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airliners.de

Aktuelles zu nordamerikanischen Airlines


Empfohlene Beiträge

  • 2 Wochen später...
Geschrieben (bearbeitet)
Geschrieben (bearbeitet)

Breeze Airways wird im Sommer 2025 eine Basis am Flughafen Akron/Canton (südlich von Cleveland in Ohio gelegen) eröffnen. Ab Juni soll zunächst ein Flugzeug stationiert werden, ein 2. soll im Herbst diesen Jahres und ein 3. in Q1/26 stationiert werden.

https://www.flybreeze.com/news/breeze-airways-announces-akron-canton-as-the-airlines-newest-base-of

Bearbeitet von Emanuel Franceso
Geschrieben

Naja, es sagt vor allen Dingen auch was über die Anzahl albanischer Aussiedler und deren Reiseverhalten. Ja, Standortattraktivität ist schlecht, gehe ich mit. Zu dem Spiel gehört aber auch noch eine Lufthansa (bzw. ein A++ Joint Venture), die "ihren" deutschen Markt mit scharfen Waffen verteidigt. Was bringt es Delta, eine 767 auf JFK-HAM zu setzen, wenn Lufthansa dafür postwendend JFK-FRA/MUC-HAM zum Selbstkostenpreis verscherbelt?

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Lucky Luke:

Naja, es sagt vor allen Dingen auch was über die Anzahl albanischer Aussiedler und deren Reiseverhalten. Ja, Standortattraktivität ist schlecht, gehe ich mit. Zu dem Spiel gehört aber auch noch eine Lufthansa (bzw. ein A++ Joint Venture), die "ihren" deutschen Markt mit scharfen Waffen verteidigt. Was bringt es Delta, eine 767 auf JFK-HAM zu setzen, wenn Lufthansa dafür postwendend JFK-FRA/MUC-HAM zum Selbstkostenpreis verscherbelt?

Aber anderesrum stellt sich zum einen die Frage, warum eine Delta es in diesem Fall nicht auch es so macht und via CDG/AMS Zubringer abgreift? 
Und meinst du, bleiben wir mal bei HAM, dass wegen EK und QR die LH Strecken wie HAM-/FRA/MUC- z.B. SIN/... deswegen auch zum Selbstkostenpreis verscherbelt?

 

...NCC1701 ;)

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb NCC1701:

Aber anderesrum stellt sich zum einen die Frage, warum eine Delta es in diesem Fall nicht auch es so macht und via CDG/AMS Zubringer abgreift? 

Wie meinst du? Es gibt doch auch bei SkyTeam das TATL-Joint-Venture, so dass Delta, AF und KLM alle gleichermaßen an JFK-TIA verdienen.

 

vor 8 Minuten schrieb NCC1701:

Und meinst du, bleiben wir mal bei HAM, dass wegen EK und QR die LH Strecken wie HAM-/FRA/MUC- z.B. SIN/... deswegen auch zum Selbstkostenpreis verscherbelt?

Äpfel und Birnen. Erstens haben QR und EK andere CASKs, so dass du denen als normaler westeuropäischer FSNC schwerlich den Yield madig fliegen kannst. Zweitens haben sie tiefere Taschen und sind keinen Aktionären verpflichtet. Drittens haben sie keinen Open Sky, das bedeutet, sie sind viel mehr gewillt, länger eine Destination auf Gedeih und Verderb zu fliegen, weil die Alternativen begrenzt sind.

 

Und viertens reden wir über ein anderes Produkt mit einer anderen Stage Length. Die Golf-Umsteiger sind bei vielen Reisenden gerade in den höheren Klassen unbeliebt, weil sie genau in der Mitte eine Unterbrechung haben, was langes Schlafen am Stück wie daheim (8h+) unmöglich macht. Würde jetzt aber eine CX HAM-HKG anbieten, dann würde ich durchaus eine Gegenwehr von Lufthansa erwarten.

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Avroliner100:

Komplett Offtopic:

Nix gegen Tirana - Aber wenn eine Airline wie Delta für neue Interkont-Strecken eher Tirana als sämtliche Airports in Deutschland ins Visier nimmt, dann sagt das -leider- vieles bis alles über unseren Luftverkehrsmarkt - und unsere mittlerweile verheerende Standortattraktivität.

Delta hat in den letzten beiden Sommern immerhin manches probiert (ATL - DUS, ATL - STR und JFK - MUC), dass sich offenbar nicht (ausreichend genug) gerechnet hat.

Geschrieben
40 minutes ago, Emanuel Franceso said:

Delta hat in den letzten beiden Sommern immerhin manches probiert (ATL - DUS, ATL - STR und JFK - MUC), dass sich offenbar nicht (ausreichend genug) gerechnet hat.

Gerechnet hat es sich (zumindest im Fall ATL - STR) schon, allerdings ist laut eigener Aussage an anderer Stelle mehr Geld zu verdienen, weshalb man lieber nach Porto, Neapel oder wie in diesem Fall jetzt Tirana ausbaut.

Geschrieben

Umsteigepassagiere aus TIA machen über die Saison gerechnet 4% der Pax des Fluges FRA-JFK mit LH aus und sind dabei auf Nr. 5 der meistgenutzten Anschlüsse. Dazu kommen dann ja noch viele weitere Umsteigemöglichkeiten von NYC nach TIA.

 

Die Nachfrage ist also unabstreitbar da, ich frage mich nur mit was für Yields DL auf dieser stark VFR belasteten Strecke rechnen darf.  

Geschrieben

Um mal ein paar Wissenslücken zu schließen: der Markt US-EU lebt von Privatreisenden, Geschäftsreisende sind nur noch Beifang. Ob im ethnischen oder touristischen Kontext ist für Deutschland erstmal egal, denn wir haben abseits von Süddeutschen Schlössern und ein paar Army Bases weder der einen noch der anderen Gruppe groß etwas zu bieten, zumindest nichts was sich in der Attraktivität mit antiken südeuropäischen Innenstädten oder Heimatmärkten großer Diasporas aus dem ehemaligen Jugoslawien messen kann. Daher würde ich euch empfehlen, für die nahe Zukunft nicht allzu sehr auf Direktverbindungen in die USA zu bauen. 
 

Und zu TIA selber: ihr habt mitbekommen, dass Albanien eine absolute Trenddestination ist oder? Das ist schon lange in den Staaten angekommen. TIA rankt unter den globalen Top-Cityzielen der Amis und fügt sich in eine Tendenz für mehr Bewusstsein für Value-For-Money amerikanischer Touristen. Ein Bericht der Travel Weekly vom letzten Sommer:
https://www.travelweekly.com/Travel-News/Tour-Operators/US-travelers-hunting-for-value-in-Europe

Geschrieben (bearbeitet)

Was lässt dich daran zweifeln?

 

@Mods, bevor die ganze (recht interessante) Diskussion mal wieder gelöscht wird, kann sie in den Sammelthread für US-Gesellschaften verschoben werden?

Bearbeitet von Netzplaner
Geschrieben
Am 7.3.2025 um 15:48 schrieb Avroliner100:


Komplett Offtopic:

Nix gegen Tirana - Aber wenn eine Airline wie Delta für neue Interkont-Strecken eher Tirana als sämtliche Airports in Deutschland ins Visier nimmt, dann sagt das -leider- vieles bis alles über unseren Luftverkehrsmarkt - und unsere mittlerweile verheerende Standortattraktivität.

Vorauseilender Gehorsam würde ich da sagen !  Trump jr. plant in Albanien ein Luxus Ferien Resort zu bauen - selbstverständlich in einem Naturschutzgebiet.

Geschrieben (bearbeitet)

Was hier komplett außer Acht gelassen wird: sämtliche US-Carrier haben AOSSP-bedingt zusätzliche Kosten, die EU-Carrier nicht haben.

 

Unternehmen wie ICTS gibt es nicht ohne Grund.

Bearbeitet von C46
Geschrieben
vor 23 Stunden schrieb EDDS/EDDC Pax:

Eher muss man sich fragen was in diesen Land so schief läuft, das eine Delta nach Tirana mehr Potenzial sieht als DUS/STR ab ATL

Die Tatsache, dass die Regionen, die in Deutschland touristisch interessant sind näher an FRA und MUC als an anderen Flughäfen. Die Bereitschaft der Passagiere aus Deutschland in die USA, einen Umstieg hinzunehmen bei entsprechender Ersparnis. Wahrscheinlich auch die fehlende Bereitschaft der Flughäfen, Preisnachlässe für neue Langstrecken zu gewähren.

 

Im Jahr 2024 stellen deutsche Passinhaber die zweitgrößte Gruppe der USA-Besucher, nach UK. Weltweit die fünftgrößte Gruppe. Die Zahl der Passagiere 2024 war um 3,4 % niedriger als 2019 (UK -16 %, FRA -8 %, ITA +2,6 %, NLD -15,3 %). An der wirtschaftliche Lage kann es also nicht liegen.

 

vor 23 Stunden schrieb LH2112:

Umsteigepassagiere aus TIA machen über die Saison gerechnet 4% der Pax des Fluges FRA-JFK mit LH aus

Das weiß man in Atlanta dann auch und dürfte eine zusätzliche Motivation sein. 

 

vor 58 Minuten schrieb Wolfgang Stephan:

Trump jr. plant in Albanien ein Luxus Ferien Resort zu bauen

 Geldwäsche und Kokainnachschub (für die eigene Nase) eine Gelegenheit, die sich ein Trump nicht entgehen lassen kann.

Geschrieben
Am 18.11.2024 um 11:48 schrieb Emanuel Franceso:

Spirit Airlines hat das Chapter 11 Verfahren abgeschlossen.

Zitat

Spirit Aviation Holdings, Inc., parent company of Spirit Airlines, LLC, ("Spirit" or the "Company") today announced that Spirit has emerged from its financial restructuring, completing a consensual, deleveraging transaction that equitizes approximately $795 million of funded debt.

With significantly less debt and greater financial flexibility, Spirit emerges as a stronger company better positioned for long-term success. 

As part of the restructuring, the Company has also received a $350 million equity investment from existing investors to support Spirit's future initiatives, including investments to provide Guests with enhanced travel experiences and greater value. Spirit's Plan of Reorganization was confirmed by the United States Bankruptcy Court for the Southern District of New York, with overwhelming support from a supermajority of the Company's loyalty and convertible noteholders. 

Spirit will continue to be led by Ted Christie, President and Chief Executive Officer, and its existing executive team. 

https://ir.spirit.com/news/news-details/2025/Spirit-Airlines-Emerges-from-Financial-Restructuring-Better-Positioned-to-Advance-its-Transformation-and-Enhanced-Guest-Experience/default.aspx

Geschrieben
Am 8.3.2025 um 21:11 schrieb OliverWendellHolmesJr:

Die Tatsache, dass die Regionen, die in Deutschland touristisch interessant sind näher an FRA und MUC als an anderen Flughäfen. Die Bereitschaft der Passagiere aus Deutschland in die USA, einen Umstieg hinzunehmen bei entsprechender Ersparnis. Wahrscheinlich auch die fehlende Bereitschaft der Flughäfen, Preisnachlässe für neue Langstrecken zu gewähren.

 

 

 

Weitgehende Zustimmung zu Deinem Beitrag.

Ich würde allerdings eine anderen Grund für die Südlastigkeit der deutschen US-Verbindungen als entscheidender ansehen:

Die Besatzungszonen nach dem 2.Weltkrieg.

Wären die Briten in Frankfurt und München gewesen und die Amis in Hamburg und Düsseldorf, wäre das Deutschlandbild der Amis ein anderes.

Schlösser und historische Innenstädte gibt es auch im Norden ausreichend.

 

Mit der politischen Situation in den USA sehe ich aber für weitere Direktverbindungen D-USA im Moment wenig Chancen.

Geschrieben (bearbeitet)

Trumps Handelskrieg wirkt sich negativ auf die Airlines aus: 

Zuerst gab es eine Gewinnwarnung bei Delta: Hier schauen die Buchungsprognosen mau aus - sowohl im Geschäftsreise- als auch im Privatkundensegment. In Atlanta rechnet man damit, dass sich die Gewinnmarge in Q1 2025 von prognostizierten 6-8% auf 3-4% nahezu halbiert. Die Aktie ist seit Anfang März von 57€ auf 42€ gefallen. 

https://www.aero.de/news-49420/Delta-schockt-Anleger-mit-Gewinnwarnung.html
 

Nun schlägt auch United Alarm: 

Die Buchungen im USA-Kanada Verkehr sind um 40% eingebrochen. Zudem wird aktuell jede fünfte bereits gebuchte Kanada Reise wieder storniert. Auch bei den Regierungsaufträgen läuft es unrund: Diese sind um 50% eingebrochen und machen zusammen circa 5% des Gesamtgeschäfts bei United aus. Als direkte Folge dessen will United Frequenzen zusammenstreichen und 21 (Mittelstrecken) Flugzeuge mangels Bedarf vorerst stilllegen. An der Börse gab es in den vergangen Wochen für United ein Minus von knapp 30%. 
 

Air Canada und Westjet berichten ebenfalls von drastischen Rückgängen im USA-Geschäft.

https://www.aero.de/news-49466/United-Airlines-brechen-wichtige-Buchungen-weg.html


Und auch AA kommt nicht ungeschoren davon: Die American Airlines Aktie hat in den letzen 3 Wochen rund ein Drittel ihres Werts verloren. Mit minus 28% hat auch Alaska Airlines stark verloren. Bei JetBlue ging es um 20% nach unten, einzig Southwest blieb stabil (vermutlich, da WN fast ausschließlich domestic fliegt).

 

Bearbeitet von Avroliner100
Geschrieben

Love to see it.

 

Ich kann das auch selber nur unterstützen. Wäre ich vorher an einer Reise in die USA durchaus interessiert gewesen, ist sowas für mich seit den ICE-Exzessen, besonders mit Hinblick auf meinen Beruf, jetzt völlig außer Frage. Dieses Land sieht mich erst wieder, wenn sie ihren Despoten und all seine Handlanger beseitigt haben.

Geschrieben

USA-Reisen als Risiko

 

Die Einreisekontrollen an der US-Grenze waren schon bisher alles andere als reine Formsache. Zuletzt häuften sich allerdings Fälle, die für Touristinnen und Touristen ein wirklich böses Erwachen brachten. Deutsche Reisende landeten in Schubhaft, ein französischer Wissenschaftler wurde laut Bericht vom Mittwoch nicht ins Land gelassen. Für eine Rucksacktouristin aus Wales endete ihr USA-Trip in einem „Alptraum“ mit Hand- und Fußfesseln. [...]

 

Schubhaft statt Urlaub: USA-Reisen als Risiko - news.ORF.at

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