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Aktuelles zu airberlin


Shain-Air

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Geschrieben

Da ist was dran, ramsesp.

"Emirates" ist ja beispielsweise nicht nur eine Fluggesellschaft. Emirates Group ist ein Mischkonzern, der neben Luftfahrt auch in den Bereichen Hotels, Flughäfen, Catering, Wartung, IT, Retail, Security etc, unterwegs ist.

Man denkt an das große Ziel; jedoch hat man auch kein Geld zu verschenken. So ist es sicher auch bei Etihad.

Sollte der Alitalia-Deal klappen, darüber ggf. eine Brücke zu AF-KLM geschlagen werden können, würde es für AB sicherlich eng.

 

Geschrieben

Sollte der Alitalia-Deal klappen, darüber ggf. eine Brücke zu AF-KLM geschlagen werden können, würde es für AB sicherlich eng.

 

 

....oder auch nicht: m.E. ist AF/KLM möglicherweise sogar Etihad's Schlüssel zu einer Lösung der AB-Beteiligungsfrage. 

Geschrieben

"Emirates" ist ja beispielsweise nicht nur eine Fluggesellschaft. Emirates Group ist ein Mischkonzern, der neben Luftfahrt auch in den Bereichen Hotels, Flughäfen, Catering, Wartung, IT, Retail, Security etc, unterwegs ist.

 

 

Aber alles 100% Kreditfinanziert. Gibt es eine Lehmann 2.0 Pleite fliegen den Scheichs die ganzen Dubai Schulden wieder um die Ohren. Einziger Unterschied wird sein, dass etliche Mrd.  neue Schulden dazu gekommen sind. Dank Zentralbank Geldschwemme kann man sich die Bilanzen per Kredit  schön rechnen. Hat bei Air Berlin auch lange geklappt, bloß jetzt ist nichts mehr da zum schön rechnen.

 

Jeweils 100 Mio. der  Wandelschuldanleihe soll spätestens am 20.5, 28.8 und 27.11.2014 begeben werden. Etihad könnte wohl noch Theoretisch ein Rückzieher machen. So eine Brücke mit Alitalia und AF-KLM dürfte vor allem die LH und seine Hubs FRA und MUC unter Druck setzen.  VC und Verdi können sich dann auch warm anziehen.

Geschrieben

Verstehe ehrlich gesagt auch nicht,warum Etihad immer wieder Geld in AB direkt reinpumpt. Will man erreichen,das es AB wieder aus eigener Kraft schafft,müßte man nur die Schulden ablösen-auf direktem Weg per Banküberweisung.Verwendungszweck:Altschulden von AB ;-)

Geschrieben

Du magst es Winkeladvokatur nennen, ...

 

Die 300 Mio dienen zur Erhöhung des Eigenkapitals.

Das Eigenkapital hat aber erst einmal nichts mit dem Grundkapital zu tun. 

 

"Erst einmal" gefällt mir.

 

Das Gezeichnete Kapital beträgt 30 Mio Euro.

 

Wie gut, daß die beiden Positionen erst einmal nichts miteinander zu tun haben.

Geschrieben

Wirtschaftskrimi geht weiter .... Altanleihen umtauschen wollten wohl auch zu wenige ? sonst hätte man die Frist nicht verlängert ?


Verstehe ehrlich gesagt auch nicht,warum Etihad immer wieder Geld in AB direkt reinpumpt. Will man erreichen,das es AB wieder aus eigener Kraft schafft,müßte man nur die Schulden ablösen-auf direktem Weg per Banküberweisung.Verwendungszweck:Altschulden von AB ;-)

anders ist das definitiv rein rechnerisch nicht mehr zu bewältigen !

Geschrieben

Wenn die breite Öffentlichkeit wüsste wieviel Einfluss die Scheichs bei AB haben, würde es mit AB wohl noch schneller bergab gehen.

Immerhin reden wir hier über ein Land wo Menschenrechte mit Füßen getreten werden.

Die AB-Flugbegleiter sind wohl auch nicht begeistert davon dass Homosexualität unterdrückt wird.

Die EU-Kommission wird sich auch nicht mehr lange auf der Nase herumtanzen lassen.

Geschrieben

die Frage ist einzig, wielange kann Hogan noch seine Geldgeber an der Stange halten? Oder wird diesen dieses Theater zu bunt und sie schauen was Ihre Konkurrenten machen, ohne mit der EU in Konflikt zu geraten und dabei jedes Jahr gesetzeskonform ordendliche Zuwächse in der EU erziehlen, ohne unmengen an Geld zu verbrennen !  

Geschrieben

Aber das ist halt das Problem.

 

An eine Emirates wird Etihad wohl kaum herankommen. Also muss man sich eben etwas anderes einfallen lassen.

Derzeit scheint es Emirates besser hin zu bekommen. Aber ob es in Zukunft weiter so gehen wird, wird eben erst die Zukunft zeigen.

 

Und die Tatsache, dass man weiterhin bereit ist in AB zu investieren, wie schwierig es auch sein mag, zeigt mir, dass man in Abu Dhabi durchaus eine langen Atem hat.

Ich denke ehr, dass es derzeit mehr um Marktanteile, denn um Gewinne geht. Und der Marktanteil von Air Berlin ist bei rund 30 Mio Passagieren ja nun auch nicht zu verachten.

Geschrieben

Etihad geht mit den Beteiligungen genauso vor wie das die Swissair Group gemacht hatte. Die Beteiligungen lässt Etihad ausbluten, und die Gewinne soll die Mutter Etihad machen. Air Berlin bekommt Kredite von Etihad für 8%. Das Geld leiht sich Etihad wiederum sehr viel billiger. Etihad kauft sich billig A320, und verleast diese dann teuer an Air Serbia. Dazu musste Air Serbia ein Management Vertrag mit Etihad abschließen. Ich glaube nicht, dass Air Berlin oder Air Serbia so gewinne Erzielen können. Wahrscheinlich versteht Hogan und seine Etihad Management Truppe den EU Markt nicht einmal. Ist auch die Frage, ob die Scheichs in Etihad ständig Geld investieren, oder Hogan sich ständig neue Kredite besorgt. Mit der Kredit Variante kann Hogan den Scheichs mehr Renditen in Aussicht stellen. Dürfte auch nicht ewig gut gehen. Bei den mauen Zahlen von AF und LH dürfte der Verlust in Q1 14 auch recht hoch ausfallen.

Geschrieben

Ich möchte mal einen Ausschnitt daraus ins Gespräch werfen:

 

"STANDARD: Die österreichische Tochtergesellschaft Fly Niki operiert zu günstigeren Kosten als Air Berlin. Könnte Fly Niki dadurch zusätzliche Aufgaben übertragen bekommen? Dem Vernehmen nach soll Fly Niki die Strecke Wien-Abu Dhabi noch heuer bedienen?

 

Hogan: Das ist mit ein Grund, warum wir ein Management Consultancy bei Air Berlin installieren. Alle Möglichkeiten werden analysiert und geprüft"

 

Mit welcher Maschine will man denn Wien-Abu Dhabi fliegen? Sicher könnte das ein Niki A320/A321,aber doch nicht mit der 1-Klassen-Bestuhlung 180/212 Sitze. Das würde doch gar nicht dem Etihad-Standart entsprechen. Alternativ bliebe nur,von AB einen A330 abzuziehen. Optimal wäre ja dafür,eine der ersten neubestellten B787

bei Niki einzuflotten,nur das dauert ja noch...

Geschrieben

Wahrscheinlich versteht Hogan und seine Etihad Management Truppe den EU Markt nicht einmal.

Das bezweifel ich! Wer so viele Millionen investiert wird schon wissen, wass er da tut! Auch wenn es High risk investment ist, irgendeinen Sinn sehen die Araber da.

Und wenn man die Kredite an AB für zB nur 2 oder 3 Prozent raus hauen würde, würden Sie von der EU wegen illegaler Beihilfe oder mehrheitlicher Kontrolle aus Nicht-EU-Ländern eins auf den Deckel bekommen und vielleicht gar ihre Verkehrsrechte verlieren! Wenn man bedenkt, dass die letzten Kredite von Finanzinstituten an AB bei über 12% lagen, sind 8 doch sehr human, und bei beiden Seiten (EU und AB) zu vertreten!

 

Was jetzt aus AB wird kann man mMn nicht sagen! Das hängt von EY, eventuell der EU und der zukünftigen Strategie, sowie vielleicht dem Willen der europäischen Investoren ab, also abwarten!

Mit welcher Maschine will man denn Wien-Abu Dhabi fliegen? Sicher könnte das ein Niki A320/A321,aber doch nicht mit der 1-Klassen-Bestuhlung 180/212 Sitze. Das würde doch gar nicht dem Etihad-Standart entsprechen. Alternativ bliebe nur,von AB einen A330 abzuziehen. Optimal wäre ja dafür,eine der ersten neubestellten B787

bei Niki einzuflotten,nur das dauert ja noch...

Grundsätzlich gäbe es auch noch die Option, Fluggerät von EY zu bekommen, A330's kann man auch gebraucht kaufen oder man stattet einen A320 oder A321 mit ner gescheiten Business á la EY aus, was auch der Reichweite zu Gute käme, wenn es auch die Einheitlichkeit der Flotte beschädigen würde, aber das wäre bei jeder Lösung mit AUH der Fall!
Geschrieben

Wenn Etihad ständig die Air Berlin Verluste mit Wandelanleihen ausgleicht, wird das die EU oder Gerichte irgendwann auch nicht mehr mitmachen. Das macht keinen Wirtschaftlichen Sinn. Etihad darf auch nicht die Air Berlin Verluste aus dem Innereuropaverkehr mit Wandelanleihen Subventionieren. Die hohen Verluste dürften wohl kaum von den paar Flügen nach Abu Dhabi her stammen. Der neueste Trend ist es auch, gegen Verkehrsrechte zu klagen. Wenn diese Wandelanleihe sofort Eigenkapital sein soll, kann die Konkurrenz ja schon Anfang Juni eine Klage gegen die AB Verkehrsrechte in die USA einlegen. Das könnte für Etihad sehr schnell ernst werden.

Geschrieben

Naja, man braucht schon viel Phantasie, um den wirtschaftlichen Sinn des Etihad Vorgehens bei Air Berlin zu erkennen.

Wie ich schon geschrieben habe, geht es den Arabern wohl nicht unbedingt um die Erzielung von Gewinnen mit Air Berlin.

 

Es ist halt der berühmte Fuß in der Tür, den man damit hat. Und (um beim Bild zu bleiben), ob man da jetzt auf die Zehen getreten bekommt, oder noch das ganze Bein hinterher schieben kann, werden die kommenden Monate zeigen.

 

Man sollte auch nicht aus dem Auge verlieren, dass es einem Eigentümer frei steht, mit seinem Unternehmen keine Gewinne zu machen. Er muss sich die Verluste nur selber leisten können.

Wenn nun Etihad einen dreistelligen Millionenbetrag in die Air Berlin pumpt, wüsste ich nun nicht, wie man daraus eine unzulässige Beihilfe machen könnte. Es ist (nach den Buchstaben des Gesetzes) eben keine Subvention.

Der einzige Hebel der EU (und auch der Konkurrenz) ist der Einfluss, den Etihad auf Air Berlin ausübt.

Geschrieben

Wenn nun Etihad einen dreistelligen Millionenbetrag in die Air Berlin pumpt, wüsste ich nun nicht, wie man daraus eine unzulässige Beihilfe machen könnte. Es ist (nach den Buchstaben des Gesetzes) eben keine Subvention.

 

Wüßtest Du denn wenigstens, wie man daraus eine unzulässige Beihilfe machen könnte, wenn die Bundesregierung einen dreistelligen Millionenbetrag in die Air Berlin pumpte?

Geschrieben

Wüßtest Du denn wenigstens, wie man daraus eine unzulässige Beihilfe machen könnte, wenn die Bundesregierung einen dreistelligen Millionenbetrag in die Air Berlin pumpte?

 

Natürlich!

 

Bereits ein einziger Euro des Bundes wäre eine unzulässige Beihilfe / Subvention.

 

300 Mio Euro von Etihad sind eine finanzielle Unterstützung, ein Investment, einer Firma bei einem Unternehmen, an dem man beteiligt ist.

Die Deutsche BA wurde von BA ebenfalls jahrelang durchgefüttert und keiner hat was gesagt. Darum versteh ich die Aufregung nicht.

 

Stimmt!

Es war auch nie gedacht, dass die Deutsche BA Geld verdient. Sie sollte halt den Berlin Verkehr für die Mutter abwickeln. Und dazu wurde "das ein oder andere" Britische Pfund dort hineingepumpt.

 

Allerdings hinkt der Vergleich ein kleines Bisschen, da BA halt eine Europäische Airline ist.

Geschrieben

ein Investment, einer Firma 

 

Keine weiteren Fragen.

Es war auch nie gedacht, dass die Deutsche BA Geld verdient. Sie sollte halt den Berlin Verkehr für die Mutter abwickeln.

 

Das höre ich aber zum ersten Mal.  :blink:

Geschrieben

Es geht ja auch nicht um die DE oder EU Verkehrsrechte! Air Berlins und damit Etihads Probleme sind die Verkehrsrechte außerhalb der EU. Stellt ein Gericht z.B. fest, dass mit dieser Eigenkapital Wandelanleihe Air Berlin nicht mehr Mehrheitlich Deutsch ist, sind die Verkehrsrechte in die USA oder nach Ägypten futsch. Auch wenn Air Berlin Mehrheitlich Ausländern gehörte, blieben die Streckenrechte innerhalb der EU komplett erhalten. Im Auftrage des Kranichs dürften sich schon die ersten Anwälte das Konzept der Wandelanleihe prüfen. Wenn das nicht Wasserdicht ist, dürfte da schnell gegen ABs Streckenrechte in die USA geklagt werden.

Geschrieben

Das höre ich aber zum ersten Mal.  :blink:

 

Zugegeben, der Zubringer Verkehr nach London war auch noch dabei.

 

BA hat 1992 die ersten 49% an der Gesellschaft erworben, den Rest dann erst 1997 / 98. Verkauft hat man 2003.

Das erste Geschäftsjahr ohne Verluste war 2004 / 05.

@ Beebo12

 

Wenn Air Berlin zu mehr als 50% einem nicht EU-Eigentümer gehört, sind alle deutschen und innereuropäischen Streckenrechte weg!

Es gelten dann die Streckenrechte des Landes, aus dem der Mehrheitseigentümer kommt.

Im Falle von Etihad dürfte Air Berlin dann FRA, MUC, DUS und HAM von jedem Flughafen in den VAE anfliegen. Aber nicht mehr zwischen diesen Flughäfen und schon garnicht von einem anderen EU-Flughafen nach Deutschland.

 

Da wären juristische Streitigkeiten über die US-Flüge wohl ein sehr untergeordnetes Problem.

Geschrieben

Ganz sicher werden sich die Juristen der LH die Köpfe zerbrechen, ob man da nichts machen kann.

 

Ob sich die Verantwortlichen bei AB und EY wohl auch soviel Gedanken machen, oder vielleicht einfach versuchen alles auszusitzen?

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