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Die Reichweite der 737 MAX 8 wird mit 6.704 km angegeben. Bei flightradar24.com habe ich gesehen, dass eine frisch ab Werk ausgelieferte MAX 8 (LN-BKD) an Norwegian BFI-OSL wohl nonstop geflogen ist, was mind. 7.343 km entspricht. Kommt dieser deutliche Reichweitenzuwachs tatsächlich nur durch die reduzierte Startmasse in Ermangelung von Passagieren zustande oder werden für solche Auslieferungsflüge zusätzliche technische Maßnahmen am Flugzeug getroffen (Ergänzungstank o.ä.)?

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Bei Boeing-Auslieferungsflügen (Startort: BFI) werden die Maschinen teils mit Zusatztanks ausgerüstet. Zudem macht man sich natürlich Starkwindfelder (Jetstreams) zunutze. Beispielswiese Air Berlin oder auch TUIfly sind in Vergangenheit bereits BFI-Deutschland mit B737-Modellen nonstop geflogen.

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vor 21 Minuten schrieb tripleseven777:

Bei Boeing-Auslieferungsflügen (Startort: BFI) werden die Maschinen teils mit Zusatztanks ausgerüstet. Zudem macht man sich natürlich Starkwindfelder (Jetstreams) zunutze. Beispielswiese Air Berlin oder auch TUIfly sind in Vergangenheit bereits BFI-Deutschland mit B737-Modellen nonstop geflogen.

...ohne Zusatztanks. So ist mir auch nicht bekannt, dass bei 737-Auslieferungen jemals Zusatztanks verbaut wurden. Die hatte ich eigentlich nur mit kleineren Maschinen in Verbindung gebracht, hauptsächlich Turboprops. 

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Bezüglich der Zusatztanks möchte ich mich nicht aus dem Fenster lehnen. Mag sein, dass man nie welche verbaut hat. So genau weiß ich es auch nicht.

 

Habe einen FAZ-Artikel zu einem AB-Auslieferungsflug (mit Zwischenlandung in Keflavik) ausgegraben.

Wer sich für die Thematik Abnahme- und Auslieferungsflug interessiert, findet dort einige Informationen.

Viel Spaß beim Lesen :)

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vor 1 Stunde schrieb tripleseven777:

Bei Boeing-Auslieferungsflügen (Startort: BFI) werden die Maschinen teils mit Zusatztanks ausgerüstet. Zudem macht man sich natürlich Starkwindfelder (Jetstreams) zunutze. Beispielswiese Air Berlin oder auch TUIfly sind in Vergangenheit bereits BFI-Deutschland mit B737-Modellen nonstop geflogen.

 

Hat das erste Mal übrigens 1998 Germania mit der D-AGEM gemacht, BFI-TXL nonstop.

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Ich erinner mich an Berichte über den Einbau von Zusatztanks bei den 717 für Hawaiian, als diese vom Festland nach HNL geflogen worden sind. Die Boeing 737s dagegen bringe ich auf deren Auslieferungsflügen nach Europa auch eher mit deren geringerem TOW in Verbindung, wodurch die Reichweite enorm anwächst. 

Die beworbenen Reichweiten sind mit normaler Payload zu verstehen. 

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Am 31.10.2018 um 20:11 schrieb bueno vista:

Bei welcher Beladung?

 

162 Sitze in 2-Klassen-Bestuhlung, konkretes TOW war in der Quelle nicht angegeben

bearbeitet von denominator

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Ich kann mir auch schwerlich vorstellen, dass sich der Einbau von Zusatztanks für einen einzelnen Überführungsflug lohnt. Immerhin müssten die ja auch wieder ausgebaut werden. Ich denke, da ist es billiger, in Keflavik, auf Neufundland oder Grönland nachzutanken.

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vor 12 Minuten schrieb Gyps_ruepelli:

Ich kann mir auch schwerlich vorstellen, dass sich der Einbau von Zusatztanks für einen einzelnen Überführungsflug lohnt. Immerhin müssten die ja auch wieder ausgebaut werden. Ich denke, da ist es billiger, in Keflavik, auf Neufundland oder Grönland nachzutanken.

Wenn's nicht anders geht, geht's nicht anders:

Zusatztanks an Bord einer B717

(mir ist klar, dass ich mir damit selbst widerspreche - ich hatte Zusatztanks eher mit Turboprops assoziiert)

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Daran verblüffen mich jetzt zwei Dinge. Erstens dass es eine leere 717 unter keinen Umständen vom Festland nach Hawaii schafft und dass die Dinger so eingebaut werden. Damit kann ich mir eine Montage unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wiederum vorstellen. Ich dachte, dass man da Unterflur irgendwo was einbaut.

 

Sind solche Einbauten werkseitig vorgesehen, z.B. mit Anschlüssen in der Kabine, an die man die Dinger anbamseln kann?

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vor 3 Stunden schrieb Gyps_ruepelli:

leere 717 unter keinen Umständen

 

Naja, "on fumes" ginge es vielleicht, aber es ist halt ein waschechter Kurzstreckenflieger und es gibt keinen "Stepstone" wie am Atlantik, wo man etwa Gander-Sondrestrom-Keflavik routen kann.

 

Unterflur wäre es wahrscheinlich sogar wegen des beengteren Bauraumes bzw. Zugänge komplexer, als es einfach in die Kabine zu schrauben/keilen/spannen, wo man aufrecht stehend arbeiten kann. Wegen der hochliegenden Motoren kommt man so wahrscheinlich sogar mit leichteren oder ganz ohne zus. Pumpen aus. 

 

Der erforderliche Blockfuel erreicht mE locker 6H30...

 

http://www.gcmap.com/mapui?P=lax-hnl-sfo lax-ito-sfo lax-ogg-sfo vbg-ito-mry&MS=wls&DU=nm&SG=.76&SU=mach

https://www.flightradar24.com/data/flights/ua1004

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vor 2 Stunden schrieb Edelschwein:

Die RYR ist neulich mit der B738 von BFI nach DUB Nonstop geflogen... 

...was nun eigentlich nichts ist, weshalb man Mami einen Brief schreibt, sondern eher die Regel. Hapag hat regelmäßig 737NG nonstop nach HAJ überführt, AB nach TXL und Sky Europe sogar nach BTS (letzteres ist lt. Great Circle Mapper 1.400km weiter als BFI-DUB).

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vor 8 Stunden schrieb HLX73G:

Hapag hat regelmäßig 737NG nonstop nach HAJ überführt,

Zudem flottet X3 die Flieger überwiegend im Winterhalbjahr ein, da im Sommer keine Kapazitäten dafür verfügbar sind.

Im Winter spielt einem der Jetstream da teilweise auch gut in die Karten, da dieser durch die größeren Temperaturdifferenzen häufig stärker bläst. Es gab jedoch auch schon Zwischenlandungen in KEF.

Ich würde aber schätzen, dass 80-90% der Überführungsflüge non-stop verliefen.

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