsvorschriften definitiv nicht genehmigungsfähig. Vor ein paar Jahren gab es ein paar Bruchlandungen von B737 deren Rümpfe auf ähnliche Art in 3 Teile zerbrochen sind. Außerdem gab es Hinweise auf massive Qualitätsmängel beim Lieferanten des Rumpfes. Ich sage nicht, dass die B737 unsicher ist, aber den stabilsten Rumpf hat sie nicht. Die B787 und A350 haben mit den Kohlefaserrümpfen deutliche Vorteile. Der A350, der in Tokyo gecrasht ist, sah ja nach dem Crash bevor er ausgebrannt ist, so gut wie neu aus. Dem Betreiber liegen ja die FDR Daten vor und kann kann man das qualifiziert bewerten. Deswegen habe ich das so geschrieben wie ich es geschrieben habe. Die Mehrheit der Leute hier kann das dann schon einordnen. Wenn wir alle warten bis wir die Printausgabe des L'Osservatore Romano schwarz auf weiß vor uns liegen haben, wird das ziemlich langweilig hier. Eins muss man der Bild lassen: Bei brandaktuellen Meldungen zum Tagesgeschehen ist sie meistens mit am schnellsten. Wer nicht nur von allen anderen abschreibt macht halt auch mehr Fehler.
  26. 2,8 Meter sind halt nicht viel - diese Dinger sind eine Einladung für Schäden!
  27. Nach dem Flughafen Berlin Brandenburg verfügen jetzt auch die beiden großen Flughäfen in Nordrhein-Westfalen über ein System zur Drohnenerkennung. Die Deutsche Flugsicherung setzt es im An- und Abflugbereich ein. Wie die Technik arbeitet, bleibt allerdings unter Verschluss. DFS nimmt Drohnenerkennung in Düsseldorf und Köln/Bonn in Betrieb
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