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Moin, absolut richtig und wichtig für den Standort! Auch wenn 7/7 a bissl mager ist, wird es trotzdem wenigstens eine T7 geben. An wichtigen Messen etc. kann Klaus Wowereit dann endlich sein A380 Gate bestaunen. Ein Glück, dass Lufthansa’s Blockadehaltung durchbrochen wurde! Gruß, Jochen
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Wenn man die Zinsen auf die 2029er Anleihe und Währungseffekte rausnimmt, dann hätte Air Baltic etwa 40 Millionen Euro Verlust gemacht im letzten Jahr. Das entspricht etwa 5% des Umsatzes - nicht gut, aber mit einer vernünftigen Strategie und ausreichend Zeit kann man das drehen. Vorraussetzung ist halt, dass man die Anleihe los wird, die hohen Kerosinpreise an die Fluggäste weitergeben kann, und ein bisschen Glück braucht man wahrscheinlich auch. Aber abschreiben würde ich Air Baltic noch nicht.
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Ja, natürlich gab und gibt es diese Flüge teilweise immer noch – wie etwa die Verbindungen von Eurowings. Aber es wurde halt das falsche Fluggerät eingesetzt. Dubai ist eben ein ganz anderes Ziel als ein Billigurlaub auf Mallorca oder in der Türkei, und die Leute, die dorthin fliegen, verlangen auch ein bisschen Komfort. Schon damals wurde in den sozialen Netzwerken oft bemängelt, dass viele darauf keine Lust haben, sich für so einen langen Flug in eine A320 zu zwängen. Auf einem sechs- bis achtstündigen Flug ist das eben vielleicht doch nicht die beste Idee. Wer es sich leisten kann und diesen Standard erwartet, weicht dann lieber nach Hamburg oder Frankfurt aus, um in einer modernen Boeing 777 zu fliegen.
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Gab es nicht auch vorher schon Direktflüge mit EW und DE nach Dubai?
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Was für ein lustiger Zufall, dass der Wirtschaftsprüfer von Leav auch Broda mit Nachnamen heißt. Da prüft doch nicht etwa ein Familienmitglied vom Geschäftsführer/Gesellschafter den Jahresabschluss?
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Es geht hier doch um die einfache Realität, dass Emirates eine extrem bekannte und beliebte Airline ist und Dubai als Reiseziel eine ganz andere Strahlkraft besitzt als Katar. Es gibt jede Menge Berliner, die privat oder im Urlaub gerne nach Dubai fliegen – nach Katar fliegt man doch im Grunde höchstens zum Umsteigen. Warum sollten Berliner Fluggäste also gezwungen sein, ständig über andere deutsche Flughäfen auszuweichen, anstatt dass eine absolute Top-Marke wie Emirates direkt ab dem BER starten kann?
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Tut sie das? Ich habe bisher nie den entsprechenden Text sehen können, das Luftverkehrsabkommen sagt nur folgendes: Das klingt für mich eher so, dass es eine konkrete Liste mit den erlaubten Verbindungen gibt und nicht eine Wahlmöglichkeit der Fluglinie. Die freie Auswahl dürfte eher eine informelle Variante sein, bei der das LBA wahrscheinlich zustimmen würde, wenn Emirates beantragt, HAM gegen einen anderen Flughafen zu tauschen. Es gibt zwar ein Willkürverbot - das LBA darf also nicht einfach im Oktober würfeln, welche Flughäfen im nächsten Jahr angeflogen werden dürfen. Aber exklusive Flugrechte zum BER lassen sich relativ einfach begründen (Hauptstadt, über zwei Stunden Fahrt zum nächsten erlaubten Flughafen, Wirtschaftsförderung für Ostdeutschland,...), so dass das nicht zum Tragen kommt. Konkurrenz und damit niedrigere Preise.
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Ich verstehe immernoch nicht ganz, welchen Mehrwert EK/DXB für Umsteiger ex BER haben soll?! Welche Ziele kann man denn via DXB erreichen, die nicht schon über IST oder DOH zu machen wären? An eine überbordende Majorität an reinen Local-Pax, nach DXB/BER, kann ich nicht so recht glauben.
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HAM steht doch gar nicht explizit im Abkommen drin oder? Es war doch nur damals klar das es das werden würde, da speziell wohl EK dafür geworben hatte.
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Wie kann sich der Langstreckenverkehr in Deutschland entwickeln?
groffel antwortete auf C46's Thema in Luftverkehrspolitik, Recht, Wirtschaft
Ich glaube, mit den zwei bis fünf Jahren ist eher der Zeitraum gemeint, den es braucht, bis sich die volle Wirkung entfaltet. Andersherum wäre die Formulierung eher unüblich. Letztlich aber auch egal, ich glaube, für uns ist nur die Größenordnung interessant. -
könnte das auch auf eine Alitalia/ITA Nummer herauslaufen? also vom Staat gerettet, durch eine Insolvenz+Neugründung entschuldet und dann verkauft?
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Wir reden hier ja nicht über eine Vereinbarung zwischen der BRD und Emirates, sondern zwischen der BRD und den VAE. Daher würde das erweiterte Abkommen auch für alle anderen Airlines der VAE gelten. Flydubai dürfte dann theoretisch BER anfliegen, aber halt nur theoretisch, bis EK die 7/7 fliegt und somit das Abkommen erneut ausgeschöpft wäre. Die Auslassungen von @Alibaba1408 sind zwar interessant. Aber wurde die Thematik bei der letzten Erweiterung des Abkommens nicht bereits genau so vollzogen, wie du es sorgenvoll beschreibst, als explizit HAM als viertes Ziel festgelegt wurde? Da hat niemand in Berlin oder BaWü wegen Diskriminierung den BGH angerufen.
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Kürzlich wurde der Geschäftsbericht 2024/2025 veröffentlicht. Nach einem starken Vorjahreszeitraum mit einem gar leicht siebenstelligen Jahresüberschuss musste Leav in dem Geschäftsjahr einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse und einen Verlust von knapp 150T Euro verzeichnen. Zurückzuführend ist dies insbesondere auf einen deutlichen Rückgang im margenstarken ACMI Geschäft und hohen Wartungskosten für die D-ANDI. Alles noch kein Drama, Rückstellungen sind ausreichend vorhanden und man erwartet im aktuellen Geschäftsjahr wieder ein deutlich besseres Ergebnis. Man konnte gut abfangen, was Smartlynx und co. das Genick gebrochen hat.
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Würde dann nur Emirates 7/7 nach Berlin fliegen dürfen? Oder könnten die anderen emiratischen Fluggesellschaften das auch, Air Arabia, Flydubai und insbesondere Etihad als Flagcarrier und Nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate?
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Spannender Artikel, mal sehen, was daraus wird. Unterstellen wir mal, dass die Informationen aus dem Artikel korrekt und das Bundesverkehrsministerium im Einvernehmen mit den VAE die durch das Rahmenabkommen geregelten Vereinbarungen der Frequenzen dahingehend erweitern, dass ein fünftes Ziel mit 7/7 angeflogen werden darf. Damit wäre die Aufnahme von Berlin Flügen möglich. Ich frage mich nur allen ernstes, ob es gar nicht so fernliegend wäre, dass eine solche Regelung andere Flughäfen (bzw. Bundesländer) juristisch zumindest mittelbar benachteiligen würde, was wiederum Ansprüche dieser auf staatliches Handeln begründen könnte. Zum Ausgangspunkt: Grundsätzlich hat staatliches Handeln vor dem Hintergrund des Art. 3 Grundgesetz ohne Bevor- und Benachteiligung einzelner (privater) Akteure zu erfolgen. Deshalb lautet die derzeitige Vereinbarungen zu den Frequenzen auch nicht "unbegrenzt nach FRA, MUC, DUS und HAM“ sondern “unbegrenzt zu vier deutschen Flughäfen". Wenn Emirates ab nächsten Sommer Hannover, Leipzig, Rostock und Kassel-Calden (oder eben Berlin statt X) anfliegen möchte, dann könnten sie das tun. Man würde ein Agreement also formulieren wie “Vier Ziele unbegrenzt und ein Ziel mit sieben wöchentlichen Flüge“ (Hier stellt sich schon die Frage, ob für den BER dann nicht direkt deutlich mehr als 7/7 Flüge möglich wären, sofern man ein anderes Ziel in Deutschland auf 7/7 reduziert - dies könnte ja durchaus in Betracht kommen). Die andere Formulierung wie “zusätzlich Berlin“ wäre zwar nicht per se unzulässig, vor dem Hintergrund der eigenen Beteiligung des Bundes jedoch tendenziell heikel - und es würde eben zusätzliche Begründungen erfordern. Es ist allerdings wirklich jedem klar, dass die Entscheidung, das Abkommen so anzupassen, dass ein fünftes Ziel möglich ist, eine faktische Entscheidung für den BER ist. Das macht eine eigentlich neutrale Regelung (“fünftes Ziel darf angeflogen werden“) deren Begünstigter abzusehen ist zwar nicht rechtswidrig, könnte jedoch m.E. zumindest zur Folge haben, dass man einen sachlichen Grund für die Ungleichbehandlung braucht (bzw. einen sachlichen Grund für 5 statt 6 zugelassene Flughäfen braucht – der sich zwar leicht herleiten ließe), da rein faktisch die Öffnung auf fünf Flughäfen dasselbe wie die Öffnung auf zusätzlich explizit Berlin bewirkt (halte ich juristisch zumindest nicht für gänzlich unvertretbar). Juristisch finde ich das zumindest nicht ganz trivial, also die rechtlichen Risiken... Vielleicht hat hier jemand auch Input zu, ich bin in der Materie wirklich nicht allzu tief drin. Die interessantere Frage ist aber eigentlich, ob das überhaupt Konsequenzen hätte. Staatliche Unternehmen (wie z.B. der Flughafen Stuttgart oder auch der BER) können sich nicht wirklich auf Gleichbehandlung durch den Staat berufen. Bundesländer können das allerdings sehr wohl (wird aus dem Prinzip der sogenannten Bundestreue hergeleitet). Grundsätzlich gilt ja, dass sachgrundlose Diskriminierung unzulässig ist. Wenn man folgendes unterstellt: 1) Emirates hat ein faktisches Interesse an der Aufnahme von Flügen nach BER und STR 2) Die Emirates Anbindung hilft in abstrakter Weise der lokalen Wirtschaft und generiert positive Effekte 3) Die Flughäfen sind die jeweiligen Ankerpunkte bzw. Tore zur Welt der Bundesländer Berlin und Brandenburg bzw. des Bundeslandes Baden-Württemberg 4) 2) kommt aufgrund der Stellung in 3) abstrakt den ganzen Bundesländern zu Gute dann liegt es m.E. nicht allzu fern, dass eine Entscheidung nur für Berlin bzw. faktisch (s.o.) nur für Berlin, zumindest eine Ungleichbehandlung des Bundesland BW darstellt. Hier müsste man also irgendwie einen Sachgrund herleiten. Ob dafür z.B. ausreichen würde, dass Berlin als Bundeshauptstadt z.B. Langstreckenverbindungen eher benötigt oder der Wirtschaftsraum Berlin-Brandenburg diese eher benötigt, weiß ich nicht. Ich kenne mich auch nicht mit der Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts dazu aus, halte das grundsätzlich aber für nicht so trivial... Das juristische Risiko - wenn man es so nennen möchte - wird in der Praxis vermutlich nichts ändern, da dies eben ja nicht gegen Berlin spricht, sondern wenn zusätzlich noch für Stuttgart oder Flughäfen XYZ... Gerade deshalb könnte ein derartiges Agreement aber noch heikel werden, wenn man das mal so durchspielt, dann könnte es eine Art Domino Effekt geben... Wenn jemand mehr Gedanken dazu hat, teilt sie gerne, wie gesagt, bin in dieser Rechtsmaterie nicht so drin...
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Wie kann sich der Langstreckenverkehr in Deutschland entwickeln?
NCC1701 antwortete auf C46's Thema in Luftverkehrspolitik, Recht, Wirtschaft
In dem verlinkten Artikel steht: Als ein anderer Hebel wird der Wohnungsmarkt genannt. Da sage ich nur, warten wir das Ergebnis der nächsten Wahlen ab. Danach wird es spannend. ...NCC1701 -
Ich bin Leute.
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Die portugiesische Regierung verlangt von Air France-KLM und der Lufthansa Group verbesserte Angebote für eine Minderheitsbeteiligung an Tap. Nach der Bewertung der ersten Gebote liegen beide Konzerne aus Sicht der Regierung zu nah beieinander, um sich zu entscheiden. Portugal fordert bei Tap-Verkauf bessere Angebote
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Lange geht das jedenfalls nicht mehr gut.
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Der Hamburger Flughafen sperrt seine Start- und Landebahn Norderstedt/Alsterdorf vom 9. bis 23. September wegen jährlicher Wartungsarbeiten. In dieser Zeit starten und landen alle Flugzeuge über Niendorf und Langenhorn, wie der Flughafen mitteilte. Flughafen Hamburg sperrt eine Landebahn ab 9. September
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Wie kann sich der Langstreckenverkehr in Deutschland entwickeln?
groffel antwortete auf C46's Thema in Luftverkehrspolitik, Recht, Wirtschaft
Die IHK Berlin hat einmal untersucht, wie viel ein Ausbau von Langstreckenverbindungen nach Berlin der Region bringen könnte und kommt dabei auf etwa 3 Milliarden Euro zusätzliche Wertschöpfung (vermutlich in Berlin und Brandenburg, pro Jahr) bzw. 20.000 zusätzliche Arbeitsplätze bei sieben zusätzlichen Langstrecken. Sehr viele Ideen, wie man diese Langstrecken an Land ziehen könnte, hat sie aber auch nicht. Ob die Zahl auch auf andere Flughäfen (DUS, HAM, STR) übertragbar ist oder die Situation in Berlin einer besondere ist, geht aus der Pressemitteilung auch nicht hervor. P.S. Vielen Dank an Florian Boese für den Hinweis zur Studie. -
Malaysia Airlines Kuala Lumpur - Busan 4/7 ab 2.12.26 mit B737-8 Kuala Lumpur - Brisbane +1/7 auf 7/7 ab 25.10.26 Kuala Lumpur - Surabaya +2/7 auf 16/7 ab 1.11.26 Kuala Lumpur - Fukuoka +2/7 auf 7/7 ab 1.12.26 https://malaysiaaviationgroup.com.my/en/MAG-media-centre/news-releases/2026/mag-network-growth-and-catering-expansion-2026.html
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Auch wenn es viele nicht mehr hören können, es gibt einen neuen diesmal vielleicht erfolgreichen Anlauf für EK am BER. https://www.berliner-zeitung.de/article/taeglich-mit-emirates-von-berlin-nach-dubai-ein-kompromiss-ist-im-gespraech-10359636