jetstream Geschrieben vor 7 Stunden Melden Geschrieben vor 7 Stunden (bearbeitet) vor 7 Minuten schrieb Fluginfo: Aber hier verbrennt Lufthansa in Frankfurt enorme Geldmengen, aber ist halt Konzernsitz. … und der nach wie vor mit Abstand wichtigste Hub. Muss man in MUC einfach mal akzeptieren. Daran wird auch kein weiterer T2-Anbau was ändern. Bearbeitet vor 7 Stunden von jetstream 6
Fluginfo Geschrieben vor 7 Stunden Melden Geschrieben vor 7 Stunden Gerade eben schrieb jetstream: … und der nach wie vor mit Abstand wichtigste Hub. Muss man in MUC einfach mal akzeptieren. Da hilft auch kein weiterer T2-Anbau. Genau aus dieser Denkansicht wird eine Lufthansa Mainline immer kleiner und unwichtiger im globalen Markt. In 20 Jahren ist eine Condor dann größer als Lufthansa in Frankfurt. Die Hubs Rom, Lissabon und Zürich boomen, währenddessen der Airport der Konzernzentrale durchgereicht wird. 2
C46 Geschrieben vor 6 Stunden Melden Geschrieben vor 6 Stunden vor 17 Minuten schrieb FKB: Was soll ein VW-Mitarbeiter deiner Meinung nach tun? Einer Lohnkürzung zustimmen und seiner Bank anschließend freundlich mitteilen, dass er seine Hypothek künftig nur noch zu 80 % abzahlen kann? Ich habe es schon oft gesagt: Die gesamten Lohnkosten eines Unternehmens ergeben sich aus dem individuellen Gehalt der Beschäftigten multipliziert mit der Anzahl der Mitarbeiter. Dass die Lohnkosten in Deutschland hoch sind, liegt aus meiner Sicht vor allem an den hohen Sozialabgaben und am zweiten Faktor: Viele Unternehmen haben sich in den wirtschaftlich guten Jahren personell aufgebläht und teils vorschnell zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Der einzelne VW-Mitarbeiter trägt keine Verantwortung dafür, wenn das Management zuvor Fehlentscheidungen getroffen hat. Warum sollte ausgerechnet er die Folgen dieser Versäumnisse allein durch Gehaltseinbußen ausbaden? Wie gesagt, das muss 'der einzelne VW-Mitarbeiter' nicht - das steht ihm vollkommen frei! Nur wenn die Überlegung ist, dass man mit der Bank sprechen muß, weil man nur noch 80% bedienen kann ODER dass man diese Hypothek - aufgrund von Stellenabbau - gegebenenfalls gar nicht mehr bedienen kann...was wäre dann das kleinere Übel!? vor 14 Minuten schrieb Fluginfo: Genau aus dieser Denkansicht wird eine Lufthansa Mainline immer kleiner und unwichtiger im globalen Markt. In 20 Jahren ist eine Condor dann größer als Lufthansa in Frankfurt. Die Hubs Rom, Lissabon und Zürich boomen, währenddessen der Airport der Konzernzentrale durchgereicht wird. Das ist eine wilde Behauptung! Bei Langfristprognosen erinnere ich mich gerne an die Chefetage von AA, die vor wenigen Jahren herausposaunt hat, dass man nie wieder rote Zahlen schreiben würde.
jetstream Geschrieben vor 6 Stunden Melden Geschrieben vor 6 Stunden Du solltest es eigentlich besser wissen: FRA und ganz Deutschland (inklusive MUC) werden im internationalen Ranking aktuell vor allem „durchgereicht“, wegen der historisch exorbitanten - und einstmals politisch offenbar sogar gewollten - Standortkosten. X-mal diskutiert. Zudem muss man wohl eingestehen, dass Lufthansa ihrem eigenen (zeitweise weltfremd anmutenden) Premium-Anspruch schon lange nicht mehr gerecht wird.
Fluginfo Geschrieben vor 6 Stunden Melden Geschrieben vor 6 Stunden vor 1 Minute schrieb jetstream: Du solltest es eigentlich besser wissen: FRA und ganz Deutschland (inklusive MUC) werden im internationalen Ranking aktuell vor allem „durchgereicht“, wegen der historisch exorbitanten - und einstmals politisch offenbar sogar gewollten - Standortkosten. X-mal diskutiert. Zudem muss man wohl eingestehen, dass Lufthansa ihrem eigenen (zeitweise weltfremd anmutenden) Premium-Anspruch schon lange nicht mehr gerecht wird. Aber wohin soll das führen? Muss der Nachfolger von CS dann große Aufräumarbeiten durchführen und den Konzern wieder wettbewerbsfähig zu machen. Wo führt die Schwäche von Deutschland in der Luftfahrt noch hin???
br403 Geschrieben vor 6 Stunden Melden Geschrieben vor 6 Stunden Die Wirtschaftsministerin und der Verkehrsminister sind bei der CDU, der Lieblingspartei der Unternehmer. Wenn man es nicht schafft, hier seine Wünsche durchzusetzen, dann ist man selbst schuld. vor 44 Minuten schrieb jetstream: … und der nach wie vor mit Abstand wichtigste Hub. Muss man in MUC einfach mal akzeptieren. Mir als Münchner ist das bewusst und ok. Es gibt ja genug Flüge nach FRA. Ich lebe hier lieber in München als in Frankfurt, die paar Flüge die ich dann mit Umsteigen in FRA machen muss verkrafte ich. Dafür habe ich lieber die schöne Landschaft hier 3
C46 Geschrieben vor 6 Stunden Melden Geschrieben vor 6 Stunden vor 25 Minuten schrieb jetstream: Du solltest es eigentlich besser wissen: FRA und ganz Deutschland (inklusive MUC) werden im internationalen Ranking aktuell vor allem „durchgereicht“, wegen der historisch exorbitanten - und einstmals politisch offenbar sogar gewollten - Standortkosten. X-mal diskutiert. Zudem muss man wohl eingestehen, dass Lufthansa ihrem eigenen (zeitweise weltfremd anmutenden) Premium-Anspruch schon lange nicht mehr gerecht wird. Mir ging es eher um die Behauptung bzgl. der DE in 20 Jahren. Denn solange deren AOC in Deutschland liegt, haben die ja die gleichen regulatorischen Probleme...!
Fluginfo Geschrieben vor 6 Stunden Melden Geschrieben vor 6 Stunden vor 13 Minuten schrieb C46: Das ist eine wilde Behauptung! Bei Langfristprognosen erinnere ich mich gerne an die Chefetage von AA, die vor wenigen Jahren herausposaunt hat, dass man nie wieder rote Zahlen schreiben würde. Natürlich ist die Aussage provokant gestellt, keine Frage. Aber wohin führt die Stagnation der Lufthansa am Standort Frankfurt?
jetstream Geschrieben vor 6 Stunden Melden Geschrieben vor 6 Stunden vor 23 Minuten schrieb Fluginfo: Muss der Nachfolger von CS dann große Aufräumarbeiten durchführen und den Konzern wieder wettbewerbsfähig zu machen. Wo führt die Schwäche von Deutschland in der Luftfahrt noch hin??? Berechtigte Fragen. Hier muss m. E. nicht nur strukturell umgesteuert werden. vor 1 Minute schrieb Fluginfo: Natürlich ist die Aussage provokant gestellt, keine Frage. Aber wohin führt die Stagnation der Lufthansa am Standort Frankfurt? Also Stagnation der LH am Standort FRA sehe ich auch für die Zukunft nicht. Größeres Wachstum gibt’s sicherlich erstmal in MUC, um die neu zugewonnenen Kapazitäten durch den T2-Stil auszuschöpfen. Aber auch in FRA wird der Kranich (auch qualitativ) weiter wachsen, Stichwort T2 „STAR“-Terminal. Das Projekt lebt nach wie vor. Das ganze ist aber unabhängig von der allgemeinen Verkehrsstagnation in D zu sehen. Die ist viel beunruhigender. vor 20 Minuten schrieb br403: Ich lebe hier lieber in München als in Frankfurt Das kann ich durchaus nachvollziehen. vor 22 Minuten schrieb br403: Dafür habe ich lieber die schöne Landschaft hier Schöne Landschaften gibt’s in und um FRA übrigens auch. 1
DE757 Geschrieben vor 5 Stunden Melden Geschrieben vor 5 Stunden (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb Fluginfo: Genau aus dieser Denkansicht wird eine Lufthansa Mainline immer kleiner und unwichtiger im globalen Markt. Selbst wenn dem so wäre: Wo ist das Problem? Solange der Konzern als gesamtes mit optimalem Ergebnis davonkommt ist es völlig egal ob das Geld in FRA, MUC, ZRH, LIS oder von mir aus HHN verdient wird. Die Lufthansa als Aktienkonzern ist dem Aktionär verpflichtet. Nicht dem Lokalpatrioten. Wenn die Wachstumsperspektiven woanders vielversprechender sind, dann wird eben dort gewachsen. Und der deutsche Markt tut sich in vielen Belangen nicht gerade als vielversprechend hervor. Bearbeitet vor 5 Stunden von DE757 2
Fluginfo Geschrieben vor 5 Stunden Melden Geschrieben vor 5 Stunden vor 8 Minuten schrieb DE757: Selbst wenn dem so wäre: Wo ist das Problem? Solange der Konzern als gesamtes mit optimalem Ergebnis davonkommt ist es völlig egal ob das Geld in FRA, MUC, ZRH, LIS oder von mir aus HHN verdient wird. Die Lufthansa als Aktienkonzern ist dem Aktionär verpflichtet. Nicht dem Lokalpatrioten. Wenn die Wachstumsperspektiven woanders vielversprechender sind, dann wird eben dort gewachsen. Und der deutsche Markt tut sich in vielen Belangen nicht gerade als vielversprechend hervor. Wenn alles so einfach wäre, wenn aber nur mehr Geld am Hub ZRH verdient wird, fängt man sich viele andere Probleme ein. Sollte es dort aus irgendwelchen Problemen auch stocken, dann Gute Nacht lieber Aktionär.
oldblueeyes Geschrieben vor 4 Stunden Melden Geschrieben vor 4 Stunden Wie wäre es damit dass man die Entwicklung von Verkehrsströme betrachtet? Die Welt entwickelt sich nicht nur numerisch, sondern auch was Wachstum des Mittelstandes ist hauptsächlich nicht in Europa. Dementsprechend wächst der Verkehr und auch die Anbieter aus diesen Märkte überproportional. Ein Automobilhersteller kann diese Märkte durch eine Fabrik vor Ort bedienen, eine Airline nicht. Folgen: - Transferpassagiere die früher weniger Optionen hatten, sind heute keine Mehr weil vor Ort eine nationale Airline ein Angebot hat - oder sie haben mehrere Verbindungen zu mehreren Hubs und das Potential vor Ort verteilt sich unter mehreren Player Was 1995 für die Lufthansa ein Potentialpax war den man unbedingt via FRA haben wollte, ist heute vielleicht ein Pax den man operativ lieber via ZRH oder FCO steuert. Wenn die lokale Politik Flugreisen durch Abgaben erschwert, Wohlstandsverluste in der Gesellschaft eintreten, dann ist auch der "natürliche" Quellenmarkt der Lufthansa anders. 50% weniger innerdeutsche Flüge seit der Pandemie sind eine klare Sprache. 1
Lbc aviation Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde Also der innerdeutsche Flugverkehr ist da ja nochmal etwas separiert zu sehen. Die Bahn ist mit den ganzen Schnellfahrstrecken und dennoch günstigen Fahrpreisen schon ein starker Gegner. Dass die Wirtschaft nicht mehr so läuft, wie vor Corona sollte uns auch allen klar sein. Nicht zuletzt spart die Wirtschaft ja auch massiv. Und die Verbindungen nach China fliegt dank dem Ukrainekrieg auch nicht mehr LH, die ganzen Umsteiger fallen da auch wieder weg. Und was die Zukunft angeht kann es dank A321LR und XLR gerade Transatlantik ja auch nicht besser werden. Hamburg, Berlin, Düsseldorf und vlt. irgendwann wieder Stuttgart sind für Air Canada, Transat, Delta etc ja schlicht perfekt geeignet. Auch aus dieser Sicht kann es nur schlechter werden, zumal die ganze LH Group keine A321XLR bestellt hat. Bei dieser hochnäsigen Entscheidung "wir kriegen immer auch A333 und Dreamliner voll" kann es nur schlechter werden. Alle anderen können direkter fliegen und LH muss teuerere Tickets mit kompliziertem Umsteigen anbieten. Sorry aber das kann doch langfristig niemals funktionieren. Vielleicht muss sich die Classic auf Preniumlangstrecken konzentrieren, auch mit den Crewbasen am Ziel, und der Rest ex DE geht dann zu Discover. Wegen dieser ganzen Zahlenschummelei in den Bilanzen kann ja niemand mehr wirklich das Minus der Classic- Airline selber sehen. Die ganzen Zuschüsse von Discover, Lufthansa City und dem MUC Joint Venture kann ja niemand richtig auseinander halten. Vielleicht kann man dieses Druckmittel dann auch gegenüber der Mannschaft ausspielen. Ja der Punkt: Vereinfachung und Modernisierung der Flotte kommt langsam. Aber bis die Geschichte mal durch ist, werden wir auch schon wieder Anfang der 30er haben. 1
Emanuel Franceso Geschrieben vor 53 Minuten Melden Geschrieben vor 53 Minuten vor 14 Minuten schrieb Lbc aviation: Und was die Zukunft angeht kann es dank A321LR und XLR gerade Transatlantik ja auch nicht besser werden. Hamburg, Berlin, Düsseldorf und vlt. irgendwann wieder Stuttgart sind für Air Canada, Transat, Delta etc ja schlicht perfekt geeignet. Delta Air Lines hat keine A321LR/XLR bestellt und mit Air Canada und United Airlines hat die LH ein Joint Venture.
BALU321 Geschrieben vor 35 Minuten Melden Geschrieben vor 35 Minuten Delta hat aber einige A321neo,welche je nach Bestuhlung auch bis zu 7400 Kilometer Reichweite haben können.Das reicht für viele Ziele von Europa an die US-Ostküste.
Emanuel Franceso Geschrieben vor 30 Minuten Melden Geschrieben vor 30 Minuten vor 4 Minuten schrieb BALU321: Delta hat aber einige A321neo,welche je nach Bestuhlung auch bis zu 7400 Kilometer Reichweite haben können.Das reicht für viele Ziele von Europa an die US-Ostküste. Man möchte nach Europa aber mit WideBodys fliegen. 1
C46 Geschrieben vor 13 Minuten Melden Geschrieben vor 13 Minuten Und auch wenn man in DUS gerne auf den XLR als Rettung schielt... Sowohl bei DL, als auch bei AA, ging in der 767 ein immense Menge Cargo mit! Von mehreren tausend Litern flüssige Chemikalien, bis hin zu sowas wie einer Orgel - in 8 (!) großen Holzkisten, für ein christliches College in den USA...! Sowas geht im Narrowbody halt nicht!
aib Geschrieben vor 10 Minuten Melden Geschrieben vor 10 Minuten vor 14 Minuten schrieb BALU321: Delta hat aber einige A321neo,welche je nach Bestuhlung auch bis zu 7400 Kilometer Reichweite haben können.Das reicht für viele Ziele von Europa an die US-Ostküste. Die 7400km beziehen sich auf die A321LR. Delta hat AFAIK die normale neo mit weniger Reichweite. Delta selbst gibt ca. 5400km an, was den im Alltag realistischen Einsatzrahmen über den Atlantik dann doch deutlich eingrenzt.
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