Guido Wandschneider

"Flugzeugsitz Management bei Starts und Landungen und zwischendurch". Eine Produktstudie der AWP-Präzisionsteile GmbH über ERMS

Recommended Posts

Hallo Community, 

ich habe eine Produktstudie durchgeführt und hierüber einen Film gedreht. Was ist Ihre Meinung, wenn ein solches System im Flugzeug eingeführt werden würde. Über Feedbacks würde ich mich freuen.

Anbei Begleittext damit sofort erkennbar ist um was es im Film geht. Den Film finden Sie unter https://youtu.be/pQoQFYueswA

 

The ERMS (Easy Release Modular System) is a system that monitors and controls passenger seats via the on-board computer. The on-board computer screen indicates whether or not the passenger seats are ready for takeoff or landing. This is done with the help of an electronic system that electronically adjusts and blocks individual seats, groups of seats or all the seats in an airplane. It is possible to recline, block or unblock the seats with the push of a button or voice command. The system can control individual seats, seat groups, seats located in the EXIT area and all the seats in an airplane. Sensors inside the passenger seat inform the crew about everything related to that seat, i.e. whether the backrest is upright, whether the table has been folded away, whether the armrest has been lowered and whether the passenger is seated with his/her seatbelt fastened. However, thanks to smooth-running, electronic push buttons, the passenger too benefits from easy seat adjustment possibilities. Moreover, the in-flight entertainment screen tells him/her what is left to do in order for the plane to be ready for takeoff or landing.

 

279928775_StewardessQuerformatmitMonitorblockall-4.thumb.jpg.392aa2cc63428974875bbbe87365c763.jpg67727267_ERMSSolenoid.thumb.jpg.2c5f69241d351f782d1ab8af3d317d9b.jpg

Share this post


Link to post
Share on other sites

Klingt ansich alles gut und sinnvoll, aber gibt es einen Vorteil für die Fluggesellschaft? Ich sehe weder einen Mehrwert für die Passagiere noch eine Kostenersparnis. Die Flugbegleiter sind eh an Bord und können den Kontrollgang dementsprechend kostenneutral durchführen.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Es könnte aber bei Turbulenzen den einen oder anderen Kontrollgang überflüssig machen und damit die Gefährdung des Kabinenpersonals reduzieren. Genauso hätte man einen handfesten Nachweis, wenn ein Passagier nicht angeschnallt war und sich deshalb verletzt hat.

 

 

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 32 Minuten schrieb ilam:

Es könnte aber bei Turbulenzen den einen oder anderen Kontrollgang überflüssig machen und damit die Gefährdung des Kabinenpersonals reduzieren. Genauso hätte man einen handfesten Nachweis, wenn ein Passagier nicht angeschnallt war und sich deshalb verletzt hat.

 

 

 

Das erscheint mir aber schon sehr "auf der Suche nach einem Problem für die Lösung" zu sein - vor allem kann ich mir nicht vorstellen, dass dafür eine Airline Geld in die Hand nimmt. Vorstellen kann ich mir so ein System nur als "Abfallprodukt", z. B wenn/falls mal alle Economy-Sitze elektrisch verstellbar werden.

Andererseits... in der Langstrecken-Biz aufwärts könnte man das heute schon machen, tut es aber nicht. Entweder hatte noch keiner die Idee (ich zweifele), oder der Bedarf ist einfach nicht da.

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 2 Stunden schrieb 2ndOrbit:

Klingt ansich alles gut und sinnvoll, aber gibt es einen Vorteil für die Fluggesellschaft? Ich sehe weder einen Mehrwert für die Passagiere noch eine Kostenersparnis. Die Flugbegleiter sind eh an Bord und können den Kontrollgang dementsprechend kostenneutral durchführen.

Der Mehrwert für Passagiere besteht darin, dass die elektrischen Tasten nur mit 1-4 N gedrückt werden müssen. Derzeit eingesetzte mechanische Bowdenzug Taster benötigen hierfür 20-50 N Kraftaufwand. Mindestens für Frauen und Kinder sind diese Kräfte zu hoch.

Der größere Vorteil liegt bei den Fluggesellschaften. Der Kontrollgang stimmt, aber was kommt danach. Flugzeug muss zum Vorfeld, dann warten auf Starterlaubnis. Bei vielen Flügen konnte ich beobachten, dass die Rückenlehne wieder verstellt wurde und die Tabletts wieder heruntergeklappt wurden. Ist der Strom beim elektrischen System weg, geht keine Sitzverstellung mehr und das Tablett und alle anderen Zustände werden über Sensorik angezeigt. Zudem wird der Zustand des Sitzes über das Inflight Entertainment angezeigt und der Fluggast aufgefordert das Tablett hochzuklappen bzw. den Sitz gerade zu richten. Sollte das nicht helfen besteht per Kabinendurchsage der Crew noch die Möglichkeit den Fluggast zu den Maßnahmen zu bewegen. Diese Peinlichkeit gibt sich keiner.

Ich glaube nicht, dass der Kontrollgang Kosten neutral ist. Die Aufgaben sind bei der Crew verteilt und entsprechend wird Personal eingesetzt. Fallen bspw. Kontrollgänge weg kann der Arbeitseinsatz der Crew entsprechend umdisponiert werde, der Arbeitsaufwand wird geringer und es kann Personal eingespart werden. Die Sicherheit erhöht sich bei Starts und Landungen, wenn der Sitz nicht mehr verstellt werden kann. Vielleicht ist es sogar möglich im EXIT Bereich die Sitzabstände zu verringern, da der Sicherheitsabstand verringert werden könnte. Dieser ist so ausgelegt, dass im Notfall trotz zurück gestellter Rückenlehne der Mindestabstand eingehalten wird. Ist die Rückenlehne in der Senkrechten nicht mehr verstellbar könnten evtl. die Abstände verringert werden. Dadurch kann eine zusätzliche Sitzreihe eingebaut werden.

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor einer Stunde schrieb Guido Wandschneider:

Bei vielen Flügen konnte ich beobachten, dass die Rückenlehne wieder verstellt wurde und die Tabletts wieder heruntergeklappt wurden.

 

 

Jupp. Und? Hat das für die Arline einen Vorteil, wenn das nicht mehr passiert? Wenn auffällt, dass das passiert, gibt es eine Ansage, fertig.

 

Zitat

der Arbeitsaufwand wird geringer und es kann Personal eingespart werden.

 

In den meisten Fällen nicht. Es gibt aus Sicherhitsgründen (Evakuierung) eine vorgeschriebene Mindestanzahl an Flugbegleitern (abhängig von der Platzanzahl).

 

Zitat

 Die Sicherheit erhöht sich bei Starts und Landungen, wenn der Sitz nicht mehr verstellt werden kann. Vielleicht ist es sogar möglich im EXIT Bereich die Sitzabstände zu verringern, da der Sicherheitsabstand verringert werden könnte. Dieser ist so ausgelegt, dass im Notfall trotz zurück gestellter Rückenlehne der Mindestabstand eingehalten wird. Ist die Rückenlehne in der Senkrechten nicht mehr verstellbar könnten evtl. die Abstände verringert werden. Dadurch kann eine zusätzliche Sitzreihe eingebaut werden.

 

Die Sitzlehne am Notausgang ist meist eh nicht verstellbar...

 

 

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 28 Minuten schrieb ilam:

 

Jupp. Und? Hat das für die Arline einen Vorteil, wenn das nicht mehr passiert? Wenn auffällt, dass das passiert, gibt es eine Ansage, fertig.

 

 

In den meisten Fällen nicht. Es gibt aus Sicherhitsgründen (Evakuierung) eine vorgeschriebene Mindestanzahl an Flugbegleitern (abhängig von der Platzanzahl).

 

 

Die Sitzlehne am Notausgang ist meist eh nicht verstellbar...

 

 

Na ja, da wage ich deutlich zu widersprechen, dass die Rückenlehne am EXIT "meist eh nicht verstellbar... Wie oft fliegen Sie denn?

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 3 Minuten schrieb Guido Wandschneider:

Jupp. Und? Hat das für die Arline einen Vorteil, wenn das nicht mehr passiert? Wenn auffällt, dass das passiert, gibt es eine Ansage, fertig.

 

Wie soll es denn der Crew auffallen, wenn in Reihe z.B. 37B der Sitz verstellt wurde und die Crew bereits festgeschnallt in ihren Sitzen ist???

 

vor 45 Minuten schrieb ilam:

Einfach mal ein wenig bei Seatguru durch die Sitzpläne klicken. Die Sitze direkt vor dem Notausgang sind fast immer gelb. Als Beispiel:

 

https://www.seatguru.com/airlines/Lufthansa/Lufthansa_Airbus_A320-200_NEK.php

 

 

gelb und verstellbar

Share this post


Link to post
Share on other sites
4 hours ago, foobar said:

Suche nach einem Problem für die Lösung

 

So sehe ich das gesamte Ansinnen. Die Themen techn. Komplexität (Wartung?) und Gewicht dürften etwaige Vorteile kaum aufwiegen.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Ich denke schon, das eine permanente „Überwachung „ der Sitzkonfiguration die eine oder andere Airline zumindest interessant finden wird. 
So könnte man in bestimmten Phasen die Sitzverstellung komplett sperren. 
Oder es ließe sich eben prüfen, ob die Person gemäß den Anweisungen gehandelt und angeschnallt war (sicher sehr interessant für Fälle, wo Leute durch Vorfälle verletzt werden).

 

Der Punkt Personal geht ja aufgrund der Vorgabe nicht.

 

Ganz so abwegig finde ich den Ansatz hier nicht. Im Zeiten  wo eh alle paar Jahre Sitze ausgetauscht werden, würde ich den Punkt Wartung nicht überbewerten, sofern das Teil Zuverlässig ist.

In erster Linie ist das für mich ein Sicherheitsfeature, das weniger dem Pax dient als der Airline.

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 6 Stunden schrieb Guido Wandschneider:

der Arbeitsaufwand wird geringer und es kann Personal eingespart werden

 

Die meisten Airlines fliegen doch heute schon mit der minimal zulässigen Crewstärke - da ist nichts einzusparen, Und auf der Langstrecke, wo das häufiger mal nicht der Fall ist, kommt da doch im Leben keine Einsparung eines ganzen FBs heraus. Den Kontrollgang gibt's auf einem ruhigen Flug 2 mal, und auf der Langstrecke braucht es die Crew nicht zuletzt für den da viel intensiveren Service. Keine Einsparung.

 

vor 6 Stunden schrieb Guido Wandschneider:

Bei vielen Flügen konnte ich beobachten, dass die Rückenlehne wieder verstellt wurde und die Tabletts wieder heruntergeklappt wurden.

 

Das taugt zwar immer wieder als Aufreger im Forum, ist aber in der Realität offensichtlich kein signifikantes Problem.

 

vor 6 Stunden schrieb Guido Wandschneider:

Vielleicht ist es sogar möglich im EXIT Bereich die Sitzabstände zu verringern, da der Sicherheitsabstand verringert werden könnte. Dieser ist so ausgelegt, dass im Notfall trotz zurück gestellter Rückenlehne der Mindestabstand eingehalten wird.

 

Die sind doch, zumindest abseits der Langstrecke, heute meist schon nicht mehr verstellbar, Auch da ist nix einzusparen.

 

Ich bleibe bei "Lösung auf der Suche nach einem Problem". Als "Abfallprodukt", wenn die Sensorik aus anderen Gründen eh da ist, vorstellbar, sonst eher nicht.

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 33 Minuten schrieb foobar:

 

Die meisten Airlines fliegen doch heute schon mit der minimal zulässigen Crewstärke - da ist nichts einzusparen, Und auf der Langstrecke, wo das häufiger mal nicht der Fall ist, kommt da doch im Leben keine Einsparung eines ganzen FBs heraus. Den Kontrollgang gibt's auf einem ruhigen Flug 2 mal, und auf der Langstrecke braucht es die Crew nicht zuletzt für den da viel intensiveren Service. Keine Einsparung.

 

 

Das taugt zwar immer wieder als Aufreger im Forum, ist aber in der Realität offensichtlich kein signifikantes Problem.

 

 

Die sind doch, zumindest abseits der Langstrecke, heute meist schon nicht mehr verstellbar, Auch da ist nix einzusparen.

 

Ich bleibe bei "Lösung auf der Suche nach einem Problem". Als "Abfallprodukt", wenn die Sensorik aus anderen Gründen eh da ist, vorstellbar, sonst eher nicht.

naja bislang habe ich die Sitzverstellung in jeder Holzklasse gesehen.

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 5 Stunden schrieb Guido Wandschneider:

fragliche Aussage ohne geschriebenen Hintergrund. Was ist eine Katastrophe?

Bist kein Techniker ?

Von mindestens 500 defekten Sitzen mit denen ich es zu tun hatte wurden die hälfte geblockt.

Das ist in den vorderen Reihen ärgerlich,da der Sitz frei bleiben muss,

in der Eco ist häufig auch der dahinter befindliche Sitz nicht mehr zu nutzen.

Jeder zusätzliche Technik Quatsch macht noch mehr Ärger.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Am 22.11.2019 um 14:20 schrieb Guido Wandschneider:

Na ja, da wage ich deutlich zu widersprechen, dass die Rückenlehne am EXIT "meist eh nicht verstellbar... Wie oft fliegen Sie denn?

 

 

Wir hatten in unsere Flieger neue Sitze (Geven Seats) eingebaut.

Die Rückenlehnen der Sitze an den Notausgängen konnen nicht verstellt werden.

Es wurde sogar darauf geachtet, dass die Rückenlehnen das Öffnen der Notausgänge

nicht behindern. Ein guter Entwicklungsbetrieb beachtet diese Vorschriften bei der Planung.

So wie bei unserer Umrüstung durch den Entwicklungsbetrieb und den Sitzhersteller. Ja,

auch von ihm kam der Hinweis dazu.

Es gibt guten Firmen, so welche hatten wir bei unserer Umrüstung.

Und es gibt leider auch schlechte Firmen, die sich um Vorschrifen nicht kümmern.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Am 22.11.2019 um 15:12 schrieb Guido Wandschneider:

Wie soll es denn der Crew auffallen, wenn in Reihe z.B. 37B der Sitz verstellt wurde und die Crew bereits festgeschnallt in ihren Sitzen ist???

 

gelb und verstellbar

 

Die gelb und verstellbaren Sitze sind jedoch in der Business. Die gelben in der Eco sind nicht verstellbar, daher glaube ich weniger an große Effekte der Platzersparnis.

 

Wie einige auch schon erwähnt haben, kann auch nicht von Personalersparnis die Rede sein, da es eine gesetzliche vorgeschriebene Mindestanzahl an Personal geben muss - Ich meine es sollten je angefangene 50 Paxe ein/e Flugbegleiter/in an Bord sein. Der positive Effekt hier wäre, dass den FB mehr Zeit übrig bliebe andere Sachen zu erledigen.

 

Für die Fluggesellschaften sehe ich lediglich den Punkt der Haftung als Nutzen an. Wenn so dargelegt werden kann, dass ein Passagier aus selbstverschuldeten Gründen nicht am Platz war, könnten evtl. Gerichtskosten/Schmerzensgelder eingespart werden. Aber auch hier sehr fraglich, da dann noch weitere Punkte zu klären wären, wie, ob die Turbulenzen auftraten, als der Gast des Gangplatzes aufgestanden war um den Gast vom Fensterplatz nach seinem Toilettenbesuch Platz zu machen, oder ähnliches.

 

Wenn man jetzt noch die zusätzliche Fehlerquelle von elektrischen vs. mechanischen Sitzverstellungen mit einbezieht, glaube ich nicht daran, dass dies aktuell für Fluggesellschaften in Frage käme.

 

Nichtsdestotrotz sehe ich solche Dinge in mittelferner Zukunft trotzdem als Standard an, denn wir Menschen streben nach Bequemlichkeiten. Alles soll moderner wirken, daher immer mehr "Convenience" und Bildschirme etc..

 

 

 

Share this post


Link to post
Share on other sites
Am 22.11.2019 um 19:54 schrieb Guido Wandschneider:

naja bislang habe ich die Sitzverstellung in jeder Holzklasse gesehen.

 

Um mal Ihren flapsigen Kommentar " Wie oft fliegen Sie denn?" aufzunehmen: Sie offenbar nicht allzuoft, jedenfalls nicht mit den Billigfliegern easyjet oder Ryanair. Versuchen Sie da mal, Ihre Sitzlehne zu verstellen. Die haben das bei den neuen Fliegern einfach gänzlich abgeschafft.

Genau so werden das viele Fluggesellschaft in der Eco zumindest bis auf die Mittelstrecke lösen: der Effekt (keine Kontrollgänge, kein Passagiergenöle etc.) ist der gleiche, die Kosten, die Systemkomplexität, das Gewicht sind erheblich geringer. Letzteres ist in Zeiten, wo jedes kg Mehrgewicht in CO2 umgerechnet wird, das entscheidende Argument. Passagierkomfort, bei Ihnen u.a. in Form reduzierter Bedienkräfte dargestellt, spielt in der Holzklasse, von sehr wenigen Ausnahmen mal abgesehen, in den Überlegungen der Airlines nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 30 Minuten schrieb Guido Wandschneider:

In einem Forum erwartet man intelligente Meinungen und verkauft dort kein Produkt


Lieber Freund, in diesem Forum hier darf man hoffentlich, aber nicht immer, eine lebhafte Diskussion erwarten. Und die hast Du hier exemplarisch erlebt. Die Zwischentöne kamen ausschließlich von Dir, und sind nicht vergnügungssteuerpflichtig. Auch ich hatte den Eindruck, dass Du hier zumindest Marktforschung betreiben wolltest.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Es ist ja eine nette Idee, aber ich sehe es auch eher negativ:

Wie soll das System in bestehende Flugzeuge nachgerüstet und integriert werden?

Was kostet das Ganze und wieviel wiegt es?

Wie hoch ist der Wartungs- und Reparaturaufwand? Die Sensoren, Schalter und Aktuatoren werden kaputt gehen. Geschweige denn die ganze Verkabelung.

Was passiert wenn ein Passagier sich kurz vor dem Take Off abschnallt? Wird der Start abgebrochen oder durchgeführt? Kommt die Airline dann ihrer "Sorgfaltspflicht" nicht nach wenn trotzdem gestartet wird?

Wenn ein Passagier trotz individueller Audioansage nicht reagiert, muß der Flugbegleiter in schweren Turbulenzen aufstehen um ihn persönlich aufzufordern? Und riskiert damit Gesundheit und im schlimmsten Fall sein Leben?

 

Ich arbeite seit Ende der 90er Jahren an Zivilflugzeugen. Da war vom 50 sitzigen Turboprop über die gängigen Single Aisle bis zur 767 fast alles dabei. Und es waren einige Airlines. Bei keinem Flugzeug konnte man an den Sitzreihen VOR den Notausgängen die Rückenlehne verstellen.

 

Für die meisten Fluggerätmechaniker ist das Arbeiten in der Kabine ein Graus. Das liegt zum einen an Hinterlassenschaften der Passagiere, zum anderen an den immer geringeren Sitzabständen, die angenehmes Arbeiten an Sitzen nicht zulassen. 

Dazu kommen mehr turn-arounds und teilweise wird die Kabine mit nächtlichen Postflügen zusätzlich beansprucht. 

Die Lösung für mich ist daher die Reduzierung auf das wirklich nötigste und nicht nochmal ein System, das kaputt gehen wird.

 

Edit: Was passiert bei defekten von einzelnen Komponenten? Wird dann der ganze Sitz geblockt? Kann man die Rückenlehne mechanisch in upright Position blocken wenn die Elektrik defekt ist?

Edited by SWA

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 1 Stunde schrieb Guido Wandschneider:

In einem Forum erwartet man intelligente Meinungen und verkauft dort kein Produkt

 

vor 55 Minuten schrieb aaspere:


Lieber Freund, in diesem Forum hier darf man hoffentlich, aber nicht immer, eine lebhafte Diskussion erwarten. Und die hast Du hier exemplarisch erlebt.

 

Eine Lebhafte Diskussion gehört zu einem solchen Forum. Auch mit persönlichen Meinungen die einem nicht gefallen. 

Aber wer Werbung für ein Produkt macht muss mit Opposition rechnen.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Bei diesem technischen Gedankenspiel fehlt noch die ferngesteuerte Verriegelung der Gepäckfächer. Erst damit ist diese Idee eine runde Sache...

 

;-)

Share this post


Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.