Nosig Geschrieben 9. Dezember 2025 Melden Geschrieben 9. Dezember 2025 Kleine Einzelteile wie nach einem Absturz sind eher nicht zu erwarten, dann hätte man nämlich gleich Spuren davon schwimmend gefunden. Das hier beobachtete, weitgehende Fehlen von Trümmern spricht eher für eine bewusste, sanfte Wasserung, um jede Trümmerbildung zu vermeiden und um das Flugzeug verschwinden zu lassen.
blackbox Geschrieben 12. Dezember 2025 Melden Geschrieben 12. Dezember 2025 Ich denke an den Fund des grossen Flaperons. Im Flug kann dieses Teil eigentlich nur durch einen Inflight-Breakup abreissen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Teil durch den Aufprall auf Wasser abriss, ist meines Erachtens doch recht hoch. Dass dieses Teil zudem relativ intakt blieb, spricht ebenfalls für die Ditching-Theorie. Die Uhrzeit des letzten Handshakes per Satellit war um 08:11 Uhr, also war es bereits wieder hell und der Pilot hatte Sicht auf das Wasser. Das Jahr 2026 könnte also spannend werden. Nur eines werden wir wohl nie erfahren: Was das Ganze sollte? 1
mad_dog Geschrieben 14. Dezember 2025 Melden Geschrieben 14. Dezember 2025 Am 12.12.2025 um 01:52 schrieb blackbox: Ich denke an den Fund des grossen Flaperons. Im Flug kann dieses Teil eigentlich nur durch einen Inflight-Breakup abreissen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Teil durch den Aufprall auf Wasser abriss, ist meines Erachtens doch recht hoch. Dass dieses Teil zudem relativ intakt blieb, spricht ebenfalls für die Ditching-Theorie. Die Uhrzeit des letzten Handshakes per Satellit war um 08:11 Uhr, also war es bereits wieder hell und der Pilot hatte Sicht auf das Wasser. Das Jahr 2026 könnte also spannend werden. Nur eines werden wir wohl nie erfahren: Was das Ganze sollte? In der (wirklich sehr empfehlenswerten) Reportage von Mentour Pilot auf YouTube sagt er, dass manche der gefundenen Teile es aus dem Inneren des Fliegers stammen, was bedeuten könnte, dass der Flieger nicht als ganzes gesunken ist.
Windyfan Geschrieben 14. Dezember 2025 Melden Geschrieben 14. Dezember 2025 Am 12.12.2025 um 01:52 schrieb blackbox: Dass dieses Teil zudem relativ intakt blieb, spricht ebenfalls für die Ditching-Theorie. Die Uhrzeit des letzten Handshakes per Satellit war um 08:11 Uhr, also war es bereits wieder hell und der Pilot hatte Sicht auf das Wasser. Das Jahr 2026 könnte also spannend werden. Nur eines werden wir wohl nie erfahren: Was das Ganze sollte? Ich frage mich gerade, ob man bei einem solchen Teil, das beim Ditchen Kontakt mit der schnell verbeizischenden Meeresoberfläche hat, nicht charakteristische Spuren auf der Oberfläche verbleiben müssen (auch im Vergleich zu einem direkten Absturz) und ob die so lange Aufenthalt im Salzwasser noch überstehen können und noch nachweisbar sind. Dann könnte man ein Ditchen oder einen Abriss Inflight ableiten. Ditchen würde heissen, es war noch jemand bis zum Ende vorne aktiv.
Hubi206 Geschrieben 15. Dezember 2025 Melden Geschrieben 15. Dezember 2025 vor 22 Stunden schrieb Windyfan: Ditchen würde heissen, es war noch jemand bis zum Ende vorne aktiv. nicht unbedingt. Es gab einen Vorfall am Nato-Flughafen Gütersloh. Dort hat während einer Übung eine Mirage beim Start eine Stromleitung touchiert. Der Pilot ist mit dem Schleudersitz daraufhin ausgestiegen. Die Mirage selbst ist noch über 10 km weiter geflogen und hat dann auf einer Wiese eine sanfte Landung hingelegt, ganz ohne menschliches Zutun. Sind zwar andere Größenordnungen, aber warum soll eine gut ausgetrimmte 777 nicht sauber auf dem Wasser aufsetzen können?
abdul099 Geschrieben 15. Dezember 2025 Melden Geschrieben 15. Dezember 2025 vor 10 Minuten schrieb Hubi206: aber warum soll eine gut ausgetrimmte 777 nicht sauber auf dem Wasser aufsetzen können? Möglich ist es, aber ist es auch wahrscheinlich? Selbst MIT einem aktiven Piloten ist eine Wasserlandung meist kein besonders sanftes Ereignis. Die Landung auf dem Hudson war nicht die Norm, sondern die Ausnahme.
Nosig Geschrieben 15. Dezember 2025 Melden Geschrieben 15. Dezember 2025 Je nach Seegang schon möglich. Vermutlich müsste man nach der Wasserung möglichst auch noch die Kabinentüren öffnen, damit das Ding schnell und ungesehen sinkt.
Windyfan Geschrieben 19. Dezember 2025 Melden Geschrieben 19. Dezember 2025 Ist damals nichts kommuniziert worden, welche Schlüsse man aus den Fundstücken hat ziehen können, außer dass sie zur Maschine gehören und Rückrechnung mit Strömungen etc. Angestellt wurden, um den Absturzort eingrenzen zu können? Kein Hinweis ob vor Aufschlag abgerissen oder beim Aufschlag abgerissen?
blackbox Geschrieben 20. Dezember 2025 Melden Geschrieben 20. Dezember 2025 Am 19.12.2025 um 06:22 schrieb Windyfan: Kein Hinweis ob vor Aufschlag abgerissen oder beim Aufschlag abgerissen? Derartige Erkenntnisse könnte man z.B. anhand der Wrackteil-Analysen der äthiopischen 767 feststellen, die 1996 vor den Komoren bei einer Notwasserungs in seiterem Wasser zerbrach. Auch wenn es sich um verschiedene Typen handelt, besteht bei den Schadensbildern der Klappen evtl. eine Vergleichbarkeit. Ob das bisher geschah, ist mir aber nicht bekannt.
FKB Geschrieben 20. Dezember 2025 Melden Geschrieben 20. Dezember 2025 vor 5 Stunden schrieb blackbox: Derartige Erkenntnisse könnte man z.B. anhand der Wrackteil-Analysen der äthiopischen 767 feststellen, die 1996 vor den Komoren bei einer Notwasserungs in seiterem Wasser zerbrach. Auch wenn es sich um verschiedene Typen handelt, besteht bei den Schadensbildern der Klappen evtl. eine Vergleichbarkeit. Ob das bisher geschah, ist mir aber nicht bekannt. Interessanter Ansatz. Dagegen sprechen würde aber, dass bei der B777 deutlich mehr Verbundwerkstoff eingesetzt wurden, als bei der B767 und gerade bei den Klappen.
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