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Bobby

Aktuelles zu Air Namibia

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Erstmal ist die alte Konkurrenzsituation für SW wieder hergestellt,

früher war es Air Berlin 2 x Woche ab MUC, jetzt die DE.

 

Nach Wegfall der AB-Flüge sind die Besucherzahlen aus Deutschland um rund 6-7 % gesunken,

während die Zahl der internationalen Besucher in dieser Zeit stabil geblieben ist.

 

Ich denke, die Regierung wird erkannt haben, dass ein höheres Sitzplatzangebot zu niedrigeren Preisen und damit auch zu höheren Besucherzahlen führen wird.

Die mit Abstand meisten Gäste auf den AB-Flügen MUC-WDH waren natürlich Deutsche. Habe aber auch häufig z.B. Paxe aus Nordamerika auf diesen Flügen getroffen. Denke auch, daß die Regierung die Vorteile des höheren Sitzplatzangebotes erkannt hat. Leider ist es in Namibia so, daß das Missmanagement Air Namibias (z.B.verschleppte Bezahlung von Tankrechnungen oder teilweise Verspätung von Flügen über manchmal mehrere Tage) von Leuten verursacht wurde, die von der Regierung in hohe Managementpositionen gehievt wurden, ohne für diese Jobs qualifiziert zu sein, als eine Art "Belohnung" für Loyalität zur Partei. Da wurde vom Staat schon mehr als reichlich Geld in die Airline gepumt. Aber vielleicht haben die Verantwortlichen so langsam erkannt, daß sich das Land diese Subventionen irgendwann nicht mehr leisten kann. Sehe in dieser wieder geschaffenen Konkurrenzsituation für SW eigentlich nur Vorteile !

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Die mit Abstand meisten Gäste auf den AB-Flügen MUC-WDH waren natürlich Deutsche. Habe aber auch häufig z.B. Paxe aus Nordamerika auf diesen Flügen getroffen. Denke auch, daß die Regierung die Vorteile des höheren Sitzplatzangebotes erkannt hat. Leider ist es in Namibia so, daß das Missmanagement Air Namibias (z.B.verschleppte Bezahlung von Tankrechnungen oder teilweise Verspätung von Flügen über manchmal mehrere Tage) von Leuten verursacht wurde, die von der Regierung in hohe Managementpositionen gehievt wurden, ohne für diese Jobs qualifiziert zu sein, als eine Art "Belohnung" für Loyalität zur Partei. Da wurde vom Staat schon mehr als reichlich Geld in die Airline gepumt. Aber vielleicht haben die Verantwortlichen so langsam erkannt, daß sich das Land diese Subventionen irgendwann nicht mehr leisten kann. Sehe in dieser wieder geschaffenen Konkurrenzsituation für SW eigentlich nur Vorteile !

 

Ist die Wiederaufnahme nach Windhuk bei Air Berlin durch die Condor Flüge nun gestorben?

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Ist die Wiederaufnahme nach Windhuk bei Air Berlin durch die Condor Flüge nun gestorben?

AB hat die Flüge eingestellt, weil hier kein Geld verdient wurde. Außerdem hatte AB bereits zuvor CPT eingestellt, womit sicherlich viele Touris den WDH-Flug rundreisetechnisch kombiniert haben.

 

Eine Wiederaufnahme stand m.W. nie zur Disposition.

Auf anderen Strecken verdienen die Maschinen (hoffentlich) ;) mehr Geld.

Edited by Bobby

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AB hat die Flüge eingestellt, weil hier kein Geld verdient wurde. Außerdem hatte AB bereits zuvor CPT eingestellt, womit sicherlich viele Touris den WDH-Flug rundreisetechnisch kombiniert haben.

 

Eine Wiederaufnahme stand m.W. nie zur Disposition.

Auf anderen Strecken verdienen die Maschinen (hoffentlich) ;) mehr Geld.

 

Auf den WDH - Flügen wurde aber erst kein Geld mehr verdient nachdem diese von MUC nach TXL verlagert wurden!

Edited by BAVARIA

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ob MUC oder BER (TXL) is denke ich nicht zwingend ausschlaggebend gewesen für AB. Die Flüge ins südl. Afrika haben einfach nicht mehr zum AB-Konzept gepasst. Es mussten Langstreckenlinienflüge her, die min 5/7 mit hohem C-Anteil geflogen werden können. WDH und CPT waren früher schon mal zum großen Teil durch Meiers Weltreisen etc als Pauschalpaket gebucht worden. Mit "sowas" wollte man sich als Großkotzairline halt nicht mehr abgeben.....

Danke DE, dass diese Lücke wieder geschlossen wird!

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@Bavaria: Diese Verlegung von MUC nach TXL hat bei vielen Leuten nur Kopfschütteln ausgelöst. Allerdings hätte das Personal der

deutschen Botschaft in Windhoek sich sehr darüber gefreut. Immerhin.....

 

@noATR: Kann mich dem Dank nur anschließen.

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Condor kann sich mehrfach bei Air Berlin bedanken wegen deren Aufgabe an Strecken. Condor macht auf einigen Strecken jetzt deutlich mehr Profit als man noch in Konkurrenz zu Air Berlin geflogen ist. Auch Kapstadt wird ja 2/7 ab Herbst 14 von Condor bedient.

Was mich nur wundert, dass beide Ziele nicht ex MUC bedient werden, weil hier schon damals die größte Dichte aus Österreich, Schweiz und Süddeutschland war. Daran sollte sich nichts geändert haben. Aber vielleicht werden beide Routings ja noch verlegt ex FRA, evtl. auch erst im Herbst 2015, wenn man wieder ins deutlich erweiterte Terminal 2 in MUC umzieht.

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Das könnte gut sein.

Ich denke dass die Flüge ex FRA v.a. der Flotten- und Crewplanung geschuldet sind.

Und da die Flüge in der Regel von Pauschaltouristen gebucht werden dürften, ist die Qual eines Zwischenstopps ind er Regel ja auch nicht so groß.

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Verstehe die späte Reaktion irgendwie nicht so ganz. Mittlerweile hat sich SW wohl ja ein wenig gefangen (und den A330 in Betrieb genommen?). Namibia ist doch eines DER Trendziele für Deutsche bei Fernreisen. Glaube, da hätte man mit einem Einstieg vor 1,2 Jahren schon Erfolg mit gehabt. Neben SW war (ist) die JNB-Route ja quasi die einzige Möglichkeit, mit Gesamtreisezeiten unter 15h nach WDH zu kommen. Für andere Airlines neben den deutschen fehlt offensichtlich die Nachfrage (sowohl Touristen als auch Business), da sich ja nichtmal Emirates an Namibia wagt. Und die fliegen durchaus bereits heute eine Menge (mit Verlaub vermeintlich)exotischer Ziele in Afrika an...

 

Gruß

Moe

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Richtig, aber zum einen ist Nmibia nicht gerade überbevölkert, die Wirtschaft und auch die Gesellschaft ist in zewi Wegen ausgerichtet: in Afrika ist es Südafrika, in Europa Deutschland und im Rest der Welt die USA.

 

Das Problem von Air Namibia ist nicht das Ptential für ein erhöhtes Aufkommen auf der Strecke FRA-WDH oder einer neuen Route MUC-WDH, sondern deren Missmanagement. Dies ist ursächlich für die massiven Finanzprobleme.

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Ja, gerade der Bergbau als DER Motor der dortigen Wirtschaft ist ja (noch) in ausländischer Hand (Südafrika, Australien, Europa). Das ändert sich aber wohl die kommenden Jahre langsam, sobald Namibia dann eigene Führungskräfte in diesem Bereich hervorbringt (der Mangel an diesen ist eines der Kernprobleme). Sobald sich Namibia wirtschaftlich noch mehr von Südafrika abkapseln würde, wäre vielleicht auch nicht mehr die WDH-JNB-Strecke die vermeintlich einzig bedeutsame (Business)-Strecke ex Namibia und einer der ME3-Kandidaten könnte sich eine Business-Class halbwegs füllen. Derzeit müsste EK lapidar gesagt nen 330 in reiner Eco nach WDH schicken, am besten in Dubai messerscharf getimed auf die 4 morgendlichen Deutschland-Ankünfte. Zurück genauso; ab WDH so, dass zur Morgenwelle in DXB der Transfer passt.

Moe

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Für Air Namibia dürfte es natürlich erstmal am wichtigsten sein, wie sich ab November die neue Konkurrenz auf ihre Buchungen auswirkt. Befürchte allerdings, daß sich SW erstmal keine großen Gedanken darüber machen wird. Wenn man Geld braucht, bekommt man das ja vom Staat. Hat ja auch z.B. letztes Jahr bei den nicht bezahlten Tankrechnungen am WDH (inklusive Fuel-Stop in Luanda) geklappt. Vermute mal, daß die Passagiere auf diesen Flügen zu den ersten DE-Kunden gehören werden. Aber vielleicht findet ja bei SW doch noch irgendwann ein Umdenken statt. Wäre der Airline zu wünschen.

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Mal abgesehen von den Interkont-Flügen würde mich mal interessieren, wie denn so die anderen Strecken laufen. Air Namibia hatte ja in den letzten Jahren mächtig expandiert, fliegt jetzt neben den zwei A332 mit vier A319 und vier ERJ135. Die Route nach Ghana sollte gestrichen werden, ist dann aber kurzfristig doch im Flugplan geblieben. Weiß jemand wie sich SW bei den nationalen und afrikanischen Routen so schlägt, was Auslastung und Pünktlichkeit betrifft?

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Mal abgesehen von den Interkont-Flügen würde mich mal interessieren, wie denn so die anderen Strecken laufen. Air Namibia hatte ja in den letzten Jahren mächtig expandiert, fliegt jetzt neben den zwei A332 mit vier A319 und vier ERJ135. Die Route nach Ghana sollte gestrichen werden, ist dann aber kurzfristig doch im Flugplan geblieben. Weiß jemand wie sich SW bei den nationalen und afrikanischen Routen so schlägt, was Auslastung und Pünktlichkeit betrifft?

 

Ich habe keine Zahlen, aber im westafrikanischen und südafrikanischen Markt haben doch alle Airlines mehr oder weniger ihre Probleme.

Hier sollte sich SW in guter Gesellschaft befinden und ist natürlich kein Vergleich zu Golfstaatenairlines oder den Europäern.

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Ein Transfer intercont / international zu domestic findet ja auch so gut wie nicht statt so wie ich das vor Ort gesehen habe. Abgesehen davon, dass das inländische Netz so oder so sehr dünn ist, weil der Bedarf kaum da ist (und die Mining Companies selber fliegen), müsste auch der Flughafen gewechselt werden. Glaube die Flüge nach Walvis Bay gehen zB vom Eros-Stadtfughafen. Das sind knapp 50 km von Hosea Kutako.

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Laut offiziellem Statement von SW im letzten Jahr sind alle Strecken,
also auch alle Regional und Inlandsflüge defizitär, mit Ausnahme von LAD.

Was der aktuelle Stand auf der FRA-Strecke ist, nach der Umstellung auf die beiden neuen 330er, ist mir nicht bekannt.

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Mal wieder was Neues aus dem Dilettantenstadl.

 

SW hat es versäumt rechtzeitig die jährliche Erneuerung seines AOC´s zu beantragen.

In letzter Minute, vor dem zwangsweisen Grounding der Flotte, hat man eine 14-tägige Verlängerung von der Luftfahrtbehörde erhalten.

Mittlerweile wurde das AOC erneuert. Die Geschäftsführerin wurde erstmal beurlaubt

und wird hoffentlich nicht wieder vom nächsten SWAPO-Parteibuchbonzen ersetzt (die Hoffnung stirbt zuletzt :rolleyes: ).

  

http://www.az.com.na/lokales/aufschub-f-r-air-namibia.418332


Apropos Vegesslichkeit bei SW, da fällt mir noch eine andere Geschichte wieder ein.

 

Vor Jahren als die LHR-Flüge vorübergehend eingestellt wurden, wurde vergessen die LHR-Slots zu verlängern womit diese nutzlos verfallen waren. Andere Airlines verkaufen LHR-Slots für gutes Geld und als LON wieder aufgenommen  flog man zwangweise leider von LGW ohne Anschlüsse von europäischen Großstädten.

Edited by Bobby

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Mal eben vergessen, das AOC neu zu beantragen ?  Der Begriff "Dilettantenstadl" ist da noch zu harmlos. Da hat man gedacht (u.a. mit der Einstellung von Hr. Gsponer), das bei der Airline so langsam Vernunft einkehren würde, aber es ist und bleibt anscheinend eine Versorgungsstation für altgediente Parteigenossen. Da kann doch die namibische Tourismusindustrie nur froh sein, daß ab November auch Condor Non-Stop Flüge von FRA nach WDH anbietet.

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bei aller berechtigten Kritik an den Zuständen, ihr überseht, daß die Denkweise der Afrikaner eine andere ist. Da geht es eben nicht nur um Korruption - etwas was im übrigen der afrikanischen Tradition vollkommen widerspricht -, sondern um ein anderes Selbstverständnis über Notwendigkeiten etc. Wer es gewohnt ist, zu improvisieren, der erneuert die AOC eben nicht rechtzeitig.

Man kann ja gern darüber streiten, ob man mit so einer Einstellung ein Flugunternehmen haben sollte, daß dann auch noch Passagiere transportieren darf.

Wir Europäer erwarten immer, daß die Afrikaner nach unseren Spielregeln agieren und wundern uns dann, das sie dies einfach nicht tun (weil es in ihrem Erfahrungshorizont eben keinen Sinn macht)...

 

In wie weit in einigen Beiträgen hier auch rassistische Erwägungen eine Rolle spielen, lasse ich mal dahingestellt. Die weißen deutschstämmigen Namibier sind in ihrer Mehrzahl jedenfalls nicht gerade berühmt für ihre Toleranz anderen ethnischen Gruppen gegenüber.

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