Matze20111984 Geschrieben 17. Februar 2012 Melden Geschrieben 17. Februar 2012 (bearbeitet) Gerade über Twitter aufgetaucht: Eine B787 in United Farben http://yfrog.com/oej81exj Bearbeitet 17. Februar 2012 von Matze20111984
jared1966 Geschrieben 17. Februar 2012 Melden Geschrieben 17. Februar 2012 Besonders die Triebwerke sind beeindruckend. Scheint sich um ne ganz geheime Version zu handeln...;-)
jubo14 Geschrieben 17. Februar 2012 Melden Geschrieben 17. Februar 2012 Besonders die Triebwerke sind beeindruckend. Scheint sich um ne ganz geheime Version zu handeln...;-) Na irgendwo muss man doch mit der Gewichtsreduktion anfangen! :D
Der_Stevie Geschrieben 18. Februar 2012 Melden Geschrieben 18. Februar 2012 "...BUILT TO LAST" finde ich auch ganz huebsch. Ist als Aufforderung an das Flugzeug zu verstehen. Es sollte erst "Please don´t delaminate yourself" heißen, aber das passte nicht aufs Schild ;) SCNR Gruß Stefan
wurzinra Geschrieben 22. Februar 2012 Melden Geschrieben 22. Februar 2012 Ist als Aufforderung an das Flugzeug zu verstehen. Es sollte erst "Please don´t delaminate yourself" heißen, aber das passte nicht aufs Schild ;) http://ca.news.yahoo.com/55-boeing-dreamli...-065312499.html Jetzt bin ich gespannt, wer es diesmal verbockt hat. Liege ich falsch, oder wurde das hintere Rumpfteil nicht ins Haus zurückgeholt? Alle 55 passen nicht? Das ist aus Sicht der Wahrscheinlichkeitsrechnung der Wiederholung des gleichen Fehlers schier unmöglich. Das kann nur falsch geplant sein. CFK-Profis vor, bitte erklärt, wie bei CFK ausserhalb von Falsch gemacht, so etwas auftreten kann?
jet Geschrieben 22. Februar 2012 Melden Geschrieben 22. Februar 2012 Wenn ich es richtig verstehe, enthält der Artikel nichts Neues. Dass alle 787 potenziell das Problem haben können, wurde schon in dem Artikel deutlich, den ich im Beitrag #3100 verlinkt hatte. Dort wurde bereits gesagt, dass Boeing mindestens 50 Flugzeuge inspizieren muss, gleichbedeutend mit allen bisher gebauten.
wurzinra Geschrieben 22. Februar 2012 Melden Geschrieben 22. Februar 2012 (bearbeitet) Wenn ich es richtig verstehe, enthält der Artikel nichts Neues. Dass alle 787 potenziell das Problem haben können, wurde schon in dem Artikel deutlich, den ich im Beitrag #3100 verlinkt hatte. Dort wurde bereits gesagt, dass Boeing mindestens 50 Flugzeuge inspizieren muss, gleichbedeutend mit allen bisher gebauten. War ja nicht besserwisserisch gemeint. Es stand diesmal nur offiziell von B erklärt in der Presse. Ich muss mich leider korrigieren. Ich habe den Link auf #3100 gelesen. Das ist eine Schnittstelle. Also, wer lag falsch? Welcher Teil delamierte? Gibt es bei CFK überhaupt Toleranzen, und wenn, welche Norm? Gibt es bei CFK überhaupt eine Produktnorm, wie z.B: Temperaturkoeffizient, Wärmedehnung, Bruchfestigkeit mit welcher Meldung Davor, Anzugsmomente, ? Wenn ich irgendetwas verschlafen habe, bitte mir diese Normen in Form von Nummern mitteilen. Bitte sendet mir jetzt keine Allgemeintoleranzen. Bearbeitet 22. Februar 2012 von wurzinra
744pnf Geschrieben 23. Februar 2012 Melden Geschrieben 23. Februar 2012 März-Programm "Dream Tour": http://www.eturbonews.com/28019/boeing-ann...ment-dream-tour
wurzinra Geschrieben 24. Februar 2012 Melden Geschrieben 24. Februar 2012 http://news.airwise.com/index.html Das vermeintliche Schimmingproblem, war ein Manufacturing Fehler und kein Assembly Fehler. Die Reparaturzeit klingt nur vordergründig relativ kurz. Wenn die 787 wieder in die Straße muss, dann sind die 2 Wochen nur ein Multiplikationsfaktor. Ich habe leider kein Echtzeit Google Earth, aber vielleicht weiß wer, wieviele Maschinen schon draussen herumstehen.
Der_Stevie Geschrieben 24. Februar 2012 Melden Geschrieben 24. Februar 2012 Die Frage ist, wie viele Flugzeuge die gleichzeitig nachbessern können, ohne den Produktionsablauf für Neumaschinen oder die restlichen Nachbesserungen (wegen denen die ganzen 787 offenbar auf Halde parken) zu stören. Wenn Boeing z.B. 2 Maschinen gleichzeitig nachbessern kann, würden sie immerhin 1 Jahr brauchen, bis alle durch sind. Und es würde mich wundern, wenn die grad einen Haufen Techniker da rumstehen hatten, die nur auf diese Nachbesserung gewartet haben. Wenn Boeing also sagt, das habe keinen Einfluss auf die Produktionszahlen, hat man Mühe, das zu glauben. Gruß Stefan
Jo McHai Geschrieben 24. Februar 2012 Melden Geschrieben 24. Februar 2012 http://news.airwise.com/index.html Das vermeintliche Schimmingproblem, war ein Manufacturing Fehler und kein Assembly Fehler. Die Reparaturzeit klingt nur vordergründig relativ kurz. Wenn die 787 wieder in die Straße muss, dann sind die 2 Wochen nur ein Multiplikationsfaktor. Ich habe leider kein Echtzeit Google Earth, aber vielleicht weiß wer, wieviele Maschinen schon draussen herumstehen. Interessant wäre zu wissen, ob dieser "Manufacturing Fehler" bereits in die Prognose eingeflossen ist, dass ab Fertigungsnummer 63 http://forum.airliners.de/index.php?showto...st&p=605965 die Vögel ohne Nachbesserungen ausgeliefert werden können. Sollte das nicht sein, dann gäbe es womöglich ein neues Terminproblem.
HLX73G Geschrieben 24. Februar 2012 Melden Geschrieben 24. Februar 2012 Interessant wäre zu wissen, ob dieser "Manufacturing Fehler" bereits in die Prognose eingeflossen ist, dass ab Fertigungsnummer 63 http://forum.airliners.de/index.php?showto...st&p=605965 die Vögel ohne Nachbesserungen ausgeliefert werden können. Nein, ist in dieser Prognose noch nicht drin. Laut All things 787 sollen jetzt erst ab LN 70 keine Nacharbeiten mehr nötig sein.
Coronado Geschrieben 24. Februar 2012 Melden Geschrieben 24. Februar 2012 http://news.airwise.com/index.html Das vermeintliche Schimmingproblem, war ein Manufacturing Fehler und kein Assembly Fehler. Erklär das mal bitte einem Dummen, und auch, wo das in dem verlinkten Artikel zu finden ist. Danke im voraus! :)
wurzinra Geschrieben 24. Februar 2012 Melden Geschrieben 24. Februar 2012 Erklär das mal bitte einem Dummen, und auch, wo das in dem verlinkten Artikel zu finden ist. Danke im voraus! :) http://www.wbez.org/story/boeings-787-has-...ng-glitch-96156 http://www.reuters.com/article/2012/02/23/...E81L03720120223 http://www.bangkokpost.com/news/world/2813...roduction-costs Sorry, ich habe den falschen Artikel verlinkt. Im dritten Link wird direkt darauf verwiesen. Hier im verlinkten Reuters-Artikel schreiben sie aber schon von einem "Flaw in the fuselage", der mit shimming bei den ersten 55 repariert werden soll. Die folgenden Modelle dürften aber dann das Problem nicht mehr haben
bueno vista Geschrieben 24. Februar 2012 Melden Geschrieben 24. Februar 2012 Man muss wohl 2 Reparaturfälle unterscheiden: 1.) Öffnen der Verbindung und korrektes Setzen der Scheiben 2.) Reparatur von aufgetretener Strukturschädigung + 1.) Szenario 2.) dürfte deutlich aufwendiger sein.
bueno vista Geschrieben 25. Februar 2012 Melden Geschrieben 25. Februar 2012 Das ist dem amerikanischen Ausbildungssystem in technischen Berufen geschuldet: Es gibt keins. Während in D der Exportschlager "Duales System" (nicht der gelbe Sack) die Lehrlinge 3,5 Jahre zwischen Werkbank und Berufsschule pendeln lassen, lernst der Ami vom Kollegen oder Vorgesetzen. Zwar gelten in der Luftfahrt auch in USA strengere Regeln, ist aber mit europäischen Verhältnissen nicht vergleichbar. Wer drüben mal gewohnt hat und mit Technikern zu tun hatte merkt schnell, dass es eine Handelsnation ist. Sie können gut verkaufen, die Herstellung ist da meist notwendiges Übel. Dafür können wir uns beim Verkauf ne dicke Scheibe abschneiden. Wir tüfteln lieber so lange rum, bis die Konstruktion ausgereizt und teuer ist. Wie immer liegt das Beste irgendwo dazwischen.
wurzinra Geschrieben 26. Februar 2012 Melden Geschrieben 26. Februar 2012 http://www.centreforaviation.com/blogs/avi...stination-68508 787s will not be able to operate to Beijing or other destinations in northern China, Korea or Japan without payload restrictions. Wissen die Fluggesellschaften, die die 787 heuer bekommen sollen, mehr als wir? In obigen Link sind die zukünftigen Einsätze der 787 von Ethiopian gelistet. In diesem Artikel kommt auch obige Aussage vor. Bis jetzt werden also nur solche Strecken als längste Distanzen geführt, die beim 330 normale Destinationen sind.
Toplader Geschrieben 26. Februar 2012 Melden Geschrieben 26. Februar 2012 (bearbeitet) Mir ist es als potentieller Pax (Kunde) vollkommen egal ob das ein manufacture- oder assembley Fehler ist. Erschreckend für mich,daß da Leute einen Flieger zusammenhauen, ohne Ahnung von der Materie zu haben,und die Qualitätskontrolle wohl in Übersee tätig ist.Die Zeiten mit etwas mehr Druck auf dem Niethammer,eine dose Extra Sealer plus Blechstreifen und ein paar Washern sind vorbei.Willkommen in der Zukunft. Wer drüben mal gewohnt hat und mit Technikern zu tun hatte merkt schnell, dass es eine Handelsnation ist. Sie können gut verkaufen, die Herstellung ist da meist notwendiges Übel. Dafür können wir uns beim Verkauf ne dicke Scheibe abschneiden. Wir tüfteln lieber so lange rum, bis die Konstruktion ausgereizt und teuer ist. Wie immer liegt das Beste irgendwo dazwischen. Haben sich ja nach eins zwei Wochen der fast schon unheimlichen Stille hier wieder die Richtigen gefunden. Schon die Risse im A380 vergessen ? Ach ja iss ja schon wieder ein alter Hut , Hauptsache man kann auf die Amis eindreschen wir Europäer sind ja unfehlbar. ;) Bearbeitet 26. Februar 2012 von Toplader
wurzinra Geschrieben 26. Februar 2012 Melden Geschrieben 26. Februar 2012 Ach ja iss ja schon wieder ein alter Hut , Hauptsache man kann auf die Amis eindreschen wir Europäer sind ja unfehlbar. ;) Wo zum Teufel, siehst Du im Beitrag von bueno vista ein Amerika bashing?
744pnf Geschrieben 26. Februar 2012 Melden Geschrieben 26. Februar 2012 Wissen die Fluggesellschaften, die die 787 heuer bekommen sollen, mehr als wir? Nein, denn die Tatsache, dass die Fernostdestinationen zunächst nicht mit voller Nutzlast machbar sind ist eine direkte Folge aus zwei bekannten Tatsachen: erstens den Performance-Problemen aufgrund des strukturellen Mehrgewichts und zweitens der Höhenlage von ADD, bei der solche Einflüsse die negativsten Auswirkungen haben. Die umgekehrte Strecke von annähernd Meereshöhe nach ADD wird weniger bis gar keine Einschränkungen haben, was wirtschftlich eine gute Nachricht ist, denn es wird sicher mehr Fracht z.B. aus China heraus gebracht als hinein.
Der_Stevie Geschrieben 26. Februar 2012 Melden Geschrieben 26. Februar 2012 Wer drüben mal gewohnt hat und mit Technikern zu tun hatte merkt schnell, dass es eine Handelsnation ist. Sie können gut verkaufen, die Herstellung ist da meist notwendiges Übel. Dafür können wir uns beim Verkauf ne dicke Scheibe abschneiden. Wir tüfteln lieber so lange rum, bis die Konstruktion ausgereizt und teuer ist. Wie immer liegt das Beste irgendwo dazwischen. Stimmt. Ich habe da mal eine Weile als Ingenieur in der Fertigungstechnik gearbeitet und war entsetzt, wie das technische Niveau ist. Viel Handarbeit, viel Muskeleinsatz, viele Zahlen über jeden Mitarbeiter an den Wänden, extrem lange Arbeitszeiten, geringe Produktivität pro Arbeitszeit, nur angelernte Mitarbeiter mit sehr wenig Lohn oder sehr gut verdienende Leute weiter oben, die die Arbeiten in festgelegten "Kochrezepten" für die Arbeiter festlegen. Jeder europäische Ingenieur von Fremdfirmen hat schnell ein Jobangebot gehabt. Mit den modernen Fertigungsverfahren, die da (u.a. von mir) installiert wurden, war die Firma eher überfordert. Auch wegen dieser seltsamen "job rotation", aufgrund der nach einigen Jahren jeder alles ein bisschen aber keiner was richtig konnte. Es sollen halt alle austauschbar bleiben und nur die "Kochrezepte" abarbeiten. So einfach ist die Welt aber nicht immer. Ich hatte aber gehofft, in der Luft- und Raumfahrt konzentrieren sich da die top Leute. Wird wohl auch so sein. In meinem Fall war es die Medizintechnik. Das nur am Rande, sorry für OT. Gruß Stefan
jared1966 Geschrieben 26. Februar 2012 Melden Geschrieben 26. Februar 2012 (bearbeitet) Letztlich gibts aber für die Qualität von Flugzeugen immer noch ein übergeordnetes Kriterium: Die technische Abnahme. Und die ist derart strikt, dass Flugzeuge egal von wem am Ende eben einwandfrei funktionieren müssen. Wir sehen ja, was alleine schon mit feinsten Haarrissen bei Airbus und Boeing passiert. Boeing sucht genau wie Airbus via Headhunter die meisten Arbeitskräfte in den Führungsebenen und gerade bei den Technikern international. Das gibt sich nichts am Ende, was die Qualität betrifft. Bearbeitet 26. Februar 2012 von jared1966
bueno vista Geschrieben 26. Februar 2012 Melden Geschrieben 26. Februar 2012 ... übergeordnetes Kriterium: Die technische Abnahme. Und die ist derart strikt ... Man kann nur auf bekannte Fehler prüfen. Bei neuer Technologie fehlt an mancher Stelle Erfahrung. Manchmal laufen Prozessparameter weg oder es ist die Qualität des Rohmaterials schwankend. Man kann auch nicht jedes Detail prüfen, Zeitaufwand und Kosten wären nicht tolerierbar. Wieso man die Spalte falsch ausglich und dies von den Prüfern übersehen wurde, bleibt Boeings Geheimnis.
Coronado Geschrieben 26. Februar 2012 Melden Geschrieben 26. Februar 2012 http://www.wbez.org/story/boeings-787-has-...ng-glitch-96156 http://www.reuters.com/article/2012/02/23/...E81L03720120223 http://www.bangkokpost.com/news/world/2813...roduction-costs Sorry, ich habe den falschen Artikel verlinkt. Im dritten Link wird direkt darauf verwiesen. Hier im verlinkten Reuters-Artikel schreiben sie aber schon von einem "Flaw in the fuselage", der mit shimming bei den ersten 55 repariert werden soll. Die folgenden Modelle dürften aber dann das Problem nicht mehr haben Top, danke. Hatte es anders verstanden! :)
Der_Stevie Geschrieben 28. Februar 2012 Melden Geschrieben 28. Februar 2012 Letztlich gibts aber für die Qualität von Flugzeugen immer noch ein übergeordnetes Kriterium: Die technische Abnahme. Und die ist derart strikt, dass Flugzeuge egal von wem am Ende eben einwandfrei funktionieren müssen. Wir sehen ja, was alleine schon mit feinsten Haarrissen bei Airbus und Boeing passiert. Boeing sucht genau wie Airbus via Headhunter die meisten Arbeitskräfte in den Führungsebenen und gerade bei den Technikern international. Das gibt sich nichts am Ende, was die Qualität betrifft. Wenn die Qualität in der Abnahme erzeugt werden soll, kann man zu Problemen gelangen, wie man sie bei der 787 grad sieht. Qualität kann man nicht gut erprüfen, die muss man produzieren. Das Produkt geht natürlich irgendwann fehlerfrei raus, die Frage ist nur wann und zu welchem Preis. Ist aber vermutlich vermessen, von hier aus die Vorgänge zu analysieren, die zu den derzeitigen Problemen geführt haben. Dass amerikanische Firmen im Allgemeinen über kein gutes Facharbeiterniveau verfügen und die Firmenstruktur es nicht fördert, bekannte Probleme nach oben zu melden, kann etwas damit zu tun haben, muss aber nicht. Gruß Stefan
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