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Geschrieben

Na ja, ein auf einer Seite ausgefallenes anti ice System kann ja bekanntlich durchaus zum unkontrollierbaren Flugzustand und unvermeidlichen Absturz führen.

 

Und das wegen Elektronikproblemen ALLE Toiletten ausfallen, macht die restlichen (acht?) Stunden bei Fortsetzung des Fluges für einen Großteil der Paxe unerträglich und läßt einen doch stark am Design des Vogels zweifeln. Da sollte jede Individuell und unabhängig voneinander ans Bordnetz angebunden sein. Zumindest wenigstens paarweise...... Dann fallen nur 2 aus....

Geschrieben

So kindisch diese Reaktion, geschweige diese Probleme sein mögen, Boeing steht vor der Vertrauensfrage. Die 787 ist wahrscheinlich der Bahnbrecher seit 40 Jahren, nur, man wollte zuviel auf einmal.

Gut, die 747 hatte ähnliche Situationen bei Beginn, nur, sie war alleine, ohne lästige Komkurrenz.

Geschrieben

Schön überdacht, Wurzinra!

 

So ähnlich fürchte ich das auch. Viele Kommentare flüchten hinter "Du bist doch Airbus!", "Du bist doch Boeing!". Fakt ist, die 787 hat Probleme, ob bekannt oder unbekannt, ob innerhalb der Karenzzeit einiger Besteller lösbar oder unlösbar. Jedes Modell muß irgendwann mal performen. Doch genau das tut die 787 noch immer nicht.

Geschrieben

Vor allem, da jetzt Dinge Vorfällen, die eigentlich nichts direkt mit der komplett anderen Architektur zu tun haben. Vor allem eine solche Häufung von Vorfällen hätte sich doch eigentlichnschon währen der Erprobung abzeichnen müssen. Es sind doch gerade mal etwa gro gerechnet zehnmal soviele Maschinen im Einsatz als zu Erprobungszeiten.

 

Hat Boeing vielleicht zu sehr auf das Gaspedal gedrückt, um nicht die Einsatzbereitschaft noch weiter hinaus zu schieben? Hoffentlich macht Airbus nicht den gleichen Fehler.

Geschrieben

Zumal die für die Verzögerung verantwortlichen Probleme ja den anderen Teilbereichen zusätzliche Test- und Entwicklungszeit "erkauft" haben. Ich möchte nicht wissen, wieviele "Problemchen" die Maschinen gehabt hätten, wenn es die großen "Stopper" nicht gegeben hätte.

Geschrieben

Hat Boeing vielleicht zu sehr auf das Gaspedal gedrückt, um nicht die Einsatzbereitschaft noch weiter hinaus zu schieben? Hoffentlich macht Airbus nicht den gleichen Fehler.

Vieles sieht ja auf den ersten Blick nach schlampiger Endmontage aus, grad im Elektrobereich. Nun haben die Leute bei Boeing sicher nicht spontan verlernt, wie man Flugzeuge montiert. Ich denke eher, in der Endmontage könnte man lustige Geschichten über interne Abläufe und Managementvorgaben erzählen. Wahrscheinlich wurde da schwer gezaubert, um überhaupt den derzeitigen Stand zu erreichen.

Geschrieben

Du meinst, das hat Know-How aus Everett abgezogen?

Nein, ich meinte damit dass Leute nun Flieger zusammenbasteln, die vorher was völlig anderes gearbeitet haben. Man muss das Know-how am neuen Standort erst aufbauen.
Geschrieben

Nein, ich meinte damit dass Leute nun Flieger zusammenbasteln, die vorher was völlig anderes gearbeitet haben.

Von den bisher ausgelieferten Maschinen stammen nur 12 aus Charleston. Und keine davon ist bei den Norwegern oder den Japanern im Einsatz.

 

Die 787 hat viele Probleme. Charleston ist (nach aktuellem Stand) aber keins davon.

Geschrieben

Von den bisher ausgelieferten Maschinen stammen nur 12 aus Charleston. Und keine davon ist bei den Norwegern oder den Japanern im Einsatz.

Ich bezog mich ja auch auf die AI mit der abgeflogenen Verkleidung ☆grins☆.

Geschrieben

 

Das Loch ist in Wirklichkeit "nur" eine fehlende aerodynamische Verkleidung. Nicht schön, aber ein "Loch im Rumpf" ist etwas ganz anderes (gibt aber zugegebenermassen die bessere Schlagzeile).

 

Wenn das wirklich eine vernietete Abdeckung ist, ist das allerdings eine mittlere Katastrophe. Welcher Nietverbindung darf man dann noch blind vertrauen wenn die Teile schon bei einem Neuflugzeug abfallen.

 

Gruß

Thomas

Geschrieben

Welcher Nietverbindung darf man dann noch blind vertrauen wenn die Teile schon bei einem Neuflugzeug abfallen.

 

Vermutlich wird auch eine lösbare Schraubverbindung, deren inneres Ende durch eine Annietmutter gebildet wird als "Nietverbindung" gesehen. Ein Vollniet, mit dem z.B. Hautfelder final (unlösbar) befestigt werden ist beispielsweise aber etwas ganz anderes. Der AeroTelegraph ist mir in letzter Zeit leider desöfteren negativ aufgefallen, wenn es darum geht, bei der Wahl zwischen sachlicher und reisserischer (aber nicht ganz richtiger) Berichterstattung in die letztere Richtung abzudriften.

Geschrieben (bearbeitet)

Meint ihr, daraus ließe sich auf den tatsächlichen Kaufpreis schließen? Das wären dann 116 /2= 58 Mio EUR je Flieger ... Wäre das realistisch, bei den heftigen Rabatten, die auf die Listenpreise gewährt werden?

Bearbeitet von Windyfan
Geschrieben

Meint ihr, daraus ließe sich auf den tatsächlichen Kaufpreis schließen? Das wären dann 116 /2= 58 Mio EUR je Flieger ... Wäre das realistisch, bei den heftigen Rabatten, die auf die Listenpreise gewährt werden?

Na klar passt der Preis. Das ist ja ein Verkaufsprospekt und alles andere wäre Betrug am Anleger. Die Firma hat ja noch weitere Modelle im Portfoliio. Kannst ja mal schauen wie die echten Preise bei A380 und B777 so sind.

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