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Aktuelles zu Scandinavian Airlines SAS


Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Fluginfo:

Dies war ein zentraler Punkt bei SAS um die Allianz zu wechseln.

ich dachte das länge am Einstieg von AF/KL..

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb oldblueeyes:

 

Durfte Swiss nicht wachsen bezw. wächst ITA nicht unter der LH?

 

Wieviel SAS wirklich wachsen wird bleibt abzuwarten - sie waren immer in ihrer Geschichte am Peak bei ca 20 Flugzeuge - früher B767/747, später A333/A343 usw.

 

 

https://www.sasgroup.net/newsroom/press-releases/2026/sas-announces-largest-investment-in-company-history/

 

Sollen aber bis zu 40 Maschinen werden incl. 10 geleaster Maschinen (evtl. sind die aber nur temporär).

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Fluginfo:

https://www.sasgroup.net/newsroom/press-releases/2026/sas-announces-largest-investment-in-company-history/

 

Sollen aber bis zu 40 Maschinen werden incl. 10 geleaster Maschinen (evtl. sind die aber nur temporär).

Die A333 Flotte soll von 8 auf 17 Maschinen wachsen (Flugzeuge kommen u.a. von Virgin Atlantic) und dann nach und nach durch 18 A339 ersetzt werden; für die A339 hat man dann noch Optionen für weitere 10 Stück.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Avroliner100:

 


Man darf immer wachen und hätte ich schon vor 10 Jahren wachsen können, wenn man es sich hätte leisten können.
 

Ja, sie waren kein Teil des Transatlantik JV. Aber niemand hätte SAS an einer Expansion gehindert oder hindern können, wenn sie damals 40 Widebodys gekauft hätten. Sie hatten sich damals aber mit ihrem A320neo upscaling verkalkuliert und konnten es sich schlicht nicht leisten / waren ein Sanierungsfall.

 

Neben Baustellen auf der Kurz- und Mittelstrecke (Umschulung von 737 auf A320), gewerkschaftlichen Differenzen (SAS Ireland/Connect, Link …) und einer noch nicht völlig klaren Hub-Strategie (welche Rolle spielen ARN und OSL) gebündelt mit teils unterschiedlichen Vorstellungen der 3 Länder als Eigentümer haben da mit Sicherheit nicht geholfen. Auch bei SAS hat man zudem in der Vergangenheit mit 737-600, vielen 737-700, späten A343 Orders, einem gefloppten DH4 Experiment und einem sehr langen Einsatz der CR2 nicht die optimalsten Flottenentscheidungen getroffen. Daraus wollte man lernen und massiv auf A320neo zu vereinheitlichen, um dann festzustellen, dass er doch in Teilen zu groß ist. Ähnlich wie heute Lufthansa hat auch SAS über Jahrzehnte ein nicht gerade effizientes Sammelsurium aus unzählig vielen, teils kleinen Teilflotten betrieben und diese dann auch gleich noch über 3 Hubs verteilt. Zu Hochzeiten: CR2, CR9, AT7, A319ceo, A320ceo, A321ceo, 717 (Blue1), 736, 737, 738, dann noch bis 2013 die MD80 (als einer der letzten grossen Betreiber in Europa) und dann auch noch DH1, DH2, DH3, DH4 bei Wideroe als damaliger Teil der SAS Group. Man kann sich fast fragen, welches Muster die SAS Gruppe damals eigentlich nicht geflogen hat. Dazu kam eine im Verhältnis  extrem überproportional dimensionierte ineffiziente, teils PSO-lastige Kurzstrecke, die auf eine extrem unterdimensionierte Langstrecke (und dann auch noch verteilt auf 2-3 Hubs) trifft. Auch das hat die Airline geprägt.

 

Und als ob das alles noch nicht genug wäre, ist man rund um die 2010er fast schon in Swissair-Manier noch mit mehreren (quasi allen) Beteiligungen finanziell enorm baden gegangen. Spanair und BMI International waren ein Geldgrab, Air Baltic stand damals abgewirtschaftet am Abgrund und wurde anschließend von Martin Gauss neu aufgebaut. Blue1 und Estonian Air waren ebenfalls nicht wirklich erfolgreich und haben Unsummen an Geld gekostet. Auch das dort versenkte Geld hat in der Flottenerneuerung bei SAS selbst gefehlt. Im Grunde genommen war der Konzern fast 20 Jahre lang durchgängig in der Krise und zeitweise ist es rückblickend fast schon ein Wunder, dass man überhaupt so “gut” überlebt hat. Es gelang zwar, auch dank der nationalen Eigentümer. Aber es ist zu einfach, alle Probleme auf die Star Alliance zu schieben. SAS war Gründungsmitglied und der größte Brocken an Problemen war hausgemacht. 


Vieles davon hat man mittlerweile gelöst oder versucht zu lösen. Das Unternehmen hat sich ansatzweise gesund saniert. 

 

Jetzt haben sie einen neuen Eigentümer und können es sich (endlich) leisten, das längst überfällige Gleichgewicht ansatzweise auszugleichen und deutlich mehr in Richtung Langstrecke zu verschieben. Also tun sie es. Und das ist gut so. Natürlich ergeben sich durch die enge Einbindung in SkyTeam auch neue Chancen und Potenziale. Aber es ist nicht so als hätte früher jemand der SAS eine Pistole auf die Brust gesetzt nach dem Motto: “Wir verbieten euch zu wachsen”. Auch wenn sich die SAS natürlich gerne dieser Legende bedient, da sie von eigenen Fehlentscheidungen in den letzten 20-30 Jahren ablenkt. 

Schön beschrieben, aber SAS war auch einmal vor vielen Jahren ein Kandidat der Lufthansa, und genau damals konnte man sich nicht einigen, auch wegen der Dreistaatenregelung Dänemark, Norwegen und Schweden. Lufthansa hat darauf bestanden, das Zubringersystem voll auf Frankfurt auszurichten, was in Kopenhagen damals nicht so gut angekommen ist. Zubringer wurden durch Star Alliance Mitgliedschaft von Lufthansa dann stark ausgebaut und um München Verbindungen ebenfalls stark erweitert. Hier war für SAS dann wenig Spielraum, gerade wegen der finanziell angespannten Lage.

Geschrieben (bearbeitet)

Och die arme arme SAS, immer nur ausgenutzt von Lufthansa (und den anderen Airlines des Verbundes). Mir kommen die Tränen 😭 …

vor 46 Minuten schrieb Fluginfo:

Lufthansa hat darauf bestanden, das Zubringersystem voll auf Frankfurt auszurichten

Hoffe, das kannst Du belegen. 

vor 48 Minuten schrieb Fluginfo:

man (konnte) sich nicht einigen, auch wegen der Dreistaatenregelung Dänemark, Norwegen und Schweden. Lufthansa hat darauf bestanden

Und was hätte Lufthansa deiner Ansicht nach anderes machen sollen, wenn das „Dreistaatengestirn“ zu keiner Einigung bereit war. Die eigene Konnektivität Richtung Skandinavien auf eigene Faust ausbauen. Eben. 

Bearbeitet von jetstream
Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb jetstream:

Och die arme arme SAS, immer nur ausgenutzt von Lufthansa (und den anderen Airlines des Verbundes). Mir kommen die Tränen 😭 …

Hoffe, das kannst Du belegen. 

Schaue einfach mal die Flugpläne über Jahrzehnte an, was sich dabei bei Lufthansa und SAS auf den Zubringerstrecken getan hat. 

Geschrieben

Flugpläne sind doch kein Nachweis für deine Behauptung, „Lufthansa habe darauf bestanden das Zubringernetz voll auf Frankfurt auszurichten“. Wer genau hat diese Maxime wann genau erhoben? Dass es letztlich zu einem Fokus auf FRA gekommen ist mag ja sein, der Beitrag der SAS blieb jedoch selbst in den Hochzeiten der SAS-Mitgliedschaft auch hier recht überschaubar. Offensichtlich war man seinerzeit entweder nicht in der (finanziellen) Lage oder nicht gewillt, diesem “Anliegen“ in dem ursprünglich erwarteten Umfang nachzukommen. Die Konsequenz war dann der massive Ausbau der Lufthansa-Präsenz in  den Heimmärkten der Skandinavier. 

Geschrieben

Ihr vergisst schlicht und einfach die Realität.

 

Vor der Pandemie wollten alle Skandinavier wenn irgendwie möglich Op by Lufthana fliegen.

 

SAS war damals auf "nur Wasser" in der Eco, die Hansa hatte noch Bier im Angebot.

 

Ich bin beruflich in der 10er Jahre regelmässig nach Nordeuropa geflogen und die Präferenz beim Bordservice war eindeutig, vor allem Inbound Richtung FRA.

 

Das SAS mehr als 1 Jahrzehnt herumrestrukturiert hat ohne nennenswert Gewunne zu generierwn, mag die Corporateebene seun.

 

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