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Bobby

Aktuelles zu Air Namibia

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Air Namibia ist ein exotischer Farbtupfer der FRA bereits seit 23 Jahren ansteuert, Und in der Operation geht es auch immer mal wieder recht bunt zu. Ich stelle einen kleinen Überblick zusammen um aktuelles zu diskutieren und zu ergänzen.

 

Viele Neuigkeiten von der Flotte:

- Für die Inland- und einige Regionalflüge haben die Embraer 135 die gemütlichen aber etwas angejahrten Beechcraft 1900 abgelöst

- Für die Regionalflüge nach CPT/JNB/ACC und manchmal Walvis Bay wurden 3 nagelneue A319 gekauft und diese ersetzten gerade die uralten und abgewohnten B737-500

- Die Langstrecke wird z.Zt. mit geleasten A340-300 durchgeführt, diese werden im Herbst durch 2 neue geleaste A330-200 mit 30C/214Y -Plätzen "lie-flat-beds" in der Business und IFE in der Eco ersetzt, Bilder hat noch keiner gesehen.

 

Aktuell: SW hat den FRA-Flug ab WDH 2 Monate mit fuel-stop in LAD bedient, wo das Kerosin dreimal soviel kostet wie in WDH. In WDH wurde SW nicht mehr beliefert, wegen offener Rechnungen seit Januar. In FRA war SW auch einige Zeit auf Barzahler-Status gesetzt worden, jetzt ist die Zeit der Geldkoffer wieder vorbei, da die Regierung als alleiniger Anteilseigner wieder Geld überwiesen hat, die Kerosinrechnungen in WDH werden jetzt in Raten abgestottert, transparente Abläufe seitens der Regierung gibt es jedoch nicht.

 

Ausblick:

ACC wurde 2009 als einzige Kontinentaltrecke über die Nachbarstaaten hinaus eingeführt, ist schon lange ein Vollflop, wird wahrscheinlich im April eingestellt.

 

Letztes Jahr wurden Gaberone und Harare mit Embraer neu aufgenommen, jeweils 4 mal wöchentlich.

Wie es genau läuft wird nicht veröffentlicht, HRE ist wahrscheinlich eine Politnummer zum ehemaligen Waffenbruder, ich bezweifel das es wirtschaftlich ist.

 

Die kurzzeitigen Krisen bei SW wiederholen sich irgendwie immer wieder, da SW noch nie Profit erwirtschaftet hat, doch solange wie diesmal hat die Regierung das Unternehmen noch nicht hängen lassen. Vermutlich wird der Staat SW immer wieder subventionieren, weil der Tourismus der zweit wichtigste Wirtschaftszweig nach dem Diamantenbergbau ist. Die dadurch in das Land fließenden Einnahmen und Arbeitsplätze wiegen höher als die Subventionen für SW.

 

Die Wichtigkeit der SW für den Tourismussektor ist deutlich gestiegen, nachdem Air Berlin die einzige Direktflug-Alternative eingestellt hat. Namibia hat eine überdurchnitliche hohe Zahl von Wiederholern/Stammkunden und bei denen hat SW mal wieder seinen Ruf reichlich ramponiert.

bearbeitet von Bobby

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Air Namibia ist ein Staatscarrier im wahrsten Sinne des Wortes. Dort haben Leute daß Sagen, die sich in der Regierungspartei SWAPO hochgedient haben und mit einem lukrativen Posten bei der Airline belohnt werden. Von Luftfahrt müssen diese Leute natürlch keine Ahnung haben. Resultat: Die Airline wird von unfähigen Managern geführt und kann seit vielen Jahren nur durch massive Subventionen seitens des Staates (= SWAPO) überleben. Das Chaos der letzten Zeit wie z.B. unbezahlte Tankrechnungen in Windhoek, vor allem aber der "Service" gegenüber den Kunden (= Passagieren), der einfach nur als unterirdisch bezeichnet werden kann, zeigt allerdings, da0 auch bei dieser Airline, trotz der massiven Staatshilfe, das Ende der Fahnenstange so langsam erreicht ist..........

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Gernot Riedel war der letzte Manager, der Ahnung vom Luftfahrtgeschäft hatte.

 

Schon damals war es aber kaum möglich, den ahnungslosen politischen Kräften zu erklären, warum dies oder das bei Air Namibia passieren muss. Der Präsident will A340, dann bekommt er A340.

 

Und so bleibt Air Namibia ein Groschengrab für das Land.

 

Das Herz geht einem dann auf wenn man lesen darf:

 

"The A330-200 offers about 26% lower cost compared to its predecessor given its lower Maximum Take-Off Weight of 230,000 kg compared to 257,000 kg of the A340-300. Masule said this will mean lower leasing costs, navigation charges and fuel burn." Xavier Masule ist Air Namibias General Manager for Commercial Services.

 

Der Zusammenhang von MTOW und Leasingkosten ist mir jedoch neu. :rolleyes:

 

Oder es ist ein neues Geschäftsmodell eines Leasinggebers, der Flugzeuge per kg vermietet. Wer weis?

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Moin,

 

also bei den Listenpreisen kommt das mit rund 900.000 US$/Tonne bei den Modellen sogar fast hin mit der Abrechnung nach Kilogramm.....

 

Gruß

Thomas

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Vielleicht fallen die Leasingraten durch zwei Triebwerke weniger günstiger aus. Triebwerke sind immerhin mit Abstand die teuersten "Lieferteile" eines Flugzeuges.

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N'Abend!

 

Masule said this will mean lower leasing costs

 

Wenn man für zwei nagelneue Flugzeuge des beliebten Typs A332 weniger Leasingkosten bezahlt als für zwei fast 19 Jahre alte A343 sollte das einem zu denken geben. Oder es ist gelogen.

 

Gernot Riedel war der letzte Manager, der Ahnung vom Luftfahrtgeschäft hatte.

 

Aber der fiel wie Bobby vor fast genau sechs Jahren schon schrieb "der Farbenlehre zum Opfer".

 

Habe die Ehre,

Dash8-400

bearbeitet von Dash8-400

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Einen recht guten Überblick über die Lage bei SW bietet die Homepage der Allgemeinen Zeitung Windhoek.

Ist sicherlich nicht die Wirtschaftswoche, dennoch lesenswert.

Aktuell verfügt SW anscheinend nur noch über einen A340-300. Lage ist kritisch.

 

 

 

 

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Folgende Zahl verdeutlicht das Ausmaß der Subventionen.

2012 betrug die staaliche Zuwendung an SW umgerechnet ca. 42.000.000 Euro,

was ungefähr 1,3 % des Staatshaushalts in Namiba ausmacht.

bearbeitet von Bobby

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Es spricht schon für Inkompetenz in höchstem Maßen, wenn man trotz Monopol auf der einzigen Interkontstrecke ab der Heimatbasis unter Ausnutzung eines boomenden Touristikmarktes (ich weiß nicht, wie es frachtseitig aussieht, nehme aber an, dass zumindest inbound nach WDH die Bäuche der Airbusse gut gefüllt sind) es dennoch schafft, den Laden dermaßen vor die Wand zu fahren.

 

Namibia ist ein wunderbares Land mit tollen Leuten, denen es nach der Unabhängigkeit gelungen ist, die meisten Fehler ihrer Nachbarn nicht zu wiederholen, aber was mit der nationalen Fluggesellschaft passiert, ist echt eine Schande.

 

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Ich werde auch den Verdacht nicht los, dass sie die Idee, die A340 durch A330 zu ersetzen schlichtweg "nebenan" bei SAA abgeschaut haben...

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Man denkt sich, dass ein paar neue Flugzeuge es schon richten werden.

 

In der Vergangenheit hat man sicher auf Fracht gesetzt, daher operierte man ja auch eine B747 Combi; aber das war ein Trugschluss.

 

http://www.az.com.na/wirtschaft/groer-airb...iter.163821.php

 

"Air Namibia habe indes den Leasingvertrag für eine der beiden Maschinen auf dieser Route vom Typ Airbus A340-300 „über Mitte 2013 hinaus verlängert“, um die Lücke zwischen dem ursprünglichen Ende des Leasingvertrages und dem Eintreffen der neuen Flugzeuge vom Typ Airbus A330-200 zu schließen. Die beiden neuen Maschinen würden im Oktober bzw. November dieses Jahres erwartet, heißt es."

 

War ja ursprünglich und offensichtlich eine interessante Planung,

 

 

 

Folgende Zahl verdeutlicht das Ausmaß der Subventionen.

2012 betrug die staaliche Zuwendung an SW umgerechnet ca. 42.000.000 Euro,

was ungefähr 1,3 % des Staatshaushalts in Namiba ausmacht.

 

Das kann man sogar noch ausweiten:

 

Zwischen 1999 und 2012 hat Air Nam 3,6 Milliarden N$ erhalten; das sind rund 300 Millionen EUR.

Nun bekommen sie für 2013/14 weitere 1,1 Milliarden N$, also rund 90 Millionen EUR.

 

Gewaltige Summen. Auch die werden kaum zum Ziel führen, denn man doktert an den Symptomen herum, geht nicht das Problem an.

 

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Gibt es eigentlich Zahlen, was die Kerosin-Posse so gekostet hat? 3-facher Spritpreis, Umweg, Zwischenlandung, dazu noch Zinsen usw. auf die Ausstehenden Rechungen in WDH?

 

Von den Passagieren, die diese Verbindung nicht gebucht haben, weil es auf einmal 3h länger dauerte als gewöhnlich oder weil sie den Grund hörten ganz zu schweigen.

Bei uns im Discounter wurde im Januar eine verdächtig günstige Südafrika-Reise beworben, der Preis erklärte sich dann durch die Anreise per Air Namibia...

 

 

 

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Der 3h delay kam kurzfristig ohne im Buchungstool aufzutauchen. Wird die Maschine noch bei LH in Frankfurt gewartet?

 

South African Airways sowie Lufthansa Technik in Frankfurt warten die Air Nam-Flugzeuge

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N'Abend!

 

Es spricht schon für Inkompetenz in höchstem Maßen, wenn man trotz Monopol auf der einzigen Interkontstrecke ab der Heimatbasis unter Ausnutzung eines boomenden Touristikmarktes (ich weiß nicht, wie es frachtseitig aussieht, nehme aber an, dass zumindest inbound nach WDH die Bäuche der Airbusse gut gefüllt sind) es dennoch schafft, den Laden dermaßen vor die Wand zu fahren.

 

Das Problem könnte zukünftig sein, dass - speziell nach absolut chaotischen Februar mit massenhaft Verschiebungen / Verzögerungen / Streichungen - wohl immer weniger Reiseveranstalter Lust haben, die Reisepläne ihrer Kundschaft um die aktuelle Situation bei SW herumzuplanen, inkl. kurzfristig(st)er Um-/Neubuchungen von Hotels / Mietwagen / Touren und all dem Ärger.

 

Habe die Ehre,

Dash8-400

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Hier ist mal wieder viel kolonniale Aroganz bei den Beitraegen im Spiel (SWAPO gleichzustellen mit Mugabe ist wohl hart an den Realitaeten vorbei). Sicherlich ist vieles von dem, was hier geschrieben wurde, richtig, aber Namibia ist als Ziel nonstop aus Europa einfach darstellbar. Weder Lufthansa noch BA verirren sich nach Windhuk und das schon seit vielen Jahren nicht und das liegt sicherlich nicht daran, dass man die Flieger nicht voll kriegen wuerde, sondern das die yields nicht stimmen. Selbst Emirates fasst Windhuk nicht an und das nicht einmal als eine Verlaengerung ex JNB oder Harare. (Harare wird ja selbst nur ueber Lusaka angeflogen). Air Namibia waere besser dran, wenn man einer Allianz beitraete und sich auf den suedafrikanischen Kontinent beschraenken wuerde mit Anschlussflluegen von/nach Europa.

 

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Hier ist mal wieder viel kolonniale Aroganz bei den Beitraegen im Spiel (SWAPO gleichzustellen mit Mugabe ist wohl hart an den Realitaeten vorbei).

 

Nein, überhaupt nicht, Du ignorierst die Realitäten !

 

Du hast recht, Namibia ist eine reine Touri-Destination. Es gibt keinerlei Business Travel in nennenswerter Zahl. Selbst die einzige Industrie des Landes, der Bergbau wird nur von Unternehmen aus NAM und SA betrieben. Die bringen ihre wichtigen Leute, in dem riesigen und dünn besiedelten Land, gleich mt dem eigenen Flugzeug zu den Produktionsstätten. Deswegen wird sich auch kein Legacy Carrier hierhin verirren, allenfalls Condor wäre vielleicht ein Kandidat nach dem AB-Rückzug.

 

Es gibt wohl kaum ein Unternehmen wo dieser eigentlich total idiotische Spruch "Nieten in Nadelstreifen" zutrifft, wie bei Air SWAPO, äh Ovambo, äh Namibia. In der Riedel-Ära wurde als Nahziel noch die mittelfristige Privatisierung angestrebt, davon ist seitdem nichts mehr zu hören, weil alle am liebsten so weiter machen wollen wie bisher und jeden Schwippschwager mit dem richtigen Parteibuch und Stammeszugehörigkeit mit versorgen.

 

"Air Namibia waere besser dran, wenn man einer Allianz beitraete und sich auf den suedafrikanischen Kontinent beschraenken wuerde mit Anschlussflluegen von/nach Europa"

 

Welche Allianz sollte SW denn haben wollen, in diesem Zustand und mit einer einzigen Interkontstrecke? Richtig, keiner.

Ohne die letzte Direktverbindung nach Deutschland, würde die Zahl der jährlich rund 80000 Besucher aus D sicherlich signifikant zurück gehen.

Vielleicht wäre es eine Alternative eine Condorstrecke, nach Rückzug von Air Namibia und Air Berlin, mit weniger Gesamtkosten als bisher zu subventionieren.

bearbeitet von Bobby

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Wie schon weiter oben geschrieben, kann man jedem nur die Lektüre der AZ empfehlen. Da stand in der letzten Zeit praktisch täglich was über SW drin, auch wenn man hier nur ein kleinen Eindruck des Ausmaßes bekommt. Wer kann, meidet (wie auch ich) die SW. Da werden zB abends die Fluggäste aus WDH weggeschickt weil der FRA-Flug gestrichen sei und dann nachts um 2 Uhr wieder angerufen, dass der Flug nun doch um 4 Uhr starten würde.

 

Die Situation bei SW ist symptomatisch für alle Staatsbetriebe hier im Lande. Engagiert wird da nach Hautfarbe bzw. Stammeszugehörigkeit und nicht nach Qualifikation. In Sachen SWAPO lese man sich nur mal den Lebenslauf von Sam Nujoma durch, das reicht.

 

Und noch zu SW: Vor ein paar Tagen war ich nachmittags am int. Flughafen in Windhuk, da standen zwei der vier Embraer-Jets rum ohne dass sie wohl gerade gelandet waren oder starten sollten. Soviel zur Ausnutzung der Flotte.

 

Viele Grüße aus Swakopmund!

 

Ein kleiner Nachtrag (nur exemplarisch):

 

Heute ist ein Leserbrief in der AZ (und vermutlich nicht im Netz zu finden) von jemandem, dem die Air Namibia bei seinem Mitte 2012 gebuchten Flug FRA-WDH-CPT und zurück schon fünf mal Flugtag und -zeit geändert hat. Sowas kann einfach nicht sein.

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Also ich recherchiere seit einiger Zeit weil wir 2014 in Namibia Urlaub machen wollen. Habe mich dazu auch bei einigen Spezialreiseveranstaltern für Afrika informiert, so zum Beispiel bei Iwanowski die nicht nur Reiseführer herausgeben sondern eben auch als Reiseveranstalter agieren.

Und die haben doch in ihren Reisekatalogen tatsächlich einen Warnhinweis zu SW stehen. Man solle doch bitte Flugalternativen zu Direktflügen mit SW, zum Beispiel mit SA, prüfen. Dieser Hinweis des Veranstalters bezieht sich auf die zuletzt häufigen Flugausfälle, Verspätungen und Umleitungen und man wolle seine Kunden davor schützen.

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ein Veranstalter eine derartige Warnung an die potentiellen Passagieren ausspricht und das ist wirklich die mieseste aller denkbaren "Werbungen". Bis dahin haben wir tatsächlich auch mit einem Nonstop Flug FRA-WDH geliebäugelt, wenn auch nicht so ganz begeistert. Jetzt ist das Thema endgültig durch und wir fliegen mit SA....

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Und die haben doch in ihren Reisekatalogen tatsächlich einen Warnhinweis zu SW stehen. Man solle doch bitte Flugalternativen zu Direktflügen mit SW, zum Beispiel mit SA, prüfen.

 

Laut deren aktueller Mitteilung wurde das aber wieder relativiert. Zitat: "Buchungen steht also jetzt nichts mehr im Wege, Air Namibia bleibt aufgrund der nonstop-Verbindung alternativlos, wenn man schnell und unkompliziert das Land erreichen will."

 

Link: http://www.iwanowski.de/blog/2013-03-08/al...on-der-itb.html

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Ein Arbeitskollege von mir fliegt jeden Winter mit Air Namibia nach Windhoek. Als er im Januar zurück wollte, hat er sich einen Tag vor der Abreise beim Airlinebüro die Abflugszeit nochmal bestätigen lassen. Es würde alles wie geplant laufen. Da er die Airline seit Jahren kennt, war er sicherheitshalber (wie jedes Jahr) 5 STunden vor Abflug am Flughafen. Und es kam, wie es kommen musste. Drei Stunden vor geplanter Abflugszeit hob die Maschine Richtung Frankfurt ab, mit ca. 85 Passagieren an Board... Der Rest blieb wohl sitzen.... Kann natürlich sein, dass die Maschine an dem Tag einfach schlecht gebucht war, aber es sind mit Sicherheit nicht alle so lange vor Abflug da gewesen.

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Das mit dem Blog ist ja interessant, kannte ich noch nicht. Trotzdem ist für uns die Messe gelesen. Wir kennen SA seit Jahren, sind mit denen immer bestens zufrieden gewesen und die Umsteigeverbindung in JHB ist perfekt.

Wir gehen da jetzt kein Risiko ein. Namibia soll ja ein hohes Repeater-Potenzial haben. Wenn sich das bei SW stabilisiert kann man ja mal wieder neu denken...

Völlig losgelöst davon frage ich mich wie eine so kleine Airline ohne Allianzanbindung ohne eine nennenswerte Anzahl Geschäftsreisender es überhaupt wirtschaftlich noch schaffen will.

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Laut deren aktueller Mitteilung wurde das aber wieder relativiert. Zitat: "Buchungen steht also jetzt nichts mehr im Wege, Air Namibia bleibt aufgrund der nonstop-Verbindung alternativlos, wenn man schnell und unkompliziert das Land erreichen will."

 

Link: http://www.iwanowski.de/blog/2013-03-08/al...on-der-itb.html

Interessanter Blog. Problem dabei ist nur, daß bis zum 26.Juni halt nur eine Maschine für den FRA-Unlauf zur Verfügung steht. Und wenn es dann Schwierigkeiten mit dieser Maschine gibt, gibt es halt häufig Verspätungen über mehrere Tage hinweg. Und die Erfahrung zeigt, daß die Verantwortlichen bei Air Namibia mit solchen Situationen einfach überfordert sind, da Fachwissen bei der Erlangung von hochrangigen Posten nur eine sehr marginale Rolle spielt. Herr Iwanowski spricht von einer geänderten Einstellung bei Air Namibia. Wer die Airline über die Jahre hinweg kennengelernt hat, hat da mehr als große Zweifel.......

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Na ja, Iwanowski ist als der größte Namibia-Veranstalter in D auch stark abhängig von SW, was soll er sonst vermelden.

Das ist ja wohl eine absolute Selbstverständlichkeit, daß der Vorstand immer erreichbar sein sollte

und über die Vorgänge in den Operations informiert ist.

Die offenen Rechnungen werden jetzt beglichen und alles geht so weiter wie bisher.

Konsequenzen für das Management, Änderungen in der Unternehmensstruktur, gelebte Kundenorientierung,

leider vorraussichtlich auch in Zukunft alles Fehlanzeige.

 

 

Der letzte Artikel in der AZ bringt es auf den Punkt und dem ist nicht viel hinzufügen:

 

"Was die Fluggesellschaft aber neben hastig verteilten Millionen und Milliarden braucht, ist Sachverstand an der Firmenspitze sowie in allen Abteilungen..."

 

"vor allem die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit. Denn das Fluggeschäft lebt auch von Vertrauen..."

 

"Diese (Des-)Informationspolitik ist symtomatisch für die fahrlässige Arbeitsweise der Air Namibia, die noch auf einem viel zu hohen Ross sitzt. Denn in dem jüngsten Schreiben an die Reisebranche ist nicht ein Wort des Bedauern oder der Entschuldigung dafür zu finden, dass Air Namibia viel Geld und Zeit der Tourismusbranche vernichtet sowie dem Ruf des Reiselandes Namibia stark geschadet hat"

 

http://www.az.com.na/wirtschaft/air-namibi...zeit.163847.php

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bearbeitet von Bobby

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