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airliners.de

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Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb Tschentelmän:

Das m.E. würde eine bilaterale Anerkennung der Zertifizierung zwischen den Zulassungsbehörden voraussetzen - zumindest hinsichtlich der An- und Abflüge ausländischer Airlines.


Müsste da nicht dies greifen:

 

Convention on International Civil Aviation (Chicago Convention)

Article 33: Recognition of certificates and licences

 

Zitat

Certificates of airworthiness and certificates of competency and licences issued or rendered valid by the contracting State in which the aircraft is registered shall be recognized as valid by the other contracting States, provided that the requirements under which such certificates or licences were issued are equal to or above the minimum standards established pursuant to this Convention.

 

Quelle: ICAO Doc 7300 (Chicago Convention).

 

Hierbei könnte eventuell der letzte Teilsatz ein Problem darstellen.

Geschrieben

Dies würde im Umkehrschluss bedeuten, dass man die Verfahren des MAK wenigstens bis 2022 als gleichwertig ansah: Die Il 96 ist nicht nach EASA zertifiziert, dennoch kam wie viele Jahre regelmäßig nach Europa.

  • 2 Monate später...
Geschrieben

Die Auslieferung der ersten Serienmaschinen Tu 214 wird nun für 2027 geplant. Aeroflot sollte die ersten Serienmaschinen erhalten, ist aber von der Bestellung zurückgetreten, da man den Forderungen technischer Weiterentwicklung nicht nachkam. Was genau, wird nicht geschrieben, lediglich der Kommentar "Das Flugzeug hat den gleichen technischen Stand wie vor 30 Jahren".

Die elf für Aeroflot bestimmten Maschinen sollen an Redwings gehen.

Aus anderen Quellen geht wohl ein gefordertes Zweimanncockpit hervor.

Wer keine russischen Seiten ansurfen möchte, sollte diesen Link nicht öffnen: Blogbeitrag auf Dzen (russisch)

Geschrieben

Vor dreißig Jahren war aber im Westen ein Dreimann-Cockpit kein Standard mehr. Da reden wir eher über 40 Jahre, die die TU-214 zumindest von dem Gesichtspunkt her hinterher hängt.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Stunden schrieb Micha:

Aeroflot sollte die ersten Serienmaschinen erhalten, ist aber von der Bestellung zurückgetreten

 

Die Mehrheit an Aeroflot liegt doch beim russischen Staat - oder nicht?

 

Der Kreml setzt alles daran, eine unabhängige Flugzeug-Produktion aufzubauen - und das eigene Staatsunternehmen lehnt die Maschine ab. Mich wundert, dass da noch kein Aeroflot-Manager bei einem tragischen Unfall aus dem Fenster gestürzt ist - klingt echt zynisch, aber dennoch ernst gemeint.

Bearbeitet von Tschentelmän
Geschrieben

@Tschentelmän

Ich bin von der Meldung selber überrascht. Die Forderung von Aeroflot ist aber nicht neu.

Unterm Strich sind aber kommunizierte Fristen und Statements durch die Abschottung nicht viel wert. Den Wunschvorstellungen nach, wären längst einige Duzend Tu 214, SJ100new und MC-21 im Dienst.

Geschrieben
On 5/14/2026 at 8:05 AM, Tschentelmän said:

 

Die Mehrheit an Aeroflot liegt doch beim russischen Staat - oder nicht?

 

Der Kreml setzt alles daran, eine unabhängige Flugzeug-Produktion aufzubauen - und das eigene Staatsunternehmen lehnt die Maschine ab. Mich wundert, dass da noch kein Aeroflot-Manager bei einem tragischen Unfall aus dem Fenster gestürzt ist - klingt echt zynisch, aber dennoch ernst gemeint.

Soweit ich weiß, hat Aeroflot als Ersatz die MS-21-Bestellung aufgestockt.

Geschrieben (bearbeitet)

Hat irgend jemand eine Ahnung, wo sich die Flotte der Ukrainischen Motor Sich befindet - sofern die rechtzeitig evakuiert werden konnte ?

Speziell interessiert mich die AN-140, da die anderen Flugzeuge nach einem Ende des Krieges vermutlich kaum erneut zu Einsatz kommen dürften (und ob Motor Sich wieder aufersteht, wage ich auch eher zu bezweifeln).

Bearbeitet von MHG
Geschrieben

Laut Wikipedia - "Ende 2022 wurde Motor Sitsch als kriegswichtiges Unternehmen verstaatlicht und dem Verteidigungsministerium unterstellt"

 

Könnte heißen, dass Sitsch weiter aktiv ist, aber eben im Bereich Rüstung - zum Beispiel Drohnen und deren Motoren. Der Wirtschaftszweig dürfte auch nach einem möglichen Kriegsende in der Ukraine sehr stark bleiben.

 

 

Geschrieben (bearbeitet)
Am 24.5.2026 um 14:29 schrieb Tschentelmän:

Laut Wikipedia - "Ende 2022 wurde Motor Sitsch als kriegswichtiges Unternehmen verstaatlicht und dem Verteidigungsministerium unterstellt"

 

Könnte heißen, dass Sitsch weiter aktiv ist, aber eben im Bereich Rüstung - zum Beispiel Drohnen und deren Motoren. Der Wirtschaftszweig dürfte auch nach einem möglichen Kriegsende in der Ukraine sehr stark bleiben.

 

 

Es war mir schon klar, daß Motor Sich (der "Konzern") verstaatlicht wurde und ja, der wird ziemlich sicher auch nach dem Krieg weiter aktiv sein - sofern die Ukraine den Krieg gewinnt und auch Zaporizhia behält (ganz neutrale Feststellung).

War ja auch die richtige Entscheidung der Regierung, (schon vor dem Kriegsbeginn) den Verkauf an Chinesische Investoren ("hust") zu verbieten ...

Die Airline ist nur ein kleiner Teil von Motor Sich JSC und immer noch aktiv - wenn auch außerhalb der Ukraine und nur mit den 2 AN-12 (die fliegen ziemlich sicher für´s Militär ...)

Mich interessiert eben, wo die restlichen (Passagier) Flugzeuge abgeblieben sind.

 

Bearbeitet von MHG
  • 2 Monate später...
Geschrieben

Die erste Serienmaschine der importsubstituierten Variante der MC-21-310 hatte heute ihren Erstflug. Man stiegt bis 6000 m Flughöhe und flog bis 600 km/h.

Man möchte bis Anfang 2027 die Zertifizierung abschließen und Mitte 2027 die erste Maschinen an Kunden ausliefern.

Quelle (russisch)

  • 5 Wochen später...
Geschrieben (bearbeitet)

Der ukrainische Präsident Selensky warnt Fluggesellschaften vor Flügen über Russland. Er droht dabei nicht mit einem gezielten Angriff gegen zivile Flugzeuge - er deutet jedoch eine massive Ausweitung beim Einsatz von bewaffneten Langstrecken-Drohnen an, die zum Problem für die Sicherheitsstandards der Airlines werden könnten. Ob die Ukraine es dann tatsächlich schaffen wird, bis zu 1000 Drohnen täglich nach Russland zu schicken und dabei sogar 6000 km Reichweite zu knacken, ist völlig unklar. Dennoch könnte das Thema für einige ausländische Airlines tatsächlich zum Problem werden - vor allem dann, wenn die Drohnen größere Flughöhen erreichen und die russische Flugabwehr mit zunehmender Belastung immer wilder durch die Gegend schießt.

 

 

https://www.aero.de/news-53511/Selensky-warnt-vor-Fluegen-ueber-Russland.html

Bearbeitet von Tschentelmän
Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb Tschentelmän:

Der ukrainische Präsident Selensky warnt Fluggesellschaften vor Flügen über Russland. Er droht dabei nicht mit einem gezielten Angriff gegen zivile Flugzeuge - er deutet jedoch eine massive Ausweitung beim Einsatz von bewaffneten Langstrecken-Drohnen an, die zum Problem für die Sicherheitsstandards der Airlines werden könnten. Ob die Ukraine es dann tatsächlich schaffen wird, bis zu 1000 Drohnen täglich nach Russland zu schicken und dabei sogar 6000 km Reichweite zu knacken, ist völlig unklar. Dennoch könnte das Thema für einige ausländische Airlines tatsächlich zum Problem werden - vor allem dann, wenn die Drohnen größere Flughöhen erreichen und die russische Flugabwehr mit zunehmender Belastung immer wilder durch die Gegend schießt.

 

 

https://www.aero.de/news-53511/Selensky-warnt-vor-Fluegen-ueber-Russland.html

Moin,

 

ich bin auch mal gespannt, wie die Chinesischen Airlines darauf reagieren? Für sie gibt es diesen Krieg ja gar nicht, fliegen munter weiter die gleichen Routen wie bisher. Wenn die Ukraine (wird sie bald haben und dann können sie diese Airlines auch nicht mehr herausreden) in naher Zukunft das erste mal balistische Raketen benutzt, wird Russland's Flugabwehr noch mehr/anders als bisher gefordert sein (langsame Drohnen und ab und zu mal ein Marschflugkörper) und müssen mehr ins Risiko gehen. Dann ist die Nutzung des Russischen Luftraum's Russisch Roulette. 

Geschrieben
vor 55 Minuten schrieb Jochen Hansen:

Moin,

 

ich bin auch mal gespannt, wie die Chinesischen Airlines darauf reagieren? Für sie gibt es diesen Krieg ja gar nicht, fliegen munter weiter die gleichen Routen wie bisher. Wenn die Ukraine (wird sie bald haben und dann können sie diese Airlines auch nicht mehr herausreden) in naher Zukunft das erste mal balistische Raketen benutzt, wird Russland's Flugabwehr noch mehr/anders als bisher gefordert sein (langsame Drohnen und ab und zu mal ein Marschflugkörper) und müssen mehr ins Risiko gehen. Dann ist die Nutzung des Russischen Luftraum's Russisch Roulette. 

Eine balistische Rakete hat eine klar definierte Flugbahn und ein klar definiertes Ziel. Sie ist nur wenige Minuten in der Luft. Zumindest in der Version die man in naher Zukunft von der Ukraine erwarten kann. Die Ukraine wird es nicht riskieren, beim Abschuss einer solchen Rakete ein ziviles chinesisches Flugzeuge zu treffen. 

Von daher sehe ich die Gefahr eher, von dichter werdendem Drohnenverkehr über den Großstädten, und damit in der Nähe von anfliegendem Verkehr. So habe ich das aus der Botschaft von Selensky aus raus gelesen. 

Geschrieben (bearbeitet)

Was sind in China oder Russland Menschenleben wert? Richtig, nichts! Jeder der im Moment und in Zukunft in Richtung China unterwegs ist und dabei eine Airline nutzt, welche den russischen Luftraum nutzt ist doch selbst Schuld. Es braucht ja niemand überrascht tuen, dass Russland einen Krieg in Europa führt und dort im Land nun auch immer mehr Fabriken, Hallen usw. in Flammen stehen. Die brennen sicher nicht weil jemand hat einen Streichholz fallen lassen, die brennen weil mittlerweile Drohnen und Raketen von der Ukraine im russischen Luftraum unterwegs sind und es Tag für Tag mehr werden. In dem Sinne, guten Flug.

Bearbeitet von Aero88
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Aero88:

Was sind in China oder Russland Menschenleben wert? Richtig, nichts! 

Meine Kenntnisse über das aktuelle Russland sind nicht ausreichend. In Bezug auf China kann ich Dir versichern, dass Deine Aussage völlig daneben ist. Die Sicherheitsvorschriften sind inzwischen annähernd unserem Standard. In manchen Bereichen sogar besser (s. Tesla Türgriffe oder Lenkräder). Klar gibt es Defizite in der Umsetzung der Vorschriften im Alltag - aber die Konsequenzen sind für die Schuldigen viel drastischer als bei uns, wenn es zu einem Unfall kommt. Ich arbeite eng mit einem staatlichen chinesischen Unternehmen zusammen. Ich kann Dir versichern, dass die ganz konsequent Sicherheitsdefizite bei Geschäftspartner ahnden. Ein größerer Unfall bei einem Zulieferer und die Zusammenarbeit wird konsequent beendet.

Von staatlicher Seite ist meistens alles im grünen Bereich. Wenn es Probleme gibt, dann liegt das meistens an der Mentalität der Leute bei der Umsetzung.

Sollte es zu einem Abschuss einer chinesischen Maschine über Russland kommen, und sollte sich herausstellen dass der Airlinechef Risiken falsch eingeschätzt hat, dann ist meine Einschätzung, dass er mit lebenslänglich noch Glück hat. Hierzulande müsste der CEO zwar auch zurücktreten, womöglich aber mit einer fetten Abfindung. Und falls es doch zu einer Strafverurteilung kommt, dann nach 10 Jahren Prozessdauer mit Geldstrafe und Bewährung.

Von daher wäre es kein Fehler wenn Du Deinen Beitrag nochmal überdenken würdest.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 22 Minuten schrieb FKB:

Meine Kenntnisse über das aktuelle Russland sind nicht ausreichend. In Bezug auf China kann ich Dir versichern, dass Deine Aussage völlig daneben ist. Die Sicherheitsvorschriften sind inzwischen annähernd unserem Standard. In manchen Bereichen sogar besser (s. Tesla Türgriffe oder Lenkräder). Klar gibt es Defizite in der Umsetzung der Vorschriften im Alltag - aber die Konsequenzen sind für die Schuldigen viel drastischer als bei uns, wenn es zu einem Unfall kommt. Ich arbeite eng mit einem staatlichen chinesischen Unternehmen zusammen. Ich kann Dir versichern, dass die ganz konsequent Sicherheitsdefizite bei Geschäftspartner ahnden. Ein größerer Unfall bei einem Zulieferer und die Zusammenarbeit wird konsequent beendet.

Von staatlicher Seite ist meistens alles im grünen Bereich. Wenn es Probleme gibt, dann liegt das meistens an der Mentalität der Leute bei der Umsetzung.

Sollte es zu einem Abschuss einer chinesischen Maschine über Russland kommen, und sollte sich herausstellen dass der Airlinechef Risiken falsch eingeschätzt hat, dann ist meine Einschätzung, dass er mit lebenslänglich noch Glück hat. Hierzulande müsste der CEO zwar auch zurücktreten, womöglich aber mit einer fetten Abfindung. Und falls es doch zu einer Strafverurteilung kommt, dann nach 10 Jahren Prozessdauer mit Geldstrafe und Bewährung.

Von daher wäre es kein Fehler wenn Du Deinen Beitrag nochmal überdenken würdest.

Dann schmeiß ich mal den Passus „Menschenrechte“ in den Raum, Repressionen, Meinungsfreiheit, sexuelle Selbstbestimmung, und nicht zu vergessen die Uiguren welche in Straflagern festgehalten werden. Und dann ist meine Aussage also „völlig daneben“. Schon klar, von staatlicher Seite ist ja alles im Grünen Bereich, solange die Hinrichtungen ihren Gang gehen. (Ironie aus) 

 

 

Und als Abendlektüre empfehle ich den letzten Menschenrechtsreport über China. Da wirst du sehen wieviel Wert ein Mensch in China ist, oder halt auch nicht. Ansonsten ist es ja toll, dass die Türgriffe bei Tesla dort besser sind als bei uns, sicher würden sich Familien und Betroffene eher freuen, wenn ihre liebsten nach Jahren der „Umerziehung“ mal wieder freikommen würden, als von einem verbesserten Türgriff oder Lenkrad bei Tesla zu profitieren. 

Bearbeitet von Aero88
Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Aero88:

Dann schmeiß ich mal den Passus „Menschenrechte“ in den Raum, Repressionen, Meinungsfreiheit, sexuelle Selbstbestimmung, und nicht zu vergessen die Uiguren welche in Straflagern festgehalten werden. Und dann ist meine Aussage also „völlig daneben“. Schon klar, von staatlicher Seite ist ja alles im Grünen Bereich. (Ironie aus) 

Das ist jetzt aber Whataboutism und in einer anderen Liga als Menschenleben.

 

China hat eine andere Kultur und Werte (so wie geschätzt 80% der Menschheit andere Werte wir wir haben). Chinesen können z.B. überhaupt nicht nachvollziehen wie ein Staat Sozialschmarozer unterhält und sogar Leute mit Haftbefehl noch Stütze bekommen und somit der ganzen Gesellschaft schaden, und das ganze Land an die Grenze der Wettbewerbsfähigkeit führt. Für die ist das völlig absurd. Genauso wie 10% Krankenstand in einer deutschen Fabrik nach deutschen Arbeitsschutzstandards und 1% in einer chinesischen Fabrik im gleichen Konzern.

 

Um die Diskussion hiermit zu beenden: Kein verantwortungsvolle Chinese wird Menschenleben riskieren, wenn es Hinweise gibt, dass es im russischen Luftraum zu gefährlich wird. Und ja: Der chinesiche Staat wird das in Moskau UND in Kiev klar machen was es für Konsequenzen hat, wenn einer chinesischen Maschine im russischen Luftraum etwas passieren sollte.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 25 Minuten schrieb FKB:

Das ist jetzt aber Whataboutism und in einer anderen Liga als Menschenleben.

 

China hat eine andere Kultur und Werte (so wie geschätzt 80% der Menschheit andere Werte wir wir haben). Chinesen können z.B. überhaupt nicht nachvollziehen wie ein Staat Sozialschmarozer unterhält und sogar Leute mit Haftbefehl noch Stütze bekommen und somit der ganzen Gesellschaft schaden, und das ganze Land an die Grenze der Wettbewerbsfähigkeit führt. Für die ist das völlig absurd. Genauso wie 10% Krankenstand in einer deutschen Fabrik nach deutschen Arbeitsschutzstandards und 1% in einer chinesischen Fabrik im gleichen Konzern.

 

Um die Diskussion hiermit zu beenden: Kein verantwortungsvolle Chinese wird Menschenleben riskieren, wenn es Hinweise gibt, dass es im russischen Luftraum zu gefährlich wird. Und ja: Der chinesiche Staat wird das in Moskau UND in Kiev klar machen was es für Konsequenzen hat, wenn einer chinesischen Maschine im russischen Luftraum etwas passieren sollte.

Dann weiter viel Erfolg für dich.

Bearbeitet von Aero88
Geschrieben
vor 33 Minuten schrieb Aero88:

 wenn ihre liebsten nach Jahren der „Umerziehung“ mal wieder freikommen würden, 

Ohne das gutheißen oder gar unterstützen zu wollen aber versetze Dich mal in die Lage eines Taliban oder erzkonservativen Saudi. Die Leute sind ihr ganzes Leben in einer völlig anderen Kultur und Wertegesellschaft aufgewachsen.

Für die ist unser Umgang mit Islamismus nichts anderes als der Versuch einer Umerziehung.

 

Oder vielleicht weniger belastet: Die Aborigines oder Yanomami. Für die ist es völlig inakzeptabel wie wir Westler mit unserer Erde umgehen.

 

Versuche einfach mal einen anderen Blickwinkel einzunehmen, um die Welt besser zu verstehen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 54 Minuten schrieb FKB:

Der chinesiche Staat wird das in Moskau UND in Kiev klar machen was es für Konsequenzen hat, wenn einer chinesischen Maschine im russischen Luftraum etwas passieren sollte.

 

Paradoxerweise liefert China diverse Einzelteile für den Bau von Drohnen an beide Kriegsparteien und verdient damit Milliarden - hat jedoch gleichzeitig ein strategisches Interesse, dass Russland den Krieg nicht verliert. China könnte die Ukraine durch Liefer-Beschränkungen sehr leicht unter Druck setzen - und natürlich weiß Selensky das auch. Weder die Ukraine noch Russland wollen einen Kratzer in ein chinesisches Flugzeug machen - und das wissen auch die Chinesen.

 

Ich glaube, hier geht es eher um den Versuch einer Macht-Demonstration der Ukraine, um Russland gegenüber nicht nur massenhafte Drohnen-Angriffe anzudrohen, sondern auch deren "Nebenwirkungen". China würde seine Flugzeuge sicherlich umlenken, bevor etwas passiert. Denn wenn tatsächlich ein chinesisches Flugzeug durch eine ukrainische Drohne oder eine fehlgeleitete russische Abwehrrakete getroffen würde, wäre das auch ein Mega-Dilemma für China, wie man darauf reagieren soll - und das werden sie sicherlich nicht riskieren wollen.

Bearbeitet von Tschentelmän
Geschrieben
vor 23 Stunden schrieb EDDS:

Eine balistische Rakete hat eine klar definierte Flugbahn und ein klar definiertes Ziel. Sie ist nur wenige Minuten in der Luft. Zumindest in der Version die man in naher Zukunft von der Ukraine erwarten kann. Die Ukraine wird es nicht riskieren, beim Abschuss einer solchen Rakete ein ziviles chinesisches Flugzeuge zu treffen. 

Von daher sehe ich die Gefahr eher, von dichter werdendem Drohnenverkehr über den Großstädten, und damit in der Nähe von anfliegendem Verkehr. So habe ich das aus der Botschaft von Selensky aus raus gelesen. 

 

Die Gefahr geht ja auch weniger von den Raketen der Ukraine aus, als viel mehr vom Abwehrfeuer Russlands. 

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb locodtm:

 

Die Gefahr geht ja auch weniger von den Raketen der Ukraine aus, als viel mehr vom Abwehrfeuer Russlands. 

Ich weiß nicht, ob Selensky vor russischem Abwehrfeuer warnen würde. 

Es ging ihm, meiner Meinung nach, schon ganz klar um Drohnenverkehr und dessen Verdichtung in Zukunft. 

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