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Wien 8/26: 3.172.284 Passagiere (-6,9% ggü. 8/25)
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Die japanische ANA Group hat mitgeteilt, dass ihre neue Frachtfluggesellschaft ab dem 1. April 2027 unter der Marke ANA Nippon Cargo fliegen wird. Das Unternehmen entstehe aus der Fusion der ANA-Frachttöchter ANA Cargo, Nippon Cargo Airlines und NCA Japan und trage zunächst weiter den Namen Nippon Cargo Airlines. ANA Group startet Frachtmarke ANA Nippon Cargo ab 2027
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Alexander Fialski antwortete auf AeroSpott's Thema in Infos, Meinungen & Anregungen zu airliners.de
Wir haben nun ein paar Einstellungen getroffen, die das (eingeloggt) verhindern sollten. - Heute
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Lufthansa Technik beliefert Uzbekistan Airways künftig bis 2035 mit Ersatzteilen für die Boeing-787- und Airbus-A320-Flotten der Airline, wie die Lufthansa-Tochter mitteilte. Die neue Vereinbarung setzt die jahrzehntelange Partnerschaft der beiden Unternehmen fort. Uzbekistan Airways verlängert Komponentenversorgung mit Lufthansa Technik
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Das wöchentliche airliners.de-Wirtschafts-Briefing. Dieses Mal unter anderem mit der Frage mit den wirtschaftlichen Baustellen von Bremen bis Tap Air Portugal, die im aktuellen Luftfahrt-Podcast diskutiert werden, sowie mit der Frage, was der Chapter-11-Antrag von Air Baltic in den USA für die Sanierung der Airline und den laufenden Betrieb bedeutet. Wirtschafts-Baustellen bei Bremen und Tap im Podcast, Chapter-11-Antrag von Air Baltic
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Korean Air beginnt am 2. November mit der schrittweisen Umstellung von Buchungen und Flugnummern von Asiana Airlines. Bis zum 3. Dezember werden deren Flugnummern (OZ) auf eigene Korean-Air-Nummern (KE) umgestellt, wie die koreanische Fluggesellschaft mitteilte. Betroffen sind Tickets für Flüge ab dem 17. Dezember, dem Start der Airline-Integration. Korean Air beginnt Umstellung der Asiana-Flugnummern
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Fedex verfügt nun an seinen weltweiten Luftfracht- und Frachtabfertigungsstandorten über 30 IATA-CEIV-Pharma-Zertifizierungen, wie der Logistikkonzern mitteilte. Die Zertifizierung bestätige hohe Qualitätsstandards beim Transport und der Lagerung pharmazeutischer Produkte, etwa bei Temperaturkontrolle und Risikomanagement. Fedex erweitert Pharma-Logistiknetz auf 30 CEIV-Zertifizierungen
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"Miles & More" erleichtert Vielfliegern aus Malaysia den Einstieg ins eigene Bonusprogramm. Wer bei einem malaysischen Vielfliegerprogramm einen Status besitzt, kann diesen ab sofort kostenlos übertragen lassen. Das teilte das Vielfliegerprogramm der Lufthansa Group mit. Grund sei die Erweiterung des Streckennetzes um Kuala Lumpur. "Miles & More" öffnet sich für Vielflieger aus Malaysia
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Ist natürlich etwas merkwürdig, das man ausgerechnet zur Hauptsaison um Weihnachten die Flüge aussetzt.
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Als Vermögen gilt für Chapter 11 übrigens bereits eine Vorrauszahlung an einen Anwalt. Und da in den eingereichten Unterlagen exakt so eine Vorrauszahlung an einen Anwalt als Vermögenswert erwähnt wird, dürfte Air Baltic ihren Anwälten in New York wohl eine solche Vorrauszahlung geschickt haben, damit die dann die Insolvenz einreichen konnten. An sich ist der Effekt erstmal genau so, als wenn man auf Kiribati oder dem Neptun eine Insolvenz einreicht - der Richter in New York kann ja keine Zwangsmaßnahmen in Europa durchsetzen. Aber indirekt halt schon: Der Richter kann mich zwar nicht ins Gefängnis stecken oder eine Strafe aufbrummen, wenn ich entgegen Chapter 11 handele und Flugzeuge von Air Baltic stilllegen lasse. Aber er kann Visa und Mastercard zwingen, keine Geschäfte mehr mit mir zu machen, wenn ich das tue - also werden die meisten Gläubiger den Schutz nach Chapter 11 akzeptieren, auch wenn er in Europa gar nicht gilt.
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Wenn ein Teil deines Vermögens und/oder ein Geschäftsbetrieb in den USA ist (muss m.E. nicht mal schwerpunktmäßig sein), dann darfst du dort Chapter 11 anmelden. Für den Neptun konnte ich auf die Schnelle keine belastbare Rechtsprechung finden.
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Ok, also wenn ich mit meiner Geschäftsidee von nem Brennholzverleih scheitere, darf ich mir auch aussuchen, ob ich das Insolvenzverfahren in den USA, Südafrika oder auf dem Neptun einleite? Letzterer würde mir eigentlich ganz gut reinlaufen, da sind die Forderungen der Gläubiger geringer, weil die persönlich vor Gericht eingereicht werden müssten...
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06.09.2026 Amazon Prime Air 767-300F Overrun in Miami
abdul099 antwortete auf blackbox's Thema in Zwischenfälle
Da stimme ich so nicht ganz zu. Es ist ja mittlerweile bekannt, dass der Captain das Type Rating für die 767 seit nicht mal einem halben Jahr hatte. Der FO hatte immerhin ein Jahr Vorsprung, auch wenn die Gesamtflugerfahrung geringer war. Anderseits hatte der Captain zumindest einen Teil seiner Flugerfahrung auf Drehflüglern gewonnen, was wohl nicht unbedingt hilft, wenn man einen Widebody fliegt. Und der FO hatte eine Zeit vorher als Flight Instructor gearbeitet, hat somit also zumindest eine zeitlang eine Position innegehabt, in der er die komplette Verantwortung über ein Luftfahrzeug führen und tendenziell mit Situationen außerhalb des Lehrbuches umgehen musste. Beide durften die 767 fliegen, aber das typische überdeutliche Erfahrungsgefälle zwischen Captain und FO, wie es bei vielen größeren Fluggesellschaften deutlich ausgeprägt ist, war meiner Meinung nach hier nicht nur weniger deutlich, sondern eventuell sogar umgekehrt. Insbesondere die laut bisher bekannten Informationen mehrfachen Hinweise auf überhöhte Geschwindigkeit des PM sprechen eher dafür, dass der FO sich der Situation bewußt war, der Captain aber nicht - wobei auch das Situationsbewußtsein seine Limitierung hat, da kein klarer Call für einen Go-around kam. Dass der Captain auf die Hinweise zur überhöhten Geschwindigkeit nicht sinnvoll geantwortet hat, und kurz vor dem Aufsetzen noch die Klappenstellung verändert werden sollte, spricht eher daür, dass er entweder die Situation nicht im Griff hatte, oder aus Überheblichkeit die Hinweise des FO nicht anerkennen wollte (oder Beides). Und das wiederum heißt: Solange es keinen anderen direkten Hinweis gab, warum der FO dienstunfähig gewesen sein sollte, wäre es zumindest mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit die bessere Option gewesen, den FO den Anflug fliegen zu lassen. Keine Garantie, dass er es besser gemacht hätte, das will ich nicht ausdrücken. Aber die Endgültigkeit der Aussage, der Captain müsse ja wegen der schwierigen Bedingungen den Anflug fliegen (genau das drückt ja der Beitrag aus), sehe ich definitiv nicht so. -
Aktuelle Streckeneinstellungen/-reduktionen
B7777 antwortete auf TobiBER's Thema in Fluggesellschaften
Ryanair hat nochmals Reduzierungen für Feb und März nachgeschoben. Ab NRN zum beispiel Pisa und Girona nur 1/7 im Feb. -
06.09.2026 Amazon Prime Air 767-300F Overrun in Miami
blackbox antwortete auf blackbox's Thema in Zwischenfälle
Okay, danke. Immer wieder bizarr, dass man als Landenummer 2 und mit einem Take-off von der Nordbahn bereits das "cleared to land" vom Tower erhält und keinerlei Windangaben dazu gefunkt wurden. Aber egal.. Ich gehe absolut d'accord, dass der PIC der PF gewesen sein muss. Was soviel heisst, wie? Ich sehe hier allerdings kaum einen sicherheitsrelevanten Faktor, da beide de facto eine 767 fliegen durften. Das war die Aussage, mehr nicht. Die Tatsache, den FO bei Crosswind und Windstärken bis 26 Knoten in Gewitternähe nicht fliegen zu lassen, ist eher ein gutes Zeichen, wenn sich aus diesem Grund so abgesprochen wurde. ATC-Mitschnitt ist gut, sagt aber nichts über die entscheidenden Intra-Cockpit-Konversationen in der Landephase aus. Diese müssen wohl von Amazon zugespielt worden sein, aufgrund dessen sie dann offenbar den Vertrag mit 21 Air annulliert haben. -
Probleme mit Smartphone, Tablet, Powerbank an Bord
abdul099 antwortete auf emdebo's Thema in Zwischenfälle
Nicht das Video, was ich im Sinne hatte. Da ging es eher um die Qualitätsmängel in der Zelle ansich. (Ist in meinem letzten Beitrag am Ende verlinkt). Aber deins ist ein Beispiel dafür, dass es nicht nur ein Problem mit Powerbanks oder Batterien allgemein gibt. Da hat der Fisch ungefähr 20 Enden, an denen er stinken kann. -
Probleme mit Smartphone, Tablet, Powerbank an Bord
Faktencheck antwortete auf emdebo's Thema in Zwischenfälle
Könnte das hier sein: https://youtube.com/shorts/LnCo9pL8tME?si=V0uhd-2Dx1CxyhA9 Wobei solche Teile dann eigentlich gar nicht erst in den Umlauf und erst recht nicht an Bord eines Flugzeugs kommen sollten. In der Theorie -
Probleme mit Smartphone, Tablet, Powerbank an Bord
abdul099 antwortete auf emdebo's Thema in Zwischenfälle
Wenn das Gerät mechanisch beschädigt wird, ist das klar, dann muss man hoffen, dass nix passiert. Aber wenn es nur unter den Sitz fällt, wird es ja noch nicht zwingend beschädigt, und wenn es gut gebaut ist, hält es unter Umständen auch mehr aus. Ein Patentrezept ist es natürlich trotzdem nicht. Aber andere Powerbanks gehen ja schon hoch, ohne dass sie durch externe Umstände beschädigt werden. Und DIE sollte man aus dem Verkehr ziehen. -
Probleme mit Smartphone, Tablet, Powerbank an Bord
Faktencheck antwortete auf emdebo's Thema in Zwischenfälle
Fällt das Thema Menschleben jetzt in jedem Thread, wo jemand "China" schreibt? Ist ja zweifellos wichtig und richtig, aber es einfach überall reinzugießen, hilft der Diskussion auch nicht wirklich. Dann doch lieber ein gänzlich eigener Thread dafür. -
Probleme mit Smartphone, Tablet, Powerbank an Bord
abdul099 antwortete auf emdebo's Thema in Zwischenfälle
Mag ja sein, wenn es um Powerbanks geht. Aber mit CCC-Zertifizierung hab ich zufällig schon beruflich was erlebt, im IT-Bereich. TPM 1.2 wurde nämlich in China nicht zugelassen, weil es auf festen Verschlüsselungsalgorithmen beruht und deswegen keine "chinesischen" Algorithmen unterstützt. Dass deswegen namhafte PC-Hersteller ihre Produkte ohne jegliche Verschlüsselung ausgeliefert haben wurde aber nicht als problematisch angesehen. TPM 2.0 ist ok, aber nur, weil es auch die chinesischen Algorithmen unterstützt. Bestimmt liegt das nur daran, dass China so fortschrittlich ist und nur deswegen nur TPM 2.0 erlaubt. Weil alles Andere ist ja weniger sicher, nur chinesische Algorithmen sind vertrauenswürdig. Eigentlich würden sie ja sogar nur TPM 3.0 mit China+-Algorithmus erlauben, aber das hat halt leider noch keiner erfunden... Da muss man halt unterscheiden, welches Menschenleben nichts zählt. Wenn in den Nachrichten steht, dass eine nicht unerhebliche Zahl an Menschen ums Leben kam, zählt das natürlich, denn das könnte man der Partei ankreiden. Aber wie viele Kritiker der Partei verschwinden einfach, ohne dass es in den Nachrichten steht? Zählen die was, oder nicht? In anderen Ländern werden die wenigstens offiziell hingerichtet. Da weiß man, woran man ist und kann sein Leben entsprechend ausrichten. Sind seltene Erden in China weniger mit radioaktiven Elementen versetzt als in anderen Teilen der Welt, oder wieso verarbeitet China die entsprechenden Erze, während überall sonst die Prozesse als zu schmutzig angesehen werden? Oder hat China den heiligen Gral gefunden, wie man mit den Abfallstoffen umgehen soll? Wenn dem so sei, warum wird das dann nicht veröffentlicht, damit andere Menschen auch ein unbelastetes Leben leben können? Warum kommen aus China Kinderspielzeuge, die mit Stoffen belastet sind, die für ein direktes Verbot auf dem europäischen Markt sorgen? Sind der chinesischen Regierung und den chinesischen Unternehmen vielleicht europäische Kinder egal, weil es ja keine Chinesen sind? Oder sind diese Spielzeuge auch in China erlaubt, und somit sind Regierung und Unternehmen auch chinesische Kinder egal? In China sind Menschenleben vollkommen egal. Was zählt, sind die Interessen der Partei. Wenn es im Interesse der Partei ist, Menschenleben in einem bestimmten Bereich zu schützen, hat man halt gerade gewonnen. Wenn nicht... Na ja, man kann ja nicht immer gewinnen, oder? Und nur, damit das auch klar ist: Das ist nicht auf China beschränkt. Die westlichen Länder sind da am Ende auch nicht so viel anders. Da wird in den Regularien umgesetzt, was andernfalls einen Shitstorm auslöst, und den Rest vergisst man halt. Sei es Beschränkungen bei Alkohol oder Tabakkonsum, Tempolimits, Waffenwahn (insbesondere westlich des Atlantiks), aber auch die Frage, wie schnell medizinische Versorgung bereitgestellt wird. Ich kannte jemanden, der Krebs hatte. Die Behandlung wurde aber trotz ursprünglich ordentlicher Prognose aus nicht nachvollziehbaren Gründen so lange hinausgeschoben, dass es am Ende keine Möglichkeit mehr gab, sein Leben zu retten. Da gibt es halt keinen großen Aufschrei, weil "der hatte halt Krebs, kann man nix machen". Trotzdem hätte man vielleicht das Leben retten können, wenn man es denn als wertvoll genug erachtet hätte, um gleich Maßnahmen einzuleiten. Und ein Ex-Kollege meiner Frau ist auch grad in dem Stadium. Hat Tumore im Verauungstrakt, kann keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen, die Dringlichkeit der Behandlung wurde anerkannt - aber mal spotan für mehrere Wochen verschoben. Und nun erzähle mir mal einer, dass Menschenleben irgendwo was zählen, außerhalb von definierten Interessen. Mehr als Sarksasmus kann das aber nicht sein. https://www.youtube.com/watch?v=-Y23nfAOiXQ -
Probleme mit Smartphone, Tablet, Powerbank an Bord
ZuGast antwortete auf emdebo's Thema in Zwischenfälle
Wo nach muss ich suchen? Das interessiert mich , ganz generell. -
Probleme mit Smartphone, Tablet, Powerbank an Bord
Faktencheck antwortete auf emdebo's Thema in Zwischenfälle
Bin mir nicht sicher, dass Zertifizierungen alleine das Problem lösen. Wenn so ein Teil runter fällt, unter einen Sitz rutscht, etc. bringt dir das Stück Papier auch nichts. -
Probleme mit Smartphone, Tablet, Powerbank an Bord
FKB antwortete auf emdebo's Thema in Zwischenfälle
Den Standard gibt es bereits: https://www.china-certification.com/china-verscharft-ccc-anforderungen-fur-powerbanks-und-lithium-ionen-batterien/ Und bei Flügen in China brauchen Powerbanks das CCC Zeichen. https://www.flug-verspaetet.de/blog/2026/06/03/powerbank-mit-nach-china-alles-zur-ccc-zertifizierung-fur-flugreisen Mal wieder ein Bereich in den China uns den Rang abläuft ( mal wieder so viel zum Thema, dass in China Menschenleben nichts zählen) -
Beim BER gibt es derzeit relativ viel "Luftfracht", die mit dem LKW zu anderen Flughäfen gefahren wird. Ob da auch für Emirates relevante Fracht darunter ist, verrät der BER leider nicht.
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Ein paar Punkte aus den eingereichten Unterlagen, die ich interessant fand (das meiste steht in Docket 14): Die Anfang September bekannt gegebene Zwischenfinanzierung sollte wohl für eine Umstrukturierung unter englischem Recht genutzt werden. Eigentlich hatte man schon damals Chapter 11 bevorzugt (vor allem, weil die Zwischenfinanzierung durch die im August wieder gestiegenen Kerosinpreise nicht mehr ausreichend gewesen wäre, und bei der Umstrukturierung unter englischem Recht die Gläubiger der 2029er Anleihe zustimmen mussten, ihre Ansprüche hinter die Zwischenfinanzierung zu stellen - was sie wohl nur bedingt wollten). Da es aber keine festen Zusagen für die Finanzierung unter der Chapter 11 Variante gab, hat man dann doch die Zwischenfinanzierung zur Abstimmung bringen wollen - die Alternative war wohl nur noch, direkt Insolvenz anzuzeigen. Am Sonnabend hat man dann doch noch eine Zusage für die Finanzierung unter Chapter 11 bekommen, deshalb jetzt wohl die Planänderung. Mit dem neuen Plan bekommt man 350 Millionen EUR, davon 175 Millionen EUR sobald der Schutz unter Chapter 11 vorläufig erklärt wurde. Der Rettungskredit vom April ist erst zu 40% zurückgezahlt (Fälligkeit war 31.8.). Im März war man schon fast pleite und hat nur durch den Verkauf sämtlicher Fuel Hedges noch genug Geld zusammengekratzt. Für 8 Flugzeuge nutzt Air Baltic Finanzierungsleasing, die anderen 46 sind operatives Leasing. Für die Flugzeuge mit Finanzierungsleasing will Air Baltic Kaufoptionen nutzen, bezahlt aus den neuen 350 Millionen Euro. Air Baltic scheint davon auszugehen, dass einige Gläubiger keinen Grund sehen, sich US-Recht zu unterwerfen, und bittet den Richter deshalb darum, den Gläubigern ein bisschen zu drohen, damit sie das doch tun. (Ok, wörtlich haben Air Baltics Anwälte das so nicht formuliert, aber für mich klang das so.) Ar Baltic ist eigentlich super-profitabel, aber hat in den letzten Jahren einfach Pech gehabt. (Steht da auch nicht wörtlich, aber inhaltlich schon. Na gut, wahrscheinlich muss man begründen, warum der Laden nicht zerschlagen werden soll, sondern sich restrukturieren darf.) Lufthansa hatte 14 Millionen Euro für seine 10% gezahlt. Mit dem Börsengang wollte man 250 - 300 Millionen Euro einnehmen