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airliners.de

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Geschrieben

Bei SunExpress oder LGW ist da ja ganz einfach.Hier sind die Piloten direkt angestellt.Da wird alles geregelt in Sachen Steuern und Sozialabgaben.Das Problem sind die dubiosen Anstellungspraktiken bei Ryanair oder auch bei Norwegian.

 

Und Du meinst ernsthaft, daß Du genau weißt, wie das bei Ryanair und/oder Norwegian im Detail läuft? Kompliment. Dann laß und teilhaben an Deinem profunden Wissen.

Geschrieben (bearbeitet)

Und Du meinst ernsthaft, daß Du genau weißt, wie das bei Ryanair und/oder Norwegian im Detail läuft? Kompliment. Dann laß und teilhaben an Deinem profunden Wissen.

Sie finden es also klasse wie Ryanair ihre Piloten anstellt.Oder Norwegian.Angestellt in Thailand,Verträge in SIngapur und geflogen wird in Europa.Das kann so nicht weitergehen.Bei Norwegian fliegen die Piloten die Flugzeuge der Muttergesellschaft ,verdienen aber weniger als die Piloten die direkt angestellt sind.Ist das etwa fair?

 

Ich gebe hier nicht die Schuld an Ryanair.Vielmehr muss sich etwas europaweit tun in diesm Fall.Ryanair nutzt nur die Schlupflöcher und diese müssen gestopft werden.

 

Noch was:

http://www.focus.de/finanzen/steuern/bundesfinanzhof-bestaetigt-legales-schlupfloch-deutsche-ryanair-piloten-fliegen-weiter-steuerfrei_aid_729116.html

 

Die Piloten zahlen keine Steuern,obwohl sie hier leben und auch davon profitieren.Die Steuern sollen in Irland gezahlt werden,aber die erlassen keine.

Bearbeitet von chris_flyer
Geschrieben

Sie finden es also klasse wie Ryanair ihre Piloten anstellt.

 

Ja schon. Aber als erklärter blutiger Laie.

 

Wahrscheinlich muß man sagen: wenn die Strafjustiz ermittelt, hat das schon irgendwie irgendwo ein Stück weit seine Richtigkeit.

 

Aber eben im Prinzip aufgrund einer Sommerlochkampagne der Süddeutschen, nicht eines Anfangsverdachts.

 

Vor allem wollten es RYRs "Angestellte" es ja so.

 

Sepp B. und Mikey O. sitzen maximalentspannt in ihren Büros.

Ryanair nutzt nur die Schlupflöcher und diese müssen gestopft werden.

 

Wenn deutsche Staatsanwaltschaft ermittelt, dann sicher nicht aufgrund eines "Schlupflochs".

Geschrieben (bearbeitet)

Sie finden es also klasse wie Ryanair ihre Piloten anstellt.Oder Norwegian.Angestellt in Thailand,Verträge in SIngapur und geflogen wird in Europa.

Noch was:

http://www.focus.de/finanzen/steuern/bundesfinanzhof-bestaetigt-legales-schlupfloch-deutsche-ryanair-piloten-fliegen-weiter-steuerfrei_aid_729116.html

 

 

Lieber Freund, wo bitteschön habe ich einen einzigen Hinweis darauf gegeben, daß ich das "Klasse finde"?

Ich empfehle Dir, nochmal meinen Beitrag # 5347 aufmerksam zu lesen. Du bist zwar noch nicht mal einen Monat hier User, die hier häufig anzufindende Dialektik, einem anderen User etwas zuzuschreiben, was der überhaupt nicht geschrieben hat, beherrschst Du aber schon ganz gut. Bei mir verfängt das nur nicht.

Zum Focus-Artikel: Der ist zwar drei Jahre alt, aber ich unterstelle mal, daß das sachlich alles richtig ist, was Focus schreibt. Na und?

Da steht doch, daß der BFH höchstrichterlich das Verfahren abgesegnet hat. Leben wir nun in einem Rechtsstaat, oder dürfen wir ihn je nach Gusto auch zur Disposition stellen?

Du kannst das Pilotenelend ja beklagen, steuerrechtlich ist dem aber offensichtlich nicht beizukommen. Es gibt übrigens noch 'ne Menge anderer "Schlupflöcher" im Steuerrecht.

 

Edit

Bei wallsteet:online fand ich soeben diesen dpa-Artikel:

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/7671385-roundup-2-staatsanwaltschaft-ermittelt-ryanair-partnerfirma

Besonders interessant, daß da schon "seit Jahren" ermittelt wird.

Bearbeitet von aaspere
Geschrieben

Dieser Artikel klärt einiges (unter anderem auch das die VC schwachsinnige Statements abgibt).

 

Dwei Drittel der Ryanairpiloten sind fest angestellt. Nu ein Drittel wird über Dienstleister gescourced. Un genau dieses Verhältnis schützt Ryanair. 

 

Das Geschäft der Airlines ist saisonal geprägt. Wir wissen auch alle das Ryanair die Schwankungen über Frequenzreduzierung und Flotenstillegung im Winter optimiert. Das Unternehmen kann sich jederzeit darauf berufen das man die Basisnachfrage entsprechend aller Regeln abwickelt- 2/3 Stammbelegschaft die reguläre Arbeitsverträge haben. Alles andere kann als Nachfragespitze/Saisonalbedarf dargelegt werden. Sicherlich nicht unbedingt schön für die betroffenen, aber arbeitsrechtlich einwandfrei.

 

Es gibt sicherlich auch arbeitnehmertechnisch interessantere Modelle - LH ist da ausnahmsweise gut dabei - aber im Grunde macht Ryanair nichts aussergewöhnliches. Wenn das traditionelle Kerngeschäft die Freizeitreisenden waren, dann verhalten sich auch die Arbeitsverträge entsprechend der saisonalen Nachfrage.

Geschrieben

... aber arbeitsrechtlich einwandfrei.

 

Deutsche Staatsanwaltschaft erhält ohne entsprechende Verdachtsmomente keine Gelegenheit zur Durchsuchung britischer Geschäftsräume.

 

 

Geschäftsräume des Dienstleisters in Großbritannien seien durchsucht worden, sagte Gandner. Von den Ermittlungen, die schon Jahre liefen, seien zwischen 50 und 100 Piloten betroffen. Es bestehe der Verdacht der Scheinselbstständigkeit. Ein Ende sei nicht absehbar.

 

Verstanden soweit?

 

A.a.o.

Geschrieben

Weil der Ball ja jetzt im Spielfeld von Ryanair liegt:

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/7676173-irisches-parlament-gruenes-licht-aer-lingus-deal-iag

Willie sagt, daß er erwarte, daß MOL sich jetzt "vernünftig" verhält. Wann jemals, lieber Willie, hat sich MOL unvernünftig verhalten, abgesehen von seinem Griff in die Schüssel, als es vor Jahren um den Kerosineinkauf ging? Und dafür hat er sich öffentlich bei seinen Aktionären entschuldigt.

Es wird spannend, ob MOL bei IAG dennoch mehr herausholt als IAG an den irischen Staat bezahlt.

Geschrieben

Sowohl Willie als auch MOL machen einen guten Job. Vernunft definieren sie beide unterschiedlich - wenn es um die Kleidung ginge wäre es die Savile Row vs Primark - aber am Ende wird keiner ein gutes Geschäft ablehnen.

Geschrieben

Und vielleicht sollte sich der Pilot "Tim" tatsächlich einen anderen Arbeitgeber suchen.

 

Du meinst doch hoffentlich, sein von ihm gegründetes Unternehmen, das von ihm vertreten für ihn selbständiges und unabhängiges unternehmerischen Handeln gewährleistet, sollte den Vertrag mit dem Personaldienstleister, mit dem Ryanair wiederum einen Vertrag hat, lösen? 

 

Wir wollen doch dem Staatsanwalt die Arbeit nicht noch einfacher machen. Im Sinne der Aktionäre.

Geschrieben

Dein Einwand/Klarstellung ist natürlich völlig richtig. Ich weiß aber nicht, und "Tim" hat sich dazu auch nicht geäußert, ob er bei Ryanair fest angestellt ist oder über die Agentur für Ryanair arbeitet. Rein aktionärsmäßig tangiert mich das im Moment noch relativ peripher. Und nach meinem Eindruck hat sich der Oberstaatsanwalt in Koblenz da eine Lebensaufgabe an Land gezogen; er soll ja angeblich schon jahrelang ermitteln. 

Geschrieben

Na ja, ob "Tim" da jubelnd rund ums Sofa kreiste wie im Artikel dargestellt mag ich zu bezweifeln. Denn "Tim" wird wohl wissen das er im Deutschen Markt in die "nichtLH" Kategorie ist. Seine Alternativen bei Air Berlin und Condor unterzukommen sind nicht so rosig, Easyjet wächst auch nur moderat und hat genügend Kandidaten aus anderen Märkte die den Job auch machen können.

 

Höchstwahrscheinlich ist "Tim" der Verfasser des Artiekes, lebt als unterbezahlter Volontär im Schanzenvierel und ärgert sich über Vitali und Dimitri die mit ihren 3 Streifen am Sakko 2mal die Woche in der Schlachterbörse speisen (und dies dann als Bewirtung noch von der eigenen Ich AG aus Riga absetzen lassen). Und wenn es für ein Neiddebattenbuch a la Julia Friedrichs noch nicht gereicht hat, dann kann man den ausbeuterischen Kapitalismus redaktionell und mit veganen Brotaufstriche bekämpfen.

Geschrieben

Die Autorin Julia November des Buches Kaufen sie schnell noch ein Los bevor wir abstürzen und ihres Zeichens evenfalls Pilotin bei Ryanair (oder ehemals) hat soetwas auch in ihrem Buch geschrieben

Geschrieben (bearbeitet)

Ach Flotte. Es ist ja beruhigend, daß wenigstens einer hier die Story glaubt. Du befindest Dich aber in guter Gesellschaft, Tante Edith glaubt das auch und trällert mit Inbrunst ihr "Völker hört die Signale........". :D

Bearbeitet von aaspere
Geschrieben

Ryanair hat die Mai-Zahlen vorgelegt.

http://www.airliners.de/ryanair-mai-passagierzahlen-auslastung/35864

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, daß es die FR-Paxe herzlich wenig kratzt, ob nun "Tim" vor Freude ums Sofa läuft oder die Koblenzer Staatsanwaltschaft ermittelt oder sonst was durch die Medien "aufgedeckt" wird. Und den Aktionären ist es eh egal. Kurs schwankt im Moment zwischen 11,50 und 12 Euro.

Geschrieben (bearbeitet)

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, daß es die FR-Paxe herzlich wenig kratzt, ob nun "Tim" vor Freude ums Sofa läuft oder die Koblenzer Staatsanwaltschaft ermittelt oder sonst was durch die Medien "aufgedeckt" wird.

 

Die meisten Leute freuen sich doch wie ein kleines Kind wenn sie einen Flug für nen Fliegenschiss gebucht haben. Solang es billig ist, ist es denen doch egal wer sich vorne den Arsch wund fliegt oder in der Kabine Rubbellose verteilt. Gilt ähnlich für die Fernbus-Branche.

Bearbeitet von ABFlyer98
Geschrieben

Die meisten Leute freuen sich doch wie ein kleines Kind wenn sie einen Flug für nen Fliegenschiss gebucht haben. Solang es billig ist, ist es denen doch egal wer sich vorne den Arsch wund fliegt oder in der Kabine Rubbellose verteilt. Gilt ähnlich für die Fernbus-Branche.

 

Du bist offensichtlich entweder noch nie, oder wenn doch, lange nicht mehr mit FR geflogen. Ein Ticket für 'nen Fliegenschiß gibt es schon lange nicht mehr (Sonderaktionen nicht mit eingerechnet).

Geschrieben

Du bist offensichtlich entweder noch nie, oder wenn doch, lange nicht mehr mit FR geflogen.

Noch nie.

 

Ein Ticket für 'nen Fliegenschiß gibt es schon lange nicht mehr (Sonderaktionen nicht mit eingerechnet).

 

Aber die Leute buchen's trotzdem wie blöde wie man sieht. Manche scheinen ja echt Reisen anhand des Flugplans von FR zu planen. Andere vergleichen auch garnicht Leistungen und Preise sondern buchen einfach bei FR weil sie ja wohl die billigsten sind (Wobei man dieses Phänomen auch bei anderen Gesellschaften finden kann).

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