Tommy1808 Geschrieben 3. Mai 2014 Melden Geschrieben 3. Mai 2014 Etihad ist auch ein Großabnehmer von Airbus. Wenn da mal ein paar Airbusse ein wenig Länger auf Auslieferung warten, dürfte der Druck auf die EU ein wenig steigen, doch großzügiger zu sein. Airbus dürfte kaum ein Problem haben offene Forderungen einzutreiben, Etihad besitzt die meisten seiner Flugzeuge ja. EY aber massiv wenn Airbus das tut. Auch mit Boeing, so ein Kinderkram ist so gar nicht gut für die Bonität. Gruß Thomas
jubo14 Geschrieben 3. Mai 2014 Melden Geschrieben 3. Mai 2014 Airbus dürfte kaum ein Problem haben offene Forderungen einzutreiben, Etihad besitzt die meisten seiner Flugzeuge ja. EY aber massiv wenn Airbus das tut. Auch mit Boeing, so ein Kinderkram ist so gar nicht gut für die Bonität. Gruß Thomas Gut grob wissen wir nun was Du sagen willst. Aber kannst Du nun zwischen den Satzanfang und das Ende auch noch die restlichen Wörter einfügen? ;)
polvo Geschrieben 3. Mai 2014 Melden Geschrieben 3. Mai 2014 Das ist absolut richtig was Du sagst. Zuletzt hat AB im Handling ja auch auf das DCS Amadeus Altéa umgestellt. Das Sabre Airport System ist ja noch wesentlich schlimmer - hat tolle, langsame Masken. Da ist eine 738 definitiv nicht an nur zwei Schaltern in 1,5h abzufertigen. Wie auch immer - welche Vorteile gäbe es denn, wenn AB und EY im gleichen System arbeiten? also bei uns in NUE halten sich schon seit längerem Gerüchte, dass AB wieder von Altéa weggeht. Das wäre ein absolute Katastrophe denn jetzt läuft so langsam endlich alles! Die Umstellung war übrigens schon vor gut 2 Jahren. Bei uns in NUE war die im März 2012 mitten im Winterhub. Wir waren damals übrigens das erste Hub von AB das auf Altéa umgestellt wurde. Dementsprechend viel Spaß hatten wir auch in den ersten Wochen und Monaten.... :D
Beebo12 Geschrieben 3. Mai 2014 Melden Geschrieben 3. Mai 2014 Air Berlin braucht wohl auch noch eine richtige Kapitalerhöhung. „Bundesregierung würde heimischen Investor für Air Berlin begrüßen“ http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEKBN0DJ0BI20140503 Die DE Bundesregierung hofft da auf einen wagemutigen heimischen Investor für Air Berlin. Bei AB dürfte die Lage schlimmer Aussehen, wie WPS das so dargestellt hat. Wird wohl nicht so einfach, wenn WPS nicht weiß, wie Air Berlin die Verluste reduzieren könnte. Ein Investor will in der Regel, das sich sein Geld vermehrt, und nicht volle Turbine verbrannt wird. Bei den Verlusten dürfte es bei AB auch in allen Ecken und Enden nicht stimmen. Kann auch sein, dass die Schechs erst mit Verkündung der Zahlen die ganze Misere bei AB realisiert haben, und jetzt Hogan dampf machen, er sollen doch mal das Risiko ein wenig breiter steuern. Das Air Berlin Nettoverlust im 4. Quartal 2013 dürfte etwa 182,2 Mio. betragen. Vermutlich dürfte in Q4 13 und Q1 14 zusammen ein Nettoverlust von über 300 Mio. eingeflogen werden. Daher musste Etihad auch so tief für Air Berlin in die Tasche greifen. WPS Philosophierte übers Sommerwetter, aber die dicken Verluste hat AB im WFP eingeflogen. Bereiche mit Gewinnen dürften bei AB nicht vorhanden sein. Nur den Charterbereich radikal zu reduzieren, wird wohl auch nicht viel nutzen. WPS wird sich da schnell etwas überlegen müssen.
jumpseat Geschrieben 4. Mai 2014 Melden Geschrieben 4. Mai 2014 So Air Berlin so lange überlebt, plant man nun doch anscheinend wieder ein kleines Touristik-Drehkreuz im Winter Dienstags in NUE. Da fällt mir nur noch der alte Adenauer Spruch ein: Was interessiert mich mein Geschwätz vom letzten Jahr... Destinationen sollen AGA, FUE, FNC, ACE, HRG, RMF und SPC sein, wobei FNC, FUE und ACE schon bei Tuifly veröffentlicht sind. Quelle: nrwluftfahrt.de
jumpseat Geschrieben 4. Mai 2014 Melden Geschrieben 4. Mai 2014 Mit Zubringer von welchen Airports? Die Quelle bezieht sich bislang nur auf Paderborn, die bei Tuifly gelisteten 3 Umläufe verlassen NUE zwischen 08:30 und 09:00 und kommen alle gegen 18 Uhr wieder in NUE an. Das entspricht ziemlich genau den bis Winter 2012/13 üblichen Hub Operationen. AB hat das ganze noch nicht online gestellt, daher kann ich Deine Frage nicht beantworten.
Dreda Geschrieben 4. Mai 2014 Melden Geschrieben 4. Mai 2014 Dann warten wir mal noch ein paar Tage/Wochen bis es da was konkretes gibt...
Hubi206 Geschrieben 5. Mai 2014 Melden Geschrieben 5. Mai 2014 Matthias Ruete von der EU-Kommission sagt im Interview, warum die EU die Beteiligungen von Etihad und Co. prüft und wie man für fairen Wettbewerb sorgen will. U.a. sagt er folgendes zu Beteiligungen und deren Auswirkungen: Wir schauen als Oberaufseher, ob wirklich die europäischen Aktionäre den Businessplan aufstellen und bei der Ernennung zentraler Manager das Sagen haben. Ein Minderheitsaktionär darf keinen Einfluss auf einen Flotten- oder Flugplanentscheid nehmen. Minderheiten dürfen nicht ins Tagesgeschäft hineinreden. Das schauen wir uns an. Wenn das auch auf AB zuträfe, dann hätten EY und AB u.U. aber große Probleme
Waldo Pepper Geschrieben 5. Mai 2014 Melden Geschrieben 5. Mai 2014 Das Etihad nicht erst seit gestern Einfluß auf wichtige Entscheidungen bei Air Berlin nimmt, ist doch nun jedem bekannt, nur der EU-Kommission nicht ?
Dummi Geschrieben 5. Mai 2014 Melden Geschrieben 5. Mai 2014 Einfluss nehmen ist gestattet, das erwartet man auch vom größten Einzelaktionär der mit zwei von 11 Sitzen im Board eine Minderheitsstimme hat. Aber Beherrschen darf er das Geschäft halt nicht.
744pnf Geschrieben 6. Mai 2014 Melden Geschrieben 6. Mai 2014 Einfluss nehmen ist gestattet Laut Matthias Ruete wäre auch das nicht gestattet. Wer hat jetzt Recht?
ilam Geschrieben 6. Mai 2014 Melden Geschrieben 6. Mai 2014 Ich denke, es ist nur eine "Definitionsfrage". Einfluss nimmt - extrem streng gesehen - jeder einzelne Passagiert mit der Entscheidung, einen Flug mit Air Berlin anzutreten. Ein "wir wären dafür, XY zu machen" ist für einen Minderheitsaktionär auch kein Problem, aber ein "Wenn nicht XY gemacht wird, dann drehen wir den Geldhahn zu und der Laden ist Pleite" schon. Jetzt ist "nur" die Frage, wie konkret EY AB die Pistole auf die Brust setzt und wie gut das nachweisbar ist.
jubo14 Geschrieben 6. Mai 2014 Melden Geschrieben 6. Mai 2014 Laut Matthias Ruete wäre auch das nicht gestattet. Wer hat jetzt Recht? Nunja, dass ist wieder die typische Politikeraussage. Denn natürlich darf ich (versuchen) Einfluss auf das Unternehmen zu nehmen, dessen Anteilseigner ich bin. Das darf sogar der Kleinaktionär mit seinen 1 - 100 Aktien am Unternehmen. Die einzige Frage ist, schaffe ich das? Beim Kleinaktionär ist es klar, dass er es wohl ehr nicht schaffen wird. Anders sieht es bei einem Großaktionär aus, der zwar nicht die Mehrheit der Aktien hält, gegen dessen Wunsch aber niemand mehr wagt zu handeln. Der beherrscht, bzw. kontrolliert das Unternehmen. Und das wäre die Situation, in der AB aufhört eine Deutsche / Europäische Airline zu sein und seine Streckenrechte verliert.
744pnf Geschrieben 6. Mai 2014 Melden Geschrieben 6. Mai 2014 Jetzt ist "nur" die Frage, wie konkret EY AB die Pistole auf die Brust setzt und wie gut das nachweisbar ist. Genau das ist einer von zwei springenden Punkten. Wenn es keine Möglichkeit gibt, Zuwiderhandlung nachzuweisen kann man den Paragrafen auch gleich getrost als Makulatur sehen. Der andere Punkt bringt uns zurück zum alten Dilemma, in dem die Politik steckt: setzt man das europäische Recht aufs strengste durch und riskiert erheblche Folgen für Arbeitsmarkt und Wettbewerbssituation oder "lässt man Fünfe gerade sein" und setzt sich dem Verdacht aus, noch nichtmal die eigenen Gesetze nicht glaubwürdig durchsetzen zu können.
Flotte Geschrieben 6. Mai 2014 Melden Geschrieben 6. Mai 2014 Anders sieht es bei einem Großaktionär aus, der zwar nicht die Mehrheit der Aktien hält, gegen dessen Wunsch aber niemand mehr wagt zu handeln. Der beherrscht, bzw. kontrolliert das Unternehmen. Anders sieht es bei einem Großaktionär aus, der als einziger Anteilsnehmer eine völlig dekapitalisierte Gesellschaft rekapitalisiert. Anders gesagt: Wenn Etihad 300 Mio gibt, müssen die "Mehrheits"-Gesellschafter 700 Mio geben.
jubo14 Geschrieben 6. Mai 2014 Melden Geschrieben 6. Mai 2014 Nicht ganz richtig! Das würde nur gelten, wenn diese 300 Mio im Rahmen einer Kapitalerhöhung fließen, sprich für 1 Mrd. neue Aktien ausgegeben werden. Aber das ist hier ja ausdrücklich nicht der Fall. Ergo "müssen" die anderen Anteilseigner auch nicht selber Kapital nachschießen.
Dummi Geschrieben 6. Mai 2014 Melden Geschrieben 6. Mai 2014 Wenn es keine Möglichkeit gibt, Zuwiderhandlung nachzuweisen kann man den Paragrafen auch gleich getrost als Makulatur sehen. Obwohl das ungern zugegeben wird ist das zum Teil der Fall. Vor allem da die Kommission derzeit sowieso aktiv daran arbeitet diesen Paragrafen abzuschaffen. Das heißt, man kann das jetzt verfolgen, und wird das auch, das wird ein paar Jahre dauern, dann wird man sich noch ein paar Jahre streiten was das bedeutet und wie man da vorgeht, und bis dahin hat sich die Welt wieder ein ganzes Stück weiter gedreht.
Flotte Geschrieben 6. Mai 2014 Melden Geschrieben 6. Mai 2014 Nicht ganz richtig! Das würde nur gelten, wenn diese 300 Mio im Rahmen einer Kapitalerhöhung fließen, sprich für 1 Mrd. neue Aktien ausgegeben werden. Aber das ist hier ja ausdrücklich nicht der Fall. Ergo "müssen" die anderen Anteilseigner auch nicht selber Kapital nachschießen. Weniger knapp: Wenn Etihad 300 Mio gibt, müssen die "Mehrheits"-Gesellschafter 700 Mio geben, um den Anschein zu wahren, die Gesellschaft zu kontrollieren. Wer die Kapelle bestellt, bestimmt die Musik. Faktisch wird EY mit den zum Eigenkapital zu zählenden 300 Mio Alleinaktionär der sonst bankrotten AB. Kein Gericht wird sich der Auffassung anschließen, daß die die Katastrophe herbeiführenden Altaktionäre eines bankrotten 800-Mio-Lochs ihrem Weißen-Ritter-Retter den Weg "zurück" in die Profitabilität weisen oder dies auch nur könnten. Absurdes Theater aus der Winkeladvokatur. Wenn EU-Regierungen ihre Carrier nicht mehr päppeln dürfen, dürfen das künftig EU-ausländische Regierungen? Wenn diese Pläne Bestand haben dürften, wäre das die Präzedenz, daß künftig EU-Unternehmen beliebig durch fremde Regierungen aufgekauft werden dürften - im Prinzip die Bankrotterklärung des EU-Wirtschaftsraumes als solchem.
ramsesp Geschrieben 6. Mai 2014 Melden Geschrieben 6. Mai 2014 Wenn diese Pläne Bestand haben dürften, wäre das die Präzedenz, daß künftig EU-Unternehmen beliebig durch fremde Regierungen aufgekauft werden dürften - im Prinzip die Bankrotterklärung des EU-Wirtschaftsraumes als solchem. Protektion hat noch nie zu dauerhafter Wettbewerbsfähigkeit von Wirtschaftsräumen, Branchen oder einzelnen Unternehmen geführt. Und wenn sich Europa im weltweiten Wettbewerb behaupten will, muss es sich diesem stellen und sich nicht gegen unliebsame Marktteilnehmer abschotten
jubo14 Geschrieben 6. Mai 2014 Melden Geschrieben 6. Mai 2014 Noch einmal. Du verwechselst hier Anteile am Unternehmen mit der zur Verfügungstellung von Geld. Im ersten Fall handelt es sich um eine Kapitalerhöhung. Hier werden neue Aktien ausgegeben. Gibt nur einer Geld, erhöht er damit seinen Einfluss im Unternehmen. Im zweiten Fall handelt es sich schlicht und ergreifend um einen Kredit. Natürlich hat ein Geldgeber auch gewisse Einflüsse auf ein Unternehmen. Nur leitet der Geldgeber das Unternehmen in der Regel eben nicht. Exakt darum geht es! Das hat nichts mit "Winkeladvokatur" zu tun. Ob ein Unternehmen sein "Eigenkapital" selber verdient hat, als Kredit oder als Geschenk bekommen hat ist völlig irrelevant.
Beebo12 Geschrieben 6. Mai 2014 Melden Geschrieben 6. Mai 2014 Das Problem dürfte für Air Berlin weniger die EU sein, sondern die horrenden Verluste. Dazu noch ein zwei Absätze aus der LH Präsentation fürs Q1 14 Für die Passage Airline Gruppe zeichnet sich in den kommenden Monaten ein schwaches Marktumfeld ab. Während die Anzahl der Vorausbuchungen im wachsenden Markt insgesamt solide erscheint, sorgen insbesondere niedrigere Durchschnittserlöse für anhaltenden Preisdruck in den Verkehrsgebieten Europa und Nordamerika. Diese Entwicklungen sind zum einen auf steigenden Wettbewerbsdruck, zum anderen aber auch auf spezifische Entwicklungen auf einzelnen Strecken zurückzuführen. Die Passage Airline Gruppe hat begonnen, Szenarien für Kapazitätskürzungen im Winterflugplan zu erarbeiten, die eine Reaktion auf eine anhaltende Marktschwäche bedeuten würden. Da ist schon zu befürchten, dass die paar Turbine Einsparungen gleich vom Yield Verfall mehr als aufgefressen werden. Das Angebot an Linienflügen und engere Verzahnung mit Etihad und evtl. mit AF/KLM wird auch keine Wende bringen. Also weiter so hohe Verluste schreiben, bis Etihad den Stecker zieht. Glaube nicht, dass die Verluste groß sinken werden. Die Golf Airlines und TK machen sich auch die Preise mit den massiven Kapazitätsausbau kaputt. Das wird dort auch früher oder später mit dicken roten Zahlen enden.
Flotte Geschrieben 6. Mai 2014 Melden Geschrieben 6. Mai 2014 Noch einmal. Du verwechselst hier Anteile am Unternehmen mit der zur Verfügungstellung von Geld. Im ersten Fall handelt es sich um eine Kapitalerhöhung. Hier werden neue Aktien ausgegeben. Gibt nur einer Geld, ... Ich verwechsle nicht, sondern bewerte die 300-Mio-Transaktion als faktische Kapitalerhöhung. Und was heißt da, ich bewerte? AB hat das in eigener PM so dargestellt. Im Detail, daß irgendwann im August wieder Eigenkapital ausgewiesen wird durch Aktivierung der Mittel aus der nachrangigen Wandelschuldverschreibung. Bei der Wandelschuldemission 2013 hat EY im Verhältnis ihres Aktienanteils diese gezeichnet. An diesem Maßstab wird EY sich für die neuerliche Emission messen lassen müssen - d.h. bei der neuen 300 Mio-Tranche darf EY maximal 29,2%, d.i. für 87,6 Mio zeichnen. Gibt nur einer Geld, erhöht er damit seinen Einfluss im Unternehmen. Meine Rede.
jubo14 Geschrieben 6. Mai 2014 Melden Geschrieben 6. Mai 2014 Du magst es Winkeladvokatur nennen, ich muss mit den kleinen aber feinen Unterschieden täglich leben, bzw. sie berücksichtigen. (allerdings nicht in der Luftfahrtindustrie, was aber nichts am Prinzip ändert) Die 300 Mio dienen zur Erhöhung des Eigenkapitals. Das Eigenkapital hat aber erst einmal nichts mit dem Grundkapital zu tun. Und die Aktien bilden die Verteilung des Grundkapitals an. Beachte, Kapital ist noch lange nicht gleich Kapital. Was die EU nun prüfen kann (darf, muss, will, usw.) ist, ob Etihad trotz weniger als 30% am Grundkapital beteiligt, faktisch das Unternehmen kontrolliert. Und das es zwischen "Kontrolle" und "Beeinflussung" kaum Unterschiede gibt, ersteres verboten, zweite aber erlaubt wäre, ist halt das Dilemma, in dem jeder steckt, der das eindeutig beurteilen will.
ramsesp Geschrieben 6. Mai 2014 Melden Geschrieben 6. Mai 2014 Die Golf Airlines und TK machen sich auch die Preise mit den massiven Kapazitätsausbau kaputt. Das wird dort auch früher oder später mit dicken roten Zahlen enden. Das ist der vollkommen falsche Ansatz: die VAE unterhalten ihre Airlines nicht, um damit Geld zu verdienen. Vielmehr sind diese Airlines gemeinsam mit den zugehörigen Hubs ein strategisches Investment, das dabei helfen soll, die Handels- und Finanzströme dieser Welt umzulenken. Die Burnusträger haben längst verstanden, daß die Quelle ihres bisherigen Reichtums, nämlich Öl, nur noch eine begrenzte Zeit sprudeln wird und basteln daran, Zentren des Welthandels bei sich zu etablieren. Mal darüber nachgedacht, was die großen Finanz- und Handelsplätze dieser Welt (Tokio, Singapur, London, Frankfurt, London und New York) gemeinsam haben ? Richtig, sie sind gleichzeitig auch Mega Hubs. Und genau deshalb investieren die Scheichs in den Aufbau ihrer Airlines samt zugehöriger Hubs. Das Ganze spielt sich auch nicht in Fünf-Jahres-Zeiträumen ab, sondern ist eher ein Fünfzig-Jahres-Plan. Al Nahyan und Co. müssen auch keine Eile haben, denn im Moment sprudelt das Öl noch reichlich (allein die Tageseinnahmen aus der Ölförderung des Emirates Abu Dhabi betragen gut 1 Milliarde Dollar; das ist mehr, als man bislang in "Peanuts" wie AirBerlin, Darwin usw. investiert hat).
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