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Geschrieben (bearbeitet)
Zwangslösung am Flughafen Budapest für Ryanair

 

 

Die Passagiere von Ryanair müssen den 300-500 M langen Weg nun laufen, in jeder Wetterlage.

 

Quelle: Airportal-hu

 

Es lohnt sich, im folgenden Link die Karten und Fotos anzugucken – einfach nach unten scrollen.

 

http://www.airportal.hu/spotter-forum/view...b9402985afd6ea7

 

 

Es ist ja nicht nur die Entfernung bei Regen laufen zu müssen. Damit die Umlaufzeit von 25 Minuten eingehalten werden kann, wird man schon mal voraus gehen dürfen und dann warten bis man endlich einsteigen darf.

Mal sehen wann bei Sturm und Regen der este Regenschirm übers Vorfeld fliegt.

Bearbeitet von 5R-MFT
Geschrieben
Es ist ja nicht nur die Entfernung bei Regen laufen zu müssen. Damit die Umlaufzeit von 25 Minuten eingehalten werden kann, wird man schon mal voraus gehen dürfen und dann warten bis man endlich einsteigen darf.

Mal sehen wann bei Sturm und Regen der este Regenschirm übers Vorfeld fliegt.

Dann warten wir mal ab bis die ersten Pax durchgeweicht, erfroren oder einen Sonnenstich bekamen. Wobei am Letzten scheinbar nicht unbedingt nur Ryanair-Passagiere zu leiden haben.

 

Allerdings bin ich ziemlich zuversichtlich, dass wer den Weg vom Parkplatz pder vom Bus zum Terminal verkraftet, auch den Weg vom Terminal zum Flieger schafft.

 

Geschrieben
Mischkalkulation.

 

 

Selbst die gute LH macht mit einem 99er Return "definitiv" Verlust.

 

Das ist mir schon klar, aber wenn ich Tickets mit einem Preis verkaufe, der nicht mal die Gebühren deckt, dann finde ich das schon definitiv zu heftig.

Geschrieben

Die Ankündigung von MOL neben weiteren Zielen künftig auch das beliebte local-beer ex CGN anbieten zu wollen ist wegweisend und visionär. Damit wird die direkte Konkurrenz (4U) vollends ihre Monopolstellung verlieren.

Es geht voran. :)

Geschrieben

Wie lange haben Piloten nach einen solchen Vorfall Zeit nach einem Ausweichflughafen zu suchen? Mir kommt es ein bisschen Spanisch vor, dass es gerade HHN war. Wird in solchen Fällen der nächste angeflogen oder hat man zeit?

Geschrieben

Also, man kann ja über Ryanair denken was man will... aber neben ihren bekannten Tiefpreisen ist diese Airline auch für ihren Unterhaltungswert nicht übel...

Neueste Idee: Gewichtsreduktionen beim Personal und man hat überlegt, aus gleichem Grund die Armlehnen auszubauen... :rolleyes:

Geschrieben (bearbeitet)

@ Schorse

Mein Kommentar zu Deinem Kommentar:

Aber Du weißt natürlich bestens Bescheid. Du bist selber Pilot, wahrscheinlich sogar bei FR und kennst deshalb die procedures in solchen Fällen auswendig. Du konntest Dir natürlich auch einen Eindruck verschaffen, wie es den Paxen und der Crew gesundheitlich geht, und wärst nach Abwägung aller Fakten und Daten in Lugano notgelandet.

Und dann hätte ein anderer Schorse hier geschrieben: Es war ja offensichtlich kein akuter medizinischer Notfall an Bord, und die Flughöhe war bereits im unkritischen Bereich (also keine Sauerstoffmasken mehr nötig), und technisch war sonst alles o.k. mit dem Flieger, und warum konnte der Pilot dann nicht die paar Minuten weiterfliegen, um dorthin zu gelangen, wo es einen Wartungsstützpunkt gibt, vielleicht auch eine Ersatzmaschine zum Weitertransport der Paxe?

Und wenn sich das ganze in einer LH-Maschine abgespielt hätte, dann wärst Du wahrscheinlich des Lobes voll für das umsichtige Verhalten der Crew gewesen.

Fröhliche Ostern

 

Tante Edith meint im Hintergrund: "Gott bist Du heute wieder bissig."

Bearbeitet von aaspere
Geschrieben

Irgendwie kann man es Euch auch nicht Recht machen, oder?

 

Der Pilot ist sofort auf eine Flughöhe gesunken bei der jeder gesunde Mensch ohne Sauerstoffmaske oder Atemgerät atmen kann und wenn sonst alles am Flugzeug funktioniert sehe ich kein Problem darin zu einem Flughafen weiter zu fliegen, an dem man eine bessere Firmeninterne Infrastruktur hat.

 

Das vereinfacht nämlich auch den Weitertransport der Passagiere. Die wollen nämlich zu ihrem Zielort und das möglichst entsprechend der gebuchten Flugzeiten und nicht auf irgendeinem sonst absolut Non-Ryanair-Flughafen darauf warten, dass Ryanair dort ein Ersatzflugzeug hinorganisiert bekommt.

 

Vielleicht hat(te) FR in HHN ja sowieso ein oder zwei Maschinen im Backup.

 

Bei Ryanair mag zwar immer wieder mehr und neues Einsparpotential gesucht werden, aber mit 100%iger Sicherheit nicht an der Sicherheit der Besatzungen und der Passagiere.

 

Aber es gehört hier ja schon zum Standard, hinter jeder Aktion von Ryanair etwas Bösartiges zu vermuten!

 

Frohe Ostern Euch allen!

Geschrieben
Aber es gehört hier ja schon zum Standard, hinter jeder Aktion von Ryanair etwas Bösartiges zu vermuten!

 

Frohe Ostern Euch allen!

 

 

Hallo

 

so ist es!

 

Zum Teil wird auch einfach irgendwas hinein interpretiert

und wenn es noch so unwahr und schwachsinnig ist.

 

Frohe Ostergrüsse allerseits!

 

Larsi

 

 

 

 

 

Geschrieben

Nun das ist wieder einmal ein schönes Beispiel für die Haltung in unserer Zeit.

Es scheint zwei (vielleicht auch drei) Regeln zu geben, nach denen heute gehandelt wird.

 

1. Technik darf nicht versagen.

2. Wenn Technik doch versagt, muss es dafür einen persönlichen Schuldigen geben.

 

Und dann vielleicht auch noch:

3. Wenn es keinen persönlichen Schuldigen gibt, muss der böse Unternehmer/Kapitalist die Schuld haben, weil er seinen Gewinn zu Lasten anderer ins unermessliche steigern will.

 

Da die Maschine ja sehr offensichtlich noch voll flugfähig war, es keinen medizinischen Notfall an Bord gab, war der Weiterflug nach Hahn die für alle beteiligten beste und richtige Entscheidung.

Ich stelle mir die Schlagzeile vor, wenn man in Friedrichshafen oder Memmingen gelandet wäre und die Passagiere dort 6 bis 8 Stunden auf den Weitertransport hätten warten müssen.

 

Aber am besten gefällt mir immer noch die Idee, der Flieger hätte zum Abflugort zurückkehren sollen.

Wahrscheinlich im Tiefflug über den St. Gotthard, oder wie?

Es wäre zumindest mal ein völlig neues Vorgehen, mit einem Flieger nach einem Druckabfall wieder auf 5000m aufzusteigen.

Wer solche Vorschläge unterbreitet, der versucht auch mit einem Fön einen Waldbrand auszublasen! :blink:

Geschrieben

Wenn keine Gefahr mehr für Insassen und Maschine bestand, ist es verständlich dass man den nächsten eigenen Wartungsstützpunkt anfliegt. Wobei es einem schon ein bisschen komisch vorkommt. Vor einigen Jahren ist eine FR in Bremen wegen eines Herzinfarktes eines Passagieres notgelandet. Da war BRE schon Base. Ob es Zufall war?? Keine Ahnung

Geschrieben

Es kann auch Gründe geben warum man nicht beim nächsten Flughafen runter geht. Unter Umständen war man noch zu schwer für eine Landung am nächsten Airport. Eine Overweightlandung wird nur in wirklich brenzligen Situationen riskiert. Ich habe keine Zweifel am richtigen Handeln der Crew und des OpsCon.

Geschrieben
Wobei es einem schon ein bisschen komisch vorkommt. Vor einigen Jahren ist eine FR in Bremen wegen eines Herzinfarktes eines Passagieres notgelandet. Da war BRE schon Base. Ob es Zufall war?? Keine Ahnung

Was bitte, ist daran komisch?

Und Dein zitiertes Medical war nicht vor einigen Jahren sondern im September letzten Jahres. Flug von Berlin nach Edinburgh. Und Bremen liegt auf der direkten Route dieses Fluges und war der nächst erreichbare Flughafen.

 

Geschrieben

ich glaube bei Medicals wo es wirklich um Leben und Tod geht, wird nächstgelegene geeignete Flughafen angeflogen. Aber abgesehen davon, ist in einem solchen Fall kein Basis der Airline notwendig. Landen, Tür auf, kranken Pax raus, Tür zu und weiterfliegen.

 

Micha:

Das mit dem Gewicht kann unter Umständen vorkommen, aber normal sollte die 738 auf der Strecke noch locker unter MTOW und MLW bereits in Mailand gestartet sein.

Geschrieben
Was bitte, ist daran komisch?

Und Dein zitiertes Medical war nicht vor einigen Jahren sondern im September letzten Jahres. Flug von Berlin nach Edinburgh. Und Bremen liegt auf der direkten Route dieses Fluges und war der nächst erreichbare Flughafen.

 

Über dich kann man sich nur lustig machen Stephan. Ohne deine Kindergartenkram und deinen total unnötigen Kommentaren würde es hier langweillig sein. Nur leider solltest du mal produktive Beiträge schreiben und nicht immer Leute angehen. Bevor man hier umsichballert erstmal nachdenken was man schreibt ;)

 

Der besagte Vorfall war im Mai 2008 und geschah auf einem Flug von PL nach GB. Ausserdem habe ich nie gesagt, dass FR mit Absicht in BRE notgelandet ist. Es kommt einen aber trotzdem komisch vor.

Geschrieben

Klar wäre das interessant zu erfahren. Allerdings muss man sagen, dass diese Frage unmittelbar nach dem Vorfall an Bord erstmal irrelevant gewesen sein dürfte. Wahrscheinlich wird dann instinktiv auf "Emergency Procedures" umgeswitcht und alle nötigen Schritte eingeleitet. Warum es zum Druckabfall kam, soll doch die Technik am Boden herausfinden. Ich schätze dass der Flieger eh erstmal in die "Werkstatt" muss.

 

Laut dem avherald ist es ja beim Durchfliegen von FL310 relativ plötzlich zum Druckabfall gekommen. Daraus schließe ich, dass das Pressurization System vom Boden hinauf bis FL310 noch normal gearbeitet hat und es erst dann irgend etwas den Druckverlust hervorgerufen hat.

 

Da erinnere ich mich gerade an einen Flug von Lufthansa Flug OPR/EWG mit dem "Jumbolino". Ich glaube EDDF-EDDL oder EDDF-EDDG, weiß nicht mehr so genau. Nach dem Start macht der Cpt. eine Ansage, dass wir heute nicht so hoch fliegen würden, weil wir Probleme mit der Druckkabine hätten. Das liegt nun schon ein paar Jährchen zurück, aber keiner im Flugzeug reagierte auf diese Aussage verängstigt oder nervös und auch in der Presse habe ich darüber nichts gelesen. Hier hätte man sich auf fragen können warum ist der Pilot damals nicht umgedreht? Insbesondere dann, wenn ein technisches Problem bekannt ist. Ich kann nicht beurteilen wie viel Risiko der Pilot dort eingegangen ist, gehe aber immer davon aus, dass die Herren und Damen vorne im Cockpit wissen was sie tun.

 

Man scheint auf Vorfälle bei Billig- oder Touriairlines generell empfindlicher zu reagieren als bei Full-Service- und Eliteairlines.

 

 

 

 

Geschrieben

Guten Morgen,

 

generell zieht auch nicht mehr die Behauptung der

grossen Airlines und dessen Umfeld drumrum,

dass die Billigflieger ach so unsicher seien.

Wesentlich schlechtere Pilotenschaft, weniger Training bla bla

Weniger Wartung der Flugzeuge. Ist doch alles Standart!

 

Vor 10 Jahren war das alles bei grossen Teilen der Gesellschaft

noch ein Thema. Mittlerweile weiss fast jeder, betone fast,

das dies nicht mehr als kalter Kaffee ist! :)

 

Gruss Larsi

Geschrieben

Ich denke, daß wir sicher noch erfahren werden, warum es den Druckabfall gegeben hat. Eines ist jedenfalls klar: es war eine echte Notlandung, und ich weiß nicht, was mir so durch den Kopf gegangen wär, wenn plötzlich die Sauerstoffmasken runterfallen. Von Panik in der Kabine habe ich aber nichts gelesen. Und deshalb denke ich, daß die gesamte Crew alles richtig gemacht hat, und ja, Larsi, auch das ist richtig, was Du geschrieben hast.

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