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airliners.de

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Geschrieben
... Boeing berichtet über gewohnten Weiterbau, um die Lieferzahlen für 2013 halten zu können.

Der Stau besteht in der Flugerprobung. Hier wäre die Frage nach genügend Testpiloten zu stellen, die das schnell abfliegen können. Ich denke aber dass die Anzahl ausgebildeter Testpiloten sehr überschaubar ist. Danach gilt es Mängel und Beanstandungen zu beseitigen, was auch noch einmal große Kapazität an Mechanikern binden kann. Ohne Delay wird B hier nicht rauskommen.

 

Geschrieben
Der Stau besteht in der Flugerprobung. Hier wäre die Frage nach genügend Testpiloten zu stellen, die das schnell abfliegen können. Ich denke aber dass die Anzahl ausgebildeter Testpiloten sehr überschaubar ist. Danach gilt es Mängel und Beanstandungen zu beseitigen, was auch noch einmal große Kapazität an Mechanikern binden kann. Ohne Delay wird B hier nicht rauskommen.

 

Wie ich bereits oben geschrieben habe plant Boeing zumindest offiziell nur 1 Testflug. Daher gibt es keinen Testpiloten-Engpass.

 

Geschrieben (bearbeitet)

Doch. Denn die ganzen B787, die derzeit am Boden stehen und nicht ausgeliefert werden können, müssen noch Probe geflogen werden. Wenn die Auslieferungszahl für 2013 gleich bleiben soll, dann wird es da sicherlich eng.

Bearbeitet von Gerrity
Geschrieben
Wie ich bereits oben geschrieben habe plant Boeing zumindest offiziell nur 1 Testflug.

Ich meinte die Flugerprobung und Abnahmeflüge für die neuen Maschinen die noch nie in der Luft waren. Da ist es mit einem Flug nicht getan.

 

Geschrieben (bearbeitet)

Wie lange dauert in der Regel eine Werks-Testflugphase?

 

Ich hatte immer gedacht, dass dies mit einem vierstündigen Übergabeprobeflug an die Airline und einem kurzen Testflug durch den Hersteller Tage zuvor erledigt sei? Streng genommen dürfte danach ja eigentlich nichts mehr gefunden werden.

 

Also ungefähr so: Der Kunde rückt mit zwei Piloten und 20 Techikern an, inspiziert die Maschine ausführlich und macht eine Mängelliste, diese arbeitet dann der Hersteller innerhalb kürzester Zeit (am gleichen Tag, eventuell noch die Nacht) ab und dann kommt der Probeflug.

 

Fällt dann noch etwas auf, wird das schnellstens behoben, daran schießt sich der Überführungsflug an.

 

Etwa so?

Bearbeitet von Windyfan
Geschrieben (bearbeitet)
Wie lange dauert in der Regel eine Werks-Testflugphase?

 

Ich hatte immer gedacht, dass dies mit einem vierstündigen Übergabeprobeflug an die Airline und einem kurzen Testflug durch den Hersteller Tage zuvor erledigt sei? Streng genommen dürfte danach ja eigentlich nichts mehr gefunden werden.

 

Also ungefähr so: Der Kunde rückt mit zwei Piloten und 20 Techikern an, inspiziert die Maschine ausführlich und macht eine Mängelliste, diese arbeitet dann der Hersteller innerhalb kürzester Zeit (am gleichen Tag, eventuell noch die Nacht) ab und dann kommt der Probeflug.

 

Fällt dann noch etwas auf, wird das schnellstens behoben, daran schießt sich der Überführungsflug an.

 

Etwa so?

 

zumindest ist das so in einigen TV-Dokus zu sehen gewesen. Wobei ich auch nicht denke, dass Abnahmepiloten mit Testpiloten gleichzusetzen sind.

Bearbeitet von JeZe
Geschrieben
...

Also ungefähr so: Der Kunde rückt mit zwei Piloten und 20 Techikern an, inspiziert die Maschine ausführlich und macht eine Mängelliste, diese arbeitet dann der Hersteller innerhalb kürzester Zeit (am gleichen Tag, eventuell noch die Nacht) ab und dann kommt der Probeflug.

...

Nur zum Schluss mal schnell 20 Techniker auf den Flieger hetzen, bringt sicher nicht das gewünschte Ergebnis.

Der Bau wird normalerweise von Anfang bis Ende begleitet. Lufthansa macht das selbst und bietet diesen Service auch für Andere an:

http://www.lufthansa-technik.com/de/apip

Geschrieben

Es sind in der Regel mehr als der Flug durch den Hersteller und den Kunden. Dazu kommen Rolltest und Standläufe der Triebwerke. Die Personalie beschränkt sich auch nicht nur die Piloten, wurde ja weiter oben schon beschrieben, es kommen Mechaniker, Elektriker und andere Fachleute dazu. Während man Elektiker und Mechaniker aus der Fertigung abziehen kann (sofern sie entsprechende Qualifikationen haben, Fertigung ist nicht gleich Mängelbeseitigung für den Kunden) wird sich die Anzahl der Fachleute in anderen Bereichen auf eine kleine Anzahl beschränken, und die bekommt man mal nicht eben ran.

Geschrieben (bearbeitet)
Es sind in der Regel mehr als der Flug durch den Hersteller und den Kunden. Dazu kommen Rolltest und Standläufe der Triebwerke. Die Personalie beschränkt sich auch nicht nur die Piloten, wurde ja weiter oben schon beschrieben, es kommen Mechaniker, Elektriker und andere Fachleute dazu. Während man Elektiker und Mechaniker aus der Fertigung abziehen kann (sofern sie entsprechende Qualifikationen haben, Fertigung ist nicht gleich Mängelbeseitigung für den Kunden) wird sich die Anzahl der Fachleute in anderen Bereichen auf eine kleine Anzahl beschränken, und die bekommt man mal nicht eben ran.

 

Aber Checks am Boden, Standläufe und Rolltests konnte man ja theoretisch die ganze Zeit weiterhin machen.

Bearbeitet von JeZe
Geschrieben
Der Bau wird normalerweise von Anfang bis Ende begleitet. Lufthansa macht das selbst und bietet diesen Service auch für Andere an:

http://www.lufthansa-technik.com/de/apip

 

Danke für den Link. Wie man aus dem Link sehen kann, bietet LH das für alle Boeingtypen an, inclusive Übergabe- und Ferryflights an.

Das ist erstaunlich, wo hat man die Crew für die Flüge her, LH hat doch gar keine 787?

 

 

Geschrieben
Danke für den Link. Wie man aus dem Link sehen kann, bietet LH das für alle Boeingtypen an, inclusive Übergabe- und Ferryflights an.

Das ist erstaunlich, wo hat man die Crew für die Flüge her, LH hat doch gar keine 787?

 

Das eine ist Lufthansa Technik, das andere Lufthansa. Das Eine hat mit dem Anderen viel weniger zu tun als die meisten glauben.

 

Geschrieben

Wohl doch umfangreichere Umrüstung erforderlich: Fünf Tage je Flieger um die nachgebesserte Batterie einzubauen und die Systeme zu modifizieren.

 

5Tage für die Umrüstung je Vogel

 

Das klingt aber schon nach einem umfangreichen Eingriff, die Batterie tauschen und neue Software einspielen mit Tests geht deutlich schneller.

 

 

 

 

Also verstehe ich das richtig? Die Flughafenfeuerwehr hat über eine Stunde gebraucht, um das Feuer zu löschen.

 

Also brennt so eine Batterie ohne Störung durch Löschen wohl deutlich länger als eine Stunde.

 

Das Schlimme ist ja bei Lithium, dass es recht stark mit Wasser reagiert, da es noch dazu Wasserstoff abspaltet, dieser ja bekanntermaßen hochentzündlich ist und zur Spontanentzündung bei der Reaktion neigt, verschlimmert ein Löschen mit dem falschen Stoff sogar u. u. den Brand.

 

Auf alle Fällebein schwer zu beherrschender Brand -Selbst mit Feuerwehrmitteln.

 

 

Geschrieben

Was willst du umfangreich testen? Warten bis ein echter Batteriestörfall eintritt? Man wird im Flug das modifizierte Lademanagement und die Absaugung/ Ableitung nach außen testen. In der Werksmaschine ZA005 wird man es dann wohl am Boden erzwungen kokeln lassen um die Funktion der Box zu prüfen.

Geschrieben

Bei einem Fehler, der bislang nur im realen Betrieb aufgetreten und offenbar nicht völlig verstanden ist, hätte man ein intensiveres Testen im Flug schon rechtfertigen können. 1x selbst fliegen und 1x der FAA zeigen ist das absolut denkbare Minimum. Da hat es jemand eilig.

 

Man bekommt halt den Eindruck, dass die Lösung schon sehr ausgiebig im Flugbetrieb getestet werden wird. Die Testflotte wird 50 Flugzeuge umfassen. Um die Testbedingungen so real wie möglich zu halten, wird die Kabine jeweils mit Passagieren gefüllt sein.

 

Hat die FAA eigentlich schon was zum Thema ETOPS gesagt? Ich hab nicht alles gelesen, aber es scheint, dass mit dieser Lösung wieder "alles wie vorher" ist. Also volles ETOPS?

Geschrieben

Supertest.

 

Und wenn was passiert kann man sagen, man hat unter realen Bedingungen und nicht in einer Laborsituation Brände entstehen lassen. in 10000 Metern und mit 280 Personen ist das auch Ergebnis dann auch viel lebendiger zu bewerten.

Geschrieben

Die Bauform der Brennkammer zeigt ja eindeutig, dass man einen Brand aller 8 Zellen trotz allem in Betracht zieht. Wenn man nur eine Überhitzung einer einzelnen Zelle als Worst Case annehmen würde (was Boeing ja behauptet), dann würde auch die interne (wohlbekannte) Alu-Box + Entlüftung genügen, denn was diese verlässt (und für die Brennkammer relevant wird), hat die Nachbarzellen schon längst in Mitleidenschaft gezogen.

 

Wenn man diesen Akkuschaden (jetzt egal ob eine oder acht Zellen) in Betracht zieht und weiterhin ETOPS 180 oder mehr haben will, bräuchte man ja eigentlich ein zusätzliches Backup - sprich ein weiteres Akkupack oder zumindest eine Anweisung an die Crew, in so einem Fall sofort die APU (mit Strom aus den Triebwerken) zu starten, so dass man bei Triebwerksausfall diese nicht erst -über den nicht mehr vorhandenen Akku- starten müsste.

Aber gab es da nicht den Haken, dass die APU lahmgelegt ist, wenn der zugehörige Akku nicht mehr funktioniert? - ich meine sowas gelesen zu haben....

 

 

 

 

 

Geschrieben
Die APU läuft nur, solange Batteriestrom für ihre Steuerung da ist.

 

 

Ernsthaft? Die kann ihre eigene Steuerung im laufenden Betrieb nicht mit Strom versorgen? Wenn dem so ist würde es ja nicht mal helfen einfach den dauerhaften APU Betrieb vorzuschreiben.

 

Gruß

Thomas

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