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Geschrieben

Wenn Ron DeSantis ein bereits vom Parlament von Florida beschlossenes Gesetz unterzeichnet, wird der Flughafen von Palm Beach neu benannt. Vermutlich ist es reiner Zufall, dass Mar a Lago ganz in der Nähe liegt... 100 Punkte für den, der den neuen Namen errät.

 

Und natürlich gibt's auch einen Artikel im Spiegel dazu.

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb abdul099:

Wenn Ron DeSantis ein bereits vom Parlament von Florida beschlossenes Gesetz unterzeichnet, wird der Flughafen von Palm Beach neu benannt. Vermutlich ist es reiner Zufall, dass Mar a Lago ganz in der Nähe liegt... 

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang: Mar a Lago liegt eigentlich direkt unter der Einflugschneise bzw. Abflugroute von West Palm Beach 10R/28L. Beim Abflug drehen die Flieger kurz nach dem Abheben teilweise noch über dem Flughafengelände 30° nach Norden ab. Selbst beim Anflug auf 28L erfolgt auf einem Kurs 30° verdreht von der Landebahnausrichtung und erst unmittelbar vor der Landung wird eingedreht. Habe sowas außer Kai Tak noch an keinem größeren Flughafen gesehen. Und das beste -das aber ohne Gewähr auf Richtigkeit- : Ich habe kein offizielles Anflugverfahren auf Karten gefunden, das dieses Vorgehen deckt. Auf den Karten ist alles in Landebahnrichtung.

Quelle: FR24

Geschrieben (bearbeitet)

Es gibt eine TFR im Radius von 1nm, die dauerhaft gilt (also unabhängig davon, ob der Führer da ist) - die dürfte einen Grund für die Abweichungen darstellen.

 

https://tfr.faa.gov/tfr3/?page=detail_5_2809

 

https://www.visahq.com/news/2025-10-23/us/faa-imposes-year-round-no-fly-zone-over-mar-a-lago-altering-palm-beach-flight-paths/#:~:text=The Federal Aviation Administration issued,estate in Palm Beach%2C Florida.

Bearbeitet von Faktencheck
Deeplink zur TFR
Geschrieben

Danke für den Link.

 

Wenn ich das mal bewerten darf:

- Man beeinträchtigt die Sicherheit des zivilen Luftverkehrs auch wenn Er gar nicht anwesend ist. Es kann mir keiner erzählen, dass das Eindrehen unmittelbar vor der Landung die sicherste Lösung ist.

- Mir stellt sich die Frage ob PBI überhaupt legal operiert wenn die veröffentlichten und wohl auch genehmigten An- und Abflugverfahren gar nicht eingehalten werden können.

- Eine TFR mit einem Radius von 1800m so ziemlich sinnbefreit ist, da sie nur eine Reaktionszeit von 15-20s ermöglicht, und selbst wenn man es schafft einen hinreichend großen Jet runter zu holen, dann bleibt das zu schützende Objekt nicht unberührt.

Geschrieben (bearbeitet)

Der Logistik-Konzern und Cargo-Airline-Betreiber FedEx will die US-Regierung auf Rückerstattung der laut Supreme Court unrechtmäßig erhobenen Zollabgaben verklagen. Womöglich ist das nur der Anfang einer Klagewelle diverser Unternehmen aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen. Welche Erfolgsaussichten dahinter stehen ist derzeit unbekannt.

 

 

 

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/fedex-rueckerstattung-trump-zoelle-100.html

Bearbeitet von Tschentelmän
Geschrieben

Naja, die Erfolgsaussichten sind prinzipiell sehr gut.

Allein die Dauer und Kosten der Verfahren sind der limitierende Faktor.

 

Und wenn die Demokraten auch jetzt ein Gesetz einbringen wollen, dass die Rückerstattung innerhalb von 180 Tagen regeln würde, wäre ich mir nicht so sicher, dass das Interesse daran schnell wieder abebbt.

Denn wenn die Republikaner, was ja zu erwarten ist, dieses Gesetz blockieren werden, wird das erst mal dauern.

Wenn dann aber in 2028 die Demokraten die Wahl gewinnen sollten, und auch den nächsten Präsidenten stellen, was ich persönlich noch nicht für ausgemacht halte, dann wird der Elan für eine zügige Rückerstattung auch zügig abebben. Denn dann wäre es ja Geld, das dem Staat fehlt, dass dann die Demokraten wieder neu beschaffen (sich leihen) müssten.

 

Ich gehe davon aus, dass sich FedEx und die anderen großen Gläubiger noch in der Amtszeit von Trump mit den US-Behörden vergleichen werden. Sie bekommen eine Steuerbefreiung, mit der sie die Gelder in den kommenden Jahren indirekt zurückerhalten. Trump hat jetzt das unrechtmäßig eingesammelte Geld und mit der Rückerstattung, bzw. den dann fehlenden Steuereinnahmen, kann sich dann sein Nachfolger herumschlagen. Aus der Trump-Sicht ist dann doch alles gut! 

Geschrieben

Wenn alles mit rechten Dingen zugeht, dürfte schon ab Ende des Jahres die Rückzahlung Problem allen voran der Demokraten werden, wenn das Haushaltsrecht wieder verfassungsgemäß auf den Kongress übergeht. Die Republikaner werden sich bitten lassen - vor allem, wenn sie in beiden Kammern die Mehrheit verlören. Und am Ende braucht's ja auch noch Trumps "Otto".

Geschrieben
Am 25.2.2026 um 11:29 schrieb jubo14:

Allein die Dauer und Kosten der Verfahren sind der limitierende Faktor.

Dadurch, dass das Oberste Gericht die Zoll-Dekrete rückwirkend aufgehoben hat, das heißt, sie haben nie existiert, hat die US-Regierung die Zölle unrechtmäßig eingezogen. Auf Deutsch: Gestohlen. 

 

Aktuell haben 1.400 Unternehmen Klage erhoben.

Das Problem sind nicht unbedingt die Kosten sondern die Tatsache, dass die USA unter Trump kein Rechtstaat mehr sind, da sich die Regierung weigert, Gerichtsentscheidungen umzusetzen. Sie versuchen jetzt, die Zölle rückwirkend umzudeuten und es wird auch ein paar Känguru-Richter geben, die das decken.

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