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airliners.de

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Geschrieben
vor 32 Minuten schrieb d@ni!3l:

 

 

Naja, je nach Strecke wird man da Flugzeuge nutzen denke ich. GVA zu einer Strecke ohne Konkurrenz und hoher Nachfrage, die nicht preissensibel ist geht bestimmt ok mit 150, aber wo man touristisch auf niedrige Stückkosten kommen muss (wegen Wettbewerb) wird man einen 320 nutzen (müssen)?!

 

Wenn man sie hat.

Muss man schnell reagieren, wird man improvisierne müssen.

Hat man einen Zeitfenster, kann man auf den Zulauf der 737 warten.

Kriegt man Flugzeuge im Markt und intern genehmigt, kann man auch agieren.

 

Alles eine Frage der Möglichkeiten, des Zeitdrucks usw.

 

Es stellt sie auch die Frage ob erst mal Eurowings übernehmen würde "so wie es ist" und dann einen eigenen Plan machen und implementieren würde, oder erst mal einen Clean Sheet plant und dann übernimmt. Auch eine Frage der "Bad Bank" und wo man diese Zahlen konsolidiert.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb oldblueeyes:

Alle Punkte die ihr auflistet sind berechtigt.

 

Zur Organisation - da Genf auch eine franzöische Seite hat, weiss ich nicht ob man die Flüge nicht als Eurowing -EU vermarkten kann.

Welches Modell am Ende erfolgreich für Genf sein könnte, wissen wir von ausserhalb auch nicht.

 

Eine Swiss die logischerweise erst mal ihre Hubanbindungen bedienn will und ab und zu hier und da fliegt scheint aber nicht die Erfolgsbringerin zu sein.

 

Schauen wir uns mal die wichtigsten Routen an:

 

- London - +2 Mio Paxe jährlich - Swiss ist auch dabei, es spricht nichts dagegen wenn man es mit Eurowings macht

- Paris -      800k Passagiere klar Frankreich intern und Zubringer für Air France  - als Citystrecke kann Eurowings auch mit niedriger Frquenz erst mal einsteigen, Swiss fliegt diese Verbindung nicht

- Porto -     700k Passagiere - man ist mit TAP im Tandem

-Lisabon - 700k Passagiere- mit TAP im Tandem

- Amsterdam, Madrid, Barcelona - alle über 500k Paxe - Swiss ist nicht dabei

- Brüssel - Swiss ist dabei, kann man auch an Brussels abgeben

- Nizza - Easyjet ist Platzhirsch

-Istanbul -Swiss ist nicht dabei

 

Swiss bedient derzeit 5 der Top 10 Strecken nicht und verhält sich eher wie ein Follower der Nichen sucht. Daher stellt sich erst mal die Grundfrage welche Position man haben möchte.

 

Die 319 hatte ich als kurzfristige Lösung angesehen, weil sie bein Eurowings alle mit 150 Sitze fliegen, in Genf einige A220 ersetzen könnten und Eurowings an sich eh auf dem Weg ist in Deutschland ein Upgauging zu machen. Wenn man da auf den freien Markt zB Midlife A321 bekäme für EWD und dafür ein paar 319 frei machen könnte, wäre es auch EWD geholfen.

 

Natürlich eigenen sich manche Ziele eher als 320er, die Frage ist ob man auf einer IDealkonstellation warten möchte oder man sich auch mit einen ersten Schritt verbessern kann.

Ist mir sehr neu, dass Genf eine französische Stadt ist. Es wird französisch gesprochen, sonst ist aber sehr Romande und diese umfasst den französischen Teil der Schweiz

Geschrieben (bearbeitet)
vor 13 Minuten schrieb Elio:

Ist mir sehr neu, dass Genf eine französische Stadt ist

Hat der Autor auch nicht gesagt. Er hat gesagt, dass der Flughafen von Genf eine französische Seite hat (ähnlich wie Basel). Aufmerksames Lesen hilft.

Bearbeitet von jetstream
Geschrieben

In dem Link ist aber auch nachzulesen, dass eine internationale Ankunft in Genf immer erst eine Einreise in die Schweiz erfordert.

Der „französische Tunnel“ der F-Gates ist zwar noch vorhanden, dient aber eigentlich nurmehr dem Warenverkehr.

Mit Beitritt zum Schengen-Raum wurde er für den Personenverkehr (weil unnötig) aufgegeben.

Es ist also nicht mit Basel zu vergleichen.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Elio:

Ist mir sehr neu, dass Genf eine französische Stadt ist. Es wird französisch gesprochen, sonst ist aber sehr Romande und diese umfasst den französischen Teil der Schweiz

 

Die Schweiz ist so ein kleines Land und du postest immer jeder lokale Pressemeldung zur Swiss.

Es wäre gut eigene Heimat besser zu kennen.

 

vor 15 Minuten schrieb jubo14:

In dem Link ist aber auch nachzulesen, dass eine internationale Ankunft in Genf immer erst eine Einreise in die Schweiz erfordert.

Der „französische Tunnel“ der F-Gates ist zwar noch vorhanden, dient aber eigentlich nurmehr dem Warenverkehr.

Mit Beitritt zum Schengen-Raum wurde er für den Personenverkehr (weil unnötig) aufgegeben.

Es ist also nicht mit Basel zu vergleichen.

 

Das Thema war aber eigentlich ob man einen Schweizer AOC bräuchte, was sicherlich etwas anderes ist als die Passagierbetrachtung.

 

Durch diese historische Situation braucht es Air France nicht und ich würde annehmen dass sie auch als Heimatairline agieren kann.

 

Ob man alles also als "Heimat=EU" Airline erledigen könnte, die Flugzeuge vor Ort als Overnight oder Basis betrachten würde, wäre sicherlich auch eine interessante Frage das Komplexität immer ein Diskussionsthema ist.

Geschrieben

Ich mutmaße nur, da ich mich bei Verkehrsrechten nicht auskenne, aber DE hat / hatte ja Flugzeuge in ZRH stationiert. Wenn das geht müsste doch auch EWG/EWL in GVA gehen, oder? Oder gibt es da einen Unterschied, den ich nicht sehe ? Geht das ggf. nur saisonal oder so?

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb d@ni!3l:

Ich mutmaße nur, da ich mich bei Verkehrsrechten nicht auskenne, aber DE hat / hatte ja Flugzeuge in ZRH stationiert. Wenn das geht müsste doch auch EWG/EWL in GVA gehen, oder? Oder gibt es da einen Unterschied, den ich nicht sehe ? Geht das ggf. nur saisonal oder so?

Das hatte ich so auch im Hinterkopf. Ziele wie Marrakesh, London oder auch Pristina haben mich dann stutzig gemacht, ob das mit einem EU AOC klappen würde. Daher meine Frage danach heute Morgen. 
Nur für die GVA Ops würde Eurowings mMn. keinen Schweizer Ableger gründen, da müsste schon etwas „mehr“ kommen. Ob man es aber in Basel gegen EasyJet versuchen möchte bzw. ob in Zürich neben LX/WK Bedarf besteht wage ich mal zu bezweifeln. 

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb d@ni!3l:

Ich mutmaße nur, da ich mich bei Verkehrsrechten nicht auskenne, aber DE hat / hatte ja Flugzeuge in ZRH stationiert. Wenn das geht müsste doch auch EWG/EWL in GVA gehen, oder? Oder gibt es da einen Unterschied, den ich nicht sehe ? Geht das ggf. nur saisonal oder so?

bei Zielen in der EU ist das kein Thema. CH<->EU dürfen mit den AOC beider Seiten geflogen werden. Sieht man zB auch bei Easyjet.

Der Knackpunkt kommt bei Zielen außerhalb der EU. Da kommt es auf die jeweiligen Verkehrsrechte in der 3er Konstellation an

vor 20 Stunden schrieb oldblueeyes:

Genf wäre bei Eurowings gut aufgehoben.

 

Porto, Marrakesh, Göteborg sind jetzt keine top City pairs.

Hauptwettbewerber ist Easy, nr2 Air France, weil Genf auch eine französische Seite hat.

Eine Basis mit 6-7 319  von Eurowings könnte ein Anfang sein.

sehe ich ähnlich. Klarer Fokus auf P2P mit hoher Utilization. Man muss ja nicht alle LX Strecken übernehmen, sondern kann die wenigen einstellen, für die man nicht die Rechte hat.

Klar ist A319 ggü EZY eine schlechte Position, das hat man aber an allen Flughäfen. So lange die Kisten da sind, müssen sie irgendwo fliegen. In PMI, CGN oder BER fliegt man auch gegen EZY und FR an.

Perspektivisch kommen die 737, womit man auch etwas konkurrenzfähiger ist

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb d@ni!3l:

Ich mutmaße nur, da ich mich bei Verkehrsrechten nicht auskenne, aber DE hat / hatte ja Flugzeuge in ZRH stationiert. Wenn das geht müsste doch auch EWG/EWL in GVA gehen, oder? Oder gibt es da einen Unterschied, den ich nicht sehe ? Geht das ggf. nur saisonal oder so?

Ja Condor hat seit einigen Jahren ein Flugzeug in Zürich stationiert und durch die Zubringer nach FRA ist ein zweites hinzu gekommen. Damit könne sie aber nur Ziele in der EU anfliegen zB. Spanien und Griechenland, etc.

Strecken nach Marokko, Tunesien, Türkei, Ägypten, etc. sind nicht möglich.

Pristina bedient Easyjet ab ZRH ausschliesslich mit Easyjet Switzerland.

Bearbeitet von F123
Geschrieben

SWISS nutzt frei gewordene Kapazitäten für zusätzliche Flüge zu europäischen Zielen.

Zitat

Gezielte Verstärkung auf beliebten Kurzstreckenzielen 
Die zusätzlichen Flüge verteilen sich unterschiedlich über die Sommermonate: 

  • Im Mai verstärkt SWISS über neun Destinationen. Mit insgesamt 31 Zusatzrotationen stockt SWISS die Kapazität nach Málaga, Alicante, Stockholm, Athen, Malta, Porto, Palma de Mallorca, Palermo und Thessaloniki auf.
  • Von Juni bis September liegt der Fokus auf den besonders stark nachgefragten Märkten wie Alicante, Thessaloniki und Venedig. 

Insgesamt profitieren damit insgesamt 11 Destinationen vom Ausbau: Málaga, Alicante, Stockholm, Athen, Malta, Nizza, Porto, Palma de Mallorca, Palermo, Thessaloniki und Venedig. Die zusätzlichen Flüge sind ab sofort buchbar. 

https://newsroom.swiss.com/flugbetrieb-in-den-nahen-osten--updates/

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