vielflieger2020

Das Corona-Virus, die Airlines und der Rest der Welt

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vor 14 Stunden schrieb EDCJ:

Ich glaube schon lange,das die Verbote innerhalb Deutschlands Parteipolitisch gesteuert sind,und Corona nur als Basis genommen wird.

 

Diese total schwachsinnige Aussage bringt mich zu der Überlegung was aus der Coronapolitik bei zwei grossen Corona Leugnern Bolsonaro und Trump geworden wäre wenn sie einen richtig schlimmen Verlauf bei der Infektion gehabt hätten. Ich will niemandem eine schlimme Krankheit wünschen aber Boris Johnson hat sich nach seiner schweren Behandlung direkt um 180 Grad gedreht, das war zwar schon zu spat, hat aber trotzdem noch schlimmeres verhindert.

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https://www.businessinsider.de/wissenschaft/corona-forscher-mit-verbindung-zur-flugbranche-machen-pr-fuer-fluege/

 

Zusammenfassung aus dem Artikel:

* Das Risiko, sich im Flieger mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren ist gering, so die Expertenmeinung in einer renommierten US-Fachzeitschrift.

* Der Artikel stammt jedoch von Vertretern der Flugbranche.

* Ein Experte sagt: Dies ist Werbung, getarnt als Patienteninformation.

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Am 4.10.2020 um 20:05 schrieb EDCJ:

Bin mal gespannt,was nächste Woche in Wien passiert. Haben wir hier Leser aus Wien?

 

Meine Güte.... Noch so ein Realitätsverweigerer! Schau zu uns nach Deutschland und nicht nach Wien!

 

 

https://www.n-tv.de/22085113

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Was denkt die Politik eigentlich, über was für eine Macht sie verfügt? Dass Leute Kernereignisse ihres Lebens, die teilweise jahrelang geplant werden (und dazu gehören Hochzeiten), wegen irgendwelchen Maßnahmen, die in Teilen absolut wirkungslos sind (Beispiele Schweden, Frankreich, Spanien), einfach absagen? Was eine grenzenlose Hybris.

Und was das Reduzieren der Teilnehmerzahl angeht: Erstens ist es besonders in migrantischen Kulturen feste Tradition, dass zu Hochzeiten Heerscharen von Leuten kommen. Auch ich habe noch keiner Hochzeit ohne dreistellige Teilnehmerzahl beigewohnt. Manche kulturelle Regeln kennen eben keine Ausnahmesituation. Und zweitens will ich denjenigen sehen, der entweder in einer riesigen Meute und/oder unter Alkoholeinfluss sich noch an irgendwelche Abstandsregeln hält. Besonders bei Punkt 2 werden 99,9% der Leute diese Regeln gar nicht mehr im Kopf haben.

Um es kurz zu fassen: Die Politik wird sich daran gewöhnen müssen, dass sie einiges einfach nicht beeinflussen kann. Nochmal das Spielchen aus März/April wird sich die Bevölkerung nicht gefallen lassen.

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Eben gerade gab es einen interessanten Bericht in den Tagesthemen. Hier hat ein Virologe gesagt, dass er den Gesundheitsämtern empfiehlt den Corona Test hinsichtlich eines so genannten Ct Wertes zu überprüfen. Denn jemand der mit Corona infiziert ist, ist nicht unbedingt infektiös ggü anderen. Je höher der Ct Wert, um so geringer die Ansteckungswahrscheinlichkeit.

 

Ich finde das sehr interessant,  weil es differenziert die Infektionszahlen betrachtet. 

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Am 2.6.2020 um 19:21 schrieb medion:

Der große Mist ist nur, die zweite Welle bleibt aus, jetzt sogar in Deutschland.... Manno...

 

Sicher? Das würde mich freuen...

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vor 4 Stunden schrieb Leon8499:

Und was das Reduzieren der Teilnehmerzahl angeht: Erstens ist es besonders in migrantischen Kulturen feste Tradition, dass zu Hochzeiten Heerscharen von Leuten kommen. Auch ich habe noch keiner Hochzeit ohne dreistellige Teilnehmerzahl beigewohnt. Manche kulturelle Regeln kennen eben keine Ausnahmesituation.

 

Die meisten Menschen aus "Großhochzeitskulturen" verhalten sich zum Glück verantwortungsbewusst und sind ohne jegliche Diskussion bereit, ihre Feierlichkeiten zu verschieben... Spektakuläre Regelverstöße, die zum totalen Super-Spreader-Event ausarten und eine ganze Stadt in den roten Bereich führen sind extrem ärgerlich, aber nicht auf ganze Bevölkerungsgruppen verallgemeinerbar... Menschen bestimmter Migrationsgruppen pauschal zu unterstellen, dass sie aus kulturellen Gründen ungeeignet sind, sich an Corona-Regeln zu halten ist genauso falsch wie beispielsweise jedem Dresdner pauschal vorzuwerfen, er wäre glühender Pegida-Anhänger... 

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vor 3 Stunden schrieb aaspere:


Aus welcher Galaxie kommst Du denn? Die Politik verfügt über genau die Macht, die sich aus der Verfassung und den Gesetzen ergibt. Und im Zweifelsfall gibt es noch die Gerichte, die das Handeln im Bedarfsfall überprüfen. Und deshalb wird auch von Dir erwartet, dass Du Dich an die Regeln hältst.

 

Naja, ihr habt beide ein bisschen Recht. Auf dem Papier stimmt natürlich deine Aussage, aber jedes Gesetz ist nur soviel Wert, wie die Bürger bereit sind, sich daran zu halten. Deutschland hat schlichtweg nicht die Kapazität bei den Strafverfolgungsbehörden, um Ungehorsam durch einen relevanten Teil der Bevölkerung zu ahnden.

 

Im Gegenteil, du hast sogar an einem bestimmten Punkt einen "Tip-Over"-Effekt, an dem sogar Bürger, die sich vorher aus Angst vor Konsequenzen des Rechtsstaats an die Regeln gehalten haben, diese auch nicht mehr befolgen, weil sie merken, dass eine Missachtung in den meisten Fällen ohne Konsequenzen bleibt. Deswegen sollte es von großem Interesse für die Politik sein, Regeln aufzustellen, die tatsächlich durch die breite Masse der Gesellschaft getragen werden.

 

Ich sage nicht, dass das im Moment nicht erfolgt, ich lege hier einfach nur einen theoretischen Gedankengang dar.

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vor 8 Stunden schrieb Leon8499:

Was denkt die Politik eigentlich, über was für eine Macht sie verfügt? Dass Leute Kernereignisse ihres Lebens, die teilweise jahrelang geplant werden (und dazu gehören Hochzeiten), wegen irgendwelchen Maßnahmen, die in Teilen absolut wirkungslos sind (Beispiele Schweden, Frankreich, Spanien), einfach absagen? Was eine grenzenlose Hybris.

Und was das Reduzieren der Teilnehmerzahl angeht: Erstens ist es besonders in migrantischen Kulturen feste Tradition, dass zu Hochzeiten Heerscharen von Leuten kommen. Auch ich habe noch keiner Hochzeit ohne dreistellige Teilnehmerzahl beigewohnt. Manche kulturelle Regeln kennen eben keine Ausnahmesituation. Und zweitens will ich denjenigen sehen, der entweder in einer riesigen Meute und/oder unter Alkoholeinfluss sich noch an irgendwelche Abstandsregeln hält. Besonders bei Punkt 2 werden 99,9% der Leute diese Regeln gar nicht mehr im Kopf haben.

Um es kurz zu fassen: Die Politik wird sich daran gewöhnen müssen, dass sie einiges einfach nicht beeinflussen kann. Nochmal das Spielchen aus März/April wird sich die Bevölkerung nicht gefallen lassen.


Leider ist es aber so, dass diese Massenveranstaltungen sehr gut am superspreader funktionieren und dann ganze Städte auf einmal „Risikogebiet“ werden.

Mir ist egal welchen kulturellen Hintergrund die Verursacher haben, darum sollte es auch gar nicht gehen. 
Ich finde einfach nur, dass es momentan unsolidarisch gegenüber der restlichen Bevölkerung ist, Feiern mit mehreren hundert Gästen zu veranstalten. 
Und zum Thema Alkoholeinfluss: Natürlich achtet da irgendwann keiner mehr auf die Corona-Regeln. Aber grade das spricht doch grade für eine reduzierte Teilnehmerzahl. Wenn 50 Leute da sind, können sich an dem Abend auch maximal 50 Leute infizieren. Auf einer Feier mit 300 Leuten hast du 300 potenzielle Ansteckungen und die entsprechend potenzierte Verbreitung nach der Feier. 

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Abhängig vom Bundesland waren private Feiern bis vor kurzem auch noch mit teils erheblichen Teilnehmerzahlen zugelassen und wirkten dabei nicht selten als Virusschleuder, auch wenn die Initiatoren nachweislich alle Regeln umgesetzt haben... Das ist leider das große Problem - ist etwas erlaubt, wirkt es legitim und bloße Appelle zur Zurückhaltung verpuffen zunehmend, das ist völlig menschlich... Der Virologe Hendrik Streek beispielsweise gehört zu den Befürwortern, möglichst viel zu erlauben und Einschränkungen erst nach dem Trial und Error-Prinzip und nicht - sofern gerichtlich standfest - nur aus Verdacht einer drohenden Gefahr zu erteilen, was ich persönlich ebenfalls richtig finde...

 

Im Bereich der privaten Feiern sind die nun fast überall verschärften Beschränkungen ziemlich eindeutig nach dem Trial und Error-Prinzip definiert worden... Das Problem bei Trial und Error sehe ich jedoch in der sehr aufwendigen Abstimmung - national beim Föderalismus und international beispielsweise bei der EU, wo in einigen Mitgliedsstaaten teils noch große Organisationsdefizite hinzu kommen, so dass Infektionszahlen dort mitunter auch deshalb kaum noch ohne neue harte Maßnahmen unter Kontrolle zu bekommen sein dürften....

Edited by Tschentelmän

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vor 9 Stunden schrieb Leon8499:

 wegen irgendwelchen Maßnahmen, die in Teilen absolut wirkungslos sind (Beispiele Schweden, Frankreich, Spanien), einfach absagen?

 

Du kennst bestimmt die Zahl der Infizierten, die es in den drei genannten Ländern gegeben hätte, gäbe es diese Maßnahmen nicht. Es wäre hilfreich, wenn Du uns an deinem Wissen teilhaben läßt.

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vor 11 Stunden schrieb Leon8499:

Was denkt die Politik eigentlich, über was für eine Macht sie verfügt? Dass Leute Kernereignisse ihres Lebens, die teilweise jahrelang geplant werden (und dazu gehören Hochzeiten), wegen irgendwelchen Maßnahmen, die in Teilen absolut wirkungslos sind (Beispiele Schweden, Frankreich, Spanien), einfach absagen? Was eine grenzenlose Hybris.

 


Schweden mal als Beispiel: so gut wie keine Beschränkungen von 'oben', sondern einfach machen lassen. Am Anfang ging die Zahl extrem hoch, zwischendrin flachte sie dann aber auf ein Niveau wie bei uns in Deutschland ab, mittlerweile steigen aber auch dort wieder die Zahlen. So, und wenn man nun die Zahlen in Relation zur Bevölkerung sieht, stellt man fest, dass in Schweden fast dreimal so viele Menschen an Covid-19 erkrankt sind als in Deutschland. Schweden 0,0096%, Deutschland 0,0037%. Die Zahlen mögen verschwindend gering erscheinen (auch im

Vergleich zu den immer wieder genannten Grippefällen), trotzdem sollte man es nicht verharmlosen. Ich gehe persönlich aber davon aus, dass wir uns mit diesem Virus für die Zukunft anfreunden müssen, genauso wie den vielfach zitierten Influenza-Viren (wenn es denn dann geeignete Impfstoffe gibt). Wohin das Nichterstellen von Regeln bei den Influenza-Viren vor dem Impfstoff führte, sollte jedem hinlänglich bekannt sein. 
 

Über die Maßnahmen, die von der Politik vorgegeben werden, lässt sich sicher streiten. Nur solange der gesunde Menschenverstand nicht bei jedem funktioniert, bedarf es solcher Regeln von 'oben'. Mir wäre es auch lieber, wir könnten alle unser normales Leben weitermachen wie bis 2019, seit Ende März bin ich in Kurzarbeit und komme auf drei bis maximal sieben Arbeitstage pro Monat, statt vorher 22. Dazu keine Sonntage, Feiertage und Nachtdienste, dafür viel mehr Frühdienst. Da die ganzen Schichtzulagen nicht auf die Berechnung für das Kurzarbeitergeld angerechnet werden, geht mir hier deutlich mehr Geld 'flöten' als bei Nicht-Schichtgängern. Aber man muss sich damit jetzt arrangieren, und es geht. Wo ein Wille, da ist auch ein Weg.

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Man muss auch immer die sozialen Strukturen in den Corona Vergleich zwischen Ländern ansehen. In Spanien leben die Leute oft viel enger zusammen als in Deutschland, in Frankreich teilweise auch. Pflegebedürftige werden öfter zu Hause versorgt. Das Virus verbreitet sich trotz Ausgangssperre noch wochenlang auf hohem Niveau weiter und zwar genau deshalb.

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vor 16 Stunden schrieb Tschentelmän:

Menschen bestimmter Migrationsgruppen pauschal zu unterstellen, dass sie aus kulturellen Gründen ungeeignet sind, sich an Corona-Regeln zu halten ist genauso falsch wie beispielsweise jedem Dresdner pauschal vorzuwerfen, er wäre glühender Pegida-Anhänger... 

 

Genau um das nicht zu tun, habe ich ja hinzugefügt, dass ich selbst noch keiner Hochzeit mit unter 100 Teilnehmern beigewohnt habe. Weder ich, noch die betreffenden Hochzeitspaare hatten Migrationshintergrund. Das Anprangern o.ä. von Migranten war mit der Aussage keinesfalls meine Absicht.

 

vor 11 Stunden schrieb Spie10:

Du kennst bestimmt die Zahl der Infizierten, die es in den drei genannten Ländern gegeben hätte, gäbe es diese Maßnahmen nicht. Es wäre hilfreich, wenn Du uns an deinem Wissen teilhaben läßt.

 

Eigentlich müsste Schweden bereits ausgestorben sein und Frankreich und Spanien komplett unbehelligt, tatsächlich ist eher das Gegenteil an der Wahrheit.

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22 hours ago, Mahag said:

Eben gerade gab es einen interessanten Bericht in den Tagesthemen. Hier hat ein Virologe gesagt, dass er den Gesundheitsämtern empfiehlt den Corona Test hinsichtlich eines so genannten Ct Wertes zu überprüfen. Denn jemand der mit Corona infiziert ist, ist nicht unbedingt infektiös ggü anderen. Je höher der Ct Wert, um so geringer die Ansteckungswahrscheinlichkeit.

 

Ich finde das sehr interessant,  weil es differenziert die Infektionszahlen betrachtet. 

Das Problem hierbei ist leider, dass der Ct-Wert dem Gesundheitsamt derzeit i.d.R. nicht mitgeteilt wird. Durch unsaubere Probenentnahme kann es hier auch zu kleinen Ungenauigkeiten kommen. Es wäre in meinen Augen aber durchaus überlegenswert, zumindest bei positiven Tests, die von Fachpersonal durchgeführt worden sind, auf die Isolation zu verzichten, sofern der Wert bereits über 30 liegt.

 

Interessanterweise hat Prof. Drosten bereits vor einigen Jahren in einem Interview im Zusammenhang mit dem MERS-Virus in Saudi Arabien darauf hingewiesen, dass der PCR-Test oftmals zu sensitiv ist.

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Wenn man die Stärke der Ansteckungsfähig tatsächlich einordnen könnte, wäre das auf jeden Fall ein großer Fortschritt... Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob man dabei zwischen Anfangs- und Endstadium der Infektion unterscheiden kann - in beiden Phasen besteht meist nur geringes Ansteckungsrisiko - allerdings würde eine Kurz-Quarantäne gerade bei Infizierten aus der Anfangsphase womöglich ausgerechnet mitten in der Spitze der Ansteckungsgefahr enden, so dass wohl zumindest ein abschließender Schnelltest zusätzlich notwendig sein könnte... Inwieweit das verlässlich und nicht zu ungenau wäre, müssten wohl - sofern man die Strategie verfolgen will - entsprechende Studien zeigen...

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Die Uniklinik in Essen bspw. führt in Fällen, in denen der Wert über 30 liegt, einen Antikörpertest durch, um festzustellen, ob die Infektion im Endstadium ist oder bereits zurückliegt. Dort dürfen in diesem Fall auch Ärzte z.B. wieder zum Dienst erscheinen.

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vor 3 Stunden schrieb Leon8499:

 

Eigentlich müsste Schweden bereits ausgestorben sein und Frankreich und Spanien komplett unbehelligt, tatsächlich ist eher das Gegenteil an der Wahrheit.

Bezüglich Schweden:

 

Schweden bleibt bei der Begrenzung von max. 50 Perosnen bei öffentlichen Veranstaltungen. Sie wird doch nicht aufgehoben, wie ursprünglich geplant. 

Zitat

Sweden limited the maximum number of people allowed at a public event was limited to 500 in early March, before further reducing it to 50 people later that month, to curb the spread of the coronavirus.


 

https://www.thelocal.se/20201008/sweden-postpones-decision-to-lift-50-person-limit-on-public-events

 

Bei uns dagegen gehen wieder Tausende ins Stadion, während dort zumeist noch Geisterspiele stattfinden.
 

Edited by chris_flyer

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All die Regeln sind das Papier nicht wert auf dem sie stehen, wenn sie nicht eingehalten werden. Ich war vor ein paar Tagen ein paar Tage in Stockholm. Ich finde die halten die wenigen Regeln ein. Wir haben viel mehr, aber wenn ich sehe wie wenige die Masken korrekt (!) tragen und medial verfolge bei wie vielen Hochzeiten und co auf die Begrenzung der Teilnehmer gesch... wird, dann hab ich lieber weniger Regeln die eingehalten werden als viele, wo dies nicht der Fall ist. Die Reaktanz über so einen langen Zeitraum scheint recht groß zu sein.

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"Zu viele" steht dort nicht. Ich schrieb von vielen Regeln die nicht eingehalten werden. Das ist meine Kritik an den "Mitmenschen", da es so wirkungslos wird. Nicht die Regeln an sich.

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vor 12 Minuten schrieb jubo14:

Wenn also diese Woche die Italienische Regierung beschlossen hat, dass man nun auch auf der Strasse eine Maske tragen muss, dann rennen sie damit eigentlich offene Türen ein. Hier in Deutschland wäre das der Untergang des Abendlandes.

 

Zumindest in deutschen Hotspot-Gebieten wird die Maskenpflicht im Freien auf bestimmten öffentlichen Plätzen ein Thema werden, einzelne Vorreiter gibt's ja bereits mit München und jetzt Esslingen. Womöglich wird das dann nicht nur temporär sondern auch dauerhaft und flächendeckend geregelt, wenn die Zahlen weiter steigen (....was sie tun werden...)... Es muss eben alles in allem immer nachvollziehbar und sinnhaft im Gesamtkonzept sein. Soll heißen, wenn Maskenpflicht im Freien dann erst Recht in geschlossenen Räumen am Arbeitsplatz und im Schulunterricht... Denke aber das wird ohnehin alles kommen...

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vor 50 Minuten schrieb jubo14:

Naja, jetzt aber zu behaupten, wir hätte zu viele Regelungen und Einschränkungen ist dann doch etwas übertrieben.

Es wäre schön, wenn sie innerhalb des Landes etwas einheitlicher wären, aber zu viele?

 

Ich bin jetzt eine Woche aus dem Sardinien-Urlaub zurück. (Test vorher und nachher, beide selbst gezahlt und negativ, nur mal so.)

Im Vergleich zu Deutschland, sind die Italienischen Corona-Regeln nahezu identisch. Zumindest die, für den öffentlichen Raum, Hotels, Restaurants, usw.

Mir ist aber im Umgang mit diesen Regeln ein erheblicher Unterschied aufgefallen.

In Italien werden die nämlich nicht nur sehr genau eingehalten, sie werden deutlich "übererfüllt".

Etwa 50% der Leute tragen die Masken permanent, sprich auch im Freien. Und hier sind es vor allem die Jüngeren, die mehr Maske tragen. Aber spätestens wenn man in der Gruppe unterwegs ist, oder sich mehrere Leute auf der Strasse treffen, setzt vor der Begrüßung jeder die Maske auf! Wenn also diese Woche die Italienische Regierung beschlossen hat, dass man nun auch auf der Strasse eine Maske tragen muss, dann rennen sie damit eigentlich offene Türen ein. Hier in Deutschland wäre das der Untergang des Abendlandes.

In Deutschland wird laut über die Regeln und Einschränkungen geklagt. In Italien trägt man seine Maske, desinfiziert sich die Hände beim Betreten von Geschäften und Restaurants und stellt sich vor den elektronischen Fiebermesser wenn man ein Hotel oder Museum betritt. Und ansonsten läuft das Leben in seinen völlig normalen Bahnen. Ohne Klagen, ohne Diskussionen.

 

Woran liegt das?

Gut "der Deutsche" ist halt ein begnadeter Miesepeter. Das Glas ist immer halb leer.

Aber vielleicht sind wir einfach auch nur (zum Glück) bisher viel zu gut durch die Pandemie durch gekommen.

Bei uns sind keine Militärkonvois mit den Leichen durch die Städte gefahren.

Bei uns hat das Gesundheitssystem, so gut wie es eben möglich ist, funktioniert.

Das führt nun leider nicht dazu, dass wir uns über unser System und die gelungenen Maßnahmen freuen, nein, hier werden sie nun laut und breit in Zweifel gestellt, weil sie ja so sehr übertrieben waren/sind. 

Manchmal zweifle ich ein wenig am gesunden Menschenverstand!


Ich zitiere Dich nochmal in ganzer Länge, weil man es nicht oft genug lesen kann. Alles richtig, auch das zu Italien, wo meine Tochter mit ihrer Familie lebt.

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