exitrow Geschrieben 21. Juni 2013 Melden Geschrieben 21. Juni 2013 Immerhin hat man den Artikel insoweit schon mal "korrigiert", dass die Maschine nicht mehr "über Raunheim" gelandet ist und weitere "journalistische Meisterleistungen" verbessert...
shortfinal25 Geschrieben 21. Juni 2013 Melden Geschrieben 21. Juni 2013 Jetzt auch im avherald: http://www.avherald.com/h?article=4642d585&opt=0 Im Flightradar sieht man leider nicht so viel: http://www.flightradar24.com/#!/2013-06-21/10:45/IBS3645 Aber ganz schön enge Aktion (4 min Flugzeit), Landerichtung war 25, die Emirates Triple wurde schnell noch rausgedreht. ich habe es versucht nachzumalen:
FKB Geschrieben 22. Juni 2013 Melden Geschrieben 22. Juni 2013 Bin mal gespannt was der Untersuchungsbericht zu der Aktion sagt - insbesondere ob das Verhalten der Piloten angemessen war oder nicht.
jubo14 Geschrieben 22. Juni 2013 Melden Geschrieben 22. Juni 2013 Bin mal gespannt was der Untersuchungsbericht zu der Aktion sagt - insbesondere ob das Verhalten der Piloten angemessen war oder nicht. Jetzt mal ernsthaft, was am Verhalten des Piloten soll bitte nicht angemessen gewesen sein?
Micha Geschrieben 22. Juni 2013 Melden Geschrieben 22. Juni 2013 Bin mal gespannt was der Untersuchungsbericht zu der Aktion sagt - insbesondere ob das Verhalten der Piloten angemessen war oder nicht. An was denkst du da speziell? Landung entgegengesetzt der Betriebsrichtung? Die DFS wrd grade in Frankfurt so etwas nicht leichtfertig erlauben.
baerchen Geschrieben 22. Juni 2013 Melden Geschrieben 22. Juni 2013 "Starker Artikel" über einen Zwischenfall einer Iberia Maschine, die anschließend "über Raunheim gelandet ist" und laut einer Augenzeugin einen "9 Quadratmeter großen Feuerstrahl hinter sich zog" :) http://www.main-spitze.de/region/raunheim/13196173.htm "Starker Artikel" über einen Zwischenfall einer Iberia Maschine, die anschließend "über Raunheim gelandet ist" und laut einer Augenzeugin einen "9 Quadratmeter großen Feuerstrahl hinter sich zog" :) http://www.main-spitze.de/region/raunheim/13196173.htm was ist jetzt an dem Artikel so schlimm, ist doch recht sachlich....
exitrow Geschrieben 22. Juni 2013 Melden Geschrieben 22. Juni 2013 Naja, zwischenzeitlich wurde er c.a. ein dutzend mal überarbeitet... Die erste Version war ein "hochgenuss" literalischer ergüsse. Abgesehen von der 9 Quadratmeter großen Feuerflamme ist er mittlerweile recht vernünftig.
FKB Geschrieben 22. Juni 2013 Melden Geschrieben 22. Juni 2013 An was denkst du da speziell? Landung entgegengesetzt der Betriebsrichtung? Die DFS wrd grade in Frankfurt so etwas nicht leichtfertig erlauben. Ich habe keine Hintergrundinformationen zu dem Zwischenfall und möchte daher kein Urteil über die Cockpitcrew abgeben. Mich (und andere Leute auch) verwundert jedoch die extrem kurve Zeit zwischen Start und Landung von 4 Minuten. In einer Luftnotlage in der Größenordnung wie z.B. AF4590 (Concorde) kann ich sowas nachvollziehen. Bei einem "normalen" Triebwerksschaden mit einer mehrmotorigen Maschine ist imho die Lehrbuchmeinung erstmal einen kühlen Kopf zu bewahren und dann die Situation anhand der Checklisten zu bewältigen und die Maschine und Cabin Crew für die Landung vorzubereiten. 10-15 Minuten ist da eine gute Größenordnung. Die Tatsache, dass die Maschine nach de Landung nicht evakuiert wurde, sondern die Passagiere normal über Treppen aussteigen konnten spricht für mich eher nach einem "normalen" Triebwerksschaden. Wie gesagt mich interessiert der Untersuchungsbericht und da vor allem welche Informationen der Crew zur Vefügung standen. DFS: Der Pilot hat Luftnotlage erklärt und wenn er um sofortige Landung bittet, dann wird auch die DFS in FRA alles menschenmögliche tun um dies zu ermöglichen. Jetzt mal ernsthaft, was am Verhalten des Piloten soll bitte nicht angemessen gewesen sein? Ich möchte nicht spekulieren, aber es gab schon Vorfälle bei denen die Crew nicht so toll ausgesehen hat. Lies z.B. mal das: http://avherald.com/h?article=42c90189
jubo14 Geschrieben 23. Juni 2013 Melden Geschrieben 23. Juni 2013 Ich habe keine Hintergrundinformationen zu dem Zwischenfall und möchte daher kein Urteil über die Cockpitcrew abgeben. Sei mir nicht böse, aber der Tenor Deiner Postings sagt exakt das Gegenteil! Und aus der Tatsache, dass am Ende alles gut gegangen ist, schließen zu wollen, dass die Piloten und die Flugsicherung das zum Unfallzeitpunkt zweifelsfrei wissen konnten, ist schon ein wenig abenteuerlich. Was Deine 10 - 15 Minuten Landevorbereitung angeht, mal eine Gegenfrage. Du würdest also ein Flugzeug, dass Dir soeben Feuer in einem der Triebwerke gemeldet hat, erst einmal auf eine Warteschleife über der Frankfurter Innenstadt schicken? Und Du möchtest also nicht spekulieren? Warum dann der Link zu dem Vorfall in Amsterdam 2010?
FKB Geschrieben 23. Juni 2013 Melden Geschrieben 23. Juni 2013 Und aus der Tatsache, dass am Ende alles gut gegangen ist, schließen zu wollen, dass die Piloten und die Flugsicherung das zum Unfallzeitpunkt zweifelsfrei wissen konnten, ist schon ein wenig abenteuerlich. Ich habe dazu geschrieben: "Wie gesagt mich interessiert der Untersuchungsbericht und da vor allem welche Informationen der Crew zur Vefügung standen." Was Deine 10 - 15 Minuten Landevorbereitung angeht, mal eine Gegenfrage.Du würdest also ein Flugzeug, dass Dir soeben Feuer in einem der Triebwerke gemeldet hat, erst einmal auf eine Warteschleife über der Frankfurter Innenstadt schicken? Wieso die Polemik? Ich habe dazu geschrieben: "Der Pilot hat Luftnotlage erklärt und wenn er um sofortige Landung bittet, dann wird auch die DFS in FRA alles menschenmögliche tun um dies zu ermöglichen." Die Bemerkung sei mir aber erlaubt, dass die Aktion am 21.6. bei der herrschenden Betriebsituation sicherlich nicht das Standardvorgehen bei einem Triebwerkausfall war. Und Raunheim ist auch kein unbewohntes Gebiet. Der Link war nur ein Beispiel für nicht angemessenes Verhalten Stichwort "Verschlimmbessern" - als Reaktion auf Deine Frage. Die 4 Minuten in diesem Fall waren ja auch dem Layout und der aktuellen Betriebsrichtung der Bahnen in Frankfurt geschuldet, das war so das zu machende Optimum. Die Betriebsrichtung war doch die 25 und nicht die 7?
Apfelsaft555 Geschrieben 14. Juli 2013 Melden Geschrieben 14. Juli 2013 Bei Iberia kann man jetzt sein Bagtag auch zu Hause ausdrucken
Coronado Geschrieben 17. Oktober 2013 Melden Geschrieben 17. Oktober 2013 (bearbeitet) Zeit diesen Thread aus der Versenkung zu holen! Auch Iberia lackiert nun um, und zwar genau so, wie es seit einem Dreivierteljahr durchs Netz geistert: http://www.airliners.de/iberia-leistet-sich-komplett-neues-erscheinungsbild/30590 Wieder verschwindet eine im ganzen Einheitsbrei charakteristische Bemalung zugunsten ödesten Eurowhites. Die Bildmarke ist ja ganz nett, da hätte man mal richtig was draus machen können. Stattdessen wird sie am Flugzeug direkt zerstört, indem man sie zu einem Quantas'schen Rumpfband fortsetzt. Aber die Wortmarke spottet jeder Beschreibung: So eine deformiert aufgeblasene Serifenlose muss man erstmal hinbekommen, wenn man zum ersten Mal mit dem Verzerren-Werkzeug in Illustrator herumspielt. Iberia: Die Airline mit dem Blubb. Angegraut war die alte Bemalung durchaus - aber tausendmal besser als das hier. Wollen wir wetten, wann KLM seine Flugzeuge weiß streicht? Noch zwei, drei Jahre? Bearbeitet 17. Oktober 2013 von Coronado
MD-80 Geschrieben 17. Oktober 2013 Melden Geschrieben 17. Oktober 2013 Geschmack ist bekanntlich immer subjektiv und unterliegt gleichzeitig weiterhin Naturgesetzen. Iberia gehörten zu den Fluggesellschaften mit einem sehr starken visuellen Image. Die Langlebigkeit des Farbkleids und des Logos unterstreicht, wie durchdacht damals dieses Farbschema bis ins Detail entwickelt wurde, um sich als spanische Fluggesellschaft eindrucksvoll zu platzieren. Zusammen mit der 1989 eingeführten Uniform (auch durch Einheitsbrei ersetzt) und den damals gewählten Sitzbezügen (dunkelblau mit gold-gelben Strichen, ist auch durch Austauschbarkeit ersetzt worden), war das visuelle Produkt sehr klar. Iberia hat weitreichende und tief verwurzelte Probleme – intern. Daran ändern moderne Airbusse nichts und eine neue Unternehmensidentität wird auch hier nur von anderen Dingen ablenken. Iberia schließt sich aber legitim Trends an, die den Zeitgeist widerspiegeln. Das bisherige Farbschema war klassisch, unverwechselbar, spanisch und hatte Charakter. Das neue Farbschema ist austauschbar, einfallslos, erfüllt nicht einmal in Ansätzen die Grundlagen von Ästhetik. Alleine der Schriftzug erinnert mich daran, weniger Betäubungsmittel zu nehmen. Ein solches Farbschema soll eine neue Epoche ausdrücken und genommen wird einer Airline gleichzeitig eine bestehende Identität. „Brand Awareness“ wird anderen Faktoren unterworfen. Bekannte Hersteller von Autos oder Süßgetränken ändern auch nicht alle fünf Jahre ihr Logo. Fluggesellschaften haben im Optimalfall durch Überarbeitung ihres Unternehmensauftritts ihr bisheriges Farbschema getoppt. Ein gutes Beispiel wäre hier KLM Anfang der 1970er mit Einführung der hellblauen Rümpfe. Das Ergebnis des neuen Erscheinungsbildes von Iberia toppt objektiv nicht und spiegelt eher ein forciertes Iberia-Bild ohne Selbstreflektion noch besser wider. Gruss
oldblueeyes Geschrieben 17. Oktober 2013 Melden Geschrieben 17. Oktober 2013 Die neue Bemalung erinnert mich irgendwie am American Airlines Design. Die Betonung der roten Farbe als Signal kann ich nachvollziehen, sofern man sich intern von Vueling absetzen will.
Herr Asterix Geschrieben 21. Oktober 2013 Melden Geschrieben 21. Oktober 2013 Gegen das Farbkleid habe ich grundsätzlich nicht negatives einzuwenden. Schade finde ich nur, dass das traditionelle Logo verschwindet und damit ein zentrales Identifikationsmerkmal. Stellt Euch LH mal ohne Kranisch vor, die Swiss ohne Kreuz und Austrian ohne Pfeil....
martin.stahl Geschrieben 21. Oktober 2013 Melden Geschrieben 21. Oktober 2013 Wobei die Austrian sogar ohne Pfeil war. Ich erinnere mich noch an die Flugzeuge mit den rot-weiß-roten Streifen auf dem Heck. Aber du hast recht, ich finde es auch schade, wenn solche Logos einer Einheitsbemalung zum Opfer fallen. Vor allem ist mir nicht klar, was das bringen soll. Sprich, ob durch die neue Bemalung so viel mehr Passagiere fliegen werden, dass dies die Kosten für die neue Bemalung deckt. Martin
Herr Asterix Geschrieben 21. Oktober 2013 Melden Geschrieben 21. Oktober 2013 Mit Sicherheit nicht! Zwar macht es sicherlich Sinn, von Zeit zu Zeit seinen Markenauftritt zu überdenken und zu überarbeiten, aber ob das bei iberia erfolgreich wird, sei mal dahingestellt. ich glaube es nicht!
oldblueeyes Geschrieben 21. Oktober 2013 Melden Geschrieben 21. Oktober 2013 Es ist allgemein schwierig zu sagen wie die Zukunft aussehen wird, aber eine Reduzierung der ehemals nationalen Marken wir auf jeden Fall erfolgen. Dies ist mit vielen Emotionen verbunden (wie würdet ihr reagieren wenn man innerhalb der LH Gesellschaften sich auf die Signalfarbe ROT fokkusieren würde und die LH alles umstellen müsste?) und wird womöglich auch lange dauern und mehrere Zwischenschritte haben. Die Iberia ist jetzt ein Teil der IAG Markenwelt, wobei sie Produktsynergien mit BA liefern muss und sich gleichzeitig von Vueling als LCC Marke unterscheiden. Es ist keine leichte Aufgabe und ich weiss wirklich nicht wie man es am besten lösen könnte - Radikalumstellung oder Tausend kleine Schritte?
Herr Asterix Geschrieben 22. Oktober 2013 Melden Geschrieben 22. Oktober 2013 Klar, das Erfolgsrezept dafür gibt es nicht. Sicherlich ist es notwendig sich innerhalb einer Gruppe anzupassen und Produktsynergien zu generieren. So ist gegen die neuen Uniformen und Einrichtungen gar nichts zu sagen. Auch die Farben sind meines Erachtens okay. Was schmerzt ist das verschwinden des Logos. Und das ist nun mal das wichtigste Identifikationsmerkmal einer Marke. Und die fehlt nun bei Iberia.
oldblueeyes Geschrieben 22. Oktober 2013 Melden Geschrieben 22. Oktober 2013 Wäre dies vielleicht nicht gewollt(aber nicht ausgesprochen)? Mal ein bisschen gespinnt...mir der Kernfarbe Rot könnte man ein gemeinsames Britisch-Iberia Produkt schaffen..sehr sensitiv, aber durchaus möglich.
Herr Asterix Geschrieben 22. Oktober 2013 Melden Geschrieben 22. Oktober 2013 Klar. Ich bin nur auf die Reaktionen gespannt, wenn BA ihren stilisierten Union-Jack vom Heck nimmt....
Tommy1808 Geschrieben 22. Oktober 2013 Melden Geschrieben 22. Oktober 2013 Klar. Ich bin nur auf die Reaktionen gespannt, wenn BA ihren stilisierten Union-Jack vom Heck nimmt.... Ich sehe Menschenmassen mit Heugabeln und Fackeln und die ersten Gefangenen im Tower von London seit 1952 vor mir.... Gruß Thomas
Herr Asterix Geschrieben 22. Oktober 2013 Melden Geschrieben 22. Oktober 2013 Ich sehe Menschenmassen mit Heugabeln und Fackeln und die ersten Gefangenen im Tower von London seit 1952 vor mir.... Gruß Thomas .... :D
MD-80 Geschrieben 22. Oktober 2013 Melden Geschrieben 22. Oktober 2013 Klar. Ich bin nur auf die Reaktionen gespannt, wenn BA ihren stilisierten Union-Jack vom Heck nimmt.... Das setzten British Airways doch 1997 um und das Resultat war so verheerend, dass man 1999 den stilisierten Union Jack der Concorde-Flotte als neuen Standard wählte, um wieder britischer zu wirken. Vorher war es für die Entscheidungsträger wohl zu britisch, genauso wie das klassische Iberia-Farbkleid zu spanisch wirkt. Gerade die Assoziation mit Spanien unterstreicht, wie die Entwickler damals bis ins Detail ein Farbschema entwickelten, welches Maßstäbe setzte. Das neue Schema geht in dem Pool von nichtssagenden Liveries unter und kann nicht einmal als Überarbeitung des vorherigen Unternehmensauftritts gewertet werden. Eine Erneuerung müsste (meinerseits und subjektiv) von innen erfolgen - das IB-Farbschema und Logo wäre als visuelles Markenzeichen mit sehr hohem Wiedererkennungswert unverändert geblieben. Eine Anknüpfung an erfolgreichere Zeiten, höhere Produktivität und Besinnung auf die Stärken von Iberia müssten Priorität haben. Ein derart austauschbarer Unternehmensauftritt unterstreicht visuell die Austauschbarkeit des Unternehmens. Iberia baute sich schon vor Jahren stetig ab und konnte ihren Verfall bis zu einem bestimmten Zeitpunkt einzig durch hochprofitable Routen nach Mittel- und Südamerika kompensieren sowie kaschieren. Bei der 1997 eingeführten Identität von British Airways wurde auch nicht beachtet, dass ein derart heftiger Wechsel von den Mitarbeiter gar nicht vollzogen wurde, sich intern so gar nichts änderte. Es scheint aber Mode zu sein, durch neue Unternehmensauftritte einen "Wechsel" zu visualisieren, natürlich hin zu besseren Zeiten. Dabei fliegt einigen dieser Fluggesellschaften genug Wind entgegen und es wäre sinnvoller, sich auf andere Faktoren zu konzentrieren, anstatt ein eingebranntes Logo zu verändern. Gruss
Burma Geschrieben 22. Oktober 2013 Melden Geschrieben 22. Oktober 2013 Es gibt auch Marken, mit denen kann man sich selbst so gar nicht identifizieren. Da mag etwas "ganz Neues" vielleicht gar nicht so schlecht sein, damit der Kunde das Neue nicht mit dem alten verbindet.
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