Windyfan Geschrieben 10. Oktober 2013 Melden Geschrieben 10. Oktober 2013 Na ja, ein auf einer Seite ausgefallenes anti ice System kann ja bekanntlich durchaus zum unkontrollierbaren Flugzustand und unvermeidlichen Absturz führen. Und das wegen Elektronikproblemen ALLE Toiletten ausfallen, macht die restlichen (acht?) Stunden bei Fortsetzung des Fluges für einen Großteil der Paxe unerträglich und läßt einen doch stark am Design des Vogels zweifeln. Da sollte jede Individuell und unabhängig voneinander ans Bordnetz angebunden sein. Zumindest wenigstens paarweise...... Dann fallen nur 2 aus....
wurzinra Geschrieben 10. Oktober 2013 Melden Geschrieben 10. Oktober 2013 So kindisch diese Reaktion, geschweige diese Probleme sein mögen, Boeing steht vor der Vertrauensfrage. Die 787 ist wahrscheinlich der Bahnbrecher seit 40 Jahren, nur, man wollte zuviel auf einmal. Gut, die 747 hatte ähnliche Situationen bei Beginn, nur, sie war alleine, ohne lästige Komkurrenz.
jared1966 Geschrieben 11. Oktober 2013 Melden Geschrieben 11. Oktober 2013 Schön überdacht, Wurzinra! So ähnlich fürchte ich das auch. Viele Kommentare flüchten hinter "Du bist doch Airbus!", "Du bist doch Boeing!". Fakt ist, die 787 hat Probleme, ob bekannt oder unbekannt, ob innerhalb der Karenzzeit einiger Besteller lösbar oder unlösbar. Jedes Modell muß irgendwann mal performen. Doch genau das tut die 787 noch immer nicht.
Tommy1808 Geschrieben 11. Oktober 2013 Melden Geschrieben 11. Oktober 2013 Und wir reden inzwischen von 6 (?) Jahren nach dem ursprünglich mal versprochenen EIS. Gruß Thomas
Windyfan Geschrieben 11. Oktober 2013 Melden Geschrieben 11. Oktober 2013 Vor allem, da jetzt Dinge Vorfällen, die eigentlich nichts direkt mit der komplett anderen Architektur zu tun haben. Vor allem eine solche Häufung von Vorfällen hätte sich doch eigentlichnschon währen der Erprobung abzeichnen müssen. Es sind doch gerade mal etwa gro gerechnet zehnmal soviele Maschinen im Einsatz als zu Erprobungszeiten. Hat Boeing vielleicht zu sehr auf das Gaspedal gedrückt, um nicht die Einsatzbereitschaft noch weiter hinaus zu schieben? Hoffentlich macht Airbus nicht den gleichen Fehler.
ilam Geschrieben 11. Oktober 2013 Melden Geschrieben 11. Oktober 2013 Zumal die für die Verzögerung verantwortlichen Probleme ja den anderen Teilbereichen zusätzliche Test- und Entwicklungszeit "erkauft" haben. Ich möchte nicht wissen, wieviele "Problemchen" die Maschinen gehabt hätten, wenn es die großen "Stopper" nicht gegeben hätte.
Der_Stevie Geschrieben 11. Oktober 2013 Melden Geschrieben 11. Oktober 2013 Hat Boeing vielleicht zu sehr auf das Gaspedal gedrückt, um nicht die Einsatzbereitschaft noch weiter hinaus zu schieben? Hoffentlich macht Airbus nicht den gleichen Fehler. Vieles sieht ja auf den ersten Blick nach schlampiger Endmontage aus, grad im Elektrobereich. Nun haben die Leute bei Boeing sicher nicht spontan verlernt, wie man Flugzeuge montiert. Ich denke eher, in der Endmontage könnte man lustige Geschichten über interne Abläufe und Managementvorgaben erzählen. Wahrscheinlich wurde da schwer gezaubert, um überhaupt den derzeitigen Stand zu erreichen.
FKB Geschrieben 11. Oktober 2013 Melden Geschrieben 11. Oktober 2013 Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass in Charleston eine komplett neue Montage aus dem Boden gestampft wurde.
ilam Geschrieben 11. Oktober 2013 Melden Geschrieben 11. Oktober 2013 Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass in Charleston eine komplett neue Montage aus dem Boden gestampft wurde. Du meinst, das hat Know-How aus Everett abgezogen?
bueno vista Geschrieben 11. Oktober 2013 Melden Geschrieben 11. Oktober 2013 Norwegians Problemkind wird bei Boeing debugged: http://www.aerotelegraph.com/boeing-b-787-b787-dreamliner-norwegian-air-shuttle-repariert
FKB Geschrieben 11. Oktober 2013 Melden Geschrieben 11. Oktober 2013 Du meinst, das hat Know-How aus Everett abgezogen?Nein, ich meinte damit dass Leute nun Flieger zusammenbasteln, die vorher was völlig anderes gearbeitet haben. Man muss das Know-how am neuen Standort erst aufbauen.
ilam Geschrieben 14. Oktober 2013 Melden Geschrieben 14. Oktober 2013 Nein, ich meinte damit dass Leute nun Flieger zusammenbasteln, die vorher was völlig anderes gearbeitet haben. Von den bisher ausgelieferten Maschinen stammen nur 12 aus Charleston. Und keine davon ist bei den Norwegern oder den Japanern im Einsatz. Die 787 hat viele Probleme. Charleston ist (nach aktuellem Stand) aber keins davon.
Fluginfo Geschrieben 14. Oktober 2013 Melden Geschrieben 14. Oktober 2013 Air Canada setzt ab WFP 14 /15 B787 auf YYZ-MUC ein. http://www.touristik-aktuell.de/nachrichten/cockpit/news/datum/2013/10/11/air-canada-baut-deutschland-strecken-aus/
Scheh Geschrieben 15. Oktober 2013 Melden Geschrieben 15. Oktober 2013 "Dreamliner fliegt mit Loch im Rumpf" http://www.aerotelegraph.com/dreamliner-von-air-india-verliert-rumpfplatte-grosses-loch
744pnf Geschrieben 15. Oktober 2013 Melden Geschrieben 15. Oktober 2013 "Dreamliner fliegt mit Loch im Rumpf" http://www.aerotelegraph.com/dreamliner-von-air-india-verliert-rumpfplatte-grosses-loch Das Loch ist in Wirklichkeit "nur" eine fehlende aerodynamische Verkleidung. Nicht schön, aber ein "Loch im Rumpf" ist etwas ganz anderes (gibt aber zugegebenermassen die bessere Schlagzeile).
FKB Geschrieben 15. Oktober 2013 Melden Geschrieben 15. Oktober 2013 Von den bisher ausgelieferten Maschinen stammen nur 12 aus Charleston. Und keine davon ist bei den Norwegern oder den Japanern im Einsatz. Ich bezog mich ja auch auf die AI mit der abgeflogenen Verkleidung ☆grins☆.
Tommy1808 Geschrieben 15. Oktober 2013 Melden Geschrieben 15. Oktober 2013 Das Loch ist in Wirklichkeit "nur" eine fehlende aerodynamische Verkleidung. Nicht schön, aber ein "Loch im Rumpf" ist etwas ganz anderes (gibt aber zugegebenermassen die bessere Schlagzeile). Wenn das wirklich eine vernietete Abdeckung ist, ist das allerdings eine mittlere Katastrophe. Welcher Nietverbindung darf man dann noch blind vertrauen wenn die Teile schon bei einem Neuflugzeug abfallen. Gruß Thomas
744pnf Geschrieben 15. Oktober 2013 Melden Geschrieben 15. Oktober 2013 Welcher Nietverbindung darf man dann noch blind vertrauen wenn die Teile schon bei einem Neuflugzeug abfallen. Vermutlich wird auch eine lösbare Schraubverbindung, deren inneres Ende durch eine Annietmutter gebildet wird als "Nietverbindung" gesehen. Ein Vollniet, mit dem z.B. Hautfelder final (unlösbar) befestigt werden ist beispielsweise aber etwas ganz anderes. Der AeroTelegraph ist mir in letzter Zeit leider desöfteren negativ aufgefallen, wenn es darum geht, bei der Wahl zwischen sachlicher und reisserischer (aber nicht ganz richtiger) Berichterstattung in die letztere Richtung abzudriften.
Gaviota Geschrieben 15. Oktober 2013 Melden Geschrieben 15. Oktober 2013 Das dürfte der Zugang Richtung Klimaanlage sein. Eine lösbare Wartungsluke, nicht "genietet".
Tommy1808 Geschrieben 15. Oktober 2013 Melden Geschrieben 15. Oktober 2013 Das dürfte der Zugang Richtung Klimaanlage sein. Eine lösbare Wartungsluke, nicht "genietet". Damit wäre der schwarze Peter "wenigstens" bei der Airline und nicht beim Hersteller......
ilam Geschrieben 15. Oktober 2013 Melden Geschrieben 15. Oktober 2013 Damit wäre der schwarze Peter "wenigstens" bei der Airline und nicht beim Hersteller...... Hängt davon ab, ob gemäß Anleitung verriegelt oder nicht.
Scheh Geschrieben 15. Oktober 2013 Melden Geschrieben 15. Oktober 2013 Vielen Dank schon einmal für die Infos
bueno vista Geschrieben 15. Oktober 2013 Melden Geschrieben 15. Oktober 2013 Da müssen aber schon mehrere "Schrauben locker" gewesen sein, um die gesamte Abdeckung zu verlieren. Ich hätte da auch noch was für Geldanleger mit Mut zum Risiko: http://www.aero.de/news-18357/Dr-Peters-Group-erwirbt-zwei-Boeing-787-8.html :D
Windyfan Geschrieben 15. Oktober 2013 Melden Geschrieben 15. Oktober 2013 (bearbeitet) Meint ihr, daraus ließe sich auf den tatsächlichen Kaufpreis schließen? Das wären dann 116 /2= 58 Mio EUR je Flieger ... Wäre das realistisch, bei den heftigen Rabatten, die auf die Listenpreise gewährt werden? Bearbeitet 15. Oktober 2013 von Windyfan
FKB Geschrieben 16. Oktober 2013 Melden Geschrieben 16. Oktober 2013 Meint ihr, daraus ließe sich auf den tatsächlichen Kaufpreis schließen? Das wären dann 116 /2= 58 Mio EUR je Flieger ... Wäre das realistisch, bei den heftigen Rabatten, die auf die Listenpreise gewährt werden? Na klar passt der Preis. Das ist ja ein Verkaufsprospekt und alles andere wäre Betrug am Anleger. Die Firma hat ja noch weitere Modelle im Portfoliio. Kannst ja mal schauen wie die echten Preise bei A380 und B777 so sind.
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