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Aktuelles zu Germanwings


emdebo

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Geschrieben

Es muss nicht immer alles bedient werden.. 1 Verbindung für long haul und 2mal täglich für Europaconnections sollte für die meisten Provinzstädte ausreichend sein. Es ist nicht die Pflicht der Lufthansa alle Wünsche zu bedienen, wenn sich dies wirtschaftlich nicht darstellen lässt.

Geschrieben

Es ist alles eine Frage der Wartezeit.. es muss nicht alles mit 1-1.5 Std Umsteigezeit bedient werden.

 

Das wird der ein oder andere Arbeitgeber etwas anders sehen!

Denn sollte die Reisezeit für den Mitarbeiter (ganz oder teilweise) als Arbeitszeit gewertet werden, ist eine längere Wartezeit für den Arbeitgeber entsprechend teurer.

 

Und selbst ein Urlauber wird nicht unter allen Umständen bereit sein, stundenlang auf einen Anschlussflug zu warten.

 

In beiden Fällen werden zumindest ein Teil der Kundschaft zu Mitbewerbern abwandern, oder sich nach gänzlich anderen Transportmöglichkeiten umsehen.

 

Die Rechnung statt 3 mal 100 Sitze, dann nur noch 2 mal 150 Sitze anzubieten, und zu glauben die gleiche Anzahl an Passagieren zu transportieren, wird in keinem Fall aufgehen.

Geschrieben

Wenn man sich die Flughäfen von den LH CRJ700 ansieht, werden die meistens für Frequenzerhöhung bei größeren Flughäfen eingesetzt werden. Die Steuern u.a. BRU, NUE, LEJ, STR, GVA, POZ, BSL oder DRS an. Sobald die CRJ700 weg sind, dürften auch die Frequenzen tlw. weg sein. Das Aufkommen dürfte sich nicht groß steigern lassen, aber die Auslastung dürfte bei einer Umstellung auf CRJ900 sinken.

 

Die CRJ900 bei 4U dienen wohl auch mehr für die Bedienung kleinerer Strecken und z.T. Frequenzerhöhung. Um gewissen Geschäftskunden an sich zu binden, dürfte das Angebot wohl recht gut sein. Die Geschäftskunden sollen ja das Geld bringen, und nicht der Malle Touri.

Geschrieben

Das Aufkommen dürfte sich nicht groß steigern lassen, aber die Auslastung dürfte bei einer Umstellung auf CRJ900 sinken.

Die Auslastung "darf" auch sinken, die Tripkosten steigen weniger stark als die Zahl der verfügbaren Sitzplätze. Die Kosten pro verkauftem Sitz sinken dann ggf. trotzdem, man kann mehr Plätze günstiger verkaufen, damit auch günstigere Umsteigeverbindungen anbieten, was ggf. auch ein paar Leute von Autobahn und Zug zurück ins Flugzeug holt.

Die Frage ist also weniger ob man einen CRJ900 auf einer 700er Strecke einsetzen kann, sondern eher ob man damit anderswo mehr Geld verdienen kann.

 

Gruß

Thomas

Geschrieben

Es muss nicht immer alles bedient werden.. 1 Verbindung für long haul und 2mal täglich für Europaconnections sollte für die meisten Provinzstädte ausreichend sein.

Dummerweise gehen nicht alle Interkontstrecken in FRA zur gleichen Tageszeit raus bzw. kommen rein. Atlantik und Asien unterscheiden sich da deutlich. Dennoch sollte man mit 3 x tgl. eine Vielzahl von Anschlussoptionen mit vertretbarer Umsteigezeit abdecken. Aber darunter wirds dann schon schwierig bei Strecken für die der Landweg eine Alternative ist, bzw. ein üppiger bedienter Flughafen in akzeptabler Nähe liegt.

Geschrieben

-ihr denkt zuviel im Luftahnsainternen Angebot. Es kann durchaus dazu kommen, dass sämtliche Verbindungen von anderen Hubs besser bedient werden. Es wird zwangsläufig dazu kommen - Türkish wird zB bestimmt langfristig eine Alternative Richtung Asien werden.

 

Dieses Mantra der Hochfreqenz mit Kleinstgerät funkioniert nicht mehr, sonst würden sich die Legacies nicht reihenweise aus der Regionalfliegerei verabschieden. 

 

BA hat es im Heimatmarkt vorgemacht, irgendwann wird auch in Spanien saniert, Air France geht es mit HOP auch nicht besonders gut usw.

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Ja, das ist relativ wahrscheinlich. Wobei die Existenzberechtigung von Cityline selbst ja auch mit jeder Ausweitung des KTV und/oder Ausflottung von kleinem Gerät dünner wird.

Geschrieben

Oha - das wird es nicht spielen. Die EW Kutscher sind jetzt bei EW angestellt und unterliegen damit nicht dem KTV. Scope Clause sei Dank. Sobald ein EW Kutscher in einem Bus sitzen wird, muss dieser auch nach KTV bezahlt werden. Ergo also wohl bei 4U direkt angestellt werden. Die EW wird wohl (leider) ein Auslaufmodell sein und bestenfalls noch in einer Fusion mit der Cityline enden ...

 

Die Gerüchte häufen sich, dass die A320 Family in das AOC von EW überführt werden sollen. Dann hätte EW wohl eine echte Perspektive. Von den Tarifverhandlungen mit VC Cockpit hört man ja gar nichts mehr seit dem Streik.

Aber wie gesagt, das sind Gerüchte die wiederholt kursieren.  

Geschrieben

Das Vorbild ist Austrian, da hat der Betriebsübergang auf Tyrolean ja auch funktioniert.

Außerdem steht die Flotte doch sowieso still, völlig egal ob die KTV-Piloten einen kleinen Kompromiss eingehen sollen oder ob man die ganz große Bombe zündet.

Geschrieben

Tyrolean als Vorbild? Sprichst du jetzt schon von der ganzen LH und 4U 32S Operation? Wenn derartiges angedacht ist, kauft man besser jetzt schon keine Lufthansa bzw. Germanwings Tickets mehr - die Streiks bis zu einer Klärung dessen werden sich in die Länge ziehen.

 

Wenn es "nur" um einen Betriebsübergang von 4U zu EW gehen sollte - warum sollte eine Scope Clause dort nicht zum Tragen kommen? Es sind beides 100% Beteiligungen, praktisch besteht kein Unterschied, von den bisher unterhalb der Scope Clause eingesetzten CR9 bei EW abgesehen.

 

Nur 4U zu EW, die Vorgehensweise die konkret kolportiert wird, werde ich hier nicht detailliert verbreiten.

Geschrieben

Einen Übergang von 4U nach EW wird des nicht geben. Das würde nicht nur gegen Scope ,sondern auch 1, 2 Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen ,verstoßen. 

 

Fakt ist, dass die 4U Verträge mit EW 2015 auslaufen. Was mit EW danach passiert weiß wohl nur Herr Spohr.

Geschrieben

Bei den ausquetschen der Zitrone wird die LH das nicht übertreiben. Dieses Jahr fällt die Altersvorsorge für Neu VC Piloten, nächstes Jahr gehen dann evtl. etliche B737 Strecken an CityLine E195, Für 2016 liegen bei der LH sicherlich auch konkrete Pläne vor, wie weiter das VC Pilotenkorps ohne Kündigungen reduziert werden kann.

Geschrieben

Was macht dich da so sicher? Die Tarifverträge der Piloten werden aktuell verhandelt, die Kabine müsste auch bald mal wieder dran sein und eine Betriebsvereinbarung ist schnell gekündigt. Nicht dass man so mit Mitarbeitern umgehen sollte, aber wenn der Vorstandsvorsitzende schon davon spricht, noch mehr Zitronen ausquetschen zu wollen, dann ist das für das weitere Vorgehen und den Umgang im Konzern schon bezeichnend. Essentiell wird daran auch ein Spohr nichts ändern (können).

Die Tarifverträge der Piloten werden zwar verhandelt, eine Erweichung der Scope Klauseln steht dort jedoch nicht auf der Agenda.

Das der ehemalige CEO gerne Zitronen quetschte stimmt, allerdings denke ich, dass auch der Herr Spohr als neuer CEO Einfluss auf Konzern Entscheidungen haben wird.

 

Was mich so sicher macht, ist das Geld/Engagement in die GWI gesteckt wurde und wird.

Es hat wirklich richtig viel Geld gekostet die GWI Aufzupumpen. Neues Verwaltungsgebäude, neue Infrastruktur, neues Personal, neue Flugzeuge( Einflottung), neues Konzept, sehr sehr viel neues fliegerisches Personal, neues Know-How , enorme Gebühren und Verwaltungskosten und das alles nur um ein Jahr später alles über den Haufen zu werfen und das gleiche Geld  wieder in EWG zu pumpen, Vertragsbrüche , Streik Gefahr etc pp….

Alles nur um…..ja warum eigentlich?!

Geschrieben

 

 

Was mich so sicher macht, ist das Geld/Engagement in die GWI gesteckt wurde und wird.

Es hat wirklich richtig viel Geld gekostet die GWI Aufzupumpen. Neues Verwaltungsgebäude,

 

 

Das neu errichtete Verwaltungsgebäude ist Eigentum der Flughafen GmbH und wird von 4U kostenfrei genutzt.

Das hat man im Gesamtpaket zur damaligen Standortdebatte für die neue 4U ausgehandelt.

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