JSQMYL3rV Geschrieben 8. November 2025 Melden Geschrieben 8. November 2025 (bearbeitet) vor 8 Stunden schrieb oldblueeyes: Früher waren angeblich die alten 310 und 343 Schuld. Jetzt hat man neue 350. und das Problem ist angeblich, dass die Ersatzteile nicht verfügbar sind. Es sollte doch möglich sein, einen Wartungs- oder Ersatzteilvertrag mit LH Technik oder einem anderen EU A350 Wartungsunternehmen abzuschließen, um bei Bedarf direkt aus deren Lagern bedient zu werden. Ich bin weiter der Meinung, dass die 343 nicht das Problem waren, sondern die Wartung Bearbeitet 8. November 2025 von JSQMYL3rV 1
oldblueeyes Geschrieben 8. November 2025 Melden Geschrieben 8. November 2025 Viele mittlere Produktionsbetriebe aus der realen Wirtschaft sind aber durchaus mit Predictive Maintenance vertraut und schaffen es trotz aller Herausfordrungen der letzten Jahre ihre Anlagen daurhaft einsatzbereit zu haben. Wenn es die Bundeswher nicht schafft, egal ob alleine oder in Partnerschaft mit Zivilbetriebe, dann stimmt da grundsätzlich was nicht: - entweder sind solche Prozesse nicht bewusst - man ist nicht auf Höhe der Zeit - oder die Verwaltungsprozesse die dazugehören bremsen es aus - Stichwort Bürokratie - oder diejenigen die damit arbeiten müssten haben keine Hindernisse in den oberen 2 Punkte, sind aber damit überfordert Fakt ist, dass dieses Thema seit über einen Jahrzehnt in Dauerschleife auftaucht und man es nicht schafft sie an der Wurzel anzupacken. Für mich, von Aussen betrachtet, ist das wie die Deutsche Verwaltung - irgendwo Anfang der 70er Jahre stehen geblieben und seitdem unfähig strukturell sich zu reformieren. 2
schneekiller Geschrieben 8. November 2025 Melden Geschrieben 8. November 2025 vor 18 Minuten schrieb JSQMYL3rV: Es sollte doch möglich sein, einen Wartungs- oder Ersatzteilvertrag mit LH Technik oder einem anderen EU A350 Wartungsunternehmen abzuschließen, um bei Bedarf direkt aus deren Lagern bedient zu werden. Das wäre die einfachste und vernünftigste Lösung für die gesamte Airbusflotte, die Flottenteile sind viel zu klein für eine vernünftig angelegte eigene Bundeswehrwartung. Wenn man sieht was bei LH noch so alles fliegt und auch mit wieviel Zyklen mehr oder wielange Condor-Technik die 767 und 757 vernünftig in der Luft gehalten haben, dann sollte spätestens jetzt auch der letzte einsehen das es bei der Flugbereitschaft nicht am Maschinenmaterial liegt. 1
oldblueeyes Geschrieben 8. November 2025 Melden Geschrieben 8. November 2025 vor 4 Stunden schrieb jubo14: Es gibt die Universität der Bundeswehr München und die Helmut Schmidt Universität (Universität der Bundeswehr Hamburg). Unterschied zu zivilen Unis ist das Studium in Trimestern, unterschied zu Militärakademien anderer Länder ist das Fehlern der militärischen Ausbildung, die vor und nach dem Studium an Truppenschulen erfolgt. Ob das nun "die schlauesten Köpfe" anzieht, mag dahingestellt sein, was sie aber unter keinen Umständen macht, ist Fachpersonal für die Flugzeuginstandsetzung auszubilden. Den dort werde die Offiziere ausgebildet. Die Instandsetzung, zumindest das "Doing", liegt in den Händen der entsprechend ausgebildeten Unteroffiziere, bzw. in der Regel Feldwebel. Jede Intitution wird von einer eigenen Elite geführt. In der Wirtscahft ist es eine Managerkaste, in der Kirche sind es Bischöfe und Kardinäle usw. Die Bundeswehr hat einen Etat von 62 Mrd - das sind 50% mehr als Umsatz von Coca Cola oder vergleichebare Umsätze wie Siemens oder Telekom auf globaler Ebene. Oder halt 75% von Airbus. Und ja, ich wünchte mir auch Deutschland hätte so eine knallharte Auslese der hellsten Köpfe und würde die wichtigsten Position primär dieser Gruppe vorenthalten. 1
moddin Geschrieben 8. November 2025 Melden Geschrieben 8. November 2025 vor 47 Minuten schrieb JSQMYL3rV: und das Problem ist angeblich, dass die Ersatzteile nicht verfügbar sind. Es sollte doch möglich sein, einen Wartungs- oder Ersatzteilvertrag mit LH Technik oder einem anderen EU A350 Wartungsunternehmen abzuschließen, um bei Bedarf direkt aus deren Lagern bedient zu werden. Ich bin weiter der Meinung, dass die 343 nicht das Problem waren, sondern die Wartung Leider sind für etliche Teile für die A350-Flotten die Lieferzeiten absurd. Es gibt zwar viele Flieger, die Hersteller der Teile kommen mit der Produktion aber kaum hinterher, da wird die Airbus-Produktion priorisiert, mit es da keine Delays gibt. Die Luftwaffe arbeitet daher, auch beim A400M, im Closed Loop Verfahren. Das heißt, die Bauteile, die ausgebaut werden, werden nach der Überholung in der Werkstatt im selben Flieger wieder eingebaut. Und das dauert nunmal. Ein C-Check dauert normal zwei Wochen, beim A400M sind es sechs Monate und mehr.
schneekiller Geschrieben 8. November 2025 Melden Geschrieben 8. November 2025 vor 19 Minuten schrieb moddin: Leider sind für etliche Teile für die A350-Flotten die Lieferzeiten absurd Wenn die Lieferzeiten für Ersatzteile so absurd sind, warum fliegen dann 679 (682 Auslieferungen (Stand: November 2025)) regelmäßig und ohne größere Zeitverzögerungen und bei dreien gibt es Probleme mit der Ersatzteilbeschaffung?? Es scheint mir ehr so zu sein, dass nicht die Ersatzteilverfügbarkeit das Problem darstellt, sondern der bürokratische Beschaffungswahnsinn der bei der Bundeswehr herrscht!!! ( Der Antrag für den Antrag zur Beschaffung eines Antragsformulars.....=)) 2
crazzo Geschrieben 8. November 2025 Melden Geschrieben 8. November 2025 Ich dachte die Wartung wird von der LHT gemacht? Zumindest wurde das mal groß verkündet: https://www.lufthansa-technik.com/de/flugbereitschaft Zitat aus dem Link: „Wenn Regierungsvertreter rund um den Globus reisen, benötigen sie zuverlässige Transportmittel. Die Flugbereitschaft der Bundeswehr vertraut uns, diese Verlässlichkeit für die Flugzeuge der deutschen Regierung zu sichern. In enger Zusammenarbeit tragen wir dazu bei, dass die Flugzeuge jederzeit startbereit sind."
moddin Geschrieben 8. November 2025 Melden Geschrieben 8. November 2025 (bearbeitet) vor 2 Stunden schrieb schneekiller: Wenn die Lieferzeiten für Ersatzteile so absurd sind, warum fliegen dann 679 (682 Auslieferungen (Stand: November 2025)) regelmäßig und ohne größere Zeitverzögerungen und bei dreien gibt es Probleme mit der Ersatzteilbeschaffung?? Es scheint mir ehr so zu sein, dass nicht die Ersatzteilverfügbarkeit das Problem darstellt, sondern der bürokratische Beschaffungswahnsinn der bei der Bundeswehr herrscht!!! ( Der Antrag für den Antrag zur Beschaffung eines Antragsformulars.....=)) Die Luftwaffe hat keine handelsüblichen A350, sondern Sonderausstattung. Wir wissen ja auch gar nicht, was defekt ist. Gut möglich, dass es ein Teil ist, welches nur die Luftwaffe nutzt. Kann mir auch gut vorstellen, dass die Luftwaffe bei den Computern nur gewisse Seriennummern nutzen will (bzw gekauft hat), um diese nicht mit der kommerziellen Luftfahrt zu 'tauschen'. Bei den Airlines liegt es auch oft daran, dass die Lieferprobleme von Ersatzteilen nicht auffallen, weil Bauteil X mit Serialnummer Y von Flieger A (der deswegen AOG ist) mit dem selben Bauteil X mit Serialnummer Z von Flieger B, der aktuell eh geplant in der Wartung steht, getauscht wird. Nennt man Bauteilübernahme, und kommt öfter vor, als man denkt, sogar bei Engines (siehe A320neo oder A220). Und wenn ein repariertes bzw neues Bauteil X nicht rechtzeitig verfügbar ist, wenn Flieger B wieder fliegen soll, holt man es eben aus Flieger C, der als nächstes für die Wartung fällig ist. Womit ich aber konform gehe, ist die Tatsache, dass man nicht auf einen anderen A350 (oder zur Not A319/321) zurückgegriffen hat. Normal hält man doch ex Deutschland eh einen Spareflieger parat, nach Berlin schickt man ja oft zwei A350 ferry von Köln aus. Einer geht dann auf Strecke, der andere ferry zurück nach Köln. Bearbeitet 8. November 2025 von moddin 2
TobiBER Geschrieben 8. November 2025 Melden Geschrieben 8. November 2025 vor 15 Minuten schrieb moddin: Womit ich aber konform gehe, ist die Tatsache, dass man nicht auf einen anderen A350 (oder zur Not A319/321) zurückgegriffen hat. Normal hält man doch ex Deutschland eh einen Spareflieger parat, nach Berlin schickt man ja oft zwei A350 ferry von Köln aus. Einer geht dann auf Strecke, der andere ferry zurück nach Köln. Die 10+02 kam ja gerade aus Belem, hätte also theoretisch gleich wieder "zurück" fliegen können.
EDDS Geschrieben 17. November 2025 Melden Geschrieben 17. November 2025 (bearbeitet) https://www.spiegel.de/politik/deutschland/landwirtschaftsminister-alois-rainer-muss-flug-in-die-usa-abbrechen-a-9976265d-f1fe-4b56-b69f-f89eb0f2713c Auch hier wieder, es kann bei der Flugbereitschaft nur mit dieser einen vorgesehenen Maschine geflogen werden. So etwas wie eine Standby Crew, geschweige denn eine Standby Maschine scheint es nicht zu geben. EDIT: Man ist btw. von BRU aus gestartet, und dann nach CGN diverted. Bearbeitet 17. November 2025 von EDDS 2
JSQMYL3rV Geschrieben 18. November 2025 Melden Geschrieben 18. November 2025 Laut EAF hat man in der weißen Flotte * 3 Global 5000 * 3 Global 6000 * 3 A319 * 1 A321 * 3 A359 dazu noch die 2 grauen A321 (MRTT ?) das klingt doch schon sehr unwahrscheinlich, dass die gerade alle in der Luft oder off-base waren
schneekiller Geschrieben 18. November 2025 Melden Geschrieben 18. November 2025 vor einer Stunde schrieb JSQMYL3rV: Laut EAF hat man in der weißen Flotte * 3 Global 5000 * 3 Global 6000 * 3 A319 * 1 A321 * 3 A359 dazu noch die 2 grauen A321 (MRTT ?) das klingt doch schon sehr unwahrscheinlich, dass die gerade alle in der Luft oder off-base waren Was hilft die ganze Flotte wenn man kein Personal dafür zur Verfügung hat und so etwas wie Bereitschaftsdienste in der deutschen Bürokratie nun mal nicht vorgesehen ist!
abdul099 Geschrieben 18. November 2025 Melden Geschrieben 18. November 2025 vor 8 Minuten schrieb schneekiller: Was hilft die ganze Flotte wenn man kein Personal dafür zur Verfügung hat und so etwas wie Bereitschaftsdienste in der deutschen Bürokratie nun mal nicht vorgesehen ist! Zumindest zu meiner Zeit damals gab es durchaus Bereitschaftsdienst. Allerdings war ich auch beim Heer, vielleicht ist das da ja anders...
Tschentelmän Geschrieben Freitag um 17:49 Melden Geschrieben Freitag um 17:49 Heute ist das 13 köpfige Erkundungsteam der Bundeswehr in Nuuk/Grönland gelandet. Zunächst war ein Direktflug mit einem A400M vorgesehen. Stattdessen wurde die Truppe zunächst nach Karup/Dänemark gebracht, von wo aus ein Charterflug zusammen mit anderen Erkundungspartnern nach Nuuk startete. Dafür kam offenbar eine B738 von Enter Air zum Einsatz. https://defence-network.com/bundeswehr-erreicht-groenland-spaeter-geplant/
aaspere Geschrieben Freitag um 23:02 Melden Geschrieben Freitag um 23:02 Karrikatur von Klaus Stuttmann im heutigen Bremer Weser-Kurier dazu. Text von Trump: "Wir blasen das alles ab! Die Deutschen haben da jetzt 13 Soldaten hingeschickt zur Verteidigung! 12 wären ja noch gegangen, aber 13?! Zu gefährlich !!"
abdul099 Geschrieben Freitag um 23:25 Melden Geschrieben Freitag um 23:25 Und die Tagesschau hat extra einen Artikel geschrieben, damit besorgte Bürger wieder ruhig schlafen können. Denn das Flugzeug des allseits beliebten Finanzministers Klingbeil wurde auf dem Weg in die USA von dänischen Kampfflugzeugen angeflogen. Dahinter stecken aber keine neoimperialistischen Ambitionen bezüglich Grönlands, sondern es war einfach ne stinknormale Anfangübung. Fast schon amüsant, dass ein Artikel über ein ziemlich irrelevantes Ereignis geschrieben wird, von dem die wenigsten überhaupt etwas mitbekommen dürfen. Vermutlich ist gerade Sommerloch oder so. 1
Empfohlene Beiträge
Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren
Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können
Benutzerkonto erstellen
Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!
Neues Benutzerkonto erstellenAnmelden
Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.
Jetzt anmelden