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Geschrieben
vor 21 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Gibt es eigentlich irgendwelche Indizien dafür, dass die Zahlungen von Qatar an EU-Amtsträger dazu geführt hat, dass in dem EU-Qatar-Luftverkehrsabkommen Regeln/Restriktionen nicht aufgeführt sind die bisher noch in keinem Luftverkehrsabkommen stehen oder das in dem EU-Qatar-Luftverkehrsabkommen Rechte enthält, die bisher noch in keinem anderen Luftverkehrsabkommen geregelt werden. 

Ja, klar:

https://www.airliners.de/eu-open-sky-abkommen-katar-wackelt/67236

https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/wofuer-hat-katar-die-eu-eigentlich-geschmiert-li.298273

 

Gerade im Bezug auf die von dir geforderten Regeln/Restriktionen: Man darf sich schon die Frage stellen, welche Sinnhaftigkeit es hat, wenn einer der größten Luftfährtmärkte der Welt, der über eine riesige Fläche verfügt, ein Open-Skies-Abkommen schließt mit einem Land, das über wortwörtlich einen einzigen kommerziellen Flughafen verfügt.

 

Normalerweise machen solche Abkommen Sinn, wenn es in beiden Märkten wenigstens mal eine Fläche gibt, in die geflogen werden kann. So heißt bis dato der einzige Profiteur auf europäischer Airlineseite Finnair, die damit jetzt eine Zeit lang auch von Flughäfen abseits ihrer Heimatmärkte den OneWorld-Hub in DOH füttern konnten. Bis ihnen halt aufgefallen ist, dass das Feeder-Geschäft kein besonders ertragreiches ist.

Geschrieben
vor 57 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Gibt es eigentlich irgendwelche Indizien dafür, dass die Zahlungen von Qatar an EU-Amtsträger dazu geführt hat, dass in dem EU-Qatar-Luftverkehrsabkommen Regeln/Restriktionen nicht aufgeführt sind die bisher noch in keinem Luftverkehrsabkommen stehen oder das in dem EU-Qatar-Luftverkehrsabkommen Rechte enthält, die bisher noch in keinem anderen Luftverkehrsabkommen geregelt werden.

Strohmann. Keiner redet davon dass die Regelungen des Abkommens in sich außergewöhnlich sind. Sondern darum, dass dieses Abkommen unter Berücksichtigung industriepolitischer Interessen Europas nicht in dieser, einseitig im Interesse von Qatar dimensionierter Form hätte zustandekommen dürfen. Der Markt Qatar ist für Europas Airlines nicht mal einen feuchten Händedruck wert, weil weder P2P- noch Umsteigerverkehr von dort zu erwarten ist.

Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb Netzplaner:

Strohmann. Keiner redet davon dass die Regelungen des Abkommens in sich außergewöhnlich sind. Sondern darum, dass dieses Abkommen unter Berücksichtigung industriepolitischer Interessen Europas nicht in dieser, einseitig im Interesse von Qatar dimensionierter Form hätte zustandekommen dürfen. Der Markt Qatar ist für Europas Airlines nicht mal einen feuchten Händedruck wert, weil weder P2P- noch Umsteigerverkehr von dort zu erwarten ist.

Was ist denn so anders an Katar als beispielhaft Abu Dhabi wo sehr wohl P2P seitens EW erwartet wird und/oder Umsteigenverkehr seitens Etihad?

Geschrieben
Gerade eben schrieb EDDS/EDDC Pax:

Was ist denn so anders an Katar als beispielhaft Abu Dhabi wo sehr wohl P2P seitens EW erwartet wird und/oder Umsteigenverkehr seitens Etihad?

Erstmal hat man mit den VAE kein Open-Skies-Abkommen, insofern ist der Vergleich schon schwierig. Zweitens haben die VAE rund das Zwanzigfache (!) an Incoming-Tourismus im Vergleich zu Katar.

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb Netzplaner:

Keiner redet davon dass die Regelungen des Abkommens in sich außergewöhnlich sind.

Also sind wir uns einig dass das Abkommen ein normales Luftverkehrsabkommen ist, das dem weltweiten (damaligen?) Trend zur Liberalisierung folgt und so aufgebaut ist, dass beide Seiten die gleichen Rechte haben.

 

Sondern darum, dass dieses Abkommen unter Berücksichtigung industriepolitischer Interessen Europas nicht in dieser, einseitig im Interesse von Qatar dimensionierter Form hätte zustandekommen dürfen.

Es gibt neben den industriepolitischen Interessen (Hubs und Arbeitsplätze) auch noch das allgemeine wirtschaftspolitische Mandat das man den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand maximiert. Was in der Regel über Wettbewerb erfolgt. Natürlich hätte Lufthansa davon profitiert wenn die Anzahl der Flüge und Ziele beschränkt bleiben würde. Hätte Deutschland gesamtwirtschaftlich davon profitiert? Anders gefragt, ist ein Arbeitsplatz in Frankfurt/München wichtiger als die Möglichkeit von Stuttgart über Qatar nach Asian reisen zu können.

 

Der Markt Qatar ist für Europas Airlines nicht mal einen feuchten Händedruck wert, weil weder P2P- noch Umsteigerverkehr von dort zu erwarten ist.

Gleiche Rechte bedeutet nicht Ergebnisgleichheit. Das finde ich jetzt nicht so dramatisch.

 

 

vor einer Stunde schrieb Lucky Luke:

Man darf sich schon die Frage stellen, welche Sinnhaftigkeit es hat, wenn einer der größten Luftfährtmärkte der Welt, der über eine riesige Fläche verfügt, ein Open-Skies-Abkommen schließt mit einem Land, das über wortwörtlich einen einzigen kommerziellen Flughafen verfügt.

Nimmt das als Prinzip hätten die Niederlande nie ein Open Skies Abkommen abschließen können und Amsterdam wäre heute ein Flughafen unter vielen. 

 

Das was die Berlinskaja Prawda schreibt ist dünn, und zwei Jahre alt. Es sollte doch seitdem neue Erkenntnisse geben.

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb EDDS/EDDC Pax:

Was ist denn so anders an Katar als beispielhaft Abu Dhabi wo sehr wohl P2P seitens EW erwartet wird und/oder Umsteigenverkehr seitens Etihad?

AUH ist eine relevante touristische Destination. Doha nicht. 

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Also sind wir uns einig dass das Abkommen ein normales Luftverkehrsabkommen ist, das dem weltweiten (damaligen?) Trend zur Liberalisierung folgt und so aufgebaut ist, dass beide Seiten die gleichen Rechte haben.

Ich habe gerade Schwierigkeiten, dir zu folgen. Ja, natürlich ist es in seiner Form ein normales Abkommen. Wenn Leute mutmaßlich bestochen werden, achten sie, wenn sie einigermaßen klug sind, besonders darauf, dass die Formalitäten passen. Sonst wären sie ja nicht nur sinister, sondern auch noch dumm.

 

vor 7 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Anders gefragt, ist ein Arbeitsplatz in Frankfurt/München wichtiger als die Möglichkeit von Stuttgart über Qatar nach Asian reisen zu können.

Meiner Auffassung nach ja. Der Arbeitsplatz in Frankfurt oder München zahlt Steuern und Sozialabgaben in den deutschen Sozialstaat ein, der in Katar nicht.

 

Falls jetzt das Gegenargument ist; im Gegenzug entstünden ja Arbeitsplätze in Stuttgart oder anderen deutschen Destinations: Ja, aber nur im sehr begrenzten Maße. Das Nettoplus, was an Verkehr durch solche Routen generiert wird, ist nicht riesig. Der Großteil ist einfach nur eine Verlagerung des Verkehrs zu einem Akteur, der nicht Teil der EU-Binnenwirtschaft ist.

 

vor 10 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Nimmt das als Prinzip hätten die Niederlande nie ein Open Skies Abkommen abschließen können und Amsterdam wäre heute ein Flughafen unter vielen. 

In einer Zeit vor der EU hätte man auch genau das Argument unironisch bringen können, weil KLM auf europäischer Seite als eine der ersten Airlines das Konzept von Banked Hubbing sehr gut verstanden hat. Dann wäre das aber immer noch nicht gleichermaßen schlimm, weil hier wenigstens in Sachen Arbeitsbedingungen ein Level Playing Field herrscht.

 

Ich habe kein ideologisches Problem mit Marktliberalisierung für externe Teilnehmer, auch gerne aus arabischen Gebieten. Solange sie sich an die gleichen Maßgaben in Sachen Arbeitnehmerschutz halten müssen. Sonst passiert hier einfach nur eine Externalisierung der Wertschöpfung zum Profit der Reisenden und zum Nachteil der Arbeitnehmer.

Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Also sind wir uns einig dass das Abkommen ein normales Luftverkehrsabkommen ist, das dem weltweiten (damaligen?) Trend zur Liberalisierung folgt und so aufgebaut ist, dass beide Seiten die gleichen Rechte haben.

Nein. Trend oder nicht, politische Abkommen die die EU-Unterhändler abschließen haben den Interessen der Bürger und Unternehmen zu dienen die in der EU sitzen. Gewinne und Arbeitsplätze die in Doha landen fallen nicht unter ebendiese. 

 

vor 15 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Sondern darum, dass dieses Abkommen unter Berücksichtigung industriepolitischer Interessen Europas nicht in dieser, einseitig im Interesse von Qatar dimensionierter Form hätte zustandekommen dürfen.

Es gibt neben den industriepolitischen Interessen (Hubs und Arbeitsplätze) auch noch das allgemeine wirtschaftspolitische Mandat das man den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand maximiert. Was in der Regel über Wettbewerb erfolgt.

 

Wir scheinen unterschiedliche Vorstellungen von Wohlstand zu haben. Meine ist ganz einfach: Wertschöpfung, die bei uns im Land/ in der EU bleibt. Selbst wenn Kunden vorher einen geringen Betrag mehr für ihre Flüge nach Asien bezahlt haben, war das Geld was hier im Umlauf geblieben ist. Jetzt geht es nach Qatar. 

 

Dafür können ein paar Nasen aus der EU für ein paar Kröten weniger Richtung Osten fliegen, was sie auch vorher schon mit TK, IAG, AFKLM, LH, Air India, Thai, Singapore [Liste unendlich fortsetzen] hätten tun können. Der Markt hat auch vor dem Qatar-Abkommen bereits funktioniert; das Abkommen gibt dem europäischen Verbraucher nichts, was er nicht vorher schon in ausreichender Menge gehabt hätte (Konnektivität).

 

Mein Urteil fiele anders aus, wäre Doha eine relevante und unterversorgte Destination für Europäer gewesen gewesen. Daher bleibt dieses Abkommen Ergebnis eines von zweier möglicher Umstände: Von erstens unfähigen, oder zweitens korrupten Politikern. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb OliverWendellHolmesJr:

Nimmt das als Prinzip hätten die Niederlande nie ein Open Skies Abkommen abschließen können und Amsterdam wäre heute ein Flughafen unter vielen. 

 

Das was die Berlinskaja Prawda schreibt ist dünn, und zwei Jahre alt. Es sollte doch seitdem neue Erkenntnisse geben.

 

Der vergleich hinkt, Amsterdam ist für Abkommenspartner ein interessanter und lukrative Markt, frag mal JetBlue, Doha hingegen...

Davon angesehen gibt es in den Niederlanden eben doch auch mehr als nur Amsterdam, selbst in Eindhoven nutzen Open-Skies-Partner fleißig ihre Echte...

 

Offtopic: Schön zu sehen, dass du anscheinend auch gerne Kowalczuks Social Media Beiträge ließt 🙈

Bearbeitet von 8stein
Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb Netzplaner:

Nein. Trend oder nicht, politische Abkommen die die EU-Unterhändler abschließen haben den Interessen der Bürger und Unternehmen zu dienen die in der EU sitzen.


Wobei es im Austausch für ein OpenSkies mit QR für ganz Europa auch noch ein ganz anderes und viel gewichtigeres politisches Interesse gibt…und das ist günstiges Öl und Gas aus dem Sandkasten, nachdem man viel zu lange auf russische Quellen gesetzt hat. Bis hin zur Abhängigkeit (Grüße gehen raus an GasGerd). Auch die Qataris wissen das und kennen diese Situation. Geld haben sie genug … geopolitische Aufmerksamkeit & Anerkennung aber nicht. Die hätten sie gerne … und was wäre dafür nützlicher, als DAS Aushängeschild in die Fläche zu schicken. Zum einen, weil Qatar als Land/Regierung und Qatar Airways quasi derselbe Laden sind. Zum anderen, weil QR das einzige positive Aushängeschild des Landes ist. Sonst haben sie ja nichts.
 

In diesem Trade sind die Rohstoffe für die EU gesamtwirtschaftlich relativ schnell gewichtiger, als die Interessen unserer Airlines. Sicher hätte auch Emirates gerne ein Open Skies. Im Vergleich zu Doha hat Dubai aber einen entscheidenden Nachteil: Im Vergleich kaum nennenswerte Ölquellen und damit nichts, was sie den Europäern bieten können.

Bearbeitet von Avroliner100
Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb Avroliner100:


Wobei es im Austausch für ein OpenSkies mit QR für ganz Europa auch noch ein ganz anderes und viel gewichtigeres politisches Interesse gibt…und das ist günstiges Öl und Gas aus dem Sandkasten, nachdem man viel zu lange auf russische Quellen gesetzt hat.

Qatar ist ein kleines Licht in der Ölförderung. Die beziehen ihren Reichtum aus LNG, hier beträgt deren Anteil an EU-Importen grade mal 5%. Für Deutschland ist Qatarisches LNG erst mit Ausbruch des Ukraine-Krieges relevant geworden, m.E. wurde der erste bekannte langfristige Liefervertrag Ende 2022 verkündet. Das Open Skies Agreement wiederum wurde Monate vor Kriegsausbruch geschlossen, als wir uns alle noch an billigem Russengas erfreut haben. Ich sehe da daher keinen Zusammenhang. 

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Avroliner100:

Skies. Im Vergleich zu Doha hat Dubai aber einen entscheidenden Nachteil: Im Vergleich kaum nennenswerte Ölquellen und damit nichts, was sie den Europäern bieten können.

Ein Open Skies würde aber nicht von Dubai ausgehandelt, sondern von der Zentralregierung der sieben Emirate der VAE. Und die VAE haben durchaus nennenswerte Ölquellen, wenn auch gerade nicht im Emirat Dubai.

Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb FKB:

Die Diskussion mit der Bahnanbindung ist müßig und sehr individuell vom Startpunkt anhängig und wie gut ein Bahnhof an den Wohnsitz angebunden ist. Viele reisen auch mit dem Auto an und da hat STR mit der grandiosen A8 schlechte Karten.

 

Die Diskussion über die Anbindung per Autobahn ist aber auch müßig weil sehr individuell vom Startpunkt abhängig. Aus Richtung Karlsruhe (Pforzheim!) sicherlich grandios schlecht. Aus Richtung Ulm, Singen, Heilbronn wüsste ich nicht was es zu bemängeln gäbe.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Benny Hone:

 

Die Diskussion über die Anbindung per Autobahn ist aber auch müßig weil sehr individuell vom Startpunkt abhängig. Aus Richtung Karlsruhe (Pforzheim!) sicherlich grandios schlecht. Aus Richtung Ulm, Singen, Heilbronn wüsste ich nicht was es zu bemängeln gäbe.

Also fast tagtäglich ist auch hier das Nadelöhr Drackensteiner Hang… und das in beide Richtungen für die A8 aus Ulm,Singen.Heilbronner Richtung die A81 genauso grandios…

Geschrieben

Solange die Baustelle bei Pforzheim an der A8 und der neue Albaufstieg bei Mühlhausen im Täle nicht fertig ist, wird die A8 in diesen Bereichen auch weiterhin eine Staufalle sein. Das sind die einzigen Abschnitte von Karlsruhe bis München die noch 2 Spurig sind. Die A81 wird gerade bei Böblingen ausgebaut und der Engelbergtunnel bei Leonberg wird auch schon seit Jahren saniert. Wie man sieht gibt es also rund um den STR in jeder Himmelsrichtung Baustellen oder Engpässe auf der A8, A81. Dagegen ist die Anreise per Zug natürlich in Zukunft ideal, man ist nicht nur schneller sondern spart sich auch noch die Parkkosten. Die Innenstadt von Stuttgart ist übrigens dann nur noch 6min vom STR entfernt, dank dem Fildertunnel wo man bis zu 250km/h fahren kann.

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Filderbird:

Dagegen ist die Anreise per Zug natürlich in Zukunft ideal, man ist nicht nur schneller sondern spart sich auch noch die Parkkosten. Die Innenstadt von Stuttgart ist übrigens dann nur noch 6min vom STR entfernt, dank dem Fildertunnel wo man bis zu 250km/h fahren kann.

Leider wird auch in der Zukunft wenn alles gebaut ist die Bahnverbindung alles andere als ideal sein. Sie wird zwar besser sein aber noch immer nicht gut genug.

 

Beispiel für Leute aus Baden: Die Fahrtzeit zwischen Karlsruhe nach STR wird 1-12h sein mit 1x Umsteigen. Im Gegenzug nach FRA ohne Umsteigen: 0-56h. Baden-Baden nach STR: 1-42h mit meistens 2x Umsteigen. FRA 1-17h ohne Umsteigen. (Alles ohne Gewähr, Quelle Deutschland Takt).

 

Aus meiner lokalen Sicht: Kein Argument für QR in STR.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb FKB:

Leider wird auch in der Zukunft wenn alles gebaut ist die Bahnverbindung alles andere als ideal sein. Sie wird zwar besser sein aber noch immer nicht gut genug.

 

Beispiel für Leute aus Baden: Die Fahrtzeit zwischen Karlsruhe nach STR wird 1-12h sein mit 1x Umsteigen. Im Gegenzug nach FRA ohne Umsteigen: 0-56h. Baden-Baden nach STR: 1-42h mit meistens 2x Umsteigen. FRA 1-17h ohne Umsteigen. (Alles ohne Gewähr, Quelle Deutschland Takt).

 

Aus meiner lokalen Sicht: Kein Argument für QR in STR.

Interessant das du entscheidest anhand von deiner Fahrzeit ob eine QR nach STR kommt oder nicht. Dann fährst du lieber nach FRA!

 

Ausserdem wird es eine Direktverbindung ab Karlsruhe geben. Hier mal die Regionalzüge die zukünftig am STR halten werden.

 

RE 1 Karlsruhe-Stuttgart-Ulm-Friedrichshafen (1h Takt)

Fahrzeug: Coradia Max

 

RE 6 Crailsheim-Aalen-Stuttgart-Flughafen-Nürtingen (2h Takt)

Fahrzeug: Stadler Flirt 3

 

RE 8 Würzburg-Stuttgart-Flughafen-Nürtingen (2h Takt)

Fahrzeug: Stadler Flirt 3

 

RE 17 Pforzheim-Stuttgart-Flughafen-Tübingen (30min Takt) 

Fahrzeug: Coradia Max

 

MEX 18 Stuttgart-Heilbronn (30min Takt)

Mittelfristig durchbindung auf die Gäubahn über Flughafen 

Fahrzeug: Coradia Max

Bearbeitet von Filderbird
Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Filderbird:

Interessant das du entscheidest anhand von deiner Fahrzeit ob eine QR nach STR kommt oder nicht. Dann fährst du lieber nach FRA!

 

Ausserdem wird es eine Direktverbindung ab Karlsruhe geben. Hier mal die Regionalzüge die zukünftig am STR halten werden.

 

RE 1 Karlsruhe-Stuttgart-Ulm-Friedrichshafen (1h Takt)

Fahrzeug: Coradia Max

 

RE 6 Crailsheim-Aalen-Stuttgart-Flughafen-Nürtingen (2h Takt)

Fahrzeug: Stadler Flirt 3

 

RE 8 Würzburg-Stuttgart-Flughafen-Nürtingen (2h Takt)

Fahrzeug: Stadler Flirt 3

 

RE 17 Pforzheim-Stuttgart-Flughafen-Tübingen (30min Takt) 

Fahrzeug: Coradia Max

 

MEX 18 Stuttgart-Heilbronn (30min Takt)

Mittelfristig durchbindung auf die Gäubahn über Flughafen 

Fahrzeug: Coradia Max

Da ist er nicht der einzige! Ich habe mehrere Kunden im Raum Karlsruhe bzw. südlicher. Diese nutzen alle entweder FKB oder FRA. Stuttgart ist nur der Notnagel, wenn die Tage nicht passen oder wenn es deutlich billiger ist. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 41 Minuten schrieb Spiegelbild:

Da ist er nicht der einzige! Ich habe mehrere Kunden im Raum Karlsruhe bzw. südlicher. Diese nutzen alle entweder FKB oder FRA. Stuttgart ist nur der Notnagel, wenn die Tage nicht passen oder wenn es deutlich billiger ist. 

Kann ich nur bestätigen…

Komme aus dem Raum Baden-Baden und fliege den Großteil ab FKB und den Rest ab FRA.

Stuttgart wirklich nur im äußersten Notfall.

 

Und ich denke generell egal ob eine QR irgendwann mal ab STR fliegen wird.

Am STR hat man es wohl aktuell und auch in Zukunft nicht ganz so einfach, da viele die früher eher ab STR geflogen sind immer mehr zum FKB oder FMM abwandern.

Denn während man am STR bisher nicht wirklich an Vor Corona Niveau anschließen kann, gehen die Pax Zahlen am FKB und FMM ja bekanntlich durch die Decke.

Bearbeitet von Karlsruhe
Geschrieben

Ja das viele ab FKB, FMM fliegen kann ich bestätigen. Kenne viele aus dem Raum Stuttgart die das machen. 

STR fehlt es einfach an mehr Strecken, vorallem was den low cost Bereich angeht. 2019 als noch Ryanair, Lauda hier waren konnte man auch noch Preiswert fliegen. Inzwischen ist STR meist einer der teuersten Abflughäfen im Süden.

Immerhin haben wir jetzt Wizz Air hier, wo ich hoffe das die noch mehr ausbauen. 

Für STR könnte höchstens noch die kurzen Wege nach der Siko sprechen, da finde ich FRA hingegen eine Katastrophe, alleine schon der Weg vom Fernbahnhof ins Terminal zieht sich.

Geschrieben
Am 14.3.2025 um 12:24 schrieb Filderbird:

QR will mit Lieferung von A321LR in Deutschland wachsen:

 

https://www.airliners.de/qatar-airways-airbus-a321-neo-ziele-deutschland-aufbauen/79722

Interessant, dass es erstmal nur 10 LR werden. Damit ist man schon recht eingeschränkt was deren Verplanung angeht. Dass man in Deutschland damit wachsen will, joa warum sollte er dazu nein sagen. Aber in Konkurrenz zu massig anderen möglichen Destinationen (Ländern), die mit dem LR bedient werden können, würde ich persönlich erstmal nicht auf allzu großes Wachstum damit hier setzen. 
 

Am 14.3.2025 um 12:24 schrieb Filderbird:

Auch wenn es noch 2 Jahre dauert, meiner Meinung nach hat STR die größte Chance.

Könnte mir noch Köln vorstellen, was aber eher exotisch wäre. Oder aber dass man Frequenzen auf derzeitig schon bestehenden Verbindungen erhöht. 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb ben7x:

Interessant, dass es erstmal nur 10 LR werden. Damit ist man schon recht eingeschränkt was deren Verplanung angeht. Dass man in Deutschland damit wachsen will, joa warum sollte er dazu nein sagen. Aber in Konkurrenz zu massig anderen möglichen Destinationen (Ländern), die mit dem LR bedient werden können, würde ich persönlich erstmal nicht auf allzu großes Wachstum damit hier setzen. 
 

Könnte mir noch Köln vorstellen, was aber eher exotisch wäre. Oder aber dass man Frequenzen auf derzeitig schon bestehenden Verbindungen erhöht. 

Das ist der Punkt: Deutschland ist bereits sehr gut angebunden und die Infrastruktur ist genug genug, dass die angeflogenen Ziele landseitig gut erreichbar sind. Z.B. in Indien gibt es Millionenstädte, die international sehr schlecht angebunden sind - wie Pune mit viel Industrie oder Jaipur was touristisch interessant wäre. Absolut unterversorgt und der Landweg dorthin ist ein Graus. Das gleiche gilt für China was für die LR wohl passender wäre.

 

Köln ist das gleiche in grün wie Stuttgart - viel zu gut angebunden an FRA.

Geschrieben
Am 14.3.2025 um 15:16 schrieb FKB:

Wenn der Erfolg soooo groß war. Warum hat man die Route dann eingestellt - und das noch vor Corona? Und das war ein A319 oder A320.


Sorry, ich meinte Berlin und bezog mich darauf, dass ein täglicher Flug kein dealbreaker ist.

Geschrieben
vor 23 Stunden schrieb FKB:

Köln ist das gleiche in grün wie Stuttgart - viel zu gut angebunden an FRA.

 

Da gibt es noch eine wunderschöne Stadt nördlich von Köln, die idealerweise mit Doha verbunden wird. Und da ist man noch schneller als in FRA :D

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