aaspere Geschrieben 16. Juli 2010 Melden Geschrieben 16. Juli 2010 Die Hinweise verdichten sich, daß sich die Crew unter Druck gesetzt fühlte. http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/po...sflugzeug.story
aerofan Geschrieben 24. September 2010 Melden Geschrieben 24. September 2010 siehe hier, weiß nicht, was man davon halten soll: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaf...,719209,00.html
Micha Geschrieben 24. September 2010 Melden Geschrieben 24. September 2010 Der Diebstahl ist selbstverständlich allein bei den Verursachern zu sühnen. Aber wäre die Absperrung, Bergung usw. nicht eine Angelegenheit um die sich die Halter des Flugzeugs, sprich der Staat Polen kümmern muss?
jubo14 Geschrieben 25. September 2010 Melden Geschrieben 25. September 2010 Der Diebstahl ist selbstverständlich allein bei den Verursachern zu sühnen. Aber wäre die Absperrung, Bergung usw. nicht eine Angelegenheit um die sich die Halter des Flugzeugs, sprich der Staat Polen kümmern muss? Auf einem russischen Militärflughafen? Und wie stellst Du Dir das vor?
Micha Geschrieben 25. September 2010 Melden Geschrieben 25. September 2010 Auch da wird es Kummunikationswege geben, wenn man Absperrung und Bergung beauftragt, hat man sich auch darum gekümmert.
JeZe Geschrieben 26. September 2010 Melden Geschrieben 26. September 2010 Auch da wird es Kummunikationswege geben, wenn man Absperrung und Bergung beauftragt, hat man sich auch darum gekümmert. Da für die Flugunfalluntersuchung jeweils die im Land ansässige Behörde zuständig ist, müssen dieser auch die Wrackteile zur Verfügung stehen. Mir ist z.B., nicht bekannt, dass in Überlingen Russland Wrackteile geborgen hätte. Macht ja auch nicht wirklich Sinn, da ein fremdes Land im Unfallland nicht über die notwendige Infrastruktur verfügt. Weiß nicht, ob es bei Präsidentenmaschinen Ausnahmen gibt.
jubo14 Geschrieben 26. September 2010 Melden Geschrieben 26. September 2010 Weiß nicht, ob es bei Präsidentenmaschinen Ausnahmen gibt. Im Prinzip sicher nicht! Es sei denn, die Maschine trägt das Rufzeichen AF1. (Und das AF steht hier nicht für eine Französische Fluglinie.) Aber das ist dann schon wieder ein völlig anderes Thema!
Micha Geschrieben 26. September 2010 Melden Geschrieben 26. September 2010 Mit drum kümmern meine ich nicht dass die Halter oder Behörde höchst persönlich anrücken. Die Behörden des Halterlandes das Recht haben bei der Untersuchung des Unfalls zur Stelle zu sein. Wenn man vor Ort ist, wird man wohl auch veranlassen können das sterbliche Überreste geborgen, persönliche Gegenstände den Hinterbliebenen ausgehändigt und das Wrack geborgen (dem Halter zurück gegeben/mit dessen Zustimmung verschrottet ...) wird. Und natürlich nicht Gerät und Personal aus dem eigenen Land, sondern mit Gerät das vor Ort oder in der Nähe und dem Personal das mit dieser Technik vertraut ist, im Auftrag und auf Rechnung des Halterlandes. Wenn der Boeing CEO sagt wir bauen ein Flugzeug, weiß doch auch jeder dass er bestenfalls symbolisch eine Schraube vor der Presse anzieht, sonst aber kein Werkzeug in die Hand nimmt.
homer5785 Geschrieben 12. Januar 2011 Melden Geschrieben 12. Januar 2011 Luftwaffenchef war wohl besoffen: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,739070,00.html
aaspere Geschrieben 12. Januar 2011 Melden Geschrieben 12. Januar 2011 Luftwaffenchef war wohl besoffen: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,739070,00.html Na, also bei 0,6 Promille ist man doch noch nicht "besoffen". Eingeschränkte Handlungsfähigkeit ja, aber doch nicht besoffen. Außerdem saß er ja nicht auf dem Pilotensitz. Mein Verdacht der Druckausübung scheint sich aber zu bestätigen, wenn sich gleich zwei Leute im Cockpit aufhalten, die operativ dort nichts zu suchen haben. Was wohl jedoch nicht aufgeklärt werden dürfte, ist, ob der ursprüngliche Druck vom Präsidenten kam oder nicht, und die beiden nur die Boten waren.
JeZe Geschrieben 12. Januar 2011 Melden Geschrieben 12. Januar 2011 Na, also bei 0,6 Promille ist man doch noch nicht "besoffen". Eingeschränkte Handlungsfähigkeit ja, aber doch nicht besoffen. Außerdem saß er ja nicht auf dem Pilotensitz. Mein Verdacht der Druckausübung scheint sich aber zu bestätigen, wenn sich gleich zwei Leute im Cockpit aufhalten, die operativ dort nichts zu suchen haben. Was wohl jedoch nicht aufgeklärt werden dürfte, ist, ob der ursprüngliche Druck vom Präsidenten kam oder nicht, und die beiden nur die Boten waren. Wenn es zu einem Unfall kommt und man darin verstrickt ist, ist jegliche Menge an Alkohol zuviel. Eine alkoholisierte Person hat im Cockpit nichts zu suchen, egal aus welchem Grund. Aber man sieht an diesem Bericht sehr deutlich, dass die Sache mit der Unfallermittlung in solch einem Fall nicht gerade einfach ist. Wenn jemand anderes ermittelt hätte, wären vielleicht andere Ergebnisse präsentiert worden.
Chees Geschrieben 12. Januar 2011 Melden Geschrieben 12. Januar 2011 Aber man sieht an diesem Bericht sehr deutlich, dass die Sache mit der Unfallermittlung in solch einem Fall nicht gerade einfach ist. Wenn jemand anderes ermittelt hätte, wären vielleicht andere Ergebnisse präsentiert worden. Die Polen ermitteln selber ja auch noch und sie wollen Ende Monat ihren Bericht vorlegen. Bin gespannt was rauskommt...
LH-220 Geschrieben 12. Januar 2011 Melden Geschrieben 12. Januar 2011 Kaczynski weist russischen Absturzbericht zurück http://www.wort.lu/wort/web/europa_und_wel...cht-zurueck.php
aaspere Geschrieben 12. Januar 2011 Melden Geschrieben 12. Januar 2011 Kaczynski weist russischen Absturzbericht zurück http://www.wort.lu/wort/web/europa_und_wel...cht-zurueck.php Und da sage mal noch jemand, Luftfahrt und Politik haben nichts miteinander zu tun.
Su-34 Geschrieben 13. Januar 2011 Melden Geschrieben 13. Januar 2011 Im Prinzip sicher nicht! Es sei denn, die Maschine trägt das Rufzeichen AF1. (Und das AF steht hier nicht für eine Französische Fluglinie.) Aber das ist dann schon wieder ein völlig anderes Thema! Wenn ein Unglück mit der AF1 in Russland geschähe, gäbe es für die auch keine Ausnahme.
744pnf Geschrieben 13. Januar 2011 Melden Geschrieben 13. Januar 2011 Wenn jemand anderes ermittelt hätte, wären vielleicht andere Ergebnisse präsentiert worden. Auf jeden Fall stellt sich für mich die Frage wie ein von russischer Seite vorgelegter Bericht hätte aussehen müssen, um vom offiziellen Polen "akzeptiert" zu werden, wenn darin den Betreibern nur die geringste Mitschuld angelastet wird. Eine Überraschung ist die Reaktion somit nicht, da Polen aufgrund der belasteten Vergangenheit zwischen den beiden Staaten empfänglich ist für jedes Leid, das ihm Russland (bewiesen oder vermutet) antun will. Dazu gehört eindeutig auch der Verfolgungswahn bezüglich der Unglücksursachen in diesem hochsensiblen und mit unendlich viel "historischer Ironie" behafteten Vorgang. Wenn ich es mir recht überlege habe ich dafür sogar einiges Verständnis... @aaspere: Bist Du von der Iran Air-Diskussion (Stichwort Verhältnis Politik-Luftfahrt) so auf den Schlips getreten, dass Du dieses Thema damit vergleichst? Das kann doch wohl nicht Dein Ernst sein, oder?
aaspere Geschrieben 13. Januar 2011 Melden Geschrieben 13. Januar 2011 @aaspere: Bist Du von der Iran Air-Diskussion (Stichwort Verhältnis Politik-Luftfahrt) so auf den Schlips getreten, dass Du dieses Thema damit vergleichst? Das kann doch wohl nicht Dein Ernst sein, oder? Da mißverstehst Du mich aber total. Im anderen Fred hatte ich aufgezeigt, wie verflochten Politik und Luftfahrt sein können, nicht müssen. Hier ist es exemplarisch und erwiesen. Deshalb mein Kurzkommentar hier.
moddin Geschrieben 13. Januar 2011 Melden Geschrieben 13. Januar 2011 Hier der Abschlussbericht auf Englisch: klick
LH-220 Geschrieben 13. Januar 2011 Melden Geschrieben 13. Januar 2011 Tusk: Russischer Absturz-Bericht "unvollständig" http://www.wort.lu/wort/web/europa_und_wel...ollstaendig.php
Rico_Mielke Geschrieben 14. Januar 2011 Melden Geschrieben 14. Januar 2011 http://en.rian.ru/video/20110112/162117872.html das Video dazu....
blackbox Geschrieben 14. Januar 2011 Melden Geschrieben 14. Januar 2011 Bei allen Vorurteilen sollte man einmal die Arbeit des russischen MAK anerkennen, die diesen Vorfall - wie ich finde - rasch und mit der notwendigen Gründlichkeit untersucht haben. Ich kann nirgends Aspekte finden, die unberücksichtigt geblieben sind, geschweige denn Anlass für Verschörungstheorien böten. Jeder, der sich die Simulation der letzten Minuten im Cockpit angeschaut hat, wird zu dem Urteil kommen müssen, dass es tödlicher Leichtsinn des Piloten war, der 96 Menschen das Leben ksotete. Es gab mehrere Fälle bei denen Piloten bei ihren Entscheidungen durch Dritte unter Druck standen, aber sich dennoch die sicherere Entscheidung trafen. Die Entscheidung des Piloten stand gegen die eigene Ausbildung, gegen die Sichtminima der Tu154M, gegen die Einsprüche des Copiloten und auch gegen das dröhnende "Pull Up"-Warnung vom GPWS Gerät...das muss man auch erst einmal so durchziehen, wenn man Verantwortung für das Leben der wichtigsten Personen des Staates trägt.. Eine Mtischud bei den Russen zu Suchen, halte ich für ein billiges Ablenkungsmanöver. Die polnische Seite ist ja ausserdem in einem mehrseitigen Zusatzdokument mit ihrer abweichenden Haltung gewürdigt worden.
Meinor Geschrieben 11. April 2011 Melden Geschrieben 11. April 2011 Kurz vor der Kollision kann man ein durch die VR Aufzeichnung schnelles "ring ring ring" hören. Weis jemand von euch, von welcher Steuermaßnahme oder Instrument das Signal stammt?
monsterl Geschrieben 30. Oktober 2012 Melden Geschrieben 30. Oktober 2012 http://www.focus.de/politik/ausland/toedli...aid_849621.html Polnische Ermittler haben angeblich Spuren von Sprengstoff im Wrack des Flugzeugs gefunden, mit dem der frühere Präsident Lech Kaczynski abgestürzt war. Die Nachricht schürt Verschwörungstheorien. Doch möglich ist noch eine andere Ursache – eine ganz banale.
JeZe Geschrieben 30. Oktober 2012 Melden Geschrieben 30. Oktober 2012 http://www.focus.de/politik/ausland/toedli...aid_849621.html Wieso ist es wichtig, ob man nun Spuren von Sprengstoff findet, oder nicht? Dass es keine Explosion gegeben hat, zeigen doch die Trümmerteile, ob man nun Sprengstoff findet oder nicht...
Larsi Geschrieben 30. Oktober 2012 Melden Geschrieben 30. Oktober 2012 Dies ist doch nun alles Show, meiner Meinung. Die Polen sollen sich an die eigene Nase fassen. Dieser sture Jakob hat die Piloten zur Landung gezwungen, mehr oder weniger! Larsi
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