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airliners.de

FTI ist pleite - Auswirkungen für die Fluggesellschaften


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Geschrieben
Am 9.6.2024 um 03:14 schrieb Tschentelmän:

Was genau hat FTI denn falsch gemacht - verglichen mit den anderen Reiseanbietern?

 

Zu den genannten Sachen war es bis zum Ausscheiben auch eine OneMan-Show vom Dietmar Gunz. Ähnlich zu Hunold......war leicht beratungsresitent - Familienmitglieder wurden immer bevorzugt und für die Mitarbeiter  - nun ja, die hatten eher gelitten - kein BR, veraltete IT, starre Arbeitszeiten, Gehälter die sich Richtung MIndeslohn orientierten.....für MUC Verhätnisse ziemlich grusselig - daher auch mehr Frischfleisch als Ü50 an der Landsberger gesehenzuwesen,.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 14 Minuten schrieb TobiBER:

kein BR, veraltete IT, starre Arbeitszeiten, Gehälter die sich Richtung MIndeslohn orientierten.....für MUC Verhätnisse ziemlich grusselig


Das hat sich seit der Gunz weg ist alles geändert, mittlerweile gibts nen BR, die IT ist auf dem Stand der Technik, Arbeitszeiten sind flexibel… die Gehälter sind in der Toutistik generell schlecht. Wenn man bei Einstellung jedoch gut verhandelt hat, dann war das Gehalt zumindest besser als bei Veranstalter Nr. 2 in DE

Bearbeitet von Condor767Winglet
Geschrieben (bearbeitet)
Am 9.6.2024 um 14:27 schrieb emdebo:

Bin gespannt, was im Laufe der nächsten Monate noch alles vom (vorläufigen) Insolvenzverwalter in das Licht der Öffentlichkeit gerückt wird. Auch, ob es sich beispielsweise um Insolvenzverschleppung gehandelt haben sollte.

 

Lt. fvw beschaftigt der Absturz von FTI Touristik jetzt die Münchner Staatsanwaltschaft. Dort sei eine erste Strafanzeige wegen möglicher Insolvenz-Verschleppung eingegangen.

 

Mit der Flight Trading GmbH hat eine weitere FTI -Gesellschaft vorläufige Insolvenz beantragt.

Bearbeitet von emdebo
  • 1 Monat später...
Geschrieben (bearbeitet)

Seit gestern läuft das Rückerstattungsverfahren beim DRSF für insgesamt ca. 275.000 Pauschalreisen - und einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag. Um Missbrauch zu verhindern, müssen die Betroffenen - abhängig von bereits vorliegenden Authentizitätsinformationen zuerst einen Identifierungsprozess durchlaufen und können danach die Erstattung beim Fond beantragen. Klingt nach einem Ablauf, der mindestens einige Monate dauern könnte bis alle ihr Geld zurück bekommen haben.

 

Wie viele FTI-Kunden bereits eigenständig eine andere Reise finanzieren und buchen konnten und wie viele Mangels Geld oder Kapazität ohne Reise dastehen - darüber scheinen aktuell keine konkreten Informationen vorzuliegen. 

 

 

 

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/fti-insolvenz-pauschalreisende-bekommen-ihr-geld-erstattet-19908424.html

Bearbeitet von Tschentelmän
Geschrieben

Am gestrigen Abend gab es bei kabel eins vom Reisejournalisten Giese wieder einige Aktionen.

Fast egal welches Zielgebiet.. alle Hotel  haben den FTI Urlaubern mit Rauswurf gedroht, falls sie nicht nachlegen. Teilweise mehrere tausend Euro sogar in Ägypten.

Dabei wurde deutlich, dass die gut gemeinte Reisepreissicherung den Urlaubern aktuell vor Ort wenig bis gar nichts nutzt. Viele sind nicht in der Lage ihren Zimmerpreis noch einmal zu bezahlen.

Dabei wurde auch deutlich, dass FTI Hotels bereits seit drei Monaten vor der Insolvenz nicht mehr bezahlt hatte.

Im Falle eines ägyptischen Hotels ließ sich der Hotelier dann mit Hilfe einer durch Giesel vermittelten Zahlungszusage der DRSF über die deutsche Botschaft in Kairo überzeugen, die Gäste nicht aus ihren Zimmern zu werfen.

 

Für mich als Fazit bleibt übrig, dass sich der Verbraucherschutz vielleicht doch noch einmal mit diesen ganzen Anzahlungs-  und Bezahlungspraktiken, betrifft auch Fluggesellschaften, kritisch auseinandersetzt und dort eine andere Regelung findet.

Ich glaube den Reiseunternehmen einfach nicht mehr, dass sie immer noch Vorauskosten in der, natürlich immer schön %weise.., geforderten Höhe haben. 

Auch die Schlusszahlung könnte in der heutigen Zeit kurz vor dem Einchecken am Flughafen erfolgen.

 

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb snooper:

...

Für mich als Fazit bleibt übrig, dass sich der Verbraucherschutz vielleicht doch noch einmal mit diesen ganzen Anzahlungs-  und Bezahlungspraktiken, betrifft auch Fluggesellschaften, kritisch auseinandersetzt und dort eine andere Regelung findet.

Ich glaube den Reiseunternehmen einfach nicht mehr, dass sie immer noch Vorauskosten in der, natürlich immer schön %weise.., geforderten Höhe haben. 

Auch die Schlusszahlung könnte in der heutigen Zeit kurz vor dem Einchecken am Flughafen erfolgen.

 

im Prinzip bin ich dabei, Ich sehe aber auch die Situationen, wo Kunden "kurz vor dem EInchecken am Flughafen" ihre Karte zücken...und dann der Zahlvorgang nicht möglich ist - aus welchen Gründen auch immer.

Man könnte "Frühzahlern" im Gegenzug einen Rabatt einräumen, welcher dann im Reisepreis eingerechnet wäre...und das will die Branche nicht, die will ja häufig Niedrigpreise bewerben.

Es sind ja auch nicht alle Veranstalter finanziell eng, "unseriös" etc.

Die Forderung nach verbessertem Verbraucherschutz ist nachvollziehbar und wichtig; dann jedoch schreieb´n wiederum alle diejenigen, welche nicht mehrm, sondern weniger Regelungen fordern.

Wie war das nochmals mit der Quadratur des Kreises?

Geschrieben

Betrachte es als "Urlaubs-Grund(ver)sicherung. Man hat das Basiskonzept erstellt und nach zu erwartenden, zeitlichen Verzögerungen wird Entschädigung geleistet 

 

Die Vorgängerregelung über verschiedene Versicherungsgesellschaften griff im Allgemeinen erst nach Ablauf des jeweiligen Versicherungsjahrs, weil die Höhe gedeckelt war.

 

Heute gibt es noch einige RV, die wegen Umsatzgröße nicht gezwungen sind, am DRSF-Verfahren teilzunehmen. Wie das Beispiel hier zeigt, drohen betroffene Reisekunden dabei gänzlich leer auszugehen:

 

https://www.reisevor9.de/inside/versicherung-verweigert-erstattung-an-itravel-kunden

 

Solche Lücken gehören umgehend geschlossen 

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb snooper:

Dabei wurde auch deutlich, dass FTI Hotels bereits seit drei Monaten vor der Insolvenz nicht mehr bezahlt hatte.

 

Dann stellen sich mir folgende Fragen:

  • Wo ist dann der ganze Cashflow hingeflossen? Auf irgendwelche Konten in Steueroasen? 
  • Warum haben einige Hoteliers nicht schon früher die FTI Gäste rausgeworfen bzw. gar nicht mehr aufgenommen? 
  • Sprechen wir dann nicht schon über Insolvenzverschleppung?
Geschrieben
vor 45 Minuten schrieb AeroSpott:

 

  • Warum haben einige Hoteliers nicht schon früher die FTI Gäste rausgeworfen bzw. gar nicht mehr aufgenommen? 

Es ist normal in der Branche, dass die RVs die Hotels am Ende der Saison bezahlen und die Hotels somit in Vorkasse gehen. Wenn dem Hotel keine finanziellen Schwierigkeiten des RV bewusst sind, besteht somit kein Grund für diese, die Gäste nicht aufzunehmen bzw. rauszuschmeißen.

Geschrieben

Das ist aber im Fall FTI eher unwahrscheinlich. Sowohl aus Griechenland als auch von den Kanaren war lange vor dem von vielen erwarteten Ende von Bedenken hinsichtlich der Außenstände zu lesen. Da muß man schon mit Scheuklappen unterwegs gewesen sein, um dies als betroffenes Unternehmen auszublenden.

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