JeZe Geschrieben 14. Juli 2013 Melden Geschrieben 14. Juli 2013 Hier sind eindeutig viel zu viel Spekulationen, Vorurteile, Halbwissen und Ungenauigkeiten im Spiel. Ich behaupte es gab selten mehr Information von der NTSB direkt wie in diesem Fall. Es gibt 5 Pressekonferenzen mit wirklich vielen Infos, es gibt ein Video der Bruchlandung und es gibt ein Video des Rettungseinsatzes. Alles hier verlinkt. Und ich sehe auch überhaupt keinen Grund, warum man den Rettungseinsatz, bei dem anscheinend Menschen zu Tode gekommen sind in der Diskussion trennen sollte. Man kann nach Info der NTSB völlig ohne Spekulation sagen, dass es bei diesem Ereignis mindestens drei Dinge gab, die nicht nach Plan gelaufen sind: die Landung selbst die Notrutschen, die sich beim Crash innerhalb des Flugzeugs entfaltet haben die Tatsache, dass eine Person von einem Rettungsfahrzeug überrollt wurde Vielleicht nochmal einige Fakten, auch für diejenigen, die nicht die Zeit hatten das gesamte Material zu sichten: Bei der Bruchlandung gab es zwei Einschläge. Beim zweiten entfalteten sich die Notrutschen an den Türen 1R und 2R. Die dort sitzenden Flugbegleiterinnen wurden dadurch eingeklemmt und konnten sich nicht ohne fremde Hilfe befreien Die vier Sitze der Flugbegleiterinnen im Heck der Machine wurden aus ihren Verankerungen gerissen. Einer wurde in der Maschine gefunden, drei außerhalb. Alle 4 Flugbegleiterinnen haben überlebt, sind aber im Krankenhaus und konnten nicht vernommen werden. Alle Passagiersitze sind im Flugzeug verblieben - die zwei toten Passagiere wurden außerhalb der Maschine gefunden. Es scheint gesichert, dass eine von einem Einsatzfahrzeug überrollt wurde. Die Evakuierung begann 90s nachdem das Flugzeug zum Stillstand gekommen ist. Zuvor hat die Cockpit-Crew über die PA verkündet, dass die Passagiere in ihren Sitzen bleiben sollten. Die Cockpitcrew stand zu diesem Zeitpunkt in Kontakt mit dem Tower. Zur selben Zeit bemerke der Flugbegleiter auf 2L ein Feuer auf der rechten Seite in Höhe der Sitzreihe 10. Die Evakuierung wurde daraufhin umgehend eingeleitet. Während der Evakuierung der Passagiere war kein Feuer in der Kabine, jedoch außerhalb des Rumpfes. 2 Minuten nach dem Crash trafen die ersten Einsatzfahrzeuge vor Ort ein 3 Minuten nach dem Crash wurde mit den Löscharbeiten begonnen
bueno vista Geschrieben 15. Juli 2013 Melden Geschrieben 15. Juli 2013 Noch größeres Interesse besteht wohl an der Ursache des Unfalls. Ob das Mädel nun am Schaum erstickt, überrollt oder einfach nur inneren Blutungen hervorgerufen vom Aufprall erlag ist zwar tragisch, vielleicht aber zweitrangig. Da wünsche ich mir eine schnelle Aufklärung und Maßnahmen, damit es in Zukunft erst gar nicht so weit kommt, über Unfälle zu spekulieren.
JeZe Geschrieben 16. Juli 2013 Melden Geschrieben 16. Juli 2013 Noch größeres Interesse besteht wohl an der Ursache des Unfalls. Ob das Mädel nun am Schaum erstickt, überrollt oder einfach nur inneren Blutungen hervorgerufen vom Aufprall erlag ist zwar tragisch, vielleicht aber zweitrangig. Das ist doch wohl nicht Dein Ernst!? :( Diskutieren wir hier ob Flugzeuge abgeschrieben werden müssen oder wie sicher ein Flug ansich durchgeführt wird? Zu letzterem gehören der Start- und Zielflughafen und dessen Einrichtungen ganz genauso. Die Todesursachen jedes Passagiers gehören zu "DIESEM UNFALL" dazu und daran besteht Aufklärungsinteresse - die "Survival-Factors" sind ein maßgeblicher Punkt, den die NTSB untersucht und da gehört sowas, genauso wie die vorzeitig aktivierten Notrutschen definitiv dazu. Was ist denn erreicht, wenn die Zelle / der Tank eines modernen Flugzeugs einen solchen Aufprall inzwischen so übersteht, dass die Passagiere evakuiert werden können, diese dann aber außerhalb viel einfacher vermeidbar zu Tode kommen?
STN-EBJ Geschrieben 16. Juli 2013 Melden Geschrieben 16. Juli 2013 Irgendwie erinnert mich die Diskussion an eine angeblich "planbare" und geordnete Rettungsaktion hieran:
JeZe Geschrieben 16. Juli 2013 Melden Geschrieben 16. Juli 2013 eine angeblich "planbare" und geordnete Rettungsaktion http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerwehr-Dienstvorschrift
STN-EBJ Geschrieben 16. Juli 2013 Melden Geschrieben 16. Juli 2013 Ich behaupte doch nicht, dass es keine Regelungen gibt. Auch wird geübt und gedrillt etc., keine Frage. Aber das ändert doch nichts daran, dass es eine unendliche Anzahl an Unfall-Szenarien gibt. Und gerade in den ersten Minuten KANN niemand den Überblick haben. Gleichwohl ist Gefahr im Verzuge. Da sind Kollateralschäden (hasse dieses Wort) unvermeidlich. Sage doch auch nicht, dass da niemand einen Fehler gemacht hat. Nur haben wir dafür keine Anhaltspunkte. Mit der Bruchlandung ist es genau die GEGENTEILIGE Situation: Hier spricht alles dafür, dass fatale Fehler gemacht wurden. Letztlich kann sich das alles anders darstellen: Die Piloten kommen sauber aus der Sache raus und Feuerwehrleute vor Gericht. Nur gibt es für eine solche Annahme absolut keine Hinweise.
ilam Geschrieben 16. Juli 2013 Melden Geschrieben 16. Juli 2013 Letztlich kann sich das alles anders darstellen: Die Piloten kommen sauber aus der Sache raus und Feuerwehrleute vor Gericht. Nur gibt es für eine solche Annahme absolut keine Hinweise. Wer wie vor Gericht muss, halte ich für die unwichtigste Sache an der ganzen Geschichte (zumal wir uns alle nicht in koreanischem Recht auskennen dürften und wissen, was für "interessante" Urteile US-Geschworenengerichte teilweise fällen). Wichtig ist doch, dass daraus an allen Stellen gelernt wird, so dass für die Zukunft -soweit wie möglich- jeder entscheidende Fehler abgestellt wird. Nichts darf ausgeklammert werden. Vom zu langsamen Landeanflug, über die aufgegangenen Notrutschen über die Evakuierung und die Löscharbeiten bis hin zu jeder einzelnen Verletzungs- und Todesursache.
Scheh Geschrieben 16. Juli 2013 Melden Geschrieben 16. Juli 2013 http://www.aerotelegraph.com/asiana-boeing-b777-absturz-san-francisco-video-animation-hergang Unter dem Link findet sich eine recht eindrucksvolle Animation des Anfluges. Man sieht auch gut wie knapp es war. Als Laie wirkt es auf mich so, als hätte man es schaffen können, wenn man die Nase nicht so stark hochgezogen hätte.
JeZe Geschrieben 16. Juli 2013 Melden Geschrieben 16. Juli 2013 Letztlich kann sich das alles anders darstellen: Die Piloten kommen sauber aus der Sache raus und Feuerwehrleute vor Gericht. Nur gibt es für eine solche Annahme absolut keine Hinweise. Die Annahme hat auch niemand getätigt - sondern Fragen gestellt: z.B. ob es üblich ist, dass Einsatzfahrzeuge blind durch Löschschaum fahren. Genauso wie es Vorgaben für Piloten gibt auf die Geschwindigkeit zu achten, gibt es sicherlich Vorgaben, wie sich Einsatzfahrzeuge dem Einsatzort nähern. Die Frage ist, ob diese Vorgaben jeweils eingehalten wurden. Dadurch, dass wir die Antwort nicht kennen werden die Fragen nicht weniger relevant. :)
STN-EBJ Geschrieben 16. Juli 2013 Melden Geschrieben 16. Juli 2013 http://www.aerotelegraph.com/asiana-boeing-b777-absturz-san-francisco-video-animation-hergang Unter dem Link findet sich eine recht eindrucksvolle Animation des Anfluges. Man sieht auch gut wie knapp es war. Als Laie wirkt es auf mich so, als hätte man es schaffen können, wenn man die Nase nicht so stark hochgezogen hätte. Das ist das, was ich ganz zu Anfang der Geschichte mal gemutmaßt hatte und was mich in gewisser Weise an die AF-Katastrophe erinnert hat - diese menschlich nachvollziehbare Reaktion, die Nase nach oben zu ziehen, um den Absturz zu verhindern, was fliegerisch aber womöglich kontraproduktiv ist. Aber wer weiß - vielleicht wäre ohne diese Aktion alles sogar noch schlimmer geworden...
Coronado Geschrieben 16. Juli 2013 Melden Geschrieben 16. Juli 2013 Aber wer weiß - vielleicht wäre ohne diese Aktion alles sogar noch schlimmer geworden... Man könnte es so ausdrücken, dass er (absichtlich oder instinktiv) die zur Verfügung stehende Energie bis ins Kleinste genutzt hat: Der Stick-Shaker ging 4 Sekunden vor dem Aufprall los, bei schätzungsweise gut 105kts. Dann 3s vor dem Aufprall 103kts, unmittelbar vor dem Aufprall wurden durch den zunehmenden Schub wieder 106 kts erreicht. Aber auf die Piste hätte er es nicht schaffen können, er hatte seine Energie bzw. Geschwindigkeit justament in dem Moment verbraucht (Stall), in dem neue nachgeliefert wurde. Ich denke, das war so ziemlich der weitest mögliche Aufprallpunkt. Wenn er allerdings früher Schub gegeben hätte...
ilam Geschrieben 16. Juli 2013 Melden Geschrieben 16. Juli 2013 Gleichzeitig hat die niedrige Geschwindigkeit aber auch für weniger Energie gesorgt, die für den Crash "zur Verfügung stand". Ein wenig schneller und die Maschine hätte sich nicht nur aufgebäumt sondern überschlagen...
bueno vista Geschrieben 16. Juli 2013 Melden Geschrieben 16. Juli 2013 Das ist doch wohl nicht Dein Ernst!? :( Diskutieren wir hier ob Flugzeuge abgeschrieben werden müssen oder wie sicher ein Flug ansich durchgeführt wird? Beides. Momentan verlagert sich die Diskussion hier aber eher zu der Frage, wie Rettungseinsätze ablaufen und das hat für mich im weitesten Sinne nichts mit dem Unfall zu tun. Der endet für mich mit der Evakuierung.
MH23 Geschrieben 19. Juli 2013 Melden Geschrieben 19. Juli 2013 eines der Mädchen dürfte tatsächlich erst von einem Feuerwehrauto getötet worden sein: http://www.orf.at/stories/2191613/ Mehrere Verletzungen der 16 Jahre alten Chinesin wiesen darauf hin, dass ein Fahrzeug sie überfahren habe, sagte der Leichenbeschauer Robert Foucrault bei einer Pressekonferenz. Das berichtete heute die „Los Angeles Times“.„Als sie diese Verletzungen erlitt, war sie noch am Leben“, sagte Foucrault.
aaspere Geschrieben 20. Juli 2013 Melden Geschrieben 20. Juli 2013 Das ist wirklich tragisch, und der Fahrer des Löschfahrzeugs hat mein Mitgefühl.
JeZe Geschrieben 20. Juli 2013 Melden Geschrieben 20. Juli 2013 Am schlimmsten hat es wohl die Angehörigen des Mädchens getroffen. Ansonsten versuche ich immer noch verzweifelt herauszufinden, warum man mit dem Fahrer des Löschfahrzeugs Mitgefühl etwickelt, weil ihm ein fürchterlicher Fehler bei der Arbeit unterlaufen ist, mit der Cockpitcrew jedoch nicht, der ebenfalls ein fürchterlicher Fehler während ihrer Arbeit unterlaufen ist. Ich will wirklich nicht sagen das ein- oder andere ist richtig, ich will nur verstehen, warum das so ist.
FlyingT Geschrieben 20. Juli 2013 Melden Geschrieben 20. Juli 2013 @JeZe Wenn ich den Artikel auf aero.de richtig verstanden habe, dann war das überfahrene Mädchen unter Löschschaum begraben. So dies stimmt, konnte der Fahrer das Mädchen wohl kaum sehen. Demzufolge wäre die Tragik, dass er seinen Fehler garnicht bemerken, verhindern konnte.
aaspere Geschrieben 20. Juli 2013 Melden Geschrieben 20. Juli 2013 Danke FlyingT, das meinte ich, und Du hast das auch so verstanden. Aber jetzt muß man ja hier auch schon erklären, mit wem man aus welchen Gründen Mitgefühl hat. @JeZe In solchen Situationen sollte man dreimal nachdenken, was man schreibt. Und wenn das unfreundlich klingt, so ist genau das von mir beabsichtigt.
JeZe Geschrieben 21. Juli 2013 Melden Geschrieben 21. Juli 2013 @Aaspere: sei mir nicht böse, aber Dein Posting wirft bei mir einfach Fragen auf, die ich versuche zu verstehen. Ich mache das nicht absichtlich, noch mit bösen Willen - aber als ich Dein Posting gelesen habe, dachte ich, dass das ziemlich krass ist, was Du schreibst.Wir haben es hier mit einem Unglück zu tun, wo drei Menschen gestorben sind, fast 200 verletzt wurden, davon manche querschnittsgelähmt bleiben werden. Im Grunde sind alle Beteiligten in der ein oder anderen Weise Opfer dieser Tragödie geworden. Die Reaktion dieses Forums darauf wie sie bei mir ankommt: die Piloten verurteilt man, die Opfer nimmt man zur Kenntnis (allerdings nicht die Verletzten), die im Flugzeug aktivierten Notrutschen ignoriert man, Mitgefühl hat man mit dem Fahrer, der ein Mädchen überrollt hat, nicht aber mit dem Mädchen selbst oder deren Angehörigen (zumindest wurde das nicht öffentlich bekundet). Wie gesagt - ich mache niemandem einen Vorwurf und behaupte auch nicht, dass das ein oder andere richtig ist. Das ist einfach, was bei mir ankommt und ich versuche das zu verstehen, weil es eben nicht meiner Wahrnehmung entspricht.
aaspere Geschrieben 21. Juli 2013 Melden Geschrieben 21. Juli 2013 Nein, so leicht kommst Du jetzt aus der Numer nicht raus. Es wäre besser gewesen, Du hättest einfach geschrieben: "Entschuldige bitte, da hatte ich Dich falsch verstanden und habe etwas hinein interpretiert, was nicht stimmte." Wenn Du den Thread nochmal liest, dann müßte Dir aufgefallen sein, daß ich nur drei Beiträge geschrieben habe. Zwei hatten etwas mit der Frage nach der Todesursache der beiden Chinesinnen zu tun, und einer betraf die Qualität eines SPIEGEL-Artikels. Ich gehöre auch nicht zu den Usern, die bei Unglücksfällen ihr Beileid hier öffentlich verkünden, weil ich das für deplaziert halte. Das sagt aber nichts darüber aus, welche Gedanken mir dabei durch den Kopf gehen. Ich bin ja jetzt schon einige Zeit hier User, und die meisten anderen User können mich wohl ganz gut einschätzen; ich kann mir kaum vorstellen, daß es außer Dir jemanden gibt, der aus meinem Mitgefühl für den Fahrer in diesem speziellen Fall darauf schließt, daß mir andere Beteiligte an dem Unfall egal wären. Mein Zorn gegen Dich wegen dieser unglaublichen Unterstellung hat sich, auch wegen einer PN, die ich heute erhielt, etwas gelegt. Nicht gelegt hat sich meine Überlegung, das Forum endgültig als aktiver User zu verlassen. Es ist unglaublich, was sich hier manche User für einen Stil erlauben. Zum größten Teil sind die hier erst in den letzten Monaten aufgeschlagen, meinen aber, sie könnten und dürften andere User ständig anpi............. Ich habe in der letzten Woche zwei Beiträge durch die Mods löschen lassen; dem kann ich in Zukunft nur entgehen, wenn ich nicht mehr schreibe.
gerri Geschrieben 21. Juli 2013 Melden Geschrieben 21. Juli 2013 Am schlimmsten hat es wohl die Angehörigen des Mädchens getroffen. Ansonsten versuche ich immer noch verzweifelt herauszufinden, warum man mit dem Fahrer des Löschfahrzeugs Mitgefühl etwickelt, weil ihm ein fürchterlicher Fehler bei der Arbeit unterlaufen ist, mit der Cockpitcrew jedoch nicht, der ebenfalls ein fürchterlicher Fehler während ihrer Arbeit unterlaufen ist. Ich will wirklich nicht sagen das ein- oder andere ist richtig, ich will nur verstehen, warum das so ist. Die Antwort muss jeder für sich selbst finden, nicht alle Menschen haben die gleichen Empfindlichkeiten. Selbst Pfarrer oder auch Psychologen haben nicht immer eine allgemein gültige Antwort, sie können jedoch den Weg zeigen, Hilfestellungen geben. @ aaspere: Du musst nicht alles so persönlich nehmen, vielleicht ein dickeres Fell zulegen. Das dürfte dir doch, aufgrund deiner früheren Betätigung in der Politik, nicht allzu schwer fallen. Die Antwort muss jeder für sich selbst finden, nicht alle Menschen haben die gleichen Empfindlichkeiten. Selbst Pfarrer oder auch Psychologen haben nicht immer eine allgemein gültige Antwort, sie können jedoch den Weg zeigen, Hilfestellungen geben. @ aaspere: Du musst nicht alles so persönlich nehmen, vielleicht ein dickeres Fell zulegen. Das dürfte dir doch, aufgrund deiner früheren Betätigung in der Politik, nicht allzu schwer fallen. Hurra, Schnapszahl.
aaspere Geschrieben 21. Juli 2013 Melden Geschrieben 21. Juli 2013 Hurra, Schnapszahl. Na denn, Prost. :)
JeZe Geschrieben 21. Juli 2013 Melden Geschrieben 21. Juli 2013 Nein, so leicht kommst Du jetzt aus der Numer nicht raus. Es wäre besser gewesen, Du hättest einfach geschrieben: "Entschuldige bitte, da hatte ich Dich falsch verstanden und habe etwas hinein interpretiert, was nicht stimmte." Wenn Du den Thread nochmal liest, dann müßte Dir aufgefallen sein, daß ich nur drei Beiträge geschrieben habe. Zwei hatten etwas mit der Frage nach der Todesursache der beiden Chinesinnen zu tun, und einer betraf die Qualität eines SPIEGEL-Artikels. Ich gehöre auch nicht zu den Usern, die bei Unglücksfällen ihr Beileid hier öffentlich verkünden, weil ich das für deplaziert halte. Das sagt aber nichts darüber aus, welche Gedanken mir dabei durch den Kopf gehen. Ich bin ja jetzt schon einige Zeit hier User, und die meisten anderen User können mich wohl ganz gut einschätzen; ich kann mir kaum vorstellen, daß es außer Dir jemanden gibt, der aus meinem Mitgefühl für den Fahrer in diesem speziellen Fall darauf schließt, daß mir andere Beteiligte an dem Unfall egal wären. Mein Zorn gegen Dich wegen dieser unglaublichen Unterstellung hat sich, auch wegen einer PN, die ich heute erhielt, etwas gelegt. Ich habe dir nichts unterstellt, bin nicht persönlich, unsachlich oder beleidigend geworden.
Hubi206 Geschrieben 21. Juli 2013 Melden Geschrieben 21. Juli 2013 Kann man den hier endlich mal wieder zum eigentlichen Thema zurück kommen. Man kommt sich ja manchmal vor wie im Kindergarten !
Faro Geschrieben 21. Juli 2013 Melden Geschrieben 21. Juli 2013 Die Antwort muss jeder für sich selbst finden, nicht alle Menschen haben die gleichen Empfindlichkeiten. Selbst Pfarrer oder auch Psychologen haben nicht immer eine allgemein gültige Antwort, sie können jedoch den Weg zeigen, Hilfestellungen geben. @ aaspere: Du musst nicht alles so persönlich nehmen, vielleicht ein dickeres Fell zulegen. Das dürfte dir doch, aufgrund deiner früheren Betätigung in der Politik, nicht allzu schwer fallen. Wenn man ein solches emotionales Thema anfängt zu diskutieren, ist es immer gefährlich, dass Äußerungen anders gelesen und verstanden werden, als sie tatsächlich gemeint sind. Selbst wenn versucht wird, den Unfallhergang rein sachlich zu diskutieren, könnte das bei dem ein oder anderen wieder den Eindruck der emotionalen Kälte hervorrufen. Jeder, der diesen Unfall persönlich miterlebt hat, als Crewmitglied, Passagier, Mitglied der Rettungsmannschaften usw., wird dieses Unglück anders, rein subjektiv erleben, schlimmstenfalls erst Jahre später - wenn überhaupt - verarbeiten können. Das kann also niemand nachvollziehen, der solches selbst nicht schon in irgendeiner Art erlebt hat, und wie gesagt, selbst dann wird es jeder rein subjektiv wahrnehmen. Also können wir darüber auch gar nicht objektiv diskutieren, wer nun das größere Mitgefühl braucht, ob man nun öffentlich sein Beileid bekunden darf oder wie auch immer. Das führt - wie im oben lesbaren Fall - nur zu Unstimmigkeiten, Missverständnissen und Streit. Von daher stimme ich dir, gerri, zu und @aaspere: Es gibt sicherlich einzelne hier, die - sagen wir mal - "ungeschickt" formulieren, aber sicher ist die Mehrzahl in der Lage vernünftig zu diskutieren. In der oben Situation solltest du also nicht überreagieren (mit deiner erneuten Ankündigung, das Forum zu verlassen, was ich persönlich sehr schade fände), zumal JeZe ja gerade versucht seine Sicht der Dinge so darzulegen, das man versteht, was er sagen will.
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