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  1. Letzte Stunde
  2. Sind beide in MZJ gelandet, also Fleet-Out. 9H-SWC hat heute bei Eurowings zusätzlich mitgeholfen.
  3. OK, nochmal zum Mitschreiben: Die Flugbereitschaft ist keine Airline und operiert deswegen auch nicht so, wie es eine Airline macht. Eine Airline mit für die Industrie typischen Operationen wird ihre Besatzungen so viele Flüge durchführen lassen, dass abgesehen von Simulatorsessions und den üblichen Checks keine expliziten Trainingsflüge nötig sind. Ein A320 reißt auf der Kurzstrecken doch bestimmt 4-6 oder nochmehr Flüge am Tag runter, und davon einiges mit einer Besatzung - und am nächsten Tag gleich nochmal. Bei der Flugbereitschaft kann eine Besatzung halt auch zum Zielort fliegen und drei Tage warten und dann wieder zurück fliegen. Und ne Woche später gibt's den nächsten Flug, aber dann ist ner anderen Besatzung, und selbst ist man halt in 3 Wochen wieder dran. Da gibt es einfach kein 4 Mal am Tag von Frankfurt nach Kopenhagen und zurück. Die Piloten brauchen also zusätzliche Flüge zum Trainingserhalt. Eben die Ferryflüge - hätte man die nicht, würde man halt die selbe Zahl an Flügen vom BER aus ins Niemandsland und zurück durchführen und die selbe Menge an Kerosin verbraten. Übrigens ist das genau das, was die Eurofighter und auch die Lufttransportgeschwader machen, weil sie zum Trainingserhalt regelmäßig üben. Natürlich mit diversen anderen Manövern, welche die Flugbereitschaft nicht durchführt. Aber selbes Prinzip, wie die FB hätte, wenn alles an einem Standort wäre. Und genau deswegen ist dein Vergleich mit LH und Ferry zwischen FRA und MUC auch vollkommen sinnbefreit, denn für eine kommerzielle Airline wäre es überhaupt schon ein echtes Problem, wenn sie so wenig Flüge durchführt, dass die Piloten Trainingsdefizite aufbauen könnten.
  4. Nabend, Vielleicht sollte auch mal bei der Personalie Niggemann angesetzt werden? So eine Eskalation gab es vorher nicht. Wenn er weiterhin überall Öl ins Feuer gießt, kommuniziert, dass jegliche Streiks das Ende von CityLine nur beschleunigen wird, kann schön hinterfragt werden, ob eine Personalvorstand vielleicht auch mal Brücken zu den Arbeitnehmern bauen und für ein vernünftiges Betriebsklima sorgen sollte? Immer wieder neue AOC’s gründen, den selben MA immer wieder neue Arbeitsverträge zuwerfen, welche man unterschreiben soll, damit der gleiche Job erledigt wird, kann ja auch nicht zielführende sein. Wieso gibt es bsp. bei BA das Problem so nicht? Gruß, Jochen
  5. Vielen Dank für deinen wirklich sachlichen Beitrag und auch an alle anderen, die hier Sachverstand und demokratische Weitsicht walten lassen. Glaubt hier wirklich ernsthaft irgendjemand, dass ein Konzern wie LH, der jährlich Millionen um Millionen für Berater und Marketing ausgibt, sich nicht auch ein schönes Konstrukt bauen lässt, in dem die öffentliche Stimmung bestmöglich gegen das Personal und für den eigenen Standpunkt gebaut wird? Und glaubt hier wirklich ernsthaft irgendjemand, dass es einen Carsten Spohr oder dessen Führungsriege auch nur im geringsten interessieren würde, ob Kunden seines Konzerns irgendwo stranden oder nicht in den Urlaub fliegen können? Zu jedem Konflikt gehören beide Seiten und es ist für einen Konzern wie LH ein leichtes, den Zeitpunkt der Eskalation so zu steuern, dass er genau an dem Zeitpunkt liegt, der das größte mediale Interesse weckt und die öffentliche Strömung zu den eigenen Gunsten lenkt. Jeder, der negativ von solch einem Konflikt betroffen ist, ist immer verärgert. Verständlich. Unverständlich und auch unfair wird es, wenn Neid und Missgunst hinzukommen und man beginnt, die schwache Seite zu beschimpfen und die demokratischen Grundrechte als Übel alles Bösen infrage zu stellen. Wer wie in diesem Forum die Arbeitgeber für ihre millionenschweren Spielchen noch öffentlich verteidigt, betreibt weitere kostenlose Publicity zugunsten der Vorstandsetagen und zulasten des Sozialsystems. Bravo! Einige nüchterne Fragen an all diejenigen, die hier so scharf gegen die Arbeitnehmer schießen: - Wann habt ihr zuletzt freiwillig auf Urlaub, Gehaltserhöhungen oder Altersvorsorge zum Wohle eurer Chefs verzichtet? - Wenn ihr die Möglichkeit bekommt, euch für eine Verbesserung oder den Schutz eurer Arbeitsbedingungen einzusetzen, wann habt ihr zuletzt freiwillig darauf verzichtet, weil euch das Wohl eures Bosses und eurer Mitmenschen um ein Vielfaches wichtiger war? - Wann habt ihr zuletzt seelenruhig und sorgenfrei zugesehen, als euer Reallohn innerhalb von 10 Jahren u.a. durch Inflation geschrumpft ist, während eure Lebenshaltungskosten unablässig weiter steigen und gleichzeitig eure Altersabsicherung entwertet und infrage gestellt wird? - Fändet ihr es auch gut, wenn euer Job in naher Zukunft nach amerikanischem Vorbild an billigere Arbeitskräfte outgesourced wird, weil ihr eurem Arbeitgeber zu geldgierig geworden seid und er sich eurer Sorge um soziale Absicherung als lästigem Relikt eines vergehenden Sozialstaats überdrüssig geworden ist? - Wenn sich euer Chef, nachdem er den Termin mit euch ein paar mal wegen wichtigerer Meetings abgesagt hat, euch gegenüber an den Verhandlungstisch setzt und er auf eure Forderungen eiskalt und achselzuckend reagiert mit den Worten: "Nö, bekommst du nicht" oder euch ein maximal lächerliches Gegenangebot vorlegt, das in keiner Weise auf eure persönlichen Bedürfnisse eingeht - das würdet ihr selbstverständlich auch kommentarlos schlucken und gesenkten Hauptes davon trotten? - Wenn ihr dann von eurem Chef zum Dank für eure jahrelange Arbeit noch in aller Öffentlichkeit durch den Kakao gezogen werdet und euer Berufsstand öffentlich mit Füßen getreten wird, geht das selbstverständlich völlig spurlos an euch vorbei, ihr kommt weiterhin mit Freude zur Arbeit und macht fröhlich weiter so, als sei niemals etwas passiert? Einerseits machen sich hier viele lustig über das angeblich kindische Machtgehabe eines Donald J. Trump. Andererseits, wenn es zum eigenen Vorteil erscheint, wird ein selbstgefälliges Vorgehen zum Schutz der Macht der Obrigkeit absolut begrüßt und verteidigt. Es würde mich auch nicht wundern, wenn hier eine sofortige komplette Abschaffung des Streikrechts von einigen bejubelt würde. Das finde ich doch ganz schön befremdlich und widersprüchlich. Jedem, der hier gegen Streikrecht und fliegendes Personal poltert, wünsche ich ein größeres Verständnis seiner Mitmenschen, wenn er für seine eigenen Arbeitsbedingungen eintritt und dass er dem fliegenden Personal, wenn er sich von diesem das nächste Mal sicher und komfortabel durch die Welt fliegen lässt, noch offen in die Augen schauen kann. Wenn sich nun jemand eingeladen fühlt, auch auf mich emotional empört mit Füßen einzutreten, nur zu. Ich habe ein dickes Fell und es wird meine Argumentation nur bestätigen. Ich arbeite Gottseidank in einer Branche, in der es eine starke Arbeitnehmervertretung gibt, die weiterem Reallohnverlust und Aufgabe der sozialen Absicherungen entschieden entgegentritt, sowie sich auch konsequent und erfolgreich gegen die weitere Beschneidung unserer demokratischen Grundrechte wehrt.
  6. Mal so am Rande: heute Abend wurde der Umlauf FRA-NUE-FRA regelrecht durchgeführt von Dolo. Jetzt frage ich mich schon, ob man die E195 nicht auch wohin schicken hätte können, wo man wirklich Leute hinbringen muss? so viele Leute wollten heute Abend mangels Weiterflüge in FRA da sicher nicht mit bzw hätten die problemlos mit der DB fahren können. Seltsam?!
  7. Karlsruhe/Baden-Baden 03/26: 156.903 Passagiere (+5,4% ggü. 03/2025; +92,2% ggü. 03/2019)
  8. Bei Lufthansa wollen die Flugbegleiter im Anschluss an den zweitägigen Streik der Piloten ab Mittwoch zwei Tage lang die Arbeit niederlegen. Der erneute Ausstand folgt für Lufthansa zur Unzeit – direkt zur Jubiläumsfeier mit dem Bundeskanzler. Zum Artikel
  9. Der war gut Ihr demontiert den Laden seit Jahren und dann so ein Kommentar. Gut, dass das persönliche Glück nicht von "Sympathien" aus dem LAC abhängt.
  10. Moin, hat jemand gesagt, dass die die Flugbereitschaft keine Trainingsflüge benötigt, genauso wie die LH? aber 50% Training ist dann event. bissl viel des Guten. Denn nach der Argumentation würde ich mal gerne wissen, wie denn Airlines wie USC, Avanti, Avion, Smartlynx, Orbest, Euroatlantic, Evelop, Privilege Style, Wamos, Titan, Privat etc. denn das machen? Also Airlines, welche teilweise arg saisonal fliegen. Denn dann wäre ihr Geschäftsmodell aber ganz schnell am Ende, wenn sie nur min. die Hälfte ihrer Flüge Revenue fliegen (sie fliegen zwar teilweise viel leer herum, aber das zahlt der Kunde). Ebenfalls würde eine LH es nicht lange machen, wenn sie für jeden Langstreckenflug ex MUC aus FRA ferry fliegen und für jeden Flug ex FRA aus MUC ferry fliegen würden. Da wären die Streiks gerade das kleinere Übel. Gruß, Jochen
  11. Heute
  12. Ryanair ist operativ unglaublich solide aufgestellt. Ich habe kaum ein anderes OCC erlebt, das mit so chirurgischer Präzision und militärischer Aufmerksamkeit bei der Sache ist. Was dabei natürlich auch hilft, sind die drei eigenen Bombardier Challenger, mit denen sie im Irreg-Fall schnell und simpel Crews und Ersatzteile auch an den letzten Feldweg fliegen können.
  13. Hach, haben wir das Thema auch wieder hier untergebracht. Ich kann mir das nur so erklären, wenn Flüge von EWG auf EWE umgeschichtet werden, kanns natürlich auch passieren, dass ein EWE Flug bestreikt wird. Und statt Embraer nen Airbus? Ja nun, der wird sicherlich gerade an diesem Tag auch möglicherweise woanders auch gut zu gebrauchen sein
  14. Also auf CGN-VIE wurden alle drei EW Flüge gestrichen und das, obwohl einer der Flüge von EW Europe gar nicht vom Streik betroffen gewesen wäre. Und AUA flog die Strecke trotzdem nur mit Embraer, statt die Kapazität mit Airbus zu erhöhen. Und obwohl schon gestern alle Flüge als annulliert im Netz standen, war der Abendflug bei EW immer noch buchbar. Sehr logisch...
  15. Hier muss man glaube ich zwischen den Anliegen von UFO und VC differenzieren. Für die Kabine wird der MTV verhandelt, und die Trennung von VTV- und MTV-Verhandlungen ist durch den Konzern afaik gewollt und damit ein selbstgestelltes Bein. Auf der anderen Seite verhandeln wiederum fliegende Monokelträger mit nicht-fliegenden Monokelträgern darüber, für wen das grössere Stück Kuchen übrig bleibt - obwohl der VTV erst letztes Jahr ausgehandelt wurde. Mit dem wichtigen Umstand, dass der sechste Stock vom LAC einen Anreiz hat die Wirtschaftlichkeit des Konzerns zu maximieren und damit „aus Versehen“ auch meinen Job zu sichern. Was Arbeitnehmersolidarität angeht haben die One-Percenter in Reihe Null nach meiner Beobachtung spätestens jetzt sämtliche Sympathien in der Belegschaft verspielt.
  16. Bei Alitalia hat man sich Jahrzehnte hier im Forum darüber aufgeregt wie oft dort gestreikt wurde, mittlerweile frage ich mich ob die Lufthansa dieser nicht den Rang abgelaufen hat. Streikrecht ist in Deutschland ein hohes Gut, dass in den meisten Bereichen und Betrieben auch gut funktioniert. Warum nicht bei der Lufthansa? Ein Grund ist sicherlich, dass selbst die Gewerkschaften einzelner Sparten nicht die gesamte Sparte vertreten sondern nur einen Teil derer, bestes Beispiel dürfte Cockpit sein, die nicht wie man meinen mag für alle Piloten und Copiloten kämpft, sondern der es in erster Linie nur um die hochbezahlten Altverträgler geht und um deren Statusquo. Dieses dürfen dann auch gerne die Berufseinsteiger ausbaden. Auch hier das immer diskutierte Thema Altersvorsorge, jeder sollte mal schauen über was wir hier reden, da geht es nicht um Altersvorsorge wie es der übliche Angestellte kennt, sondern um die Frage ob der goldene Löffel noch mit Brillianten besetzt werden muß und das in einem Betriebsteil des Lufthansakonzerns, der wenn er alleine stehen würde insolvent wäre.
  17. Das stimmt, dass sich Management und Gewerkschaften nicht einigen können schadet dem Unternehmen.
  18. Kein Grund unhöflich oder persönlich zu werden. Es ist schlichtweg das Grundrecht, welches die Mitarbeiter nutzen. Ich weiß, viele hier wären froh, wenn das LH-Management nach Gutsherrenart durchregieren könnte, dem ist allerdings nicht so und das ist gut so.
  19. Das ist mir aber auch schon positiv aufgefallen: Ryanair versucht fast immer, einen Flug durchzuführen. Notfalls mit einem Ersatzflieger und selbst mit stundenlanger Verspätung und Landung in der Nacht. Da Frage ich mich, wie die dann so schnell ne Ersatzcrew her haben, wenn dann mal die Dienstzeit überschritten wird. Bei EW hab ich persönlich das Gefühl, dass da eher gestrichen wird.
  20. ... und weiter gehts. Nach den PilotInnen ist vor den FlugbegleiterInnen: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/lufthansa-streiks-mittwoch-donnerstag-100.html
  21. Am Ende kauft die Condor die Lufthansa auf und schon gibt es keine Streiks mehr. Man kommt sicher ans Urlaubsziel mit Condor im Gegensatz zur Lufthansa. Was ist im Moment besser?
  22. Ist halt der Merkur. Da ist immer Lokalpatriotismus dabei.
  23. Vermutlich. Dass heute auch gleichzeitig LH bestreikt wird spielt da sicherlich auch eine Rolle. Es ist auch auf beiden Strecken dieses Mal relativ wenig gestrichen worden.
  24. Für Möchtegern-Manager ist das ein Schnapper
  25. Ich kann mich nur wiederholen: die aktuellen Streiks, insbesondere zum Thema Altersvorsorge, nutzt nur der alten Garde. Die jüngeren Pilotinnen und Piloten sollten sich schonmal mit dem Begriff "Sozialplan" vertraut machen und über alternative Arbeitgeber und Wohnorte nachdenken. Aber schonmal vorweg: Entweder wird der Lebensstandard prozentual deutlich teurer als der Lohn höher wird, oder aber der Lohn wird deutlich niedriger als der heutige sein. Und immer wieder in der empfindlichen Ferienzeit zu streiken, sorgt auch nach und nach dafür, dass bislang treue LH-Passagiere zukünftig doch eher mit Air France, KLM, BA und anderen Alternativen buchen und somit auch langfristiger Image-Schaden am Konzern verursacht wird. Dem Business-Pax ist es dagegen eher egal. Dieser "vergisst" schnell. Zählt mal bitte die letzten fünf Jahre auf in denen es innerhalb der deutschen LH Airlines KEINEN Streik in irgendwelchen Ferien gab und wie ihr selbst zukünftig auf dieser Grundlage euren Urlaub planen würdet. Ist man einmal betroffen, sieht man vermutlich drüber hinweg. Nach dem zweiten oder gar dritten mal wohl eher nicht mehr.
  26. Wetlease mit LH ist immer schwierig und quasi nicht kurzfristig umsetzbar auf Grund interner Auditierungsvorgaben. Mal abgesehen davon, dass LH auch in Tarifverträgen ein Wetlease-Limit unter dem LH-Code eingebacken hat und das bereits jetzt nahezu völlig ausreizen dürfte.
  27. hätte man den nicht der LH als Wetlease/Streikersatz anbieten können
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