Hubi206 Geschrieben 30. November 2013 Melden Geschrieben 30. November 2013 Eine E190 der Linhas Aéreas de Moçambique (LAM) ist seit Freitag verschollen. Es war ein Flug von Maputo nach Luanda, Angola. Dort ist sie nie angekommen. An Bord 28 Paxe + 6 Besatzung. Auf der Strecke soll sehr schlechtes Wetter (strömender Regen) gemeldet sein. Zusätzliche Verwirrung stiftete die Airline LAM mit der Meldung, die Maschine sei in Rundu notgelandet. Andere Quellen sprachen dann davon, die Maschine könne in der Region des Nationalparks Bwabwata abgestürzt sein.
jared1966 Geschrieben 30. November 2013 Melden Geschrieben 30. November 2013 Leider ist aus Angst Gewissheit geworden: http://www.welt.de/vermischtes/article122421679/Flugzeug-aus-Mosambik-abgestuerzt-34-Insassen-tot.html
Maxi-Air Geschrieben 30. November 2013 Melden Geschrieben 30. November 2013 Hier beim AVHerald http://avherald.com/h?article=46c3abde&opt=0
Waldo Pepper Geschrieben 30. November 2013 Melden Geschrieben 30. November 2013 Informationen über den Absturz der Maschine (Kennung: C9-EMC) auch auf der LAM-Website.
NamFan Geschrieben 2. Dezember 2013 Melden Geschrieben 2. Dezember 2013 In der Allgemeinen Zeitung ist jetzt auch ein Artikel erschienen; darin auch einige Fotos der Unglücksstelle. Demnach muss das Flugzeug wohl mit sehr hoher Geschwindigkeit aufgeschlagen sein. Link: http://az.com.na/unf-lle/embraer-auf-dem-weg-von-mosambik-nach-angola-namibia-abgest-rzt.414594
Windyfan Geschrieben 4. Dezember 2013 Melden Geschrieben 4. Dezember 2013 Hmm, die eine Tragfläche sieht ja ziemlich gut aus, da wage ich glatt einen Widerspruch, die Aufprallgeschwindigkeit war nicht sehr hoch, wäre das Teil mit hoher Geschwindigkeit in spitzem Winkel auf der Erde eingeschlagen, kann man auf den ersten Blick z. B. keine Struktur einer Tragfläche mehr erkennen. Dann sind das Millionen kleiner Bruchstücke und keine ganze Tragfläche mehr. Ich wage sogar die Behauptung, dass man wahrscheinlich wohl noch teilweise Einfluß auf den Flugverlauf nehmen konnte. Das ist aber Spekulation, denn ebenso kann sich die Tragfläche vom Rumpf in der Luft getrennt haben, dann hat man das Zerstörungsbild mit der Zelle, aber der Flügel kann durch günstige Umstände noch relativ wenig beschädigt zur Oberfläche gleiten. Ist aber letztendlich reine Spekulation ohne Hintergrundinfo.
blackbox Geschrieben 4. Dezember 2013 Melden Geschrieben 4. Dezember 2013 Ist aber letztendlich reine Spekulation ohne Hintergrundinfo. Eben. Dass sich eine Tragfläche eines seit 1 Jahr in Betrieb befindlichen Flugzeugs im Fluge löst, gehört wohl eher zu den weniger wahrscheinlichen Szenarien. Die Tatsache, dass offenbar kein Notruf gesendet wurde weitaus erhellender als das Bild der verkohlten Trümmer. Demnach ist entweder die gesamte Sendeanlage ausgefallen oder im Cockpit hatte man alle Hände mit wichtigeren Dingen zu tun, wobei ein Notruf zu den elementarsten Dingen in so einem Fall gehört. Ich tippe auf letzteres. Wäre nur der Funk ausgefallen, hätte man ein Standardverfahren bei Com-Failure fliegen können. Stattdessen ein Sinkflug mit 5000+ ft/min bis in den Boden..klingt nach Kontrollverlust, bzw. einer Flightcrew, die ihre Aufgaben nicht mehr wahrnehmen konnte. Wie gesagt, alles nur Spekulation.
Luca di Montanari Geschrieben 4. Dezember 2013 Melden Geschrieben 4. Dezember 2013 Die Tatsache, dass offenbar kein Notruf gesendet wurde weitaus erhellender als das Bild der verkohlten Trümmer. Demnach ist entweder die gesamte Sendeanlage ausgefallen oder im Cockpit hatte man alle Hände mit wichtigeren Dingen zu tun, wobei ein Notruf zu den elementarsten Dingen in so einem Fall gehört. Nope: aviate, navigate, communicate - in dieser Reihenfolge wird gearbeitet. Du sagts es ja einen halben Satz vorher selber; die Crew hatte möglicherweise schlicht nicht die Zeit, sich auch noch um die Funkerei zu kümmern. Absolut einig bin ich mit dir bei der Aussage, dass dieser Umstand ein entscheidendes Puzzlestück der Geschichte darstellt.
Gate67 Geschrieben 4. Dezember 2013 Melden Geschrieben 4. Dezember 2013 Explosion, Feuer und/oder Druckabfall...was anderes kann ich mir nicht vorstellen. Plötzliches extremes Sinken und keine Funkspruch deuten zumindest darauf hin.
bueno vista Geschrieben 4. Dezember 2013 Melden Geschrieben 4. Dezember 2013 ... die Aufprallgeschwindigkeit war nicht sehr hoch ... Dann schau dir mal die verkohlte Einschlagstelle auf AV-Herald an. Ich tippe auf einen Aufschlagwinkel von 30-45°.
Lionel Hutz Geschrieben 22. Dezember 2013 Melden Geschrieben 22. Dezember 2013 Nach Auswertung der beiden Flugschreiber deutet offenbar vieles darauf hin, dass der Kapitän den Absturz absichtlich herbeigeführt hat. (vgl. Avherald) :(
Gate67 Geschrieben 22. Dezember 2013 Melden Geschrieben 22. Dezember 2013 Falls sich die Vermutung bewahrheitet, ist es eine fürchterliche menschliche Tragödie. Allerdings herrscht sicher auch Erleichterung bei allen Piloten, Technikern und Fluggästen, die mit der Embraer 195 zu tun haben und nach dem Unglück Zweifel an der Zuverlässigkeit des Flugzeugtyps hatten.
MHG Geschrieben 22. Dezember 2013 Melden Geschrieben 22. Dezember 2013 Nach Auswertung der beiden Flugschreiber deutet offenbar vieles darauf hin, dass der Kapitän den Absturz absichtlich herbeigeführt hat. (vgl. Avherald) :( Wenn sich dies bewahrheiten sollte, dann wäre es nicht der erste Vorfall dieser Art. Ich erinnere mich dunkel an einen absichtlichen Absturz einer Tuninter ATR vor etlichen Jahren in Tunesien. Der Pilot hatte die Maschine absichtlich zum Absturz gebracht - wobei ich mich in dem Zusammenhang frage, wie ein Copilot nichts dagegen machen kann :huh:
d@ni!3l Geschrieben 22. Dezember 2013 Melden Geschrieben 22. Dezember 2013 Naja, ein plötzliches Manöver retten und wohlmöglich gleichzeitig gegen nen anderen Piloten kämpfen ist nicht so einfach ...
homer5785 Geschrieben 22. Dezember 2013 Melden Geschrieben 22. Dezember 2013 Zumal bei diesem Vorfall wohl der Copilot nicht im Cockpit war
Maxi-Air Geschrieben 22. Dezember 2013 Melden Geschrieben 22. Dezember 2013 Das gab doch auch den Egyptair Absturz von einer 767, der ähnlich bedingt war: http://de.wikipedia.org/wiki/EgyptAir-Flug_990
NamFan Geschrieben 22. Dezember 2013 Melden Geschrieben 22. Dezember 2013 Das ist wirklich sehr tragisch wenn es sich tatsächlich so bewahrheiten sollte. In Gaborone gab es 1999 ein ähnliches, absichtlich herbeigeführtes Unglück. Ein Pilot von Air Botswana verschaffte sich Zutritt zu einer geparkten ATR42, startete und stürzte sich auf zwei weitere Maschinen des gleichen Typs die am Boden standen. Damals gab es allerdings keine zusätzlichen Todesopfer zu beklagen. Link: http://aviation-safety.net/database/record.php?id=19991011-0
Waldo Pepper Geschrieben 23. Dezember 2013 Melden Geschrieben 23. Dezember 2013 Laut der AZ.com.na hat die Auswertung des Voice-Recorders wohl ergeben, daß der Pilot die Cockpittür verriegelt hat, als sein Co gerade auf Toilette war. Anscheinend hat er versucht, wieder ins Cockpit zu gelangen, was aber scheiterte. Anscheinend wortlos hat der Pilot dann die Embraer gecrasht. Das muß der absolute Horror gewesen sein !!
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