d@ni!3l Geschrieben 9. Januar 2024 Melden Geschrieben 9. Januar 2024 (bearbeitet) vor 9 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr: Aus welchem Sumpf kommt den die Meinung? Naja, die Meinung ist die des Gerichts, die den Haushalt kassiert hat. Und zu blöd war man, dass man das Geld bereits verplant hat, was man hätte gar nicht ausgeben dürfen (dass das nicht rechtens war war ihnen ja bewusst, es gab ausreichend Warnungen). Das versucht man nun über die Einnahmeseite zu kaschieren. Hätte man vorher nicht die Ausgabenseite aufgebläht (auf Basis falscher / unrechtmäßiger Annahmen) wären diese plötzlichen Einnahmequellen (weil die Ticketsteuer ist ja eine unmittelbare Folge) nicht nötig. Bearbeitet 9. Januar 2024 von d@ni!3l 2
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 9. Januar 2024 Melden Geschrieben 9. Januar 2024 vor 10 Minuten schrieb d@ni!3l: Naja, die Meinung ist die des Gerichts, Aus der Nummer kommst du nicht raus. Das ist nicht die Meinung des Gerichts, sondern eine, die du irgendwo aufgeschnappt hast. Als Ergänzung, die politisch realistischer Alternative ist immer noch die Schuldengrenze in der Verfassung aufzuheben oder aufzuweichen und es dem Gesetzgeber noch einfacher zu machen, Schulden aufzunehmen. Aber mal zwei Schritte weiter zu denken ist halt anstrengender als irgendeine Meinung aus irgendeinem Sumpf zu suchen.
d@ni!3l Geschrieben 9. Januar 2024 Melden Geschrieben 9. Januar 2024 (bearbeitet) vor 25 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr: Aus der Nummer kommst du nicht raus. Das ist nicht die Meinung des Gerichts, sondern eine, die du irgendwo aufgeschnappt hast. War der Haushalt rechtens oder nicht ? Ohne das übliche bla bla - was ist das faktische Ergebnis der Gerichtsentscheidung?! vor 25 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr: Sumpf Oh, hast du ein neues Wort gelernt? vor 25 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr: Als Ergänzung, die politisch realistischer Alternative ist immer noch die Schuldengrenze in der Verfassung aufzuheben oder aufzuweichen und es dem Gesetzgeber noch einfacher zu machen, Schulden aufzunehmen. A Ja oder einfach kein Geld auszugeben was man nicht hat... Man hat den Trick ja nur benutzt um sich die Einigkeit für einen Koalitionsvertrag zu "kaufen". Aber es ist und bleibt ein Trick, der augenscheinlich nicht mit dem Gesetz vereinbar war. vor 25 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr: Aber mal zwei Schritte weiter zu denken ist halt anstrengender Sagt der der einfach einen Link postet statt den Inhalt widergeben zu können / wollen. Das ist der Inbegriff von "selber denken". Bearbeitet 9. Januar 2024 von d@ni!3l 2
DE757 Geschrieben 10. April 2025 Melden Geschrieben 10. April 2025 Laut Tagesschau plant die neue Koalition in ihrem Koalitionsvertrag eine Senkung der Luftverkehrssteuer. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/steuer-rente-elterngeld-strom-gas-koalitionsvertrag-102.html
Avroliner100 Geschrieben 11. November 2025 Melden Geschrieben 11. November 2025 (bearbeitet) Der deutsche Luftverkehr wird sich 2025 nur minimal erholen und nach wie vor deutlich hinter den Vor-Corona Werten verharren. Dieses Jahr werden wir voraussichtlich mit viel Mühe 89% des 2019er Niveaus erreichen. Im restlichen Europa liegt der Luftverkehr mittlerweile durchschnittlich bei 112% und hat die 2019er Werte bei weitem durchbrochen. Damit ist Deutschland mit weitem Abstand Schlusslicht in Europa, die Wachstumslücke liegt mittlerweile bei 23%. Doch das soll es noch nicht gewesen sein - laut Prognosen wird es im kommenden Jahr hierzulande gar kein Wachstum mehr geben - sofern sich an den Rahmenbedingungen nicht elementar etwas ändert. Bereits im ersten Halbjahr 2026 könnte sich das Vorzeichen ändern und das Wachstum stagnieren. Grund dafür sind hohe Standortkosten und die allgemeine wirtschaftliche Lage im Land. Zitat BDF-Geschäftsführer Dr. Michael Engel warnte: "So schlecht war der Ausblick auf das kommende Jahr seit dem Ende der Pandemie noch nie. Deutschland droht nun vollends den Anschluss an die Entwicklung des Luftverkehrs in den anderen europäischen Ländern zu verlieren." Quelle: https://www.airliners.de/deutscher-luftverkehr-stagniert-rueckstand-europa-vergroessert/84244 Bearbeitet 11. November 2025 von Avroliner100
Nosig Geschrieben 11. November 2025 Melden Geschrieben 11. November 2025 Diese begriffsstutzige Gangart des Bundes ist mir völlig unverständlich. Warum würgt man eine Branche künstlich ab, die auch auf den Rest der Wirtschaft direkte Auswirkungen hat? Man riskiert mittlerweile auch den Fortbestand der föderalen Flughafenlandschaft in Deutschland. Angeblich würden bei einem weniger beschränkten Luftverkehr die Gesamteinnahmen für den Bund mehr sprudeln, als wenn er auf die Steuer verzichten würde. 1
d@ni!3l Geschrieben 11. November 2025 Melden Geschrieben 11. November 2025 Man braucht einfach Geld weil man sich politisch nicht auf signifikante Ausgabenreduzierungen einigen kann und holt es sich dort (kurzfristig) Geld wo der Widerstand am geringsten ist (langfristige Probleme müssen nachfolgende Regierungen dann lösen). Airlines gehen - anders als bspw. Bauern - nicht auf die Straße. Kurz um: Bis auf die Branche interessiert es einfach politisch keinen mit Relevanz und auf die paar Wähler verzichtet man (die Regierung) im Zweifel. Also rein realpolitisch.
Nosig Geschrieben 11. November 2025 Melden Geschrieben 11. November 2025 Das ist doch das Paradoxe, der Bund könnte für sich mehr einnehmen, wenn er unseren Luftverkehr nicht immer weiter künstlich abwürgen würde. 1
d@ni!3l Geschrieben 11. November 2025 Melden Geschrieben 11. November 2025 Ja, aber Wachstum dauert. Erstmal müsste ja rekrutiert werden usw. Und mich interessiert als Politiker ja nicht Wachstum in x Jahren, ich will ja meine Lücken JETZT schließen. Wenn die nur von 12 bis mittags denken macht das Sinn . Ist bei den Gewerbesteuern bei klammen Kommunen ja auch so, die werden erhöht weil man JETZT Geld braucht. Dass sich daraufhin Firmen eher woanders ansiedeln und es langfristig eher "kostet" interessiert da ja auch nicht. So, genug Politik-Bashing, im Kern bin ich mir ja mit dir einig, dass das dämlich ist und (mal wieder) ein gebrochenes Wahlversprechen, aber was will man machen....
Lucky Luke Geschrieben 11. November 2025 Melden Geschrieben 11. November 2025 Ich polter jetzt hier mal erwartbar gegen den Strom: Ich finds absolut nicht schlimm, dass der deutsche Luftverkehr stagniert. Ewiges Wachstum funktioniert nicht. Nirgendwo. Das gibt der Planet nicht her. Insofern finde ich die ganze Empörungsmaschinerie, wenn eine Branche nur (!!!) die gleichen Leistungen produziert wie im Vorjahr, ein bisschen affig. Ist ja jetzt auch nicht so, als hätten wir Millionen arbeitslose Piloten, Cabin Crews und Vorfeldarbeiter zu Hause sitzen, die alle nur auf Beschäftigung warten. Insofern: Wo ist eigentlich das Problem?
d@ni!3l Geschrieben 11. November 2025 Melden Geschrieben 11. November 2025 (bearbeitet) vor 18 Minuten schrieb Lucky Luke: Ewiges Wachstum funktioniert nicht. Nirgendwo. Das gibt der Planet nicht her. Ach dieser ewige linke Irrglaube wieder . Bspw. Biontech hat für Wachstum gesorgt - wo ist das vom Planeten limitiert ? Als gäbe es keine nicht fossilen Innovationen (=Wachstum). vor 18 Minuten schrieb Lucky Luke: Ich finds absolut nicht schlimm, dass der deutsche Luftverkehr stagniert. Joa, ohne Wachstum hat man weniger Skaleneffekte. Ohne Skaleneffekte fällt man relativ zum Wettbewerb zurück. Fällt man gegen den Wettbewerb zurück verdrängen diese einen irgendwann. Ist man verdrängt entfallen doch Jobs, Steuereinnahmen und co. Von der Konnektivität ganz zu schweigen was dann sekundäre Firmen beeinträchtigt. Im Grunde brauchen wir den Luftverkehr ja gar nicht .... Bearbeitet 11. November 2025 von d@ni!3l 1
Lucky Luke Geschrieben 11. November 2025 Melden Geschrieben 11. November 2025 vor 6 Minuten schrieb d@ni!3l: Bspw. Biontech hat für Wachstum gesorgt - wo ist das vom Planeten limitiert ? Als gäbe es keine nicht fossilen Innovationen (=Wachstum). Das wäre ein fantastisches Argument, wenn Luftfahrt nicht fossil wäre. Ist sie aber. Wir können gerne die Debatte umschwenken, wenn es realistische Szenarien zur massenhaften Beförderung von Passagieren auf tatsächlich bedeutsamen Längen gibt. vor 7 Minuten schrieb d@ni!3l: Joa, ohne Wachstum hat man weniger Skaleneffekte. Ohne Skaleneffekte fällt man relativ zum Wettbewerb zurück. "Hey Kinder, ihr müsst verstehen, wir mussten damals euren Planet einfach zugrunde richten, weil wir sonst mit den Skaleneffekten im Wettbewerb zurückgefallen wären!" Psychologisch kann ich ja diesen ganzen Gedankengang komplett nachvollziehen. Er zeigt aber auch auf, warum Kapitalismus und Eingriffe in den Kohlenstoffkreislauf zusammen eine perfekte Tragik der Allmende ergeben. Der Einzelne wäre dumm, sich persönlich einzuschränken, weil er damit im Vergleich zu allen anderen zurückfällt. Gesamtgesellschaftlich treibt es uns halt in den Ruin. Ich bin aber inzwischen auch zu müde, noch dagegen zu agitieren. Kannste eh nicht ändern. Ich schau mir halt zynisch das Schauspiel an, und wenn in fünfzig Jahren die erste halbe Milliarde Klimaflüchtlinge Europa überrennt, kann ich wenigstens behaupten, ich habs euch ja gesagt. 1
d@ni!3l Geschrieben 11. November 2025 Melden Geschrieben 11. November 2025 (bearbeitet) vor 3 Minuten schrieb Lucky Luke: Das wäre ein fantastisches Argument, wenn Luftfahrt nicht fossil wäre. Ist sie aber. Wenn es dabei um Umweltwirkung / Lenkung gehen sollte, dann könnte man das auch politisch sagen. Es geht aber nur um den Haushalt, whatever it takes. vor 3 Minuten schrieb Lucky Luke: "Hey Kinder, ihr müsst verstehen, wir mussten damals euren Planet einfach zugrunde richten, weil wir sonst mit den Skaleneffekten im Wettbewerb zurückgefallen wären!" Ja, kein Geld mehr verdienen und dann mit altem Gerät immer weiter zu fliegen weil man sich neues (ggf. in Zukunft Co2-neutrales) Gerät nicht leisten kann ist natürlich viel besser für die Umwelt. Aber ich vergaß, Innovationen gibt es ja nicht ... Für mich ist Kapitalismus deshalb immer noch die Lösung, nicht das Problem . Ich suche noch die Innovationen aus nicht kapitalistischen Ländern die die Welt besser machen. Ich meine wir könnten auch alle mit Illushins fliegen, das würde pro Sitz-km massenhaft Co2-Sparen - oh moment Bearbeitet 11. November 2025 von d@ni!3l
Lucky Luke Geschrieben 11. November 2025 Melden Geschrieben 11. November 2025 vor 1 Minute schrieb d@ni!3l: Aber ich vergaß, Innovationen gibt es ja nicht ... Wir werden sehen, wer Recht behält. Wir sehen uns hier wieder im November 2075.
d@ni!3l Geschrieben 11. November 2025 Melden Geschrieben 11. November 2025 (bearbeitet) vor 4 Minuten schrieb Lucky Luke: Wir werden sehen, wer Recht behält. Wir sehen uns hier wieder im November 2075. Perfekt, ich bin mal gespannt, ob die Anreise dann mit einem E-Auto erfolgt oder die jetzige Technik bis dahin innovationslos fortgeschrieben wurde Oder ob das PW1100G dann immer noch das effizienteste Triebwerk ist (um im Luftfahrt-Kontext zu bleiben) oder eine wirtschaftlich starke Airline- + Luftfahrtindustrie bis dahin bessere Konzepte entwickeln konnte, mit Geld welches bis dahin verdient wurde Bearbeitet 11. November 2025 von d@ni!3l
Lucky Luke Geschrieben 11. November 2025 Melden Geschrieben 11. November 2025 Passiert die Innovation eigentlich vor oder nach den Millionen Klimatoten? Wie viele von denen darf man denn in Kauf nehmen, damit wir unseren Wohlstand nicht einschränken müssen? Wie viele Leute bist du bereit, über den Jordan zu schicken, damit es dir weiter gut geht? Ich mein das nicht mal zynisch. Das sind ernsthafte Fragen, die jeder, der für ein weiter so plädiert, beantworten können sollte.
d@ni!3l Geschrieben 11. November 2025 Melden Geschrieben 11. November 2025 (bearbeitet) Ja, wenn die Welt so bleibt wie sie jetzt gerade ist ist ja alles gut , es gibt ja keine Armut und Hunger mehr weltweit der mit Wachstum bekämpft werden könnte (und bekämpft wurde die letzten Jahrzehnte). Deshalb provokante Gegenfrage: Wir viele Hungertote würdest du in Kauf nehmen damit es weniger Klimatote gibt? Übrigens sind Leute wie du mMn der Grund dafür, warum die Klimapolitik so unsexy ist wie sie derzeit ist und abgewählt wird. Weil immer wieder schwarz/weiß getan wird: "Entweder so wie ich es dir sage oder wir sind alle tot". So nimmt man Leute mit und so wirbt man erfolgreich für etwas - gut gemeint vs. gut gemacht . Ich plädiere einfach für Optimismus in den Fortschritt, dieser hat in der Vergangenheit schon ganz andere Probleme gelöst, bspw. die Pest. Die wurde damals wahrscheinlich ähnlich bedrohlich wahrgenommen wie heute der Klimawandel und da haben die Leute auch nicht gesagt "lass mal alles genau so lassen wie es ist, könnte ja noch schlimmer werden". Ich glaube einfach, dass eine Industrie die Geld verdient eher das co2-neutrale Fliegen erfindet als eine, die finanziell Probleme hat. Ohne die Mittel wird es nichts mit F&E . Ohne eine florierende Luftfahrt in den letzten Jahren hätten wir wahrscheinlich immer noch Strahltriebwerke auf dem Stand der 1970er Jahre... Aber es soll hier ja um die Ticketsteuer gehen. Wie gesagt, wenn Klimalenkung das Ziel ist soll die Politik es bitte sagen. Sonst sind dies einfach billige Haushaltstricks. Und sowas kostet Vertrauen. Und wie wichtig "Vertrauen" ist erklärt Aladin El-Mafaalani in einer der letzten Ronzheimer-Podcast-Folgen. Kleine Empfehlung am Rande Bearbeitet 11. November 2025 von d@ni!3l 1
Nosig Geschrieben 11. November 2025 Melden Geschrieben 11. November 2025 Die Welt wächst und ihr Luftverkehr auch, nur nicht in Deutschland. Wir sollten daran teilhaben, nicht wegen irgendwelcher Weltuntergangspropheten uns die letzten Äste selber absägen. Wir sind eine Handels- und Industrienation. Wir brauchen Reisen, Besucher und Exporte und Luftverkehr. Der Status jetzt ist bei uns noch nicht mal wieder wie vor Corona. 2
Lucky Luke Geschrieben 11. November 2025 Melden Geschrieben 11. November 2025 Mein Akh, es wäre wesentlich angenehmer, mit dir zu diskutieren, wenn du nicht jedes Mal nach dem Posten noch einen halben Roman dazueditieren würdest, weil dir noch was schlaues eingefallen ist. Denk doch mal bitte nen Gedanken fertig und dann lass ihn so stehen. vor 9 Minuten schrieb d@ni!3l: Ich plädiere einfach für Optimismus in den Fortschritt An welchem Punkt wird Zweckoptimismus zum Prinzip Hoffnung? Wie würdest du denn über einen Chirurgen denken, der bei dir eine gesundheitliche Komplikation entdeckt, die perspektivisch enorm einschränkend sein wird, und dann darauf reagiert mit "ich plädiere einfach für Optimismus in den medizinischen Fortschritt", obwohl es schon jetzt ganz konkrete Behandlungsmethoden gäbe? vor 13 Minuten schrieb d@ni!3l: Deshalb provokante Gegenfrage: Wir viele Hungertote würdest du in Kauf nehmen damit es weniger Klimatote gibt? Das ist so geil, weil das so ein krasses Eigentor ist. Wie kommt man überhaupt auf die Idee, dass Hungertote und Klimatote gegeneinander aufrechenbar wären und nicht zwei Symptome der gleichen Ursache? Der größte Treiber für Hungersnöte sind Ernteausfälle. Die haben meistens Dürren als Ursachen. Und Dürren kommen durch...? Eben. Wir könnten übrigens auch schon jetzt die ganze Weltbevölkerung perfekt ernähren. Mehrfach und mehr als ausreichend. Wenn sich nicht ein kleiner, sehr wohlstehender Teil der Weltbevölkerung auf einmal kollektiv eingeredet hätte, dass 7x Fleisch in der Woche eindeutig ein glücklicher Ausdruck von wirtschaftlichem Wohlstand ist.
d@ni!3l Geschrieben 11. November 2025 Melden Geschrieben 11. November 2025 vor 8 Minuten schrieb Lucky Luke: Zweckoptimismus Wer sagt denn, dass dies Zweckoptimismus ist? vor 9 Minuten schrieb Lucky Luke: Der größte Treiber für Hungersnöte sind Ernteausfälle. Die haben meistens Dürren als Ursachen. Und Dürren kommen durch...? Eben. Achso, vor der industriellen Revolution hat hat keinen Hunger gegeben? 1
Lucky Luke Geschrieben 11. November 2025 Melden Geschrieben 11. November 2025 vor 26 Minuten schrieb d@ni!3l: Achso, vor der industriellen Revolution hat hat keinen Hunger gegeben? Vielleicht lasse ich mich heute auch besonders einfach ragebaiten, aber das kann doch nicht dein Ernst sein. Jetzt mal ehrlich, du bist doch sonst wirklich ein gescheiter Kerl. Du kannst mir doch nicht ernsthaft weiß machen, dass du hier in der Frage so einen Stress beim Denken hast. Natürlich hat es vor der industriellen Revolution Hungersnöte gegeben. Genauso, wie es vor der industriellen Revolution bereits Klimawandel gab. Weil es ein klimatisches System gab. Das hat die Atmosphäre so an sich. Das alles ist aber losgelöst von den zusätzlichen MENSCHENGEMACHTEN Effekten, die unsere Eingriffe in den Kohlenstoffkreislauf zur Folge haben. Meine Güte, wirklich.
d@ni!3l Geschrieben 11. November 2025 Melden Geschrieben 11. November 2025 (bearbeitet) Gut, dass ich heute emotional bin Aber du argumentierst ja auch sehr eindimensional. Gut, dass Fortschritt in der Landwirtschaft Hunger gemindert hat und niemand vor der Erfindung von Erntemaschinen, Pflanzenschutz (es gibt ja mehr mehr Einflüsse auf die Ernte als das Wetter) oder Dünger dies als "Zweckoptimismus" verworfen hat . PS: Trotz Klimawandel gibt es relativ gesehen weniger Menschen die Hunger leiden als vor 200 Jahren. Also ggf ist das nicht der einzige Faktor. Bearbeitet 11. November 2025 von d@ni!3l 1
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 11. November 2025 Melden Geschrieben 11. November 2025 Wenn man über die Auswirkung der Luftverkehrsteuer diskutiert sollte man zwei Aspekte beachten: - Eine Reduzierung oder Wegfall würde überwiegend den Fluggesellschaften zugute kommen (höhere Gewinne). Eine merkliche Nachfragestimulation erwarte ich nicht. - Bei den Vergleichen zwischen 2019 und 2024 oder 2019 und 2025 über alle Flughäfen fällt auf, das der innerdeutsche Verkehr (Modal-Split/Reiseverhalten), UK (Brexit) Russland (Ukraine), China (China-Decoupling) sowie die Nachbarländer (Modal-Split/Reiseverhalten) 70 bis 80 % der weggefallenen Passagiere erklären.
HAJ98 Geschrieben 12. November 2025 Melden Geschrieben 12. November 2025 Das traurige an der Steuer ist ja auch, dass das eingenommene Geld irgendwo im aufgeblähten Haushalt versandet. Als zweckgebundene Abgabe wäre die Akzeptanz für viele sicherlich auch größer. Von Investitionen in Forschung und Entwicklung würden alle Akteure profitieren. Aber leider bekommt die Regierung die ausufernden Ausgaben nicht in den Griff und wollen nicht auf das Geld verzichten. Singapur führ in 2026 eine derartige Abgabe ein, daran könnte man sich orientieren. 1
Emanuel Franceso Geschrieben 13. November 2025 Melden Geschrieben 13. November 2025 Ab 1. Juli 2026 soll die Ticketsteuer gesenkt werden. Zitat Er sprach von einer Größenordnung von etwa 350 Millionen Euro zugunsten der Luftverkehrsindustrie in Deutschland. Wenn es damit Steuerausfälle geben sollte, würden diese in Verkehrsetat verbucht. https://www.aero.de/news-51166/Schwarz-Rot-will-Luftverkehrssteuer-senken.html 2
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