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airliners.de

Qantas Airbus A380 Notlandung in Singapur (04.11.10)


FKB

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Geschrieben

Auch, wenn das alles Zufälle sind, glaube ich, dass hängt mit der ausgelagerten Wartung zusammen, vor Allem dass es fast immer die B747 RR Triebwerke trifft

 

 

An MOD: Nennt den Thread doch mal: "Zwischenfälle bei Qantas" oder so ??

Geschrieben
Auch, wenn das alles Zufälle sind, glaube ich, dass hängt mit der ausgelagerten Wartung zusammen, vor Allem dass es fast immer die B747 RR Triebwerke trifft

 

Dann hast Du ja sicher eine schlüssige Erklärung parat, warum der Wartungsdienstleister offenbar mit den Komponenten aller anderen Kunden zurecht kommt und immer nur die Teile für Qantas verbaselt.

 

@bueno vista:

Offenbar sammelt nicht nur avherald mittlerweile jede Menge Zwischenfälle, sondern weils der Auflage guttut auch der Spiegel (und der läuft bei mir mittlerweile in Sachen Luftfahrtthemen unter dem Begriff "Hetzblatt").

 

Geschrieben

Das im Aviation Herald viele Vorfälle in der Luftfahrt zu finden ist, ist das Eine.

 

Nur zwischen einer Meldung dort, und dem was die sogenannte "seriöse Presse" dann daraus macht, ist schon ein Unterschied.

 

Oder hat irgend jemand in unserer Presse gelesen, dass bei einer Continental Maschine Rauch im Cockpit war, Air New Zealand einen Vogelschlag hatte, Air Canada ebenfalls kurz nach dem Start wegen Tirebwerksproblemen umgekehrt ist, oder Jetblue wegen Triebwerksproblemen einen Start abgebrochen hat?

 

Alles ebenfalls im Aviation Herald nachzulesen (direkt unter oder über den Qantas-Einträgen), aber alle 4 Airlines geben halt keine Schlagzeile her.

 

 

Edit: Ich bin ja lernfähig und habe deshalb den ersten Satz mal umformuliert!

Geschrieben
Nur zwischen einer Meldung dort, und dem was die sogenannte "seriöse Presse" dann daraus macht, ist schon ein Unterschied.

 

 Der Witz dort sind die ganzen Kommentare, da kann man leider nur das rote Kreuz rechts oben anklicken.

 

Da tauchen maximal 5-10% der Vorfälle auf.

 

 Und auch "nur" was gemeldet wurde und einer erwähnung wert ist, auf der anderen Seite gibt es IMHO wichtigeres als einen aborded TO einer 737 in Malaysien (oder so)

 

 

Geschrieben
Ohne den Zwischenfall beschönigen zu wollen, aber ich warte auf die Pressemeldung, dass sich ein Pilot der Qantas im Flug einen Fingernagel abgebrochen hat.

 

Irgendwie scheint es derzeit völlig egal zu sein, was bei Qantas passiert, es wird erst einmal groß aufgemacht.

 

Also zu dem Kommentar fällt mir nix mehr ein. Wenn schon ein Druckverlust in der Kabine nicht mehr gemeldet werden darf, dann weiß ich auch nicht. Warum können wir die „ist gar nicht der Rede wert“-Beiträge nicht einfach mal weglassen?

 

Auch, wenn das alles Zufälle sind, glaube ich, dass hängt mit der ausgelagerten Wartung zusammen, vor Allem dass es fast immer die B747 RR Triebwerke trifft

 

 

An MOD: Nennt den Thread doch mal: "Zwischenfälle bei Qantas" oder so ??

 

Genau darum soll es in diesem Thread nicht gehen, deswegen wäre es schön, wenn man das in einen gesonderten Thread auslagern könnte.

 

Zur der ausgelagerten Wartung: auch LH und andere Fluggesellschaften lassen meines Wissens nach teilweise in Asien warten, das ist wirklich nichts, was Qantas erfunden hat.

 

 

Geschrieben
Also zu dem Kommentar fällt mir nix mehr ein. Wenn schon ein Druckverlust in der Kabine nicht mehr gemeldet werden darf, dann weiß ich auch nicht. Warum können wir die „ist gar nicht der Rede wert“-Beiträge nicht einfach mal weglassen?

Das habe ich weder behauptet, noch auch nur ansatzweise gemeint!

 

Natürlich kann, darf, ja sollte man darüber berichten.

Nur es vergeht doch keine Woche, in der nicht irgend etwas von Qantas bei Spiegel Online und vergleichbaren Medien erscheint.

Die "Fachwelt" ist hingegen aus gutem Grund völlig unaufgeregt.

 

In der gleichen Zeit passieren haufenweise ähnliche oder sogar schwerere Vorfälle, die in diesen Medien nicht einmal im Kleingedruckten erscheinen. Nicht weil sie nicht wichtig wären, sondern weil es Otto-Normalverbraucher aber sowas von nicht interessiert!

 

Der Mechanismus ist immer der Selbe.

Es gibt einen wirklich ernsthaften und spektakulären Zwischenfall, und schon ist die betroffene Airline ganz oben in den 'Schlagzeilen.

Das war nach dem AF Absturz doch nicht anders. Plötzlich hatte AF auch eine "Pannenserie" und es geisterten diverse Berichte von, sagen wir mal, untergeordneter Wichtigkeit durch den Blätterwald.

 

Es gibt nur zwei Möglichkeiten, wie Qantas wieder aus dem Blickpunkt der Medien verschwinden könnte.

Entweder findet sich bald eine "andere Sau, die man durchs Dorf treiben kann" (was ich mir ganz entschieden nicht wünsche!), oder es wird den Herren von der Presse irgendwann einmal langweilig. (das könnte aber dauern)

 

Geschrieben
In der gleichen Zeit passieren haufenweise ähnliche oder sogar schwerere Vorfälle, die in diesen Medien nicht einmal im Kleingedruckten erscheinen. Nicht weil sie nicht wichtig wären, sondern weil es Otto-Normalverbraucher aber sowas von nicht interessiert!

 

Der Mechanismus ist immer der Selbe.

Es gibt einen wirklich ernsthaften und spektakulären Zwischenfall, und schon ist die betroffene Airline ganz oben in den 'Schlagzeilen.

 

Das ist aber weder verwunderlich, noch schlimm. Wenn Toyota ein Bremsproblem hat, dann werden eben auch sämtliche Rückrufe veröffentlich, die normalerweise keine Beachtung finden.

 

Das war nach dem AF Absturz doch nicht anders. Plötzlich hatte AF auch eine "Pannenserie" und es geisterten diverse Berichte von, sagen wir mal, untergeordneter Wichtigkeit durch den Blätterwald.

 

Es gibt nur zwei Möglichkeiten, wie Qantas wieder aus dem Blickpunkt der Medien verschwinden könnte.

Entweder findet sich bald eine "andere Sau, die man durchs Dorf treiben kann" (was ich mir ganz entschieden nicht wünsche!), oder es wird den Herren von der Presse irgendwann einmal langweilig. (das könnte aber dauern)

 

Was du beschreibst, stimmt zwar alles, ist aber vor allem der menschlichen Informationsverarbeitung geschuldet, die versucht Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Ein unwichtiger Vorfall kann halt auch durch den Kontext in dem er statt findet an Wichtigkeit gewinnen. So gesehen machen die Medien nur das, was jeder Mensch tut: wenn es bei Toyota Probleme mit den Bremsen gibt, dann interessiert es eben auch jeden, welche Rückrufe es sonst noch so in einem gewissen Zeitraum gegen hat.

 

Das Missverständnis liegt meines Erachtens darin zu denken, dass es Aufgabe der Medien wäre, in einer der Luftfahrtbranche angemessenen Art und Weise zu berichten. In Wirklichkeit ist es aber ihre Aufgabe, das Informationsbedürfnis der Medienkonsumenten zu befriedigen. Und wenn gestern ein Qantas Airbus fast abgestürzt wäre, dann gibt es ein größes Informationsbedürfnis zu erfahren, was heute bei Qantas passiert, als z.B. bei United Airlines.

 

Eines muss man aber noch anmerken: die Medien haben sehr schnell erkannt, dass gerade bei dem in diesem Thread diskutierten Zwischenfall Qantas außen vor ist. Deswegen ist es für mich eigentlich um so verwunderlicher, dass ausgerechnet hier im Thread jetzt das Qantas-Bashing losgeht.

  • 2 Wochen später...
Geschrieben
Triebwerkspanne kostet Rolls-Royce 66 Millionen Euro.

Der Großteil der Kosten wurde in der Bilanz 2010 beglichen.

 

http://www.wort.lu/wort/web/business/artik...lionen-euro.php

 

Das sind aber unmöglich die Gesamtkosten dieses Vorfalls - das ist allenfalls das, was RR bereits zu zahlen hatte. Die rechtliche Auseinandersetzung mit Qantas ist ja noch am laufen...

 

It is indestructible...

 

Bitte selber lesen/hören:

 

 

http://sixtyminutes.ninemsn.com.au/article.aspx?id=8209663

 

Bild 10 wird noch für Gesprächsstoff sorgen...

 

Ist das neu? Die Tatsache, dass auch die Kabine von Teilen getroffen wurde, war immer berichtet worden, mir scheint nur, dass sie hier niemand ernst genommen hat.

Geschrieben

Nun ja, der Bericht hält nich das, was er im Titel verspricht. Was genau sehen wir, wie die Maschine "gerettet" wurde? Wiese steht dort "...felt from the sky"? Erinnert mich ein wenig an die Bild, aber lassen wir das.

 

Die Einschläge im Rumpf sind bekannt, ich gehe aber nicht davon aus, dass alle Splitter auch gelocht haben, sonst hätten wir einen Druckabfall und ausgelöste Masken gesehen. Dass hier viel Glück im Spiel war und die Sache auch im Crash hätte enden können, ist bekannt.

Geschrieben
Die Einschläge im Rumpf sind bekannt, ich gehe aber nicht davon aus, dass alle Splitter auch gelocht haben, sonst hätten wir einen Druckabfall und ausgelöste Masken gesehen. Dass hier viel Glück im Spiel war und die Sache auch im Crash hätte enden können, ist bekannt.

ich dachte, QF 32 war noch nicht hoch genug, um praktisch oder theoretisch die Masken auszulösen?

insofern offen, ob die Druckkabine tatsächlich durchlocht wurde oder nicht..?

 

die Treffer oberhalb der Tragfläche dürften aber von keinen schwereren Triebwerks-/Turbinen-Teilen sein (die sicherlich in die Druckkabine eingedrungen wären bzw. diese evtl. auch durchschossen hätten).

Ich denke, es sind v.a. Teile der zerborstenen Tragflächen-Oberfläche und gebrochene Teile innerhalb der Wing, die durch den Luftstrom ausgetreten sind bzw. von den Scheibenteilen mitgerissen wurden.

Teile des Triebwerks/Turbine sind v.a. in den Rumpf unterhalb der Tragfläche (Wing Box) eingedrungen, da waren auch größere Stücke dabei - nach oben sind wohl eher sehr wenige Teile gekommen (was so nach Design ja sein sollte).

 

Der Spruch "it is indestructible" finde ich sehr Marketing-orientiert, bei pprune umschrieb mal ein Pilot den 380 mit "Schlachtschiff" - das trifft es meiner Meinung nach etwas besser... ;)

 

Apropos Trent, die Auslieferung der AIME verzögert sich etwas? kann das jemand bestätigen?

  • 1 Monat später...
  • 2 Monate später...
Geschrieben

 

Hallo!? Die Piloten haben Vibrationen bemerkt...

Man könnte allenfalls schreiben "Und schon wieder geht Qantas völlig professionell mit einem Vorfall um, der passieren kann".

 

Ich würde den ganzen Vorfall als Super-Gau bezeichnen. Da kam vieles zusammen, was eigentlich nicht zusammen kommen sollte.

 

Das ist genau das gleiche wie mit den AKW´s, man weiß das so etwas passieren kann, aber man glaubt das so etwas nie passieren wird.

 

Mich wundert es nur das die Maschine noch nicht "verschrottet" wurde. Bei geschätzten Kosten von 150 Mio Dollar um das Ding wieder in die Luft zu bekommen, und jeden Tag wo der Flieger steht kostet dieser auch noch.

Da kann man sich für 300 Mio bis 350 Mio einen neuen A380 kaufen, vllt. dann mit anderen Triebwerken und den beschädigten A380 kann man glaube ich sehr gut schlachten.

 

Die Maschine abzuschreiben wäre ein Desaster für Qantas (noch nie einen Jet verloren) und ein Desaster für Airbus, weswegen man alles dransetzen wird sie wieder in die Luft zu bringen.

Außerdem wird wohl RR die Kosten tragen müssen...

Geschrieben

@skyman/FKB

Wie bitte könnt Ihr aus dem Satz

auf die Schwere des Problems schliessen. Im verlinkten Artikel steht ja nicht einmal, ob nach der Sicherheitslandung tatsächlich ein Problem lokalisiert wurde oder nicht.

@Maxi

In so fern, was ist schon wieder bei QF?

 

Der einzigen Post in diesem Zusammenhang, der mir angebracht erscheint, stammt von JeZe, die Piloten aber auch die Kommunikationsabteilung von QF sind mit einem -eventuell auch nur vermeintlichen- Vorfall professionell umgegangen.

Geschrieben
@skyman/FKB

Wie bitte könnt Ihr aus dem Satz

auf die Schwere des Problems schliessen.

 

Inwiefern habe ich auf die Schwere des Problems geschlossen? Das kann ich doch gar nicht...

 

Ich habe lediglich mit dem Wort "alltäglich" gespielt. FKB hatte geschrieben ein "alltägliches kleines Problem". Da QF in meiner subjektiven Wahrnehmung ungewöhnlich häufig Probleme mit den Triebwerken ihrer B747 hat (die hier längst nicht alle im Forum diskutiert wurden) habe ich mir den Spaß gemacht und, wie eingangs geschrieben, mit dem Wort "alltäglich" gespielt.

 

 

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